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-   -   Dunkle Materie nur ein Platzhalter in der Gleichung! (http://forum.grenzwissen.de/showthread.php?t=12558)

Tutmona 27.12.2009 17:28

Dunkle Materie nur ein Platzhalter in der Gleichung!
 
Ich bin weder Astronom noch Physiker oder ähnl...

Aber verstehe ich es richtig, dass die Astronomen die Dunkle Materie "erfunden" haben, nur weil sich die Sterne am äußersten Rand einer Milchstraße schneller bewegen, als sie der Rechnung/Gesamt-Masse nach "sollten"?

Frage an Leute vom Fach:
"Könnte das X in der Gleichung nicht die Lorentzkraft ersetzen?"

Schrumpfen wir also die Milchstraße auf Klassenzimmergröße und betrachten wir sie als eine Ansammlung von bewegten Ladungen ALLE IN EINE RICHTUNG um den gesamten Mittelpunkt!
Wie stünde es also mit dem Elektromagnetismus in Summe mit der Gravitation?

Übrigens meiner Theorie nach ist Gravitation und Magnetismus das Gleiche; gut die Formel hätte ich aber noch nicht gesucht. ;)

Sir Lazarus 27.12.2009 20:10

Zitat:

Zitat von Tutmona (Beitrag 116241)
Frage an Leute vom Fach:
"Könnte das X in der Gleichung nicht die Lorentzkraft ersetzen?"

Nein.
Sterne sind keine Ansammlung von Ladungen, die sich durch ein Magnetfeld bewegen und so dämlich sind Astrophysiker nun auch nicht.
Dunkle Materie wurde als Erklärungsversuch herangezogen, weil die Form von Galaxien und Galaxiehaufen nicht mit dem sichtbaren Anteil an Materie erklärbar ist. Manche Galaxien müßten auf Grund ihrer Rotationsgeschwindigkeit auseinanderfliegen, es sei denn, in ihnen und um sie herum befindet sich weit mehr Masse als man sehen kann. Diese Masse würde nur gravitativ wirken.



Zitat:

Zitat von Tutmona (Beitrag 116241)
Übrigens meiner Theorie nach ist Gravitation und Magnetismus das Gleiche; gut die Formel hätte ich aber noch nicht gesucht. ;)

Das solltest du mal machen. Die Wirkung von Gravitation und Magnetismus sieht nur in manchen Fällen halt ähnlich aus -> Dinge werden angezogen, dass war es dann aber auch. Gravitation ist aber auch um 37 Größenordnungen schwächer (Das ist ein Verhältnis von 1 zu einer Eins mit 37 Nullen!

Gravitation und Magnetismus haben völlig verschiedene Ursachen.
Ist übrigens nicht deine Theorie; das versuchen Eso's mit der Umschreibung "Neue Physik" schon länger zu verbreiten.

Tutmona 28.12.2009 09:58

@Sterne sind keine Ansammlung von Ladungen, die sich durch ein Magnetfeld bewegen und so dämlich sind Astrophysiker nun auch nicht.

und falls sie es doch sind?


1.Das "Mega"-Magnetfeld durch welches die Sonnen rasen ist das des Schwarzen-Loches.

Wieso hat aber ein Sonnensystem keine Ladung; es ist doch sicher nicht elektrisch neutral?
Die Sonne hat ein Magnetfeld, die Erde hat eines... Wenn die Magnetfelder der Planeten an dem der Sonne herumzerren, wieso sollte nicht daraus eine Gesamt-Ladung eines Sonnensystems resultieren, oder wie auch immer (Alle Planeten in einem Sonnensystem "reiben" gegenseitig aneinander, sie haben alle unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeiten)?

Und wie sieht es eigentlich auch mit der Coulombkraft aus?
Alle Sterne "zueinander" könnten doch elektrisch "gleich" geladen sein; sie müßten sich nur zum Schwarzen Loch unterscheiden.....

Wieviel Dunkle Materie soll es angeblich mehr als "normale" geben?
Wenn man in so einer Galaxie die Lorentzkraft oder die Coulombkraft berücksichtig, dann hätte die Galaxie doch sogar mehr als genung Materie?

Sakslane 28.12.2009 11:32

Man kann sich relativ einfach überlegen, warum Sterne, Planeten, Sonnensysteme etc. keine elektrische Ladung haben. Zunächst zu den Planeten: Die bestehen aus (kalten) Atomen. In diesem Materiezustand sind Elektronen und Atomkerne fest gebunden, und beide zusammen sind neutral. Wären sie elektrisch geladen (und zwar mit gleichem Vorzeichen, denn sonst würden sich ihre Ladungen gegenseitig neutralisieren), so wäre ihre elektrostatische Abstoßung größer als die Anziehung durch die Schwerkraft. Sie würden also gar keine Planeten bilden.

Bei Sternen wie der Sonne ist es etwas anders. Durch die hohe Temperatur befindet sich die Materie in einem anderen Zustand, den man als Plasma bezeichnet. Dabei sind die Elektronen nicht mehr fest an die Atomkerne gebunden. Stattdessen bewegen sich beide frei umher. Experimente mit solchen Plasmen auf der Erde zeigen aber, dass ein Plasma nur dann stabil ist, wenn es insgesamt elektrisch neutral ist. Unsere Sonne ist stabil - folglich muss sie elektrisch neutral sein.

Das sind natürlich zunächst mal rein theoretische Überlegungen, aber Wissenschaft zeichnet sich eben dadurch aus, dass man Experimente macht und damit Theorien überprüft. Und solche Experimente hat man auch im Sonnensystem gemacht und diverse Sonden auf die Reise geschickt, die u.a. auch elektrische und magnetische Felder im Sonnensystem vermessen haben. Dabei hat sich gezeigt, dass die meisten Planeten ein Magnetfeld haben, genau wie unsere Erde, aber keine elektrische Ladung. Das gleiche gilt für die Sonne.

Eine Gesamtladung kann auch nicht daraus resultieren, dass "Magnetfelder aneinander zerren" oder "reiben". Elektrische Ladung ist eine Erhaltungsgröße. Wenn das Sonnensystem als ganzes elektrisch neutral ist, dann bleibt es das - es sei denn, man führt von außen elektrische Ladung zu oder ab. Aber diese Ladung kann nicht aus dem Nichts kommen oder einfach verschwinden.

