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basti_79 04.09.2018 19:12

Medienpleite
 
Da haben sie bei TP herausgefunden, dass SPON neoliberaler Scheißdreck ist und der Spiegel auch.

Zitat:

Symptomatisch für den journalistischen Niedergang des Spiegel ist die Kündigung des [...] Journalisten [...]. Dieser erlebte seit 1999, dass Artikel abgelehnt wurden, die "zu kritisch, zu links, nicht angepasst genug" waren.
Ein Genie. Der hat also nur ca. 10 Jahre davon gelebt, "weiter wie bisher" zu schreiben und ist erst danach abgesägt worden?

Zitat:

Die Bild verlor in den letzten 20 Jahren zwei Drittel ihrer Leser. Die Druckauflage der Süddeutsche Zeitung sank in den letzten 10 Jahren um 36 Prozent, die des Handelsblatts um 52 Prozent und die der ZEIT um 11 Prozent.
Samt und sonders Systemmedien. Was hat er erwartet?

Zitat:

Aber die existentiellste Frage aller Medien wird auch in dieser Spiegel-Krise nicht gestellt. Sie lautet: "Woher kommt letztendlich das Geld, von dem wir leben?"
Aus den Taschen der Leute, die so blöd sind, den Schund zu kaufen.

Zitat:

Die Antwort ist immer die gleiche: Von der Kaufkraft der breiten Masse der Bevölkerung.
Ja, und bleibt damit kurz vor dem Ziel stecken. Es gibt im Wesentlichen drei Wege für die Systemmedien:
  1. belanglosen Bullshit schreiben, und den für wenig Geld verkaufen (Modell BILD)
  2. gelegentlich Informationen in den Bullshit einzustreuen, um die Preise erhöhen zu können (Modell SZ, Zeit etc.) und aber immer noch vom Pöbel z.B. in Sachsen gekauft zu werden
  3. Geldbesitzern mit dem Bullshit, den man schreibt, in den Hintern zu kriechen, und die Preise entsprechend anzupassen (Modell Hund&Jagd, "Schönheitsmagazine" etc.)

Dass kaum jemand für ein Periodikum am Bahnhofskiosk mehr als sagen wir mal 8 € (in Thailand würde das wohl für ein Abendessen für Zwei reichen, mit Getränken) ausgeben würde, ist ja nur ein Problem der kurzfristigen, periodischen ("Asthma"-) Presse. Andere Printmedien erzielen höhere Preise.

https://www.heise.de/tp/features/Neo...r-4153348.html


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