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-   -   DER VERLORENE GEHEIMHAFEN EINER ALTEN MITTELMEERFLOTTE (http://forum.grenzwissen.de/showthread.php?t=24346)

ElLobo1 30.07.2017 22:29

DER VERLORENE GEHEIMHAFEN EINER ALTEN MITTELMEERFLOTTE
 
Nichts inspiriert bekanntlich so sehr wie eine Reise.
Wir alle kennen jede Menge Mythen und Halbwahrheiten bezüglich alter Kulturen im und rund um das Mittelmeer.
Doch es wird schwierig, wenn wir weiter in der Zeit zurück gehen.
Die Zeitspanne 3000 bis 6000 Jahre vor Christus zum Beispiel.
Eines jedenfalls erscheint sicher: Es gab große Königreiche nicht nur im Norden von Afrika und in Mesopotamien, sondern auch insbesondere im Mittelmeer!

Indizien sind nicht nur bedeutende Niederlassungen in Nordägypten. Dort hat sich nach archäologischer Vorstellung ein König Narmer mit einem unbekannten Volk des Nildeltas einen heftigen Schlagabtausch um Ägypten geliefert.
Ruinen auf Kreta, Zypern, Rhodos, usw...

Logisch, dass hier immer wieder Atlantis auftaucht, dass jenseits der Säulen des Herakles gelegen haben soll.

Basierend auf Studien von Dr. Martin Pepper bin ich nun zur Überzeugung gelangt, dass die Säulen des Herakles nicht wie ursprünglich auf Gibraltar und Marokko bezogen zu interpretieren sind, sondern sich buchstäblich auf der Insel mit dem größten Naturhafen aller Zeiten zwischen Kreta und dem griechischen Festland befunden haben.
Und zwar in Form von kunstvollen riesigen Statuen auf den beiden Seiten einer relativ engen natürlichen Hafenzufahrt zur ehemaligen Doppelringinsel von Santorin!

ElLobo1 30.07.2017 22:49

Viele menschen glauben ja, Santorin sei ursprünglich vor der großen Eruption ein Kegelberg gewesen, vielleicht ähnlich wie der Stromboli.
Doch Santorin, wo ich das ehemalige Atlantis vermute, muss man sich ganz anders vorstellen!
Diese Insel war immer wieder im Abstand von tausenden Jahren Schauplatz von gewaltigen Eruptionen. Daraus hat sich eine Insel mit zumindest zwei ringförmigen Landstrukturen um eine Insel im Zentrum entwickelt, und zwar durch immer wiederkehrende Ausbrüche in langen Zeitperioden.
Stets wurde dabei die zentrale Landmasse komplett zerstört, aber der äußere Landring blieb erhalten - genau im Bericht von Platon erwähnt.
Somit müssen wir uns Santorin als geschützten Naturhafen vorstellen, der erstens einer großen Schiffsflotte als Heimat gedient haben wird, und zweitens auch noch exzellent gut zu verteidigen war.
Der perfekte Ort für eine alte Hochkultur, die unabhängig von den Kriegen auf den Festländern über eine lange Zeit bestehen konnte.
Kolonien würde ein solches Volk auf Inseln wie etwa Kreta haben, dazu am griechischen festland, sowie in Nordafrika.
Ich denke auch, dass jener kreisrunde Superhafen des alten Karthago ein Abbild des früheren Mutterlandes ihrer Bewohner war.

Da Querverweise zu Filmen sonderbarerweise von manchen Forenmitgliedern hier vermutlich aufgrund mangelnder Hardware nicht angesehen werden können, sollten diese Leute nach Arbeiten etwa des Geologen Dr. Martin Pepper Ausschau halten, der in letzter Zeit ja mit einem Team Santorin eingehend neu vermessen hat.

Somit wäre das alte Santorin der Sitz eines mächtigen Meeresbeherrschenden Volkes gewesen, welches das gesamte Mittelmeer und vermutlich viele angrenzenden Küstenabschnitte kontrolliert hatte. Die erste Supermacht Europas, noch vor den Griechen und Mykenern, die vermutlich alle von diesem Volk abstammen...

Ein fehlendes Bindeglied in der Geschichte ist mit dieser Vorstellung geschlossen. Somit hätten zumindest zwei Säulen des Herakles existiert - in Gibraltar UND auf der ehemals engen und einzigen Seezufahrt nach Santorin. Somit hätte Platon zu hundert Prozent recht gehabt als er wahrheitsgetreu schrieb: Atlantis befände sich jenseits des Säulen des Herakles!