Die Planeten "reiben" auch nicht aneinander wie ein Luftballon an einem Wollpullover. Bei letzterem kann man tatsächlich statische Elektrizität erzeugen, weil sich beide Stoffe berühren. Dadurch können elektrische Ladungen vom einem auf den anderen übertragen werden. Einer lädt sich positiv auf, der andere negativ. Die Gesamtladung aber, also die Summe aus beiden Ladungen, bleibt immer gleich, und zwar 0, wenn beide vorher ungeladen waren. Da sich aber die Planeten nicht berühren, kann zwischen ihnen auch keine Ladung übertragen werden, sie bleiben ungeladen.

Nun zu der Theorie, in der Mitte der Galaxie wäre ein schwarzes Loch, das anders geladen ist als die Sterne außenrum: Dann würde es diese Sterne um so stärker anziehen und je mehr es davon verschluckt, um so mehr würde seine Ladung durch diese Sterne neutralisiert werden. Eine solche Anordnung wäre also gar nicht stabil. Davon abgesehen beobachtet man aber auch die Bewegung der Sterne in der Nähe des Zentrums der Milchstraße. Diese lässt sich mit theoretischen Vorhersagen vergleichen. In dieser Theorie kann man nun annehmen, dass das schwarze Loch entweder neutral oder geladen ist. Durch Vergleich mit den Messdaten sieht man, dass diese für ein neutrales schwarzes Loch sprechen.

Es gibt noch ein Argument, das gegen dieses Modell spricht: Der Effekt, der durch die dunkle Materie erklärt werden soll, macht sich vor allem am Rand der Galaxien bemerkbar. Hier bewegen sich die Sterne besonders stark "zu schnell". Wenn man dunkle Materie als Erklärung heranzieht, kann man das dadurch erklären, dass sich innerhalb der Bahn eines solchen äußeren Sterne viel mehr dunkle Materie befindet als innerhalb der Bahn eines Sterne, der sich weiter innen befindet. Folglich muss der Effekt außen stärker sein. Anders ist es beim Modell mit dem geladenen schwarzen Loch und den geladenen Sternen: In diesem Modell müsste die Anziehungskraft nach außen hin kleiner werden statt größer, weil die Ladung des schwarzen Lochs nach außen hin durch immer mehr entgegengesetzt geladene Sterne abgeschirmt bzw. neutralisiert wird. Ganz außen hätte man also gar keinen Effekt mehr. Das passt aber nicht zu den Beobachtungen.

Diese Beobachtungen sind deutlich detaillierter, als man häufig liest. Man misst nicht nur die "Rotationsgeschwindigkeit" einer Galaxie. Eine Galaxie ist kein starrer Körper, der sich dreht wie ein Rad. Stattdessen umkreisen Milliarden von einzelnen Sternen ein gemeinsames Zentrum. Die Geschwindigkeit dieser Sterne hängt von ihrem Abstand zum Zentrum ab. Genau diese Abhängigkeit lässt sich messen. Man bekommt so ein "Geschwindigkeitsprofil" heraus. Aus diesem lässt sich nicht nur berechnen, wie viel Materie in der Galaxie vorhanden sein muss, sondern auch, wie sie verteilt ist. Dabei findet man nicht nur, dass sich im Zentrum der Galaxien massive Objekte befinden müssen (z.B. schwarze Löcher), sondern auch, dass die in den Galaxien verteilte Materie ebenfalls anziehend wirken muss. Letzteres wäre bei identisch geladenen Sternen nicht der Fall.

Die dunkle Materie wird übrigens nicht nur dafür benutzt, um die Rotation der Galaxien zu erklären. Man braucht sie auch zur Erklärung des Gravitationslinseneffektes durch Galaxien bzw. Galaxienhaufen: Deren Schwerkraft krümmt nämlich den Raum so stark, dass das Licht der Galaxien dahinter abgelenkt wird und ihr Bild linsenartig verzerrt erscheint. Rechnet man alle sichtbare Materie in diesen Galaxienhaufen zusammen, so stellt man fest, dass sie allein nicht ausreicht, um den beobachteten Effekt zu erklären. Man nimmt daher an, dass noch mehr Materie vorhanden ist, die aber kein Licht aussendet wie die Sterne, sondern "dunkel" ist. Mit einer elektrischen Ladung lässt sich der gemessene Effekt übrigens nicht erklären: Durch elektrische Ladungen wird Licht nicht abgelenkt, durch die Schwerkraft dagegen schon.

Außerdem ist dunkle Materie noch wichtig bei der Strukturbildung im Universum: Irgendwie müssen sich aus dem heißen Gas nach dem Urknall die heute vorhandenen Sterne und Galaxien gebildet haben. Diese Prozess lässt sich am Computer simulieren und man bekommt die beobachteten Strukturen genau dann heraus, wenn man dunkle Materie mit in die Simulation einbezieht. Ohne dunkle Materie "klumpt" die sichtbare Materie nicht stark genug zusammen, um Galaxien zu bilden. Elektrische Ladungen könnten kein solchen "Klumpen" bewirken.

Auch aus den Beobachtungen der Mikrowellen-Hintergrundstrahlung kann man auf dem Materieinhalt des Universums schließen. Die 5-Jahres-Daten des Satelliten WMAP sprechen für 4,6% sichtbare Materie, 22,8% dunkle Materie und 72,6% dunkle Energie.

Meine Kollegen aus der Astrophysik sind definitiv nicht "dämlich", sondern führen sehr genaue Experimente durch, während wir Theoretiker uns Modelle überlegen, um diese Beobachtungen zu erklären. Und dabei zeigt sich ziemlich deutlich, welche Modelle funktionieren und welche nicht.

basti_79 28.12.2009 13:31

Ich würde Sakslanes Argumentation noch erweitern:

Da Elektromagnetische Phänomene zwei Pole haben, und sich beidesmal zwischen den je zwei Polen eine Anziehung einstellt (im Falle des Magnetismus ist das Argument etwas komplizierter als bei der Elektrostatik), tendiert die Mechanik des Universums dazu, Ladungen und Magnetfelder zum Ausgleich zu bewegen. Wenn wir eine gigantische, gravitativ gebundene Staub- oder Gaswolke haben, werden sich darin die positiv geladenen Staubteilchen negative suchen und umgekehrt, Elektronen finden in Orbitale und das Ergebnis ist neutral. Sollte Ladung übrigbleiben, ist eine entsprechend entgegengesetzte Ladung vermutlich irgendwo in der Nähe, da das Universum am Anfang im grossen und ganzen neutral gewesen sein muss. Das heisst, ja, es gibt elektrische Ströme und magnetische Anziehung im Universum, möglicherweise sogar gewaltige, aber immer nur kurzfristig, die sich in gewaltigen Phänomenen bei gigantischen Temperaturen in tolerantere Energieformen wie zum Beispiel Licht oder Bewegung umwandelt.

