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-   Mission Mars (http://forum.grenzwissen.de/forumdisplay.php?f=59)
-   -   2014 - Russen auf dem Mars (http://forum.grenzwissen.de/showthread.php?t=2966)

Zwirni 09.04.2004 21:31

2014 - Russen auf dem Mars
 
Zitat:

Eine Gruppe russischer Raumfahrtexperten hat am Freitag einen ehrgeizigen Plan vorgestellt: In zehn Jahren wollen sie sechs Raumfahrer auf den Mars bringen. Und dies mit einem Budget von gerade einmal drei bis fünf Milliarden Dollar. Die russische Raumfahrtbehörde zeigte sich wenig begeistert von den Plänen. Ein Sprecher bezeichnete das Projekt als Unsinn.

Vorgestellt wurde das Vorhaben von Forschern des renommierten Forschungsinstituts für Maschinenbau, das auch eine führende Rolle in der russischen Raumfahrt spielt. Finanziert werden soll das Projekt unter anderem von der bislang wenig bekannten russischen Firma Aerospace Systems. Sechs Raumfahrer sollen dabei mehrere Monate auf dem Mars bleiben, bevor sie zur Erde zurückkehren. Die gesamte Reise soll rund drei Jahre dauern.

[..]
http://de.news.yahoo.com/040409/12/3z8es.html

Erinnert leicht an diesen Aprilscherz bei dem Russen und Europäer bis 2009 auf dem Mars sein wollten: http://www.heise.de/tp/deutsch/speci...m/17094/1.html

Wird beides wohl nur bei Ideen bleiben ... :roll:

Jaix 12.04.2004 12:42

wer soll das zahlen ? ich glaub daran nicht die haben kein geld um ihre atomboote zu entsorgen sind auf ausländische hilfe angewiesen und nun wollen die auf den mars LOL

da kami 12.04.2004 14:14

die forschergruppe hat ja auch nicht gesagt dass sie das geld hat sondern dass es so billig ginge. lesen erleichtert die erkenntnis von textinhalten.

Abgesehen davon wäre "erst Atom-u-boote entsorgen und DANN zum Mars" deutsche Prioritätensetzung :D

max1412 22.04.2004 00:08

RE: 2014 - Russen auf dem Mars
 
Last euch nicht täuschen die Russen haben genug Geld für die Raumfahrt

RedneX 08.06.2004 00:17

Nein, das stimmt so nicht..die Russen haben nicht genug Geld für die Raumfahrt. Die Weltraumstation die Die Russen mit den USA betreiben wird zu 2/3 was die Kosten angeht von den Amis getragen. Die USA sprach schon mal davon evt. nicht mehr in die ISS zu investieren. Da kamen die Russen ein bisschen ins stotern...allein könnten sie die ISS nicht mehr finanzieren. Russland ist ein armes Land. Das Geld das sie noch haben oder erwirtschaften investieren sie zu einem grossen Teil in ihr Militär.

Und billig wird der Trip zum Mars erst recht nciht..schon gar nicht für Bemannte Missionen! Die Russen werden da entweder mit China, den USA oder vielleicht auch mit Europäischen Landern zusammen arbeiten müssen wenn sie zum Mars wollen.

Doch momentan zweifle ich an einer Mission die von den Russen schon im Jahr 2014 durchführen wollen.

LG
RedneX

Sajuuk 12.08.2004 10:39

moin moin!

Russen auf dem Mars,wiso nicht?
Die Amis waren zuerst auf dem Mond.
Und die Russen sind zuerst auf dem Mars.
Also das nenn ich fair :ja: .

Wird zeit dass die Amis mal blöd aus der wäsche gucken. ;)

Desert Rose 12.08.2004 12:11

Zitat:

Nur für Männer

Russland simuliert Flug zum Mars

veröffentlicht: 11.08.04 - 11:52

Berlin/Moskau (rpo). Russland will noch nicht zum Mars fliegen. Das, was sich US-Präsident George W. Bush für seine potentielle nächste Kandidatur vorgenommen hat, wollen die Russen aber schon mal üben. 2006 soll die Flug-Simulation zum Mars im Norden Moskaus starten. Bewerben kann sich jeder, die Ausschreibung ist International. Allerdings: Frauen sind ausgeschlossen.

Das "Raumschiff" heißt EBK, der "Startplatz" ist ein Gebäudetrakt im Norden Moskaus. Hier, unweit der Ausfallstraße zum Flughafen Scheremetjewo 2, soll 2006 in einem Experimentellen Bodenkomplex (EBK) der erste Menschenflug zum Mars simuliert werden.

Völlig von der Außenwelt abgeschnitten werden sich sechs Freiwillige auf die 500-Tage-Reise machen: ein Raumschiffkommandant, ein Pilot, ein Bordingenieur, zwei Forscher und ein Arzt. Bewerben kann sich jeder, die Ausschreibung ist international. Doch heute ist schon klar, dass Frauen keine Chance haben. Die russischen Spezialisten befürchten, mit ihnen nicht näher benannte "Probleme" zu bekommen.