Und es wird auch sofort klar, warum das die Ägypter wissen mussten, hatten sie doch Handelsbeziehungen und zumindest einen handfesten Krieg mit diesem untergegangenen Volk...

perfidulo 30.07.2017 23:22

Dieter Bremer Ehrennadel
 
Und ich dachte schon ElLobo hätte entnervt aufgegeben, weil er hier mit seinen Traumtänzereien immer wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt wurde.

Nun hat er sich aber die goldene Dieter Bremer Ehrennadel für seine Ergüsse redlich verdient.

Für eine Hochkultur braucht es mehr als einen geschützten Hafenplatz (da hat wohl die Hafenanlage in Karthago abgefärbt). Da braucht man vor allem viel Wald für die Schiffe, Leinen oder Schafe für die Segel und viel Personal, das einen gesunden Appetit und viel Durst hat.

Immerhin: Ein ringförmiger Hafen, kein Raumschiff.

Die Ägäis ist die denkbar ungeeigneteste Gegend für eine Supermacht. Deshalb gab es immer nur überschaubare Staaten. Es fehlte einfach das Hinterland...............

ElLobo1 31.07.2017 08:18

Zitat:

Zitat von perfidulo (Beitrag 220656)
Und ich dachte schon ElLobo hätte entnervt aufgegeben, weil er hier mit seinen Traumtänzereien immer wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt wurde.

Nun hat er sich aber die goldene Dieter Bremer Ehrennadel für seine Ergüsse redlich verdient.

Für eine Hochkultur braucht es mehr als einen geschützten Hafenplatz (da hat wohl die Hafenanlage in Karthago abgefärbt). Da braucht man vor allem viel Wald für die Schiffe, Leinen oder Schafe für die Segel und viel Personal, das einen gesunden Appetit und viel Durst hat.

Immerhin: Ein ringförmiger Hafen, kein Raumschiff.

Die Ägäis ist die denkbar ungeeigneteste Gegend für eine Supermacht. Deshalb gab es immer nur überschaubare Staaten. Es fehlte einfach das Hinterland...............

Und ich dachte für einen Moment du hättest schon entnervt aufgegeben, weil du gegen meine Recherchen nicht ankommst!

Du bist es, der sich nicht die Mühe macht Fakten zu sammeln.
1. Auf Santorin gibt es gewaltige frühantike Städte mit dreigeschossigen Steinhäusern samt Wasserklosetts und Wandverputze und beeindruckenden Malereien. Die Archäologische Stätte nennt sich Akrotiri. Diese Stadt, von der immer noch nur erste Ausläufer freigelegt wurden, befindet sich wie Pompej unter einer kompletten Bimssteinschicht, und war definitiv Jahrhunderte vor der Eruption von 1600 vor Christus dort.

2. Es wurden eindeutige Pflanzenreste gefunden, welche darauf schließen lassen, dass sumpfpflanzen dort heimisch waren, und ausgedehnte Eichenwälder! Die alte Humusschichte liegt ebenfalls unter Bimsstein begraben. Also ein komplett anderes environment als die heutige staubtrockene Insel.

3. Kathagos Hafen wird wohl eher von der alten Anlage auf Santorin abgefärbt haben als andersrum.

4. Die Ägäis ist der denkbar beste Ort für eine Supermacht, denn eine Hochkultur kann dort ungestört der Querelen auf dem Festland florieren, abgesichert durch seine große Kriegsflotte, die in einem natürlichen Hafen bestens geschützt vor Unwettern liegt.
Ein eindeutiges Wandfresko wurde ja in Akrotiri entdeckt, dass sogar örtlich genau in die Landschaft passt.
Die Inseln der Ägäis sind ein sehr überschaubares Machtgebiet, dass noch relativ leicht zu verteidigen ist. Kolonien auf diversen Inseln haben zudem dafür gesorgt, dass diese Kultur überlebt hat, und überall rund ums Mittelmeer ihren Einfluss bewahrt hat.

5. Alles genau nachzulesen bei Platons Atlantisbericht. Die "Säulen des Herakles", welche ich zu beiden Seiten der Hafeneinfahrt vermute, sind natürlich dem Ausbruch und den abrutschenden Landmassen durch Flutwellen zum Opfer gefallen. Der Meeresboden wurde dort ja neuerlich zentimetergenau vermessen und bestätigt damit Platons geschichte von ringförmigen Landmassen um eine zentrale Insel.

Damit steht praktisch eindeutig fest: Santorin ist bzw war das sagenhafte Atlantis!!!

perfidulo 31.07.2017 08:48

Zitat:

Zitat von ElLobo1 (Beitrag 220657)
Damit steht praktisch eindeutig fest: Santorin ist bzw war das sagenhafte Atlantis!!!

Nett, dass Du eine jahrezehntealte Theorie ausgegraben hast.

Du magst das Recherche nennen........