Da ist auch ein thermodynamisches Argument dabei: durch die hohen Energien dieser Erscheinungen führen sie recht bald zu einem neutralen Zustand. Insgesamt führt das dazu, dass die elektrischen und magnetischen Erscheinungen auf grosse Entfernung nur den Hauch einer Rolle spielen. Sie schirmen sich in einem immerwährenden Wechselspiel voneinander ab, und in jeder "Generation" von Erscheinungen (man messe elektrische und magnetische Phänomene in der Sonne, in ihrer Atmosphähre, in der nähe der Erde, zwischen den Planeten, weitab von Sternen, weitab jeder Galaxie usw.!) werden sie schwächer.

Die Gravitation hat hingegen nur einen Pol und kann nicht "neutralisiert" werden. Kleine Objekte (unterhalb von Planetengrösse) beeinflussen sich jedoch gegenseitig nur unmerklich über unglaublich lange Zeiträume, so dass dieser Einfluss überhaupt nur zu erkennen ist, wenn entweder riesige Materiemengen zusammenkommen (und womit es dann recht ungemütlich wird) oder man eine ganz lange und genaue Beobachtung anstellt. Die Gravitation macht alles in Zeitlupe. Wo unterschiedliche Ladung dazu führt, dass ein Elektron im Ozean des Raums auf Kilometer Entfernung ein Atom findet, mit grosser Wucht darauf zustürzt und von Quanteneffekten dazu gezwungen wird, die Energie, die nicht in das Atom passt, in einem Augenblick wegzuleuchten, kullert ein ganzer gravitativ gebundener Planet ganz gemächlich auf der sachten Krümmung seiner Bahn daher, weitab von den Lichtbögen der Oberfläche seines Sterns und wird von gar nichts aus der Bahn gebracht - jedes Ding in der Nachbarschaft ist längst vorher durch den sanften Zug der Gravitation Bestandteil des Planeten oder seiner Vorgänger geworden.

Tutmona 30.12.2009 09:14

und wie sieht es mit der ganzen Heliosphäre, als eine einzige Ladungsblase aus?

Wisst ihr zufällig was die Voyager Sonden sagen; aber bis die nicht den interstellaren Raum erreicht haben, können sie A mit B noch gar nicht vergleichen, oder?

Ist der Sonnenwind insgesamt elektrisch neutral?
Wenn man überlegt, dass das Magnetfeld der Sonne alle 28d wechselt...
Wäre die Heliosphäre dann nicht auch irgendwie wie eine "Zwiebel/(wohl eher Spirale)" mit unterschiedlen Ladungsschichten aufgebaut?

Ist entweder als Hypothetische Theorie, oder halt eher nur meine Fantasie...

Sakslane 30.12.2009 10:47

Der Sonnenwind besteht zwar aus geladenen Teilchen (überwiegend Protonen und Elektronen), ist aber insgesamt elektrisch neutral. Auch das lässt sich mit Sonden messen.

Die Ladung der ausgesandten Teilchen hängt dabei nicht von der Richtung des solaren Magnetfeldes ab.

Tatsächlich gibt es schon ziemlich viele Messdaten über den Sonnenwind, auch von den Voyager-Sonden, die schon 2004 bzw. 2007 den "Termination Shock" erreicht haben.

Tutmona 30.12.2009 13:02

und wie ist es mit Gravitionaswellen aus?

ich lasse nicht locker ;)!

Den Begriff "Äther" möchte ich eigentlich meiden -17Jhd vs.Relativitästheorie, nur wäre es ziemilch schwer sich sonst kurz zu fassen, ohne die "veraltete" Vorstellung zu erwähnen.

Angenommen die ganze Milchstraße wäre das "GELEE/Einfluß-Raum" welches das Schwarze-Loch im Zentrum hervorruft.

Der Begriff Gelee solle nur das Medium beschreiben, damit man sich vorstellen kann, dass darin etwas "wirken/bremsen/beschleunigen" kann... was in dem "Medium" eben wirkt ist die Gravitation (oder das medium selbst ist schon die Gravitation)!

Ich betrachte jetzt nur eine Milchstraße für sich und nicht die Summe aller Milchstraßen im Universum.!
Angenommen es gäbe nur ein Schwarzes Loch und sonst nichts, dann würde es NUR EINE einzige Gravitationsfrequenz geben in der der Raum schwingen würde.

Anschaungsbeispiel: man wirft einen 1t Stein ins Wasser und betrachtet die Wellen.
Das Schwarze Loch dreht sich aber, somit enstünden keine Konzentrischen Kreise sondern eine Spiralle...

Wirft man jetzt aber noch viele andere Steine ins Wasser - deren Gewicht max. ~100gr entsprechen und sie sich auch...

Was ich sagen möchte die ganzen unteschiedlichen sich "drehenden" Gravitations-Frequenzen/Felder würden in Summe alle mit dem Schwarzen Loch interferrieren, sich damit also auch abschwächen, verstärken und was man sonst so kennt...
Ich setze sagen wir jetzt sogar die Gesetze der Akkustik mit Gravitation/Elektrizität/ etc. allem gleich!


Vergessen wir es. ;)
Mir persönlich fehlt das Wissen, ich habe mich nur von meiner infantilen Vorstellung treiben lassen.

Sakslane 31.12.2009 10:58

Gravitationswellen und schwarze Löcher haben nun wirklich gar nichts miteinander zu tun... Man kann sogar relativ einfach zeigen, dass schwarze Löcher gar keine Gravitationswellen aussenden können - das besagt das Birkhoff-Theorem. Das lässt sich auch nachrechnen, aber um das zu zeigen, müsste ich deutlich weiter in Richtung Mathe ausholen ;)

Und nein, Gravitation braucht kein Medium, mit dem man den Raum füllt, um sich auszubreiten - der Raum selbst ist das Medium, in dem sich die Gravitation ausbreitet.

Tutmona 01.01.2010 12:42

Die Wellenstrahlung einer Bewegten Ladung...

Nehmen wir das "Bohrsche-Atommodell" als "Modell-Prinzip" für das ganze Sonnensystem und die Milchstraße.

Könnte die Gravitation der Erde nicht der Ladung eines Elementarteilches entsprechen, die Heliosphäre dem "Ladungsträger" im Vergleich zum Schwarzen Loch?

Was wäre wenn alle Grundkräfte bloß Wirkung einer elektromagnetischen Strahlung wären?

