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-   Mission Mars (http://forum.grenzwissen.de/forumdisplay.php?f=59)
-   -   marsbilder unter der lupe (http://forum.grenzwissen.de/showthread.php?t=2499)

nane 26.01.2004 21:51

marsbilder unter der lupe
 
na nu gugge (mer) ma :)

zuerst einmal behaupte bzw unterstelle ich hiermit der nasa
bzw jpl .. oder wer auch immer die farbfotos bindet ..
einen grandiosen farbanteil fehler bei der mischung.

warum tu ich das .. wie komm ich drauf?
weil .. wenn ich zb in einem studio massig rot auf die
bühne strahle - und dann mit einer cam arbeite - welche
mit rgb zerlegung (filter) einzelbilder rot,grün,blau aufnimmt -
und diese bildinfo später wieder gemixt wird - dann habe ich
ein problem.
das problem wird ein etwa verdoppelter rot anteil sein.
theoretisch hätte ich den rotfilter um das überwiegende
rot reduzieren müssen - um bei einem weissabgleich einen
möglichst genauen wert zu erhalten.

und genau dieser fehler scheint bei den mars aufnahmen
recht deutlich zu existieren.
ich habe mir mal die zeit genommen um diesen fehler
zumindest annähernd zu berichtigen.
zum glück werden die dazu nötigen dicken tiff dateien der
bilder bereitgestellt.
eine reduzierung um etwa 40% rotanteil bringt nicht nur
wesentlich mehr einzelheiten zu tage .. auch der himmel
verliert den aufgedrückten rotanteil !!
nein .. er wird dadurch nicht blau :) aber farblich unbelastet.
dazu sei bemerkt - die auf der platform montierten solarzellen
haben rot einfassung für plus und blaufarbene kabel für minus.
diese farbgebung bleibt nach berichtigung vollständig erhalten.

soweit zum farbthema :)


hier in 10% bildgrösse das original
http://cya.de/org_th.jpg

nun in 10% bildgrösse das von mir berichtigte
http://cya.de/nane_th.jpg


hier ein (ausschnitt vom oberen bild) opportunity
mit seltsamen gebilden (möglicherweise eisenkugeln).

http://cya.de/eisenkugel1.jpg

nane 26.01.2004 23:35

tja leute :)

bei den "kugeln" kann ich derzeit keine logische erklärung
finden. eindeutig vom umliegenden material zu unterscheiden.
metallisches aussehen mit spiegelreflektion.

*kopfkratz*

da kami 27.01.2004 01:24

sehr glatter hämatit?

Sereck 27.01.2004 02:44

selbst sehr glatter hämatit würde nicht so stark licht reflektieren.
dazu müsste die oberfläche völlig blank polliert sein was in der natur so nicht vorkommt.und wenn man sich das umliegende material ansieht erkannt man die unterschiede.alles material in der umgebeung hätte dann solche glatten oberflächen haben müssen.

Dragonhoard 27.01.2004 12:18

Es könnte sich aber schon um einen härteren Einschluß im Gestein handeln. Der starke Wind und der Staub in der Luft wirken ja wie ein dauernd laufendes Sandstrahlgebläse. Wenn der Staub fein genug ist, dann werden sehr glatte Oberflächen erzeugt.
Ähnliche Effekt kann man auch in irdischen Wüsten sehen, nur ist der Sand meist grobkörnig, dadurch werden die Oberflächen rauher.

Sereck 27.01.2004 13:42

möglich.diese "kugeln scheinen an einem hang zu liegen.ich weiss nicht ob das die wetterseite ist falls der mars sowas hat.
wenn nicht würden sie doch ziemlich geschützt liegen.
ich will jetzt natürlich nicht sagen das diese dinger künstlich sind oder gar das sie die obligatorischen marsmänchen erschaffen haben.
allerdings könnte wirda etwas unbekanntes haben.vielecht ein neues metall.

nane 27.01.2004 14:14

@dragonhoard

was mir bei diesen teilen wichtig erscheint ..
der eindeutige unterschied zu allem anderen.
der metallische farbeffekt und die art der reflektion.
(gute monitor farbeinstellung ist da wichtig)
.. mal egal ob die dinger nun durch umwelteinflüsse poliert wurden.
wie ein einschluss im gestein sieht es nicht aus - eher
aufgelegt.

mal folgende überlegung ..
vulkane mit fast reiner eisenschmelze statt üblich bekannter#
erdlava. der mars scheint ja ein mega eisenparadies zu sein.
wenn dieser vulkan nun seine inhalte kräftig verteilt hat -
dann könnte es doch je nach eisenmaterial im fluge zur
tropfenbildung (bzw kugel) kommen.
so eine art quecksilber effekt.

da seh ich momentan die vorerst beste erklärung mit gegeben.

aber möge posten wem nochwas einfällt.

nane 27.01.2004 19:07

das problem hat sich aufgrund der optischen täuschung
schon fast minimalisiert - lol

die nasa hat den massstab über 3d auswertung und dem
direkten vergleich mit der rovergrösse gut dargestellt.
demnach sind die vermeintlichen kugeln kaum grösser
als ein millimeter.

also so kleinlich möcht ich nich sein :)
halte die offene frage daher schon für nichtig.

hier das vergleichsfoto über software auswertung ..

http://cya.de/groesse1.jpg

Od[]L 27.01.2004 19:45

ja die antwort ist schon erstaunlich einfach, mann muss nur den Betrachtungswinkel ändern und erhält verblüffende Erklärungen

:D :D :et14: :ja: :gg: :roll: :dance: :))

nane 27.01.2004 20:11

@Od[]L

irrtum :)
erklärung gibts bisher keine - einzig die grösse steht fest.
mir persönlich ist das gefragte zu klein geworden -
was jedoch die frage nicht im geringsten entwertet.


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