Die Faktenlage ist dünn und ich lese lieber die Orginalquellen als Deine kühnen Interpretationen. YouTube Videos gibt es dazu anscheinend nicht?

ElLobo1 31.07.2017 10:02

Zitat:

Zitat von perfidulo (Beitrag 220658)
Nett, dass Du eine jahrezehntealte Theorie ausgegraben hast.

Du magst das Recherche nennen........

Die Faktenlage ist dünn und ich lese lieber die Orginalquellen als Deine kühnen Interpretationen. YouTube Videos gibt es dazu anscheinend nicht?

Die Theorie mag alt sein, doch die Beweislage ist neu!
ich kenne kein Youtube video, allerdings könnt ihr euch eine gute Zusammenfassung der neuesten Forschungen darüber ansehen, denn eine Sendung darüber war unlängst auch auf Servus TV mit dem Titel :
Atlantis - Versunkener Mythos.

Ich habe da auch einen link zur Sendeseite:

http://www.servustv.com/at/Medien/At...unkener-Mythos

Es ist eine sehenswerte zweistündige Dokumentation, die alle wesentlichen Fakten aus Sicht verschiedener Wissenschaftler enthält.
Seht sie euch an oder lest darüber.
Und erst danach bildet euch ein Urteil, aber bitte ohne euch von dem Wort Atlantis abschrecken zu lassen, denn dieses Reich hatte mit Sicherheit einen anderen Namen :)

Das hat nichts mit Märchen oder dubiose Mythen zu tun, sondern ist durch moderne Untersuchungen fundiertes neues Wissen...

perfidulo 31.07.2017 11:49

[quote=ElLobo1;220659 denn eine Sendung darüber war unlängst auch auf Servus TV mit dem Titel : Atlantis - Versunkener Mythos.[/QUOTE]
Hätte mich auch gewundert, wenn Du durch Recherchen in einer Bibliothek daraufgestossen wärst.

Hatte mir schon gedacht, dass es ein Video als Inspiration gab.

Da Servus TV nicht gerade als zitierfähige Quelle unter echten Wissenschaftler gilt, wäre es hilfreich, die Links auf die Grabungsberichte usw. zu bekommen. Aber ich glaube das bleibt ein Traum.

Venkman 31.07.2017 12:18

Zitat:

Zitat von perfidulo (Beitrag 220661)
Hätte mich auch gewundert, wenn Du durch Recherchen in einer Bibliothek daraufgestossen wärst.

Hatte mir schon gedacht, dass es ein Video als Inspiration gab.

Sorry, für meine kurze Zwischenfrage.

Ist deine Kernaussage: "Alles was in Büchern geschrieben steht ist glaubwürdig(er) im Gegensatz zum TV." ?

Würde bedeuten ich laß die Glotze generell aus und lese lieber Bücher, da in diesen ja augenscheinlich nur Wahrheiten enthalten sind...

Und wir "streiten" uns hier um Nachrichten ... ist ja eh alles nur "Lug und Trug"...

perfidulo 31.07.2017 12:54

Zitat:

Zitat von Venkman (Beitrag 220663)
Ist deine Kernaussage: "Alles was in Büchern geschrieben steht ist glaubwürdig(er) im Gegensatz zum TV." ?

Das ist allein Deine Interpretation meiner Frage nach der Dokumentation der Forschungsergebnisse. Diese sind in der Regel zu komplex für einen Fernsehfilm.

Die ganzen YouTube-Videos sind nur Extrakte aus den Forschungsergebnissen und leider oft massiv verzerrt oder hochselektiv.

Ich würde Herrn Prof. Lesch nicht unbedingt der Lüge bezichtigen, aber Kanäle, wie "Alpen-TV" schon.

Venkman 31.07.2017 13:13

Zitat:

Zitat von perfidulo (Beitrag 220667)
Diese sind in der Regel zu komplex für einen Fernsehfilm.

Was jedoch nicht heissen sollte, das diese Dokumentationen keine wissenschaftlichen Erkenntnisse beinhalten.

Zitat:

Zitat von perfidulo (Beitrag 220667)
Die ganzen YouTube-Videos sind nur Extrakte aus den Forschungsergebnissen und leider oft massiv verzerrt oder hochselektiv.

Viele dieser YouTube Filme sind TV Produktionen die ins Internet "verschoben/hochgeladen" wurden. ;)

Zitat:

Zitat von perfidulo (Beitrag 220667)
Ich würde Herrn Prof. Lesch nicht unbedingt der Lüge bezichtigen, aber Kanäle, wie "Alpen-TV" schon.

Da wird sich genannter Herr, den ich übrigends auch im Bezug auf seine Sendungen sehr schätze, aber freuen.


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