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-   -   Wasser auf dem Mars (http://forum.grenzwissen.de/showthread.php?t=204)

Acolina 30.05.2002 19:09

Wasser auf dem Mars
 
Na, das ist doch schon mal eine Basis für die erste Basis... ich meine Mars-Basis... ;)

Zitat:

Riesige Eisfelder auf dem Mars entdeckt

Die Raumsonde Odyssee hat auf dem Mars riesige Mengen Eis entdeckt. Die Eisfelder liegen unter einer dünnen Schicht aus Staub und Gesteinsbrocken und erstrecken sich vom Südpol bis in mittlere Breiten. In geschmolzenem Zustand würde diese Wassermenge ausreichen, den Nachbarplaneten mit einem 500 Meter tiefen Ozean zu bedecken, meldet der britische Nachrichtendienst BBC.

Bilder möglicher ausgetrockneter Wasserläufe und Seen hatten Astronomen schon seit langem vermuten lassen, dass der Rote Planet einst von großen Wasserflächen bedeckt war. Unklar war jedoch, wo das Wasser auf dem heute offensichtlich trockenen Planeten geblieben ist. Eine Antwort lieferte nun die Raumsonde Odyssee mit Instrumenten zur Messung der Neutronen- und Gammastrahlung. Diese Strahlung wird durch auf den Planeten treffende kosmische Strahlung ausgelöst. Aus den gesammelten Daten schließen die Nasa-Wissenschaftler auf große Mengen Wasserstoff dicht unter der Oberfläche des Planeten – Wasserstoff, der höchstwahrscheinlich in Wasser gebunden ist.

Nach dieser Entdeckung stelle sich erneut die Frage nach möglichem Leben auf dem Mars, heißt es in dem Bericht der BBC. Umso wahrscheinlicher werde auch eine bemannte Mission zu dem Planeten in den kommenden zwanzig Jahren. Die Nasa-Wissenschaftler werden ihre Ergebnisse am 30. Mai in einer Presseerklärung und im Wissenschaftsmagazin "Science" vorstellen.

Ulrich Dewald
[Quelle]

kera 21.06.2002 10:32

Leben
 
Gut vorstellbar dass der Mars Leben "beherbergte". Wo wasser ist/war muss es meiner Meinung nach auch Leben geben (gegeben haben).
Vielleicht war es die Evolution die das Leben zerstörte?! Gut möglich dass die Zeit "abgelaufen" war, so wie es bei unserem Planeten doch auch ist. Nichts bleibt ewig.

Zitat:

Die neuen Bilder der NASA-Sonde Mars Global Surveyor zeigen deutlich Strukturen, die nach Ansicht der Forscher der Universität von Arizona auf Eis im Untergrund zurückzuführen sind. Da diese geologischen Formationen in der Nähe des Marsäquator gefunden wurden, glauben die Forscher zudem, dass das Eis vor etwa zehn Millionen Jahren nicht tiefer als etwa fünf Meter unterhalb des Marsbodens zu finden war. "Wenn es Eis innerhalb von fünf Metern unterhalb der Oberfläche vor zehn Millionen Jahren gab, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass man es heute in den ersten zehn Metern unterhalb der Oberfläche antrifft", so Professor Alfred S. McEwen, Planetenwissenschaftler an der Universität von Arizona. "Das ist besonders deswegen interessant, weil die Äquatorregion viel zugänglicher für Erkundungsmissionen ist."
Quelle: HIER klicken ;-)

Mal sehen was noch entdeckt wird...

Dragonhoard 24.06.2002 14:44

Seen auf dem Mars
 
Eine gewaltige Flutkatastrophe soll sich vor etwa 3,5 Milliarden Jahren auf dem Mars ereignet haben. Nur so würde sich nämlich ein riesiger Canyon erklären lassen, der innerhalb kurzer Zeit durch die Wassermassen in den Boden gegraben wurde. Die Daten, auf denen die Analyse basiert, sprechen auch für eine großes Seengebiet - ein idealer Platz für die Suche von Lebensspuren.

Hier der gesamte Artikel

Dark Angel 25.06.2002 03:13

RE: Seen auf dem Mars
 
Ich erinnere mich da entfernt, irgendwo von einer Legende / Theorie gelesen zu haben, dass die Erde bei einer riesigen Katastrophe entstanden ist, in der ein Himmelskörper, dessen Oberfläche überwiegend aus Wasser (wie ja die Erde auch) bestanden hat, mit einem anderen kollidiert ist. Eine Folge dieser Katastrophe soll auch der Asteroidengürtel sein... Aber wo habe ich das nun gelesen? ?(

Dragonhoard 25.06.2002 08:39

RE: Seen auf dem Mars
 
Das wird wahrscheinlich die Schöpfungslegende der Sumerer gewesen sein. Nach der Interpretation von Sitchin entstand die Erde durch eine Kollision von Tiamat (Wasserplanet, Meeresungeheurer) mit Marduk (Planet mit sehr exzentrischer Umlaufbahn). Dabei wurde Tiamat gespalten und eine Hälfte aus der Bahn geworfen (->Erde) die andere Hälfte zerbrast nach einer Kollsion mit einem der Monde Marduks zum Asteroidengürtel.

Den Mars hat es damals nach dieser Überlieferung schon gegeben.

So-ReN 22.08.2002 17:35

Zitat:

Eine gewaltige Flutkatastrophe soll sich vor etwa 3,5 Milliarden Jahren auf dem Mars ereignet haben.
Ist das ein Zeichen für den Untergang der Erde??? Denn Wasser haben wir in Mitteleuropa genug zur Zeit. Ebenfalls bahnt sich eine Flutkatastrophe in China an.

Dragonhoard 22.08.2002 18:20

Auf der Erde haben sich auch viel gewaltigere Überschwemmungen ereignet als die aktuelle. Aber genaueres findest du sicherlich unter "Katastrophen und Kataklysmen".

Zwirni 19.02.2003 14:29

Reichlich Wasser auf dem Mars

Unter der Oberfläche des Planeten Mars lagern riesige Wasservorkommen. Wissenschaftler haben jetzt eine Karte dieser Reservoirs vorgestellt.

Unter der Oberfläche des Mars gibt es riesige Mengen Wasser. Das geht aus einer neuen Karte der Wasserstoff-Verteilung im Marsboden hervor, die amerikanische Astronomen jetzt vorgestellt haben. Nicht nur an den Polen, auch am Äquator des Planeten scheint es demnach genügend Wasser für die Versorgung künftiger Marsexpeditionen zu geben.

Wasser in der Wüste

«Die Menge reicht aus, um den gesamten Planeten mindestens fünf Zoll tief zu bedecken», so Bill Feldman vom Los Alamos National Laboratory, «und wir haben erst die oberen paar Fuß des Bodens analysiert.»

Bereits im Mai letzten Jahres hatten Feldman und seine Kollegen Daten der Sonde «Mars Odyssey» vorgestellt, die auf das Vorhandensein von Wassereis im Marsboden schließen lassen. Auf der Versammlung der American Association for the Advancement of Science in Denver stellten sie nun die jüngsten Ergebnisse ihrer Untersuchungen vor.

Demnach enthält der Marsboden jenseits der 55. Breitengrade durchschnittlich 50 Gewichtsprozent Wasser in Form von Eis oder hydratisierten Mineralien. Auch am Äquator des Planeten stießen die Forscher auf eine deutliche Wasserstoffsignatur. Beispielsweise enthält der Boden in einer als Terra Arabia bezeichneten, rund 3000 Kilometer großen Wüstenregion bis zu zehn Prozent Wasser. In den untersuchten Meteoritenkratern scheint es dagegen nur wenig Wasser zu geben.

Zukünftige Erkundung möglich

Feldman und seine Kollegen stützen sich auf Daten des Neutronen-Spektrometers an Bord von «Mars Odyssey». Das Instrument misst die Energie und damit die Geschwindigkeit von Neutronen, die von der kosmischen Strahlung im Planetenboden freigesetzt wurden. Je nach chemischer Zusammensetzung des Bodens werden diese Neutronen auf ihrem Weg zur Planetenoberfläche unterschiedlich stark gebremst.

Erst vor wenigen Tagen hatten Astronomen Berechnungen präsentiert, denen zufolge die Eiskappe am Südpol des Mars fast ausschließlich aus Wassereis besteht. «Es wird immer klarer, dass Mars genügend Wasser aufweist, um eine zukünftige Erkundung durch den Menschen zu fördern», erläutert Feldman. (nz/jkm)

http://www.netzeitung.de/servlets/pa...81&item=227457

Zwirni 20.02.2003 18:27

Düsseldorf (rpo). Seit der Entdeckung der ausgetrockneten Flussbetten auf dem Planeten Mars spekulieren Wissenschaftler über ihre Entstehungsursachen. Jetzt deuten neue Bilder der NASA-Marssonde Odyssey darauf hin, dass vielleicht nicht, wie bisher angenommen, Wasser aus unterirdischen Quellen oder unter hohem Druck stehende Wasserfluten die Schluchten und Kanäle geschaffen haben könnten, sondern vielmehr geschmolzener Schnee.

Nach Ansicht von Philip Christensen, verantwortlich für das Kamerasystem der Odysseysonde, sind die Kanäle durch Schmelzwasser ausgewaschen worden, das an der Unterseite von Schneedecken abgetaut und so in flüssigen Zustand übergegangen sei. Durch die Schneebedeckung wäre es vor einer schnellen Verdunstung in der dünnen Atmosphäre des Planeten geschützt und könnte daher lange genug flüssig bleiben, um sich in den Untergrund einzugraben.

Bei der Betrachtung einer Aufnahme eines Einschlagskraters in den gemäßigten Breiten der Marssüdhalbkugel fielen Christensen erodierte Kanäle an der kalten, polwärts gelegenen Nordwand des Kraters auf. Sie legen unmittelbar neben einem Gebiet, das der Wissenschaftler als "angeklebtes Terrain" bezeichnet, ein nur in extrem kalten, geschützen Gebieten vorkommende Landschaftsform, die durch leicht verdampfende Materialien - wahrscheinlich Schnee - charakterisiert ist.

Christensen vermutete einen Zusammenhang zwischen beiden Geländeformen: "Ich sah das und sagte ‚aha!' Es sieht ganz so aus, als wenn die Schluchten freigelegt werden, wenn das flüchtige Material des "angeklebten Terrains" sich durch Schmelzen und Verdampfen zurückzieht."

"Die Kanäle sind sehr jung", erklärt Christensen. "Das hat mich immer irritiert. Denn wie kann es sein, dass dafür Grundwasser so dicht unter der Oberfläche liegt, aber dennoch Milliarden Jahre erhalten geblieben ist? Und zum Zweiten finden sich diese Kanäle bis dicht unter den Kraterrand. Für eine leckende unterirdische Wasserader als Quelle sehr dicht unter der Oberfläche. Und, schließlich, warum finden sich diese Kanäle vor allem auf der kältesten Seite der Hänge? Wenn schmelzendes Grundwasser die Ursache wäre, ist ein kalter Hang der unwahrscheinlichste Ort dafür."

Im Gegensatz dazu beantwortet nach Christensens Ansicht die Hypothese von einer Wassererosion unter schmelzenden Schneedecken die meisten dieser offenen Fragen. "Schnee auf dem Mars sammelt sich am ehesten an den polwärts geneigten hängen, den kältesten Bereichen. Es akkumuliert in diesen Gebieten während einer kalten klimatischen Periode und schmilzt dann während einer wärmeren. Die Schmelze beginnt zuerst in den freiliegenden Bereichen auf dem Kamm solcher Schneeflächen, dies erklärt auch, warum die Kanäle so weit oben an den Hängen beginnen."

Nachdem der Wissenschaftler einmal auf diese mögliche Entstehungsursache aufmerksam geworden war, entdeckte er auch in anderen Aufnahmen der Marsoberfläche eine enge räumliche Beziehung zwischen den "angeklebten" Schneedecken und den "Flussbetten". Doch vor allem die hochaufgelösten Bilder der Mars Odyssey-Kamera scheinen nun diese Hypothese weiter zu untermauern.

http://www.bbv-net.de/news/wissensch...ussbetten.html

Zwirni 14.03.2003 16:05

Jetzt wurde Zeichen für flüssiges Wasser auf dem Mars entdeckt!

http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/2846897.stm

Zitat:

New images and analysis suggest the slopes around the Red Planet's largest extinct volcano, Olympus Mons, contain dark stains caused by brine flowing down hill.

The discovery indicates that the substantial underground ice deposits on Mars can sometimes melt and flow across the surface.

It is bound to increase speculation that life may exist near to the surface of the planet.


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