:: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften ::

:: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften :: (http://forum.grenzwissen.de/index.php)
-   Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen (http://forum.grenzwissen.de/forumdisplay.php?f=94)
-   -   Erdbeben (http://forum.grenzwissen.de/showthread.php?t=674)

Zwirni 23.09.2002 15:21

Erdbeben
 
Nach (West-)Deutschland (im August) bebt nun auch England:

Zitat:

Ein Erdbeben hat in der Nacht weite Teile von England und Wales erschüttert. Das Beben mit einer Stärke von 5,8 auf der Richter-Skala hatte sein Epizentrum in Mittelengland. Auch im Norden Londons sollen Bewohner das etwa 30 Sekunden andauernde Beben gespürt haben. Verletzte oder Sachschaden gab es nicht.
http://www.tiscali.de/dpon/dpon_cent...e.7525017.html

nane 23.09.2002 16:37

meldung vom 23.9 um 15.30 uhr

Das schwerste Erdbeben seit zwölf Jahren hat in der
Nacht zum Montag weite Teile von England und Wales erschüttert. Das
Beben hatte eine Stärke von 4,8 auf der Richter-Skala. Sein
Epizentrum lag nach Angaben der Britischen Geologischen Gesellschaft
(BGS) in dem Städtchen Dudley bei Birmingham in den West Midlands.
Die bis zu 30 Sekunden anhaltenden Erschütterungen waren in Wales,
Yorkshire, Oxfordshire und sogar in Teilen Londons zu spüren. Die
Städte Liverpool, Sheffield und Swansea waren ebenfalls betroffen.

----------
wird immer schnell berichtigt - betreff seismischer werte.
mal sehn ob sich der wert weiter verändert.

Zwirni 30.09.2002 16:28

Zitat:

Straßburg (dpa) - Ein kräftiges Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richterskala hat am Morgen die Bretagne erschüttert. Menschen wurden nicht verletzt. Auch Schäden wurden bislang nicht gemeldet. Das Epizentrum lag in der Nähe der Küstenstadt Lorient. Es war das schwerste Beben in der französischen Region seit 1980.
http://de.news.yahoo.com/020930/3/2zhaz.html

nane 02.10.2002 09:38

Athen (dpa) - Ein Erdbeben der Stärke 4,8 auf der Richterskala hat
am Mittwochmorgen die griechische Touristeninsel Rhodos erschüttert
und viele Touristen sowie Einheimische aus dem Schlaf gerissen. Wie
der griechische Rundfunk weiter berichtete, wurden der Polizei keine
Verletzungen oder Schäden gemeldet. Nach Angaben des seismologischen
Instituts der griechischen Hauptstadt Athen lag das Epizentrum des
Erdstoßes unter dem Meeresboden wenige Kilometer nordwestlich der
Insel. Gespürt wurde das Erdbeben auch auf den anderen Inseln der
Dodekanes, hieß es.

Bernhard Beier 05.10.2002 20:29

Hallo zusammen,

gibt es eigentlich Statistiken über die Entwicklung der globalen Bebenlage (Stärke & Häufigkeit), aus denen sich ablesen ließe,
ob Quantität und Qualität der Erdbeben im Beobachtungszeitraum wieder zugenommen haben? Viele alternative Historiker gehen ja davon aus, dass es noch vor wenigen Jahrtausenden viel häufiger und auch heftiger als gegenwärtig "gekracht" hat. Läßt sich da eine aktuelle Tendenz erkennen?

Ciao
Bernhard

nane 06.10.2002 00:40

ich bin mir nicht sicher ob ich es schreiben soll :)

aber die ansage von edgar cayce
(der ich vom gefühl zustimme) ist in vorbereitung.
ein europa plattenbruch - den ich in der aussage
schon etwas verfeinert hatte in anderen postings.
die linie der beben (auch in deutschland)
deckt sich mit dem gefühl das
spanien/frankreich abbrechen bzw absacken nahe
deutschland (bruchkante).

keine ahnung wann und wie :) aber ich fühle es.
fraglich ob bei diesem crash ein boot noch helfen kann.

mal bisserl weiterspinnen *g*

aber es ist ja nur ein gefühl ..
dann würde die überfunktion der sonne der trocknung dienen :)

nane 10.10.2002 13:02

hier sind gute informationen betreff grösserer beben
in mittleren breiten. tabelle nach datum ..

http://www.seismo.ethz.ch/info/mt.html

nane

nane 10.10.2002 17:28

Zitat:

Jakarta (AFP) - Ein starkes Erdbeben hat am Donnerstag Indonesien erschüttert. Das Beben hatte nach Angaben des staatlichen geophysikalischen Instituts eine Stärke von 6,4 auf der Richterskala. Zuvor hatte die Straßburger Warte die Stärke mit 7,4 angegeben. Das Beben ereignete sich demnach um 12.50 MESZ. Das Epizentrum lag nach indonesischen Angaben im Westen des Landes nahe der Stadt Manokwari. Über Opfer oder Schäden gab es zunächst keine Angaben.

nane 12.10.2002 14:14

Zitat:

Ein Erdbeben der Stärke 5,2 auf der Richterskala hat
am Samstagmorgen den Osten der griechischen Mittelmeerinsel Kreta
erschüttert. Verletzte wurden jedoch der Polizei nicht gemeldet.
Wie der griechische Rundfunk weiter berichtete, wurde der Erdstoß in
den Touristenregionen von Agios Nikolaos, Siteia und Ierapetra
gespürt. Viele Einwohner und Touristen rannten auf die Straßen,
hieß es. Nach Angaben des seismologischen Instituts von Athen lag das
Epizentrum etwa 410 Kilometer süd-südöstlich der griechischen
Hauptstadt.

