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-   -   Theorien zu Gravitation (http://forum.grenzwissen.de/showthread.php?t=16130)

plutonium 19.09.2011 17:56

Theorien zu Gravitation
 
Ich postuliere, dass Gravitationswellen sich mit sogenannter Supergeschwindgkeit(der Name ist albern :D) sich bewegen. Dabei meine ich eher, dass wenn irgendwo Gravitation ist, dass es das ganze Universum zu "spüren" bekommt.

Der Punkt ist, dass für mich Gravitonen extrem klein sein müssten. Dabei müsste jedes Quarks einige "produzieren". Das heißt wiederum, dass Gravitonen kleiner als Strings(!) sein müssten. Während Strings brav auf ihrer Frequenz schwingen, bildet es paralleler weise noch Gravitonen. Wie, bin ich mir nicht sicher. Dazu müssen wir noch herausfinden, warum bzw. von was sich Strings auf ihrer Frequenz schwingen.

Egal, jetzt kommt das interessante. Wenn ein String bzw. Quarks Gravitonen produziert, benutzen gleich den ganzen Raum, ohne Geschwindigkeit. Denn Gravitonen bewegen sich mit der Supergeschwindigkeit(deren Wert ∞ ist). Quarks bilden Gravitonen praktisch in Schnitten: Auf einer Schicht kommen starke Gravitonen, auf der anderen schwache, ... Wenn schwache mit starker zustoßen, was passiert, wenn Gravitonen der Erde Gravitonen des Jupiters erreichen, verschmelzen sie und es bildet sich ein neues Graviton, welches die Gravitation von beiden hat.

Aus was Gravitatonen bestehen, ist sogar geistervoll. Sie bestehen aus: Gravitonstrings! Sie sind kleiner als Gravitonen und zum gegensatz von Strings bilden sie keine Graivtonen, was auch unlogisch würde. Sie schwingen auf bestimmten Frequenzen, sie zeigen an, wieviel Gravitation in einem Graviton vorhanden ist.

Die einzigste Fragen bleiben: Warum bewegen sich Strings auf Frequenzen und wie bilden sie Gravitonen.

Nef 21.10.2011 04:52

Hallo erklärre mal bitte fachbegriffe bin neu auch in astronomie Hobbywesen
Sorry

maitreya 15.09.2012 01:40

Zitat:

Zitat von Nef (Beitrag 152285)
Hallo erklärre mal bitte fachbegriffe bin neu auch in astronomie Hobbywesen
Sorry

Also Gravitonen sind hypothetische Teilchen, die keine Masse besitzen und die Anziehung zwischen allen anderen Teilchen erklären sollen. Das Problem ist nur, wenn sie keine Masse besitzen, dann besitzen sie auch keine Energie. Doch ohne Masse und Energie sind sie nicht messbar und entziehen sich daher der experimentellen Wissenschaft.

Oder anders formuliert: Gravitonen sind rein spekulativ. Und weil Gravitonen experimentell nicht messbar sind, kann jeder seine eigene total abgefahrene Theorie dazu formulieren :eek:

Space_Lord 15.09.2012 14:12

Zitat:

Zitat von maitreya (Beitrag 162462)
Also Gravitonen sind hypothetische Teilchen, die keine Masse besitzen und die Anziehung zwischen allen anderen Teilchen erklären sollen. Das Problem ist nur, wenn sie keine Masse besitzen, dann besitzen sie auch keine Energie. Doch ohne Masse und Energie sind sie nicht messbar und entziehen sich daher der experimentellen Wissenschaft.

Oder anders formuliert: Gravitonen sind rein spekulativ. Und weil Gravitonen experimentell nicht messbar sind, kann jeder seine eigene total abgefahrene Theorie dazu formulieren :eek:

Hehe, besser hätte es wahrscheinlich auch niemand formulieren können :D
*daumen hoch*

jeamy 22.09.2012 16:16

Zitat:

Zitat von maitreya (Beitrag 162462)
Also Gravitonen sind hypothetische Teilchen, die keine Masse besitzen und die Anziehung zwischen allen anderen Teilchen erklären sollen. Das Problem ist nur, wenn sie keine Masse besitzen, dann besitzen sie auch keine Energie.

wie photonen, die haben auch keine masse und besitzen daher auch keine energie. oder besitzen sie doch enegie?
lies mal:
http://de.wikipedia.org/wiki/Photon
http://de.wikipedia.org/wiki/Graviton

MJ01 22.09.2012 18:08

Zitat:

Gravitonen haben keine Masse.
Zitat:

Zitat von jeamy (Beitrag 162792)
wie photonen, die haben auch keine masse und besitzen daher auch keine energie. oder besitzen sie doch enegie?

Photonen haben zwar keine Masse (zumindestens nicht nach der führenden Lehre), jedoch ein sog. Massenäquivalent! Sprich, da sie mit Lichtgeschwindigkeit fliegen, haben sie so viel kinetische Energie, dass man diese einer Masse gleichsetzen kann. (E=m*c^2)

MfG

MJ

Einstein 07.02.2016 15:27

[quote=MJ01;162793]Photonen haben zwar keine Masse (zumindestens nicht nach der führenden Lehre), jedoch ein sog. Massenäquivalent! Sprich, da sie mit Lichtgeschwindigkeit fliegen, haben sie so viel kinetische Energie, dass man diese einer Masse gleichsetzen kann. (E=m*c^2)

MfG

MJ[/

maitreya 19.02.2016 19:02

[quote=Einstein;210681]
Zitat:

Zitat von MJ01 (Beitrag 162793)
Photonen haben zwar keine Masse (zumindestens nicht nach der führenden Lehre), jedoch ein sog. Massenäquivalent! Sprich, da sie mit Lichtgeschwindigkeit fliegen, haben sie so viel kinetische Energie, dass man diese einer Masse gleichsetzen kann. (E=m*c^2)

MfG

MJ[/

Ja, so steht es im Lehrbuch. Dem Lehrbuch folgend hast du natürlich recht, allerdings wäre eine Erklärung sachdienlich, was nun der Unterschied zwischen einer Masse und einem Massenäquivalent ist?

Mein Vorschlag:

1.) Wenn ein Photon ein einzelnes reales Teilchen beschreibt, dann muss es logischerweise eine Masse besitzen, zum Beispiel die Masse eines Elektrons oder eines Neutrinos, ansonsten würde es ja nicht existieren. Außerdem wurde die Masse von Null aus einem Grenzwert-Näherungsverfahren von Maxwell gewonnen. Ein Teilchen mit einer Masse von Null wurde noch nie direkt gemessen, weil es ja auch nicht messbar wäre, wenn es keine Masse besäße.

2.) Wenn ein Photon ein reales Teilchenpaar beschreibt, dann kann seine Masse exakt NULL sein, wenn die beiden Teilchen identisch sind. Nehmen wir den photoelektrischen Effekt, den Albert Einstein beschrieben hat. Ein Elektron trifft auf eine Solarzelle (eingehendes Elektron), während gleichzeitig ein anderes Elektron die Solarzelle über einen elektrischen Leiter verlässt (ausgehendes Elektron).

Die Masse des Photonpaares entspricht also der Massendifferenz zweier Elektronen:

Masse(in,out) = M(in) - M(out) = 0

Kurz: Ein Massenäquivalent beschreibt also die Differenz zweier Massen. im Fall zweier identischer Massen ist das Massenäquivalent also Null.

Aber das ist wahrscheinlich viel zu einfach gedacht!

maitreya 19.02.2016 19:18

[quote=Einstein;210681]
Zitat:

Zitat von MJ01 (Beitrag 162793)
Photonen haben zwar keine Masse (zumindestens nicht nach der führenden Lehre), jedoch ein sog. Massenäquivalent! Sprich, da sie mit Lichtgeschwindigkeit fliegen, haben sie so viel kinetische Energie, dass man diese einer Masse gleichsetzen kann. (E=m*c^2)

MfG

MJ[/

Aber noch ein kleines Detail: Masse und Massenäquivalent kann man nicht nur gleichetzen, wenn sie sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Ansonsten wäre ja Einsteins Formel falsch:

E = 0.5 * mv^2 + 0.5 * mc^2 = Mittelwert(Ruhenergie + KinestischeEnergie)

1. Diese Formel besagt erstens, dass die Masse eines Photons (besser eines Photonpaares) bei jeder Geschwindigkeit v gleichsetzen kann.

2. Diese Formel besagt auch, dass sich ein Photon aus einem Ruhenden Teilchen (ausgedrückt durch die Ruheenergie) und einem bewegten Teilchen (Kinetische Energie) zusammensetzt, welche die gleiche Masse m besitzen.

3. Nur für zwei Teilchen gleicher Masse ist das Gleichungssystem überhaupt lösbar. Ansonsten müsste man schon irgendwie erklären, wie ein Teilchen ruhen kann (E=mc²) und sich gleichzeitig bewegen kann (E=mv²). Auch ein Einstein griff bei seinen Betrachtungen immer auf den Vergleich zweier Beobachter zurück, also auf zwei Massen.

aber das nur am rande ...

Sakslane 19.02.2016 19:24

Zitat:

Zitat von maitreya (Beitrag 211081)
Ja, so steht es im Lehrbuch. Dem Lehrbuch folgend hast du natürlich recht, allerdings wäre eine Erklärung sachdienlich, was nun der Unterschied zwischen einer Masse und einem Massenäquivalent ist?

Der entscheidende Punkt ist, dass Photonen keine Ruhemasse besitzen. Das bedeutet, dass ihre Energie und ihr Impuls in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen, nämlich E = pc. Diese Eigenschaft unterscheidet sie von Teilchen mit Ruhemasse. Teilchen mit dieser Eigenschaft bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit. Diese Eigenschaft wurde mit herausragender Genauigkeit in zahlreichen Experimenten überprüft.

Der Theorie nach gilt das gleiche auch für Gravitonen. Mit dem Nachweis von Gravitationswellen und dem praktisch zeitgleichen (nur 0,4 Sekunden später, nach einer Reisezeit von 1,3 Milliarden Jahren) Eintreffen von Gammastrahlung hat man nun auch einen sehr genauen experimentellen Test dafür.

Da sowohl Photonen als auch Gravitonen eine Energie und einen Impuls haben, lassen sich diese Eigenschaften auch messen. Eine Ruhemasse brauchen sie dafür also nicht.
Zitat:

1.) Wenn ein Photon ein einzelnes reales Teilchen beschreibt, dann muss es logischerweise eine Masse besitzen, zum Beispiel die Masse eines Elektrons oder eines Neutrinos, ansonsten würde es ja nicht existieren. Außerdem wurde die Masse von Null aus einem Grenzwert-Näherungsverfahren von Maxwell gewonnen. Ein Teilchen mit einer Masse von Null wurde noch nie direkt gemessen, weil es ja auch nicht messbar wäre, wenn es keine Masse besäße.
Statt Masse sollte man von Energie sprechen, denn die ist tatsächlich größer als 0. Unter "Masse" könnte man sonst auch die Ruhemasse verstehen, denn die ist 0.
Zitat:

2.) Wenn ein Photon ein reales Teilchenpaar beschreibt, dann kann seine Masse exakt NULL sein, wenn die beiden Teilchen identisch sind. Nehmen wir den photoelektrischen Effekt, den Albert Einstein beschrieben hat. Ein Elektron trifft auf eine Solarzelle (eingehendes Elektron), während gleichzeitig ein anderes Elektron die Solarzelle über einen elektrischen Leiter verlässt (ausgehendes Elektron).
Ein Paar aus zwei Elektronen würde sich gegenseitig abstoßen, außerdem hätte es die Ladung -2, ein Photon hat dagegen die Ladung 0. Ein paar aus Elektron und Positron würde in zwei Photonen zerfallen, was ein einzelnes Photon ebenfalls nicht tut. Außerdem haben alle gebundenen Zustände von zwei oder mehr Teilchen eine Ruhemasse.
Zitat:

Kurz: Ein Massenäquivalent beschreibt also die Differenz zweier Massen. im Fall zweier identischer Massen ist das Massenäquivalent also Null.
Nein. Unter "Massenäquivalent" versteht man normalerweise die Energie E = mc².


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