Im Oktober sollen die Bewerbungskriterien stehen. Dann kann die Auswahl beginnen. Unabdingbare Grundvoraussetzungen sind eine Hochschulausbildung, die Beherrschung der englischen Sprache und profunde Computerkenntnisse. Gute Chancen können sich Biologen, Ärzte, Programmierer und Ingenieure für Lebenserhaltungssysteme ausrechnen. Natürlich müssen alle Kandidaten rundum gesund sein.

Das Argument des amtierenden Direktors des federführenden Moskauer Instituts für Medizinisch-Biologische Probleme (IMBP), Wiktor Baranow, gegen Frauen klingt eher wie eine Ausrede: "Wir zweifeln nicht daran, dass wir auch unter den Frauen hochqualifizierte Spezialisten finden. Aber das Experiment ist ohnehin schwierig genug, und in gemischten Besatzungen tauchen eine Menge Probleme auf. Deshalb haben wir uns für eine rein männliche Besatzung entschlossen, zumal die Frauen ja auch familiär stärker belastet sind..."

Diese Einstellung, international unter Experten höchst umstritten, ist das Credo der Leiteinrichtung der russischen Raumfahrtmedizin. Im Juni erst hatte Kosmonauten-Arzt Waleri Poljakow, mit 438 Tagen Langzeitflugweltrekordler, auf einem internationalen Symposium in Moskau mit einer ähnlichen Ankündigung überrascht. Der ersten bemannten Mars-Expedition dürften "nur ältere Männer mit großen Lebens- und Berufserfahrungen und einer gehörigen Portion Humor angehören", sagte Poljakow in seiner Eigenschaft als IMBP-Vizedirektor.
Quelle

Wo bleibt die Gleichberechtigung? :evil2:

RedneX 12.08.2004 12:34

in Russland gibt es keine Gleichberechtigung.

Aber wie gesagt, die Russen haben das Geld nicht um dies alles allein durchzuziehen....das Geld reicht jetzt mal gerade so um davon zu träumen und Simulationen zu erstellen.

Die Russen würden das Geld auch besser in die Wirtschaft investieren und schauen wenn der Winter wieder kommt nicht schon wieder soviele Obdachlose Bürger erfrieren. :et6:

Aber es lebe der Egoismuss und Kapitalismuss *kotz* :red:

Acolina 21.10.2005 15:54

Zitat:

Mars-Landung bereits 2018 möglich

PARIS, 18. Oktober (RIA Nowosti). Die russischen Erfahrungen aus der bemannten und unbemannten Weltraumfahrt können es der Menschheit ermöglichen, 2014 den Mars zu umfliegen und 2018 ein unbemanntes Raumschiff auf dem Planeten landen zu lassen.

Das sagte der russische Fliegerkosmonaut Valeri Poljakow, Kosmos-Hauptberater des Direktors des Instituts für medizinisch-biologische Probleme (IMBP), am Montag in Paris in einem RIA-Nowosti-Interview. Poljakow weilte zu den Feierlichkeiten anlässlich des 100. Jahrestages der Internationalen Luftfahrtföderation in Paris.

"Diese Aufgaben lassen sich bei einer Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Konstrukteuren aus Russland, den USA, Europa und China sowie bei einer umfassenden Auswertung der russischen Erfahrungen aus der bemannten und der unbemannten Weltraumfahrt verwirklichen", betonte Poljakow.

Ihm zufolge wird in Russland auf der Basis des IMBP bereits das einzigartige Experiment Mars-500 vorbereitet, das Ende 2006 beginnen soll.

"Es geht um die wissenschaftliche Modellierung des Raumfluges einer Gruppe von sechs Menschen im Laufe von 500 Tagen. Gerade in einem solchen Zeitraum müsste ein Raumschiff von der Erde den Mars erreichen", präzisierte der russische Forschungskosmonaut.

Laut Poljakow werden während des Experiments, das für die Teilnahme von Freiwilligen aus den USA und Europa offensteht, biologische, medizinische, psychologische und andere Aspekte erforscht, die mit einem Langzeit-Weltraumflug des Menschen zusammenhängen.

Gleichzeitig mit dem Experiment Mars-500 werden am Institut für medizinisch-biologische Probleme Forschungen zur Einwirkung der ionisierenden Strahlung außerhalb der Magnetosphäre der Erde vorgenommen. Die ionisierende Strahlung ist eine der ersten Schwierigkeiten, auf die Besatzung auf dem Wege zum Mars stoßen wird.

"Die Experimente werden an Primaten unter Einhaltung aller Normen der medizinischen Ethik durchgeführt", sagte der Kosmonaut.

Poljakow verwirklichte den längsten Weltraumflug in der Geschichte der bemannten Weltraumfahrt. Vom 8. Januar 1994 bis zum 22. März 1995 (437 Tage 17 Stunden und 59 Minuten) arbeitete er auf der Raumstation Mir. Während dieses Fluges nahm er einzigartige Forschungen auf dem Gebiet der kosmischen Medizin, der Physiologie, der Psychologie, in sanitärhygienischen Richtungen, darunter auch im Rahmen internationaler Projekte für kosmische Medizin, vor.
(Quelle)

Sajuuk 21.10.2005 16:21

Na das nenn ich mal einen Fortschritt,
Vorallem find ich das gut, wenn das ein Programm wird an den sich alle beteiligen.

Gruss:Kuun-Laan


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