nane 24.10.2002 13:45

london bebt
 
London (dpa) - In der britischen Stadt Manchester hat am
Donnerstag zwei Mal die Erde gebebt. Seit Montag sind damit insgesamt
32 leichtere Erdbeben in der Stadt registriert worden, teilte der
Sprecher eines geologischen Instituts mit. Das schwerste Beben war
mit einer Stärke von 3,9 auf der Richterskala am Montag verzeichnet
worden - erst ab einer Stärke von 6 wird von einem "mäßigen Beben"
gesprochen. Die Nachbeben vom Donnerstag lagen bei 2,6 und 2,8 auf
der Richterskala. Nennenswerte Schäden entstanden während der
Bebenserie nicht.

nane 31.10.2002 15:30

Campobasso (dpa) - Ein schweres Erdbeben in Mittelitalien hat am
Donnerstag nach ersten Angaben viele Verletzte gefordert. Das Dach
eines Kindergartens in der Region Molise stürzte ein. Etwa 50 Kinder
in der kleinen Gemeinde San Giuliano di Puglia wurden unter den
Trümmern eingeschlossen. Nach Angaben der Behörden konnten viele
Kinder geborgen und in Krankenhäuser gebracht werden. Im südlichen
Apulien kamen mindestens 16 Menschen leicht verletzt in
Krankenhäuser. Das Beben der Stärke 5,4 auf der Richterskala
zerstörte vor allem im Gebiet Molise viele Gebäude.


Das Epizentrum lag bei Campobasso, der Hauptstadt der Region
Molise, rund 200 Kilometer südöstlich von Rom. In einer nahe
gelegenen Gemeinde stürzten Gebäudeteile auf ein Auto, in dem mehrere
Menschen saßen. Die Eisenbahnverbindungen nach Campobasso wurden
unterbrochen.


In vielen Gemeinden liefen die Menschen in Panik auf die Straßen.
Schulen und andere öffentliche Gebäude wurden sofort evakuiert.
Augenzeugen berichteten, die Erdstöße hätten nur sechs bis sieben
Sekunden gedauert. Die Erschütterungen waren auch in Apulien an der
südlichen Adria sowie bis in die Hauptstadt Rom zu spüren.


Das bislang letzte schwere Beben in Italien ereignete sich 1997 in
Umbrien. Es hatte die Stärke 5,7 und beschädigte über 9000 Gebäude.
Schwer getroffen war auch die Basilika von Assisi. Zwölf Menschen
starben. Bei einem Beben in Südtirol wurden 2001 vier Menschen
getötet. Ausläufer des Bebens der Stärke 5,2 auf der Richterskala
waren auch in Bayern, Österreich und der Schweiz spürbar.


Das Erdbeben vom Donnerstag hat nach Expertenmeinung nichts mit
dem Ausbruch des sizilianischen Vulkans Ätna zu tun. "Die Zentral-
Appeninnen sind ein eigenes geologisches Gebiet, das mit dem Ätna
nicht in unmittelbarer Wechselwirkung steht", sagte der Seismologe
Peter Bormann vom Geoforschungszentrum Potsdam am Donnerstag in einem

dpa-Gespräch. Erdbeben der Stärke 5 kämen in Mittelitalien alle drei
bis fünf Jahre vor. "Die ganzen Appeninnen sind eine Erdbebenregion."

meldung vom 01.11.02

San Giuliano di Puglia (dpa) - Bei dem Erdbeben in Italien sind
nach neuesten Zahlen der Behörden 29 Menschen ums Leben gekommen. Das
berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Freitag. Unter
den Trümmern einer eingestürzten Schule in der Region Molise seien
vermutlich noch zwei Kinder verschüttet. 35 Kinder und Lehrer seien
aus Trümmern gerettet worden.

Zwirni 02.11.2002 01:14

Zitat:

Die Stadt San Giuliano di Puglia in Mittelitalien ist erneut von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das nationale geophysikalische Institut in Rom bestätigte ein Beben der Stärke 5,3 auf der Richter-Skala. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Panik brach aus
Augenzeugen berichteten, ein lang anhaltender Erdstoß habe die Stadt in der Region Molise erschüttert. Die Laternenmasten schwankten. Von den Gebäuden fielen Trümmer herab. Menschen gerieten in Panik. Viele Anwohner versuchten, in ihren Autos aus der Stadt zu fliehen und verstopften die Straßen, so dass Rettungswagen kaum durchkamen.
http://t-news.t-online.de/zone/news/...-erdbeben.html

Mmmh, langsam kommen mir da Bedenken ...

nane 02.11.2002 02:27

Taipeh (dpa) - Ein mittleres Erdbeben der Stärke 4,7 auf der
Richterskala hat Samstagfrüh Taiwan erschüttert. Meldungen über
Personen- oder Sachschäden gab es jedoch nicht. Das Epizentrum wurde
vor der Nordostküste der Inselrepublik in 23,4 Kilometer Tiefe
geortet.


Taiwan liegt in einer Erdbebenzone, die den ganzen Pazifik
umschließt. Bei Taiwan stoßen im Erdmantel die eurasische und die
philippinische Platte aufeinander.

nane 02.11.2002 06:33

Jakarta (dpa) - Bei einem heftigen Erdbeben im Norden der
indonesischen Insel Sumatra sind am Samstag mindestens 45 Menschen
verletzt und über 200 Gebäude beschädigt worden. Die staatliche
Erdbebenwarte in Jakarta gab die Stärke des Erdstoßes mit 5,5 auf der
Richterskala an. Das Epizentrum habe nur 40 Kilometer nördlich der
Stadt Singkil im Meer gelegen. Es werde befürchtet, dass die Zahl der
Verletzten noch weiter steige, sagte ein Behördensprecher. Die
meisten seien von herabfallenden Trümmern getroffen worden.


Hunderte Menschen seien aus ihren Häusern geflohen und nun in
Notunterkünften untergebracht, sagte ein Sprecher des Bezirks
Simeulue auf der gleichnamigen Insel vor der Nordwestküste Sumatras.
"Es war ein solch starkes Beben. Viele Häuser, Moscheen, Läden,
Schulen und Büros wurden entweder zerstört oder schwer beschädigt."
Neun der Verletzten befänden sich in kritischem Zustand, hieß es.


Erst am 10. Oktober hatte ein Beben der Stärke 6,4 die
ostindonesische Provinz Papua heimgesucht. Dabei kamen mindestens
drei Menschen ums Leben, mehr als 170 wurden verletzt. Indonesien
wird jedes Jahr von hunderten Erdstößen erschüttert. Die meisten
richten allerdings keine größeren Schäden an.

nane 02.11.2002 09:02

Rom (dpa) - Auch in der zweiten Nacht nach dem Erdbeben vom
Donnerstag mit 29 Toten haben mehrere Erdstöße die Bewohner der
mittelitalienischen Region Molise um den Schlaf gebracht. In der
50 000 Einwohner zählenden Hauptstadt Campobasso und zahlreichen
weiteren Orten verließen tausende Menschen ihre Wohnungen und
übernachteten trotz der Kälte im Freien, wie das staatliche
italienische Fernsehen RAI am Samstagmorgen berichtete. Auch viele
obdachlos gewordene Menschen seien in Panik aus den für sie
errichteten Zelten geflohen.


Das vom Erdbeben am Donnerstag am stärksten betroffene Dorf San
Giuliano di Puglia und drei nahe gelegene Orte waren am Freitag nach
zwei starken Nachbeben evakuiert worden. Die Zahl der Obdachlosen
wurde mit 3050 angegeben. "San Giuliano gleicht einem Geisterdorf",
berichtete ein RAI-Reporter. Die 29 Toten - darunter 26 in der
eingestürzten Dorfschule ums Leben gekommene Kinder - sollen am
Sonntag beerdigt werden. Die Eltern der Kinder wachten den Berichten
zufolge die ganze Nacht hindurch an den in einer Sporthalle
aufgebahrten weißen Särgen.


Die stärksten Erdstöße in der Nacht zum Samstag erreichten nach
Angaben des staatlichen Erdbebeninstituts die Stärke 3,7 und 3,8 auf
der Richterskala. Berichte über Verletzte oder neue Schäden lagen am
Morgen nicht vor. Seit dem Hauptbeben der Stärke 5,4 am Donnerstag
haben die Seismologen bereits mehr als 100 Nachbeben registriert.

nachtrag

Rom (AFP) - Seit dem schweren Erdbeben am Donnerstag haben Seismologen in der mittelitalienischen Region Molise bis Samstagmorgen insgesamt 144 Nachbeben gemessen. Das letzte Beben um 7.21 Uhr MEZ hatte nach Angaben des staatlichen Instituts für Geophysik eine Stärke von 3,8 auf der Richterskala.

nachtrag

Campobasso/Rom (dpa) - Bei dem Erdbeben in Mittelitalien sind mehr
Menschen obdachlos geworden als bisher angenommen. Das italienische
Fernsehen sprach am Dienstag von mehr als 8000 Menschen, die ihr
Zuhause verloren hätten. Die meisten seien in Zelten untergebracht.
Allerdings habe die Verwaltung der schwer getroffenen Region Molise
versprochen, mehr Obdachlose in Hotels unterzubringen.

nachtrag

Rom (AFP) - Bei den schweren Erdbeben in Italien sind mehr als 10.000 Menschen obdachlos geworden. Insgesamt seien nach neuesten Zählungen 34 Orte von den Beben betroffen, teilte der Zivilschutz am Dienstag mit. Für die Obdachlosen stellten die Behörden bislang mehr als 2400 Not-Zelte und 235 Wohncontainer zur Verfügung. Sorge bereitet den Hilfskräften vor allem die Kommune Castellino sul Biferno, wo alle 613 Einwohner obdachlos geworden sind. In Colletorto, zwei Kilometer entfernt von San Giuliano di Puglia, suchen über die Hälfte der 2074 Einwohner eine neue Bleibe. In San Giuliano waren bei dem Beben 29 Menschen ums Leben gekommen, darunter 26 Kinder.

nachtrag

Campobasso/Rom (dpa) - Knapp eine Woche nach dem verheerenden
Erdbeben in Mittelitalien machen Eiseskälte und Unwetter den bis zu
10 000 obdachlos gewordenen Menschen zu schaffen. In dem am
schlimmsten betroffenen Dorf San Giuliano di Puglia ging am Dienstag
ein Hagelschauer nieder. In der Nacht näherten sich die Temperaturen
dem Nullpunkt. Die Menschen wollten in eines der in der betroffenen
Region Molise errichteten Zeltlager aufgenommen werden. Bislang war
von weit weniger Obdachlosen ausgegangen worden.


Italienische Medien haben unterdessen von Plünderungen in der
Erdbebenregion berichtet. Zwei Männer hätten sich in San Giuliano in
verlassene Häuser geschlichen. Auch aus Zelten der Obdachlosen seien
Gegenstände gestohlen worden.

Zwirni 03.11.2002 16:31

Zitat:

An earthquake measuring 6.2 on the Richter scale jolted northern Japan on Sunday, but caused no damage or injuries.

The Meteorological Agency said the quake, which struck at 12:37 p.m., was centered in the Pacific Ocean off Miyagi prefecture, about 270 miles north of Tokyo.

The agency said there was no concern about the quake triggering a tsunami, or tidal wave. Authorities suspended commuter train service following the quake.

http://www.washtimes.com/upi-breakin...2310-8195r.htm

siouxie 04.11.2002 09:39

am wochenende gab es mindestens zwei neue, schwere erdbeben:

Heftiges Erdbebenerschüttert Alaska


Anchorage (rpo). Ein spärlich besiedelter Teil von Alaska ist am Sonntag von einem heftigen Erdbeben erschüttert worden. Das Beben hatte die Stärke 7,9 auf der Richterskala. Mehrere Straßen wurden beschädigt. Außerdem schaltete die Trans-Alaska-Ölpipeline automatisch ab. Die Erdstöße erfolgten kurz nach 13.00 Uhr Ortszeit (kurz nach 23.00 Uhr MEZ). Das Beben dauerte den Angaben zufolge etwa 30 Sekunden. Das Epizentrum lag 145 Kilometer südlich der Stadt Fairbanks. Die Erschütterungen waren noch im 435 Kilometer südlich gelegenen Anchorage zu spüren. Die Hauptverkehrsstraße zwischen Fairbanks und Anchorage wurde nach Polizeiangaben an einer Stelle ein Meter aufgerissen. Wie ein Sprecher der Betreibergesellschaft der Alaska-Ölpipeline sagte, wird die 1.285 Kilometer lange Ölleitung vorsichtshalber von der Luft aus mit Hubschraubern und am Boden auf eventuelle Schäden überprüft. 1964 kamen in Alaska bei einem Erdbeben der Stärke 9,2 131 Menschen ums Leben.

Vulkanausbruch in Ecuador

Quito (rpo). Nach dem Ätna ist ein weiterer Vulkan aktiv. In Ecuador hat der Vulkan Reventador Asche und Rauch bis in eine Höhe von 12.000 Metern geschleudert. Die Hausptstadt Quito ist mit Asche bedeckt. Etwa 3000 Menschen in unmittelbarer Nähe des Vulkans wurden in Sicherheit gebracht.Der Vulkan liegt 105 Kilometer östlich von Quito. Die Behörden schlossen die Schulen zunächst bis Dienstag, ordneten Schutzmaßnahmen für Trinkwasserreservoirs an und riefen die 1,8 Millionen Einwohner der Hauptstadt auf, die Häuser nicht zu verlassen. Quito glich unterdessen einer Geisterstadt. Unter dem grauen Schleier der Vulkanasche lagen die Straßen verwaist und die wenigen Passanten trugen Schutzmasken vor Mund und Nase.
Bilder aus Ecuador


Die Asche und die Gase lösen Atembeschwerden, Augenbrennen und in vielen Fällen allergische Reaktionen aus. Auch der internationale Flughafen von Quito wurde bis auf weiteres geschlossen. Der Reventador ist 4800 Meter hoch und seit langem aktiv. Er ist wegen seiner Ausbrüche berühmt, die jedoch in der Regel keine schwerwiegenden Folgen hatten. "Der heutige Ausbruch war jedoch überdurchschnittlich heftig", sagte Hugo Yépez, der Direktor des Geophysischen Instituts in Quito.

Zwirni 04.11.2002 17:53

8o

Zitat:

Rund um den Globus wurde die Erde von schweren Beben erschüttert. In Alaska, Japan, Italien und der Himalaya-Region zitterte die Erde, den schwersten Stoß verzeichneten die Geologen dabei in Alaska mit einer Stärke von 7,9 auf der Richterskala.

In Japan bebte die Erde am Montag mit Stärke 5,7. Beide Male blieb es meist bei Sachschäden, Tote oder Schwerverletzte wurden nicht gemeldet. In der italienischen Krisenregion Molise kam es nach dem schweren Beben vom Donnerstag zu mehreren starken Nachbeben. Eine 60-Jährige, die obdachlos geworden war, starb in einer der errichteten Zeltstädte vermutlich infolge eines Schwächeanfalls. Auch in Asien wurden nach dem Beben vom Wochenende weitere Erschütterungen verzeichnet. Einen Zusammenhang zwischen den Beben gibt es nach Expertenmeinung nicht.

Beim schweren Erdbeben im US-Bundesstaat Alaska wurden am Sonntag (Ortszeit) nach Medienberichten Straßen beschädigt sowie Schlamm- und Gesteinslawinen ausgelöst. Die beiden Nord-Süd-Hauptverbindungen waren wegen starker Fahrbahnrisse teilweise gesperrt. Die Öl- Pipeline, die sich 1300 Kilometer quer durch Alaska zieht, wurde vorübergehend stillgelegt, nach ersten Überprüfungen aber nicht beschädigt. Das Epizentrum lag in einer dünn besiedelten Region, rund 120 Kilometer südlich von Fairbanks in der Nähe des Mount McKinley.

Auf der südlichen japanischen Hauptinsel Kyushu gingen beim Beben am Montag vereinzelt Fensterscheiben zu Bruch, nachdem am Vortag zwei stärkere Erdbeben den Nordosten des Inselreichs erschüttert hatten. Dabei war eine Frau leicht verletzt worden. Wie die Behörden mitteilten, lag das Zentrum des neuen Bebens in rund 35 Kilometer Tiefe unter dem Meeresboden vor der Stadt Hyuga in der Präfektur Miyazaki. Flutwellen auf Grund des Bebens wurden nicht erwartet.

In Mittelitalien begann am Montag das große Aufräumen, begleitet von mehreren Nachbeben die bis zu Stärke 4,2 auf der Richterskala erreichten. Experten überprüften beschädigte Gebäude, ob diese noch bewohnbar sind, repariert werden können oder abgerissen werden müssen. In der Provinzhauptstadt Campobasso blieben daher die kommunalen Ämter und Büros geschlossen. Nach einer Bilanz des Zivilschutzes wurden mehr als 5550 Menschen in 30 Gemeinden um Campobasso obdachlos.

In Pakistan brachte die Armee mit Hubschraubern Nahrung und Hilfsgüter in die vom Erdbeben zerstörten Dörfer in der Himalaya- Region, wie der Rundfunk berichtete. Mindestens 10 Menschen waren getötet und etwa 1500 obdachlos geworden, als Erdbeben am Samstag den Norden des Landes sowie die indonesische Insel Sumatra erschütterten.

Die weltweite Häufung heftiger Beben der vergangenen Tage ist nach Ansicht des Geophysikers Klaus-Günther Hinzen von der Uni Köln reiner Zufall. "Das, was passiert ist, ist ganz normal", erklärte der Leiter der Erdbebenstation Bensberg der dpa. "Es besteht kein unmittelbarer Zusammenhang beispielsweise zwischen dem Beben in Sumatra (Indonesien) und dem Achter-Beben in Alaska", sagte Hinzen. "Die Ursache liegt einfach darin, dass die Erde ein sehr bewegter Planet ist. An den Erdplatten knirscht und kracht es fast ununterbrochen."
http://www.rp-online.de/news/journal...ebenserie.html

NOOS 05.11.2002 20:58

Erdbeben
 
Hallo an alle,
in einem anderen Forum schreiben einige, daß sie in den letzten Wochen sehr schlecht schlafen. Als ich das las, kam mir der Gedanke, daß die verstärkten seismischen Aktivitäten vielleicht etwas damit zu tun hätten. Das Tiere Erdbeben vorausahnen können, ist ja allgemein bekannt.
Könnte das ebenfalls etwas mit den Schlafstörungen zu tun haben?
Und was könnte man daraus schließen?

Gruß

NOOS

Zwirni 05.11.2002 21:39

Vielleicht ein Grund:

Zitat:

Auch dieses Erdbeben, welches für einige Aufregung sorgte, fand wieder unter den in Gesetze des Chaos beschriebenen klassischen Erdbebenkonstellationen statt. Wie wir wissen ist Neptun zusammen mit Uranus einer der astrologischen Hauptauslöser für Erdbeben. Bereits am Morgen gegen 10:02 UCT kam es zu einigen Vorbeben. Zu diesem Zeitpunkt machte der Mond eine genaue Opposition zum Neptun. Dann am Abend, als das MC genau über den Neptun lief, wir sehen die Konjunktion hier deutlich MC: 9° 05' und Neptun 8°13' im Wassermann, kam es dann zum Hauptbeben. Exakt derartige Konstellationen mit Neptun und Uranus an den Hauptachsen fanden wir schon in historischen Fällen wie dem Beben von San Franscisco 1906, Kanto 1923, Long Beach 1933, Coalinga 1983, Mexiko 1985 und vielen anderen. Die Liste ließe sich noch endlos erweitern. Auch der Mars bindet sich mit einem gradgenauen Trigon in dieses Aspektgefüge ein! Die Mondknotenachse immerhin noch mit einem 2° genauen Trigon/Sextil zur Neptun/Mond-Opposition.

Das gradgenaue Trigon zwischen Jupiter und Pluto ist in diesem Horoskop zu beachten. Diese Konstellation hält mehrere Tage an und es kam hier ja nicht nur zu dem besagten Beben, sondern auch zu einem Vulkanausbruch mit katastrophalen Folgen. Pluto hat häufig mit Gewalt zu tun.
http://www.astrologon.com/index.html

Meine Frage: was ist ein 2° genauer Trigon/Sextil?

siouxie 05.11.2002 22:35

Zitat:

Meine Frage: was ist ein 2° genauer Trigon/Sextil?
das wird sich wohl auf den "orbis" beziehen, erklärung hier:

Der Orbis legt den Wirkungsbereich eines Aspekts fest. So ist es mathematisch äußerst selten., daß z.B. die Sonne zum Mars in exakt 180 Grad Entfernung steht; was einer Opposition entsprechen würde. Deswegen einigt man sich auf sogenannte Wirkungsbereiche auch Orben genannt.
Wenn wir einen Wirkungsbereich von fünf Grad annehmen, dann würde in unserem Beispiel auch eine Opposition gewertet, wenn sie 185 Grad oder 175 Grad groß ist.

nane 06.11.2002 19:24

Athen (dpa) - Ein Erdbeben der Stärke 5 auf der Richterskala hat
am Mittwoch den Westen Griechenlands erschüttert und Tausende von
Menschen in Angst versetzt. Verletzt wurde jedoch niemand, berichtete
der staatliche griechische Rundfunk (NET). Wie das seismologische
Institut von Athen bekannt gab, lag das Zentrum des Erdstoßes unter
dem Meeresboden rund 15 Kilometer nordwestlich der Insel des
Ionischen Meeres Zakynthos.

NOOS 07.11.2002 19:27

Hallo Zwirni,
ein Trigon ist ein 120° und ein Sixtil ein 60° Winkel. Der "orbis"
ist die Abweichung von diesem Idealwinkel und bezeichnet den "Aspekt", der noch zu diesem Winkel zählt.
Im weiteren sind 120° und 60° "positive" und 180° und 90° "negative" Winkel (Konstellationen)
Gruß
NOOS

Zwirni 10.11.2002 13:44

Zitat:

Ein starkes Erdbeben hat am Sonntag Taiwan erschüttert. Die Erdstöße hatten nach Angaben von Seismologen eine Stärke von 5,7 auf der Richterskala. Berichte über Verletzte und Schäden lagen zunächst nicht vor. Den Angaben zufolge war das Beben auch in der Hauptstadt Taipeh zu spüren. Das Epizentrum lag demnach etwa 40 Kilometer südöstlich von Taipeh vor der taiwanischen Küste in einer Tiefe von knapp 110 Kilometern unter dem Meeresboden. Taiwan wird häufig von bisweilen schweren Erdstößen erschüttert. Zuletzt hatte die Erde dort Mitte September mit einer Stärke von 6,8 gebebt, Verletzte oder Schäden gab es dabei jedoch nicht.
http://de.news.yahoo.com/021110/286/326r8.html

nane 12.11.2002 16:53

Rom (dpa) - Stärkere Erdstöße haben am Dienstag erneut die
Bewohner der italienischen Region Molise in Angst und Schrecken
versetzt. Vor knapp zwei Wochen hatte dort ein mittelschweres
Erdbeben 29 Menschenleben gekostet. Der Erdstoß vom Dienstag habe die
Stärke 4,2 auf der Richterskala erreicht und mehrere Gebäude
beschädigt, berichtete das italienische Fernsehen. Menschen seien
nicht zu Schaden gekommen.


Am 31. Oktober hatte ein Erdstoß der Stärke 5,4 die Region
erschüttert und eine Schule in dem Dorf San Giuliano di Puglia zum
Einsturz gebracht.

nane 13.11.2002 17:32

Rom (dpa) - Erneut bebte die Erde am Mittwoch in Italien: Diesmal
war die Lombardei im Norden von den Erdstößen betroffen, berichtete
das italienische Fernsehen. Das Beben sei rund um dem Iseo-See am
stärksten zu spüren gewesen, Berichte über Verletzte oder Schäden
lagen allerdings nicht vor. Bei Polizei und Feuerwehr seien hunderte
Anrufe besorgter Bürger eingegangen, hieß es. Während italienische
Behörden von der Stärke 4,2 auf der Richterskala sprachen, errechnete
die Erdbebenwarte in Straßburg 4,4 nach Richter.

nane 02.12.2002 18:26

Athen (dpa) - Ein Erdbeben der Stärke 5,8 auf der Richterskala hat
am Montagmorgen den Westen Griechenlands erschüttert, zahlreiche
Schäden verursacht und die Einwohner in Angst versetzt. Verletzt
wurde nach Angaben der Polizei jedoch niemand. Wie das seismologische
Institut von Athen berichtete, lag das Epizentrum des Erdstoßes rund
240 Kilometer westlich der griechischen Hauptstadt unter dem
Meeresboden zwischen der Insel Zakynthos im Ionischen Meer und der
Halbinsel Peloponnes.


Die meisten Schäden entstanden in der Kleinstadt Wartholomio nahe
Olympia auf der Halbinsel Peloponnes. Nach einer ersten Kontrolle
durch Ingenieure waren 64 Häuser unbewohnbar. Vier davon müssen
abgerissen werden. Die Behörden wollen die rund 300 obdachlos
gewordenen Menschen in Hotels unterbringen. "Wir hatten Glück im
Unglück. Kein Haus ist vollständig eingestürzt. Daher hatten wir
keine Verletzten", sagte der Bürgermeister der Kleinstadt im Radio.
Beschädigt wurden auch das Gymnasium und die Kirche der Kleinstadt.
Die Schulen der Region werden auch am Dienstag geschlossen bleiben.


Unterdessen wurden in der vom Erdstoß heimgesuchten Region
insgesamt 70 Nachbeben gemessen, bei denen eine Stärke von 3,5 auf
der Richterskala gemessen wurde. Die Seismologen konnten nicht sagen,
ob der Erdstoß am Montagmorgen das Hauptbeben war. "Wir müssen noch
zwei bis drei Tage warten", sagte ein Wissenschaftler im Fernsehen.
Er riet Einwohnern, nicht in ihre beschädigten Häuser zurückzukehren,
solange sie nicht von Ingenieuren kontrolliert wurden.


Die Region des Ionischen Meeres ist eine der am meisten durch
Erdbeben gefährdeten Gebiete Griechenlands. Nur wenige Kilometer
westlich verläuft unter dem Meeresboden ein riesiger Graben auf dem
die afrikanische mit der europäischen Erdplatte zusammenstößt. Vor 14
Jahren hatte ein Beben der Stärke 5,9 auf der Richterskala schwere
Schäden in dieser Gegend verursacht

nane 02.12.2002 19:22

Catania (dpa) - Ein leichtes Erdbeben auf Sizilien hat am Montag
eine Schule in der Nähe des Vulkans Ätna zum Einsturz gebracht. Dabei
sei niemand verletzt worden, da die Kinder rechtzeitig in Sicherheit
gebracht worden seien, berichtete das italienische Fernsehen. Nach
einem ersten Erdstoß der Stärke 2,8 auf der Richterskala hätten die
Lehrer die Kinder ins Freie gebracht. Wenig später habe ein zweiter
Erdstoß der Stärke 3,6 das Dach der Volksschule in der Ortschaft
Macchia (Provinz Catania) zum Einsturz gebracht, hieß es.

nane 10.12.2002 22:25

Huelva (dpa) - Ein Erdbeben der Stärke 4,4 auf der Richter-Skala
hat am Dienstag den Süden der Iberischen Halbinsel erschüttert. Nach
Angaben des spanischen Rundfunks wurde dabei niemand verletzt. Es
seien auch keine Schäden entstanden, hieß es. Wie das Nationale
Geographie-Institut mitteilte, hatte das Beben sein Epizentrum im
Atlantik, 103 Kilometer südöstlich der portugiesischen Hafenstadt
Faro. Die Erdstöße waren bis in die südspanischen Städte Sevilla und
Huelva zu spüren.

nane 23.12.2002 09:35

Athen (dpa) - Ein Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala hat
am Montagmorgen den Nordwesten Griechenlands erschüttert und die
Einwohner in Angst versetzt. Wie der Rundfunk berichtete, wurden aber
keine Schäden gemeldet. Nach Angaben des seismologischen Instituts
von Athen lag das Epizentrum unter dem Grund des Ionischen Meeres
rund 300 Kilometer nordwestlich der griechischen Hauptstadt. Zu
spüren war der Erdstoß vor allem auf Korfu und nahe der Hafenstadt
Preveza.

nane 25.12.2002 04:13

Teheran (dpa) - Drei iranische Provinzen sind am Dienstag von
einem Erbeben erschüttert worden, das die Stärke 5,3 auf der
Richterskala erreichte. Wie das iranische Fernsehen IRIB am Abend
berichtete, wurden in der Provinz Kermanschah mindestens 3800
Wohnungen beschädigt oder zerstört. Den Angaben zufolge war noch
unklar, wie viele Menschen dadurch obdachlos geworden sind. Das
Zentrum des Bebens befand sich östlich der Provinzhauptstadt
Kermanschah. Die Erdstöße erschütterten auch die Provinzen Kurdistan
und Lorestan. Schadensberichte aus diesen Gebieten lagen nicht vor.

nane 01.01.2003 11:30

Athen (dpa) - Ein Erdbeben der Stärke 5 auf der Richterskala hat
kurz vor dem Jahreswechsel den Westen Griechenlands erschüttert und
tausende Menschen in Angst versetzt. Verletzt wurde nach Angaben der
Polizei jedoch niemand. Wie das seismologische Institut der
griechischen Hauptstadt bekannt gab, lag das Epizentrum in der Nähe
der westgriechischen Hafenstadt Preveza. Gespürt wurde der Erdstoß am
Silvestertag im gesamten Westen des Landes. Es folgten eine Reihe von
Nachbeben, deren Stärke zwischen 3 und 4 auf der Richterskala
gemessen wurden.

nane 03.01.2003 14:56

Jakarta (dpa) - Ein Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richterskala
hat am Freitag die indonesischen Inseln Bali, Lombok und Sumbawa
erschüttert. Zunächst gab es keine Berichte über Schäden oder
Verletzte, wie die Behörden mitteilten. Das Epizentrum des Bebens,
das sich am Freitagmorgen Ortszeit ereignete, lag nach offiziellen
Angaben 40 Kilometer südöstlich der Insel Sumbawa. Der Erdstoß ging
von einem Punkt in etwa 40 Kilometern Tiefe aus. Es war bereits das
zweite Beben binnen drei Tagen in dieser Region.

nane 05.01.2003 20:15

Athen (dpa) - Ein Erdbeben der Stärke 4,6 auf der Richterskala hat
am Sonntagabend den Westen Griechenlands erschüttert. Wie das
seismologische Institut von Athen bekannt gab, lag das Epizentrum
unter dem Meeresboden zwischen der Insel Zakynthos im Ionischen Meer
und dem Festland der Halbinsel Peloponnes. Verletzt wurde nach
Angaben der Polizei niemand. Bereits am Samstag hatte ein Erdstoß der
Stärke 4,5 die Region erschüttert.

nane 07.01.2003 09:41

Athen (dpa) - Ein Erdbeben der Stärke 4,5 auf der Richterskala hat
am frühen Dienstagmorgen den Westen Griechenlands erschüttert und die
Anwohner in Angst versetzt. Verletzt wurde jedoch niemand. Der
Erdstoß ereignete sich nach Angaben des seismologischen Instituts von
Athen unter dem Meeresboden zwischen der Insel Zakynthos im Ionischen
Meer und dem Festland der Halbinsel Peloponnes.


Es war das dritte Erdbeben, das diese Region innerhalb von vier
Tagen erschüttert hat. Bereits am Samstag und Sonntag wurden im
Westen Griechenlands zwei andere Erdbeben der Stärke 4,5 und 4,6 auf
der Richterskala registriert.

nane 07.01.2003 10:06

Straßburg (AFP) - In Nordrhein-Westfalen hat sich nach Beobachtungen der Straßburger Erdbebenwarte in der Nacht zum Dienstag (um 22.50 Uhr) ein leichtes Erdbeben ereignet. Das Epizentrum des Bebens mit der Stärke 3,9 auf der Richterskala lag demnach zwischen Köln und Dortmund. Gemessen wurde ein Wert von 51,16 Grad nördlicher Breite und 7,58 Grad östlicher Länge. Das Beben war nach Erhebungen des Straßburger Beobachtungszentrums das stärkste in dieser Region seit 1980. Am 23. Mai 2001 hatte es dort ein Beben von 2,8 auf der Richterskala gegeben.

balou 08.01.2003 02:51

hier nochmal ein artikel zum beben!


Schläge wie vom Presslufthammer“

Tecklenburger Land (hen/we/jwe)
Das Tecklenburger Land hat das Erdbeben in der Dienstagnacht ohne größere Schäden überstanden. Das Epizentrum der Erschütterung lag offenbar bei Hörstel, Genaueres müssen die Fachleute noch ermitteln. In Ibbenbüren meldeten sich bei der Verwaltung vier Bürger, die Risse in den Hausmauern beklagten. Personen kamen offenbar nicht zu Schaden.


Es handelte sich um das stärkste Ereignis seit dem Alsdorf-Beben, das am 22. Juli vergangenen Jahres um 7.44 Uhr in der Früh mit seiner 4,8-Stärke Wände und Schränke vibrieren ließ. Zuvor war die Region am 13. April 1992 von Erschütterungen überrascht worden, als in der Nähe des niederländischen Roermond die Erde bebte. Die seit 1996 vom Geophysik-Lehrstuhl der Bochumer Ruhr-Universität betriebene seismologische Messstation in Mettingen, die unweit des Ibbenbürener Kohlekraftwerkes Bewegungen in der Erde registriert, verzeichnete am späten Montagabend (22.49 Uhr) einen Ausschlag von fast 4,2. Professor Hans-Peter Harjes: „Unser Messpunkt liegt nur 2,6 Kilometer vom Zentrum entfernt. Ein Ereignis der Magnitude vier wird im Schnitt nur alle zehn Jahre verzeichnet.“ Das Beben, das bis Bochum und Dortmund spürbar war, hinterließ in Ibbenbüren nach ersten Informationen vier Häuserrisse, einen zu Boden gefallenen Fernseher, zu Bruch gegangene Tassen und Gläser sowie diverse Bilder, die ihren angestammten Platz an der Wand nicht verteidigen konnten.
Nach Auskunft des Geologischen Dienstes (GD) des Landes Nordrhein-Westfalen, der ein Beobachtungsnetz von zehn Aufzeichnungsstationen betreibt, ereignete sich das Beben ohne jegliche Vorwarnung. GD-Pressesprecher Walter Proksch: „Nach unserer bisherigen Auswertung lag das Epizentrum westlich von Ibbenbüren bei Hörstel in einer Tiefe von etwa 2000 Metern. Das ist sehr oberflächennah, so dass ein Zusammenhang mit dem Bergbau zu vermuten ist. Aber ein Erdstoß, der direkt durch ein Nachsacken unterirdischer Hohlräume ausgelöst wird und unter anderem aus dem Ruhrgebeiet bekannt ist, kann so gut wie ausgeschlossen werden, da er in der Regel weniger stark ausfällt.“ Die GD-Seismologen gehen von einer ruckhaften Entladung vorhandener Spannungsverhältnisse aus. Pressesprecher Proksch: „Das wäre eine für solche Lagen durchaus typische Entspannungssituation.“

Auch bei der DSK Anthrazit gehen die Verantwortlichen davon aus, dass der Bergbau höchstens eine mittelbare Rolle bei dem Beben gespielt hat. Die Arbeiten im Stollen waren am Dienstag nicht berührt, die Kumpel hätten das Beben auch nur als Grollen wahrgenommen. Dr. Peter Goerke-Mallet, Markscheider der DSK (Markscheide = Grubengrenze) betont, dass die „Gemengelage“ aus Höhenzügen (Teutoburger Wald, Bramscher Intrusiv, Schafbergplatte) und Bergbauaktivitäten die Ursachenforschung erschwere. Zudem liege die Region auf einer Platte zwischen dem Mittelmeer und Südschweden, die immer wieder seismische Aktivitäten aufweise - zumeist von der Bevölkerung unbemerkt. Die Anzahl solch unbemerkter Ereignisse in den vergangenen zehn Jahren liegt nach Einschätzung von Goerke-Mallet „im einstelligen Bereich“. Er rechnet nicht mit Nachbeben, weist aber ausdrücklich darauf hin, dass er auch für die Bevölkerung als Ansprechpartner dient, Telefon 05451/51-2210.

Mettingens Bauamtsleiter Michael Krause-Hettlage lag am Montag um 22.50 Uhr mit einem Buch auf dem Sofa - und erschrak. Sein erster Gedanke: „Ist da etwas gegen die Hauswand geflogen?“ In Mettingen und Ibbenbüren war das Erdbeben am heftigsten, in Westerkappeln und Lotte weniger stark, in Tecklenburg dagegen kaum zu spüren.

Nur wenige Sekunden wackelte die Erde und ließ Krause-Hettlages Weihnachtsbaum erzittern. „Vom Gefühl her war es so, als ob jemand draußen stehen und am Haus rütteln würde.“ Der Bauamtsleiter wohnt im Ortskern, der offensichtlich weniger betroffen war als Wiehe. Dort steht das Haus von Bürgermeister Helmut Kellinghaus, der das Beben so wahrnahm: „Es waren vier oder fünf ruckartige Erschütterungen, vom Geräusch her wie Schläge von einem Presslufthammer, die das Haus bewegt haben - in der Stärke habe ich so etwas noch nicht erlebt.“ Nach dem Beben fragte sich Krause-Hettlage: „Hast du dir das nur eingebildet?“ Aber dann riefen Nachbarn an, um sich bei ihm zu erkundigen. Und viele verließen ihre Häuser, um zu schauen, was geschehen war. Einige tippten zunächst auf eine Explosion, die meisten vermuteten Folgen des Steinkohleabbaus - wie auch Krause-Hettlage. „Viele Mettinger sind schon fast daran gewöhnt, dass sich der Boden unter ihnen bewegt“, meinte er. Als gestern bekannt wurde, dass es sich um ein Erdbeben handelte, erinnerte sich der Bauamtsleiter an einen ähnlichen Fall vor zehn Jahren. „Damals sind einige Deckenplatten heruntergefallen.“ Von Schäden des neuen Erdbebens habe er bisher nichts erfahren. Möglich sei es, dass etwa aus Haarrissen an Rigipswänden ein kleiner Spalt geworden ist. „Vielleicht ist hier und da eine Tasse, die auf der Kippe stand, heruntergefallen.“

Auch in Westerkappeln vibrierte es, aber deutlich weniger stark als in Mettingen. Und in Lotte spürten nur wenige etwas von der Erdbewegung. Marianne Beckemeyer, die in Westerkappeln am Stadion wohnt, hatte „den Eindruck, als hätte jemand die Autotür laut zugeschlagen“. In Tecklenburg haben manche ein Grollen vernommen, wie Andy Brockmann, der außerdem beobachtete, wie sich seine Kleiderschranktür öffnete. Aber war es das Erdbeben?

artikel neue-oz

nane 11.01.2003 22:53

Teheran (dpa) - Ein Erdbeben der Stärke 5 auf der Richterskala hat
in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) im Süden Irans mehrere Dörfer
völlig zerstört und in zahlreichen weiteren Siedlungen große Schäden
angerichtet. Über Opfer des Bebens in der Provinz Fars wurde zunächst
nichts bekannt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur IRNA am
Sonntag. Nach Angaben örtlicher Stellen sei eine noch unbekannte Zahl
von Menschen beim Einsturz ihrer Hausdächer verletzt und in
Krankenhäuser gebracht worden, hieß es bei IRNA.


Am schwersten betroffen waren die ländlichen Siedlungen um die
Städte Nurabad und Kazerun. Der Gouverneur von Kazerun erklärte,
mindestens 650 Häuser in 22 Dörfern seien dem Erdboden gleichgemacht
worden. Weitere 1350 Häuser hätten schwere Schäden davon getragen.
Viele Familien hätten die Nacht im Freien in der Kälte verbracht. Der
Rote Halbmond sei mit Nahrungsmitteln, Zelten und Decken vor Ort.

nane 14.01.2003 18:19

Straßburg (dpa) - Ein Erdbeben der Stärke 5,2 auf der Richterskala
hat am Dienstagnachmittag den Südosten Irans in Grenznähe zu Pakistan
erschüttert. Das berichtete die französische Erdbebenwarte in
Straßburg. Über mögliche Schäden machte die Warte keine Angaben.

nane 20.01.2003 17:50

Straßburg (dpa) - Ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala
hat die Region der Salomonen-Inseln im Südpazifik erschüttert.
Das Beben habe sich am Montagmorgen ereignet, hieß es nach
Angaben der Erdbebenwarte in Straßburg. Berichte über Schäden gab es
zunächst keine. Dieses "potenziell sehr zerstörerische Beben"
habe sich vermutlich im Meer ereignet und daher keine großen
Schäden angerichtet, sagte eine Sprecherin. Es handele sich um das
stärkste Beben in der Region seit 1990. Erst kurz vor Neujahr hatte
der tropische Wirbelsturm "Zoe" die Salomonen-Inseln im Südpazifik
heimgesucht und schwere Zerstörungen verursacht.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:28 Uhr.

Powered by vBulletin® ~ Copyright ©2000 - 2017 ~ Jelsoft Enterprises Ltd.


Das forum.grenzwissen.de unterliegt der Creative Common Lizenz, die Sie hier nachlesen können.
Wir bitten um Benachrichtigung, falls Sie Inhalte von uns verwenden.