Also wären Gravitationswellen die Strahlung einer beschleunigten Masse - welche Masse ist aber im Universum nicht beschleunigt? (Das Schwarze Loch?.. Birkhoff Theorem?)

E=mc²
c=λf
E=h.v

Das Gleichsetzen dieser Energien würde selbst mir jetzt gegen den Strich gehen... wobei ich auch das Plancksche Wirkungsquantum für Gravitationswellen mißbrauchen würde, die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Gravitationswellen... mit c... wenn Gravitationswellen sich aber nicht ausbreiten würden, sondern "nur Medien/Räume mit Masse bedingten Frequenzen" bilden würden....

Verwebung der Massefrequenzräume im interstelaren Raum-Zeit-Gebilde.

OK:eek:!
Die Fantasie geht mit mir durch, die Wissenschaften alle genau zu lernen, wäre aber etwas zu viel für ein Hobby.:D
Ich wäre aber noch beim Thema selbst; Das Interagieren der Massen auch auf elektromagnetischer Ebene(Prinzipien) wäre eben der Kitt der Milchstraße, dass eben nicht alles auseinander fliegt.

Sakslane 02.01.2010 11:15

Kurz gesagt: Nein, kann sie nicht. Gravitation und Elektromagnetismus haben grundlegend unterschiedliche Eigenschaften. Die anderen Urkräfte haben wieder andere Eigenschaften. Man kann sie nicht gleichsetzen.

Für die Details verweise ich auf die Literatur. ("Das Universum in der Nußschale", "Das elegante Universum")

MajorTom 03.01.2010 23:03

Eigenschaften des Raums
 
@Sakslane

Hallo Sakslane,

genau das denke ich auch soweit, nur daß ich eben etwas für diese Raumeigenschaften ursächlich verantwortlich mache ... nämlich die informierende Skalarwelle;).
Das mit den Gravitationswellen & schwarzen Löchern ist mir so nicht ganz klar (?) - sie entstehen doch durch einen gravitativen Schwerkraftkollaps & ziehen Materie wie auch Strahlung ganz beachtlich an & ab dem Schwarzschild Radius gehts dann richtig rund ... oder ?:confused:

Gruß von MajorTom !

Zitat:

Zitat von Sakslane (Beitrag 116464)
Gravitationswellen und schwarze Löcher haben nun wirklich gar nichts miteinander zu tun... Man kann sogar relativ einfach zeigen, dass schwarze Löcher gar keine Gravitationswellen aussenden können - das besagt das Birkhoff-Theorem. Das lässt sich auch nachrechnen, aber um das zu zeigen, müsste ich deutlich weiter in Richtung Mathe ausholen ;)

Und nein, Gravitation braucht kein Medium, mit dem man den Raum füllt, um sich auszubreiten - der Raum selbst ist das Medium, in dem sich die Gravitation ausbreitet.


Sakslane 06.01.2010 18:07

Zitat:

Zitat von MajorTom (Beitrag 116702)
... nur daß ich eben etwas für diese Raumeigenschaften ursächlich verantwortlich mache ...

Dieses "etwas" lässt sich tatsächlich auch etwas konkreter fassen. Es handelt sich dabei um die Metrik - genau die ist es, mit der die Geometrie der Raumzeit beschrieben wird. Man kann diese Metrik tatsächlich als ein Feld auffassen. Auch eine Wellenausbreitung ist mittels dieses Feldes möglich. Allerdings ist das kein skalares Feld, und auch keine Skalarwelle. Diese unterscheiden sich in einigen Eigenschaften. Stattdessen handelt es sich bei diesem Feld um ein Spin-2-Feld, oder Tensorfeld, d.h. man benötigt nicht nur eine Feldkomponente wie beim Skalarfeld, sondern insgesamt 10.

Zitat:

Das mit den Gravitationswellen & schwarzen Löchern ist mir so nicht ganz klar (?) - sie entstehen doch durch einen gravitativen Schwerkraftkollaps & ziehen Materie wie auch Strahlung ganz beachtlich an & ab dem Schwarzschild Radius gehts dann richtig rund ... oder ?:confused:
Im Prinzip ja. Wenn man Materie komprimiert, gibt es eine kritische Grenze, von der ab nichts mehr der Gravitationskraft standhalten kann. Das liegt nicht etwa daran, dass kein bekanntes Material "hart" genug wäre, um der Kraft standzuhalten, sondern es ist eine fundamentale Grenze, die ebenfalls in der Geometrie der Raumzeit begründet liegt. Wenn diese Grenze überschritten ist, kollabiert die Materie unweigerlich zu einem schwarzen Loch.

Entscheidend für diese Grenze ist der Schwarzschildradius:

r = 2GM/c²

Dabei ist G die Newton-Konstante, M die Masse und c die Lichtgeschwindigkeit. Sobald man ein Objekt der Masse M so stark komprimiert, dass es kleiner ist als der Schwarzschildradius, lässt sich der Kollaps nicht mehr stoppen und es bildet sich ein schwarzes Loch.

Die Schwerkraft außerhalb eines schwarzen Lochs ist nicht anders als die eines Sterns, eines Planeten oder einer anderen kugelsymmetrischen Massenverteilung. Würde man die Erde durch ein schwarzes Loch der gleichen Masse ersetzen (das natürlich viel kleiner wäre als die Erde), so würde sich die Schwerkraft z.B. auf einer Satellitenbahn nicht ändern.

Interessant wird es tatsächlich erst, wenn man zum Schwarzschildradius kommt: Allerdings geht es hier nicht wirklich "rund". Ein Beobachter, der ins schwarze Loch fällt und den Schwarzschildradius passiert, würde vom Überschreiten dieser "Grenze" zunächst einmal gar nichts merken. Er würde es erst dann merken, wenn er versuchen würde, umzukehren: Von diesem Punkt an ist eine Umkehr nämlich unmöglich. Was diese Grenze einmal überschritten hat, gelangt nicht mehr aus dem schwarzen Loch heraus, sondern stürzt unaufhaltsam ins Zentrum. Nur außerhalb des Schwarzschildradius kann man sich dauerhaft aufhalten und auch wieder entkommen. Aber wenn man im Inneren ist, wird man immer weiter hineingezogen. Auch das liegt wieder an der Geometrie der Raumzeit.

rene 19.06.2010 13:50

Hallo Sakslane
 
Sakslane;116267]
Zitat:

Man kann sich relativ einfach überlegen, warum Sterne, Planeten, Sonnensysteme etc. keine elektrische Ladung haben. Zunächst zu den Planeten: Die bestehen aus (kalten) Atomen. In diesem Materiezustand sind Elektronen und Atomkerne fest gebunden, und beide zusammen sind neutral.
Wären sie elektrisch geladen (und zwar mit gleichem Vorzeichen, denn sonst würden sich ihre Ladungen gegenseitig neutralisieren), so wäre ihre elektrostatische Abstoßung größer als die Anziehung durch die Schwerkraft. Sie würden also gar keine Planeten bilden.
Dann müsste auch ein Elektromagnet auseinanderfallen.
Die Atombindung ist aber stärker.

