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Acolina 03.10.2004 04:00

Sonniger Freispruch aus Mangel an Beweisen
 
Zitat:

Sonniger Freispruch aus Mangel an Beweisen

Forscher: Hinweise auf Beteiligung der Sonne an Klimaveränderungen sind nicht überzeugend

Einen gewissen Teil der globalen Erwärmung im 20. Jahrhundert haben Klimaforscher bislang der Sonne zugeschrieben. Womöglich zu Unrecht, wie jetzt der Sonnenphysiker Peter Foukal und die Klimaforscher Gerald North und Tom Wigley im Magazin Science (Online-Ausgabe vom 1. Oktober) berichten.

Die Forscher schreiben, dass die Sonne wahrscheinlich wesentlich gleichmäßiger strahlt als bislang gedacht. Zwar schwankt die Sonnenstrahlung im Laufe eines elfjährigen Sonnenflecken-Zyklus um etwa 0,08 Prozent, Anzeichen für länger andauernde und stärkere Schwankungen, die den Sonnenfleckenzyklus überlagern, stellen die drei Wissenschaftler jedoch in Frage.

Bislang hatten Klimaforscher angenommen, dass Variationen in der Strahlung der Sonne sowohl die kleine Eiszeit vom 15. bis 18. Jahrhundert als auch die anschließende Erwärmung bis etwa Mitte des 20. Jahrhunderts auslösten. Diese Annahme beruhte zum einen auf Aufzeichnungen über die Zahl der Sonnenflecken, zum anderen auf Messungen des interplanetaren Magnetfeldes, die seit 1868 vorgenommen wurden. Ein bestimmter Index stieg zwischen 1900 und 1955 an, was bislang als Beweis für stärkere Sonneneinstrahlung gewertet wurde. Die drei Forscher um Foukal stellen jetzt allerdings die Qualität der Daten in Frage.

Auch andere Beweise für langfristige Schwankungen der Sonnenstrahlung sind ihren Angaben zufolge zweifelhaft. Astronomen hatten bei sonnenähnlichen Sternen Variationen beobachtet, die drei bis fünf Mal so stark waren wie bei der Sonne. In neueren Studien konnten dagegen keine Schwankungen entdeckt werden, die stärker als 0,05 Prozent waren. Demnach seien die Schwankungen der Sonnenstrahlung, die in Klimamodellen verwendet werden, etwa fünf Mal so groß wie in Wirklichkeit.

Andere mögliche Wege, auf denen die Sonne Klimaschwankungen verursachen könnte, zum Beispiel über schwankende UV-Strahlung oder einen mehr oder weniger starken Sonnenwind, halten die drei Forscher ebenfalls für spekulativ. Dennoch schließen sie langfristige Strahlungsschwankungen der Sonnen nicht grundsätzlich aus. Zurzeit reiche die Beweislage jedoch nicht aus, um solche Schwankungen zu belegen.

Ute Kehse
(Quelle: wissenschaft.de)

celadore 05.07.2006 15:06

RE: Sonniger Freispruch aus Mangel an Beweisen
 
ich nehme die sonne als lebendes wesen wahr

harry 05.07.2006 18:00

Jedem das seine, kannste glauben was du willst ;)

Renatus 05.07.2006 18:31

RE: Sonniger Freispruch aus Mangel an Beweisen
 
Ach ja - die gute Sonne :sunny:

Die Sonne in der Galaxis - Lyrics !

Ich raub Sternenstaub mit dem ich unsere Kinder tauf...

Zeit verliert den Wert -
du scheinst in allen Galaxien
unsere Kinder spielen auf Marskolonien


Das finde ich zu heulen schön ;(

Es ist schon richtig, das wir die Aktivitäten auf der Sonne überbewerten, da wir in der kurzen Spanne unserer BEOBACHTUNGEN, kaum etwas von der Lebensspanne der Sonne mitbekommen haben und somit nicht sagen können was normal ist und was nicht.
Wir können jedoch sagen ob uns die Strahlung zu hoch ist oder zu wenig.
In Deutschland ist es zu wenig und darum fahren wir in den Urlaub :sunny:

Herzliche Grüße

Renatus


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