Zitat:

Bei Sternen wie der Sonne ist es etwas anders. Durch die hohe Temperatur befindet sich die Materie in einem anderen Zustand, den man als Plasma bezeichnet. Dabei sind die Elektronen nicht mehr fest an die Atomkerne gebunden. Stattdessen bewegen sich beide frei umher. Experimente mit solchen Plasmen auf der Erde zeigen aber, dass ein Plasma nur dann stabil ist, wenn es insgesamt elektrisch neutral ist. Unsere Sonne ist stabil - folglich muss sie elektrisch neutral sein.

Das sind natürlich zunächst mal rein theoretische Überlegungen, aber Wissenschaft zeichnet sich eben dadurch aus, dass man Experimente macht und damit Theorien überprüft. Und solche Experimente hat man auch im Sonnensystem gemacht und diverse Sonden auf die Reise geschickt, die u.a. auch elektrische und magnetische Felder im Sonnensystem vermessen haben. Dabei hat sich gezeigt, dass die meisten Planeten ein Magnetfeld haben, genau wie unsere Erde, aber keine elektrische Ladung. Das gleiche gilt für die Sonne.

Eine Gesamtladung kann auch nicht daraus resultieren, dass "Magnetfelder aneinander zerren" oder "reiben". Elektrische Ladung ist eine Erhaltungsgröße. Wenn das Sonnensystem als ganzes elektrisch neutral ist, dann bleibt es das - es sei denn, man führt von außen elektrische Ladung zu oder ab. Aber diese Ladung kann nicht aus dem Nichts kommen oder einfach verschwinden.
Die elektrische Ladung kann aber schon bei der Sternbildung entstanden sein.

Zitat:

Die Planeten "reiben" auch nicht aneinander wie ein Luftballon an einem Wollpullover. Bei letzterem kann man tatsächlich statische Elektrizität erzeugen, weil sich beide Stoffe berühren. Dadurch können elektrische Ladungen vom einem auf den anderen übertragen werden. Einer lädt sich positiv auf, der andere negativ. Die Gesamtladung aber, also die Summe aus beiden Ladungen, bleibt immer gleich, und zwar 0, wenn beide vorher ungeladen waren. Da sich aber die Planeten nicht berühren, kann zwischen ihnen auch keine Ladung übertragen werden, sie bleiben ungeladen.

Nun zu der Theorie, in der Mitte der Galaxie wäre ein schwarzes Loch, das anders geladen ist als die Sterne außenrum: Dann würde es diese Sterne um so stärker anziehen und je mehr es davon verschluckt, um so mehr würde seine Ladung durch diese Sterne neutralisiert werden.Eine solche Anordnung wäre also gar nicht stabil.
Im Galaxienzentrum (Bulge) befinden sich fast nur alte Sterne
wenn man wie ich sagt dass alte Sterne über 10 Millarden Jahre nicht elektrisch geladen sind, können diese wenn sie in das SL fallen es auch nicht neutralisieren.

Zitat:

Davon abgesehen beobachtet man aber auch die Bewegung der Sterne in der Nähe des Zentrums der Milchstraße. Diese lässt sich mit theoretischen Vorhersagen vergleichen. In dieser Theorie kann man nun annehmen, dass das schwarze Loch entweder neutral oder geladen ist. Durch Vergleich mit den Messdaten sieht man, dass diese für ein neutrales schwarzes Loch sprechen.
Das spricht ebenfalls dafür dass die Alten Sterne nicht durch die Coloumbkraft gebunden sind sonder nur gravitativ.
Für die jungen Sterne in der galktischen Scheibe benötigt man allerdings eine zusätzliche Kraft "Dunkle Materie?" nein. Sondern die Coloubkraft weil Junge Sterne elektrisch angezogen werden.

Zitat:

Es gibt noch ein Argument, das gegen dieses Modell spricht: Der Effekt, der durch die dunkle Materie erklärt werden soll, macht sich vor allem am Rand der Galaxien bemerkbar. Hier bewegen sich die Sterne besonders stark "zu schnell". Wenn man dunkle Materie als Erklärung heranzieht, kann man das dadurch erklären, dass sich innerhalb der Bahn eines solchen äußeren Sterne viel mehr dunkle Materie befindet als innerhalb der Bahn eines Sterne, der sich weiter innen befindet. Folglich muss der Effekt außen stärker sein. Anders ist es beim Modell mit dem geladenen schwarzen Loch und den geladenen Sternen: In diesem Modell müsste die Anziehungskraft nach außen hin kleiner werden statt größer, weil die Ladung des schwarzen Lochs nach außen hin durch immer mehr entgegengesetzt geladene Sterne abgeschirmt bzw. neutralisiert wird. Ganz außen hätte man also gar keinen Effekt mehr. Das passt aber nicht zu den Beobachtungen.
Wenn man aber sagt dass die Sterne nach innen hin elektrisch neutraler werden, passt es wieder

Zitat:

Diese Beobachtungen sind deutlich detaillierter, als man häufig liest. Man misst nicht nur die "Rotationsgeschwindigkeit" einer Galaxie. Eine Galaxie ist kein starrer Körper, der sich dreht wie ein Rad. Stattdessen umkreisen Milliarden von einzelnen Sternen ein gemeinsames Zentrum. Die Geschwindigkeit dieser Sterne hängt von ihrem Abstand zum Zentrum ab. Genau diese Abhängigkeit lässt sich messen. Man bekommt so ein "Geschwindigkeitsprofil" heraus. Aus diesem lässt sich nicht nur berechnen, wie viel Materie in der Galaxie vorhanden sein muss, sondern auch, wie sie verteilt ist. Dabei findet man nicht nur, dass sich im Zentrum der Galaxien massive Objekte befinden müssen (z.B. schwarze Löcher), sondern auch, dass die in den Galaxien verteilte Materie ebenfalls anziehend wirken muss. Letzteres wäre bei identisch geladenen Sternen nicht der Fall.

Die dunkle Materie wird übrigens nicht nur dafür benutzt, um die Rotation der Galaxien zu erklären. Man braucht sie auch zur Erklärung des Gravitationslinseneffektes durch Galaxien bzw. Galaxienhaufen: Deren Schwerkraft krümmt nämlich den Raum so stark, dass das Licht der Galaxien dahinter abgelenkt wird und ihr Bild linsenartig verzerrt erscheint. Rechnet man alle sichtbare Materie in diesen Galaxienhaufen zusammen, so stellt man fest, dass sie allein nicht ausreicht, um den beobachteten Effekt zu erklären. Man nimmt daher an, dass noch mehr Materie vorhanden ist, die aber kein Licht aussendet wie die Sterne, sondern "dunkel" ist. Mit einer elektrischen Ladung lässt sich der gemessene Effekt übrigens nicht erklären: Durch elektrische Ladungen wird Licht nicht abgelenkt, durch die Schwerkraft dagegen schon.
Ich suche schon ne ganze weile nach einem gemachten Experiment, dass beweist dass Licht nicht durch elektrische Ladungen abgelenkt wird.
Wenn du einen Link zu so einem Experiment hast, dann her damit. Oder stell nicht irgendwelche unbewiesenen Behauptungen in den Raum.

Zitat:

Außerdem ist dunkle Materie noch wichtig bei der Strukturbildung im Universum: Irgendwie müssen sich aus dem heißen Gas nach dem Urknall die heute vorhandenen Sterne und Galaxien gebildet haben. Diese Prozess lässt sich am Computer simulieren und man bekommt die beobachteten Strukturen genau dann heraus, wenn man dunkle Materie mit in die Simulation einbezieht. Ohne dunkle Materie "klumpt" die sichtbare Materie nicht stark genug zusammen, um Galaxien zu bilden. Elektrische Ladungen könnten kein solchen "Klumpen" bewirken.
Dunkler Materie ist ja auch praktisch man kann ihr alle die Eigenschaften geben die man für ein gutes Simulationsergebnis braucht.

yinyie 19.06.2010 15:36

Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125210)
Sakslane;116267]

Dann müsste auch ein Elektromagnet auseinanderfallen.
Die Atombindung ist aber stärker.

Naja Stell dir nen Planet einfach als einen "Haufen atome" vor wo die verschiedensten atome durcheinandergeschmissen wurden und jetzt von der gracitation zusammengehalten werden...

Das ist doch schon was anderes als nen Stück metall oder?

Hab mal noch kein stück metall gesehen in das ich problemlos nen loch buddeln könnte (nicht das ichs versucht hätte ;))

rene 19.06.2010 16:25

ich sage ja auch nicht, dass die gesammte erde elektrisch geladen ist, sondern nur der erdkern und der ist sozusagen ein massiver eisenklumpen.
Dieser klumpen ist positiv geladen und die teilchen in der Erdkruste sind gering negativ geladen. wenn man eine elektrische Ladung auf der erdoberfläche von 600 000 C als gering bezeichnen darf.
Der Kern also positiv die hülle negativ nach außen hin neutral.

Llewellian 20.06.2010 00:48

Rene, das kann aber nicht sein, denn ansonsten hätte schon längst ein Ladungsausgleich stattgefunden.

Das ist auch der Grund, warum du in deinem beleuchteten Zimmer sitzt und an einem elektrisch betriebenen Computer dieses Post schreibst.

Unser elektrisches Netz nutzt die Erde als Rückleiter. Und das ist auch der Grund warum Blitzableiter funktionieren ;o).


Die gesamte Erde ist in sich elektrisch neutral, weil stets ein Ladungsausgleich stattfindet.

Das ein "Ladungsausgleich" auch in einem ansonsten isolierenden Kristall möglich ist ist auch der Grund, warum dein elektrisches Feuerzeug funktioniert.

Man kann Ladung durch mechanische Einwirkung herausschieben (Funken im Piezokristall), aber danach gleicht sich das wieder aus und findet zu seiner ursprünglichen Form zurück.

Es gibt kein Material in diesem Universum das einen unendlich hohen Widerstand hat. Es erfolgt somit IMMER ein Ladungsausgleich. Das gilt übrigens auch für Vakuum des Weltraumes, denn es gibt keinen absolut leeren Raum.

Sakslane 20.06.2010 01:38

Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125210)
Sakslane;116267]Dann müsste auch ein Elektromagnet auseinanderfallen.
Die Atombindung ist aber stärker.

Warum sollte ein Elektromagnet deshalb auseinanderfallen? Er besteht ja nicht nur aus gleich geladenen Teilchen, die sich gegenseitig abstoßen, wie in meinem Vorpost geschrieben. Dort habe ich mich nur auf elektrisch geladene Materie im Weltraum bezogen, vor der Planetenbildung - und die sind eben nicht durch Atombindungen gebunden, sondern unterliegen nur der Gravitation.

Die Atombindung basiert ja gerade darauf, dass die Materie aus Ladungsträgern mit unterschiedlichem Vorzeichen besteht, die miteinander wechselwirken und sich gegenseitig anziehen.

Zitat:

Die elektrische Ladung kann aber schon bei der Sternbildung entstanden sein.
Das würde aber erfordern, dass sich Ladungsträger einer Sorte zu einem Stern zusammengefunden haben, während die entgegengesetzten Ladungsträger irgendwie die Sternumgebung verlassen haben. Das tun sie aber sicher nicht, weil sie von einem solchen geladenen Stern angezogen würden und damit die Ladung des Sterns neutralisieren.

Selbst wenn ein Stern geladen wäre, würde er diese Ladung im Laufe der Zeit verlieren. Freie Ladungen sammeln sich immer am Rand einer Kugel, weil sie sich gegenseitig abstoßen. Von der Sternoberfläche würden solche Ladungen aber ebenfalls abgestoßen werden und deshalb mit dem "Sternenwind", einem Strom von geladenen Teilchen, abtransportiert werden.

Zitat:

Im Galaxienzentrum (Bulge) befinden sich fast nur alte Sterne
wenn man wie ich sagt dass alte Sterne über 10 Millarden Jahre nicht elektrisch geladen sind, können diese wenn sie in das SL fallen es auch nicht neutralisieren.
Wenn es keine geladenen Sterne mehr in der Nähe des schwarzen Lochs mehr gibt, muss ihre Ladung ja irgendwo geblieben sein. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wurden die geladenen Sterne als ganzes vom SL verschluckt, oder sie haben ihre Ladung als Sternenwind angegeben, der wegen der Anziehung des SL ebenfalls verschluckt wurde. In beiden Fällen bedeutet das aber, dass die gesamte Ladung des SL dann bereits neutralisiert wurde, denn die Gesamtladung (SL + Sterne und Gas außerhalb) ist 0.

Zitat:

Das spricht ebenfalls dafür dass die Alten Sterne nicht durch die Coloumbkraft gebunden sind sonder nur gravitativ.
Genau das habe ich ja auch geschrieben.

Zitat:

Für die jungen Sterne in der galktischen Scheibe benötigt man allerdings eine zusätzliche Kraft "Dunkle Materie?" nein. Sondern die Coloubkraft weil Junge Sterne elektrisch angezogen werden.
Falsch, siehe oben. Es gibt gar keinen Mechanismus, nach dem sich solche geladenen Sterne bilden sollten. Mal ganz davon abgesehen, dass in deinem Modell junge Sterne dann schneller um das galaktische Zentrum kreisen müssten als alte. Das ist aber nicht der Fall. Man hat die Rotationskurven mit Sternen allen Alters gemessen, die Geschwindigkeit ist vom Alter der Sterne unabhängig.

Zitat:

Wenn man aber sagt dass die Sterne nach innen hin elektrisch neutraler werden, passt es wieder
Nein, passt es nicht. Wenn sich nach außen hin mehr geladene Sterne befinden würden, würden diese eine im Zentrum befindliche Ladung abschirmen und noch weiter außen befindliche Sterne abstoßen. Die weiter außen liegenden Sterne würden dadurch weniger stark angezogen. Das entspricht aber nicht den Beobachtungen.

Zitat:

Ich suche schon ne ganze weile nach einem gemachten Experiment, dass beweist dass Licht nicht durch elektrische Ladungen abgelenkt wird.
Offenbar nicht gründlich genug.

Zitat:

Wenn du einen Link zu so einem Experiment hast, dann her damit.
http://dx.doi.org/10.1119/1.17082
http://dx.doi.org/10.1103/PhysRevD.67.017701

Zitat:

Oder stell nicht irgendwelche unbewiesenen Behauptungen in den Raum.
Wenn hier jemand unbewiesene Behauptungen in den Raum stellt, dann bist das ganz eindeutig du. Oder hast du einen einzigen Beleg dafür, dass 1. junge Sterne geladen sind, 2. sich im Zentrum unserer Galaxie ein geladenes Objekt befindet, 3. Licht durch elektrische Ladung abgelenkt wird oder irgendeine andere deiner völlig haltlosenen Behauptungen?

Zitat:

Dunkler Materie ist ja auch praktisch man kann ihr alle die Eigenschaften geben die man für ein gutes Simulationsergebnis braucht.
Man braucht ihr nur eine einzige Eigenschaft geben, nämlich ihre Masse - und das reicht völlig aus, um die beobachteten Effekte zu erklären.

rene 20.06.2010 14:27

Hallo Sakslane
 
Ich glaube es geht jetzt zu weit wenn ich zu jder deiner Antworten etwas sage. Deshalb gebe ich dir mal eine Adresse wo du deine Fragen geklärt bekommst.
Ich hoffe das verstößt nicht gegen die Forenregeln.
http://www.antimateriestern.de

Wir können dann gerne weiter darüber reden ich werde auch alle Fragen beantworten.

Liebe Grüße René

Sakslane 20.06.2010 17:11

Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125262)
Ich glaube es geht jetzt zu weit wenn ich zu jder deiner Antworten etwas sage. Deshalb gebe ich dir mal eine Adresse wo du deine Fragen geklärt bekommst.

Soll das ein Witz sein? Diese Zusammenballung gesammelten Unfugs und haltloser, sinnfreier Behauptungen beantwortet keine Fragen, sondern stimuliert höchstens das Zwerchfell. Es wäre wesentlich hilfreicher, wenn du einfach nur die Fragen aus meinem Post (es sind übrigens genau drei, in Zahlen: 3) beantworten würdest, statt auf diesen Schwachsinn zu verweisen. Experimente machen nur dann Sinn, wenn sie auch durchgeführt werden, statt auf irgendeiner Webseite gepostet zu werden und dann ohne irgendein Messergebnis als Beweis für völligen Unfug herangezogen zu werden.

Zitat:

Ich hoffe das verstößt nicht gegen die Forenregeln.
Doch, das tut es, nämlich gegen die fettgedruckten Unterpunkte der Forenregeln, sowie gegen das Verbot von Werbung.

Zitat:

Wir können dann gerne weiter darüber reden ich werde auch alle Fragen beantworten.
Letzteres bezweifle ich stark.

Sir Lazarus 20.06.2010 20:56

@Rene
Was soll man da sagen: Du stellst also eine Behauptung auf "Licht wird durch elektr. Felder abgelenkt" und schlägst ein Experiment vor. Richtiger Ansatz.
Jetzt muss du nur noch das Experiment machen und schauen was passiert.

Ich greife jetzt mal vor und verrate dir das Ergebnis:
[SPOILER]
Das Licht wird NICHT abgelenkt werden.

Damit ist deine Hypothese falsch und alle darauf basierenden Schlußfolgerungen auch.

Übrigens wird Licht in der Nähe von Sternen nicht abgelenkt, so wie ein Elektronenstrahl im elektr. Feld. Licht folgt der Raumgeometrie. Es wirkt keine Kraft auf die Lichttteilchen.

Wie wäre mal mit "Bergmann Schäfer - Lehrbuch der Experimentalphysik - Band 2: Elektromagnetismus" ? Könnte helfen.

rene 20.06.2010 23:25

Zitat:

Warum sollte ein Elektromagnet deshalb auseinanderfallen? Er besteht ja nicht nur aus gleich geladenen Teilchen, die sich gegenseitig abstoßen, wie in meinem Vorpost geschrieben. Dort habe ich mich nur auf elektrisch geladene Materie im Weltraum bezogen, vor der Planetenbildung - und die sind eben nicht durch Atombindungen gebunden, sondern unterliegen nur der Gravitation.
Die Materiewolken im All sind ja nicht elektrisch geladen deshalb stoßen sie sich auch nicht ab sie ballen sich aber auch nicht zu sternen zusammen wie die wissenschaftler behaupten.
Sterne bilden sich wenn ein massiver antimateriekörper in eine Materiewolke fliegt der antimateriekörper wird dann von der Wolkenmaterie getroffen. weil aber die Protonen größer sind als die Elektronen annihilieren häufiger die Protonen mit den Antiprotonen als die Elektronen mit den Positronen, daduch läd sich der Antimateriekörper elektrisch Positiv auf. Und wenn er elektrisch geladen ist, zieht er den Staub der Wolke elektrostatisch an.
Dann bildet sich eine Materiehülle um einen Antimateriekern der elektrisch geladen ist.

Für galaktische SL s ist der Machanismus etwas anders.
Je mehr ein SL an Masse zulegt desto stärker läd es sich auf.
Ich glaube bei Neutronensternen liegen die Elektronen nur auf dem Atomkern auf, erst bei über 10 000 Sonnenmassen werden die Elektronen in die Protonen gepresst.
Dabei entstehen allerdings keine Neutronen sondern andere Teilchen. Denn ein Neutron zerfällt nicht nur in ein Elektron und ein Proton, sondern zusätzlich ein Neutrino.
Da dieses Neutrino bei der Verschmelzung aber fehlt, können diese Teilchen auch unerwartete elektrische Ladungen besitzen.

LG René

Llewellian 20.06.2010 23:32

Stimmt. Nur Gravitation - und somit die Raumkrümmung kann Einfluss auf die Bahn des Lichtes nehmen.

Mit einer einzigen Ausnahme bei einer Sonderklasse von Sternen:

Magnetare. In einem Magnetfeld von etwa 10hoch10 bis 10 hoch 11 Tesla wird Vakuum doppelbrechend.

Frank D 21.06.2010 02:01

Die Seite ist aber echt der Brüller :) Auf der Seite "Kometen" wird unten etwas über einen Cereisen-Stein berichtet, der Funken schlug als man ihn gegen einen Felsen schlug. Darauf folgert der wackere Renee, dass hier Antimaterie versprüht wurde.
Nein, das was da gefunden wurde ist sogenanntes Auermetall und wird in der russischen Raketentchnik benutzt, um Oberstufen mit nicht-hypergolen Treibstoffen zu zünden - durch Funkenerzeugung. Das ist nämlich eine besondere Eigenschaft dieser Cer-Legierungen :D
Das Fundgebiet liegt dazu noch mitten im Startgebiet für russische polare Umlaufbahnen und ist übersäht von Raketenteilen.

Llewellian 21.06.2010 02:05

Man benutzt die Mischung übrigens auch in handelsüblichen Feuerzeugen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCndstein

Frank D 21.06.2010 02:06

stimmt, vergaß ich zu sagen. Aber die Dinger sind nicht faustgroß :-)

Sir Lazarus 21.06.2010 02:54

Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125322)
Sterne bilden sich wenn ein massiver antimateriekörper in eine Materiewolke fliegt der antimateriekörper wird dann von der Wolkenmaterie getroffen.

Genau genommen muss erst der große Plapperkäfer von Traal die Wolke fressen, um dann eine Protosonne auszuscheiden...

Was soll das hier jetzt ? Eine Diskussion wohl nicht. Du schwätzt einen totalen Blödsinn daher und stellst Dinge in Zweifel, deren Hintergründe und Berechnungsgrundlagen du noch nicht mal ansatzweise gesehen hast.
Das ist einfach nur Raterei, abgekoppelt von der Realität.




Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125322)
weil aber die Protonen größer sind als die Elektronen annihilieren häufiger die Protonen mit den Antiprotonen als die Elektronen mit den Positronen, daduch läd sich der Antimateriekörper elektrisch Positiv auf. Und wenn er elektrisch geladen ist, zieht er den Staub der Wolke elektrostatisch an.

Nein. Falsch. Physikalischer Unsinn.


Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125322)
Ich glaube bei Neutronensternen liegen die Elektronen nur auf dem Atomkern auf,

Deswegen nennt man sie Neutronensterne, weil sie aus NEUTRONEN bestehen und nicht aus einer Phantasiematerie.

Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125322)
erst bei über 10 000 Sonnenmassen werden die Elektronen in die Protonen gepresst.

Die Zahl hast du woher ?


Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125322)
Dabei entstehen allerdings keine Neutronen sondern andere Teilchen. Denn ein Neutron zerfällt nicht nur in ein Elektron und ein Proton, sondern zusätzlich ein Neutrino.

FREIE Neutronen machen das. Aber nicht, wenn Sie in einem Kern sind. Sonst sähe es übel für unsere gesamten Elemente aus.


Also Quintessenz:
Du hast noch nie ein Physikbuch von Innen gesehen.
Da dir wissenschaftliche Falten zuwider sind, stellst du dir dein eigenes Weltbild zusammen.
Einer Diskussion weichst du aus, da du für deine Behauptungen keinen einzigen Nachweis hast. Wie auch, schließlich trittst du sämtliche physikalischen Erkenntnisse mit Füßen.
Nur, weil du noch nie ein Buch über Astrophysik gelesen hast, erfinden Physiker die Vorgänge in Sternen und der Sternenbildung nicht am Stammtisch. Dazu gibt es Formeln und Berechnungen und physikalisch konsistente Beobachtungen.
Für deinen Unsinn hast du NICHTS vorzuweisen.

Sakslane 21.06.2010 09:55

Schwachsinn wird nicht besser, wenn man ihn statt auf einer Webseite in einem Forum postet.

Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125322)
Die Materiewolken im All sind ja nicht elektrisch geladen deshalb stoßen sie sich auch nicht ab sie ballen sich aber auch nicht zu sternen zusammen wie die wissenschaftler behaupten.

Doch, genau das tun sie. Das lässt sich 1. in Sternentstehungsgebieten wie z.B. dem Orion-Nebel beobachten und 2. mittels Computersimulationen vollständig durch die Gravitation erklären. Es genügen kleine Dichteschwankungen in einer solchen Materiewolke, damit ein Teil davon unter dem Einfluss der Schwerkraft kollabiert.

Zitat:

Sterne bilden sich wenn ein massiver antimateriekörper in eine Materiewolke fliegt der antimateriekörper wird dann von der Wolkenmaterie getroffen.
Hast du das aus einer Esoterikwebseite oder dir im Vollrausch ausgedacht? Wo um alles in der Welt soll diese Antimaterie herkommen? In unserer Galaxie gibt es keine, das ist ebenfalls durch Experimente belegt. Die Links erspare ich mir hier, ich werf doch keine Perlen vor die Säue.

Zitat:

weil aber die Protonen größer sind als die Elektronen annihilieren häufiger die Protonen mit den Antiprotonen als die Elektronen mit den Positronen, daduch läd sich der Antimateriekörper elektrisch Positiv auf.
Das ist natürlich ebenfalls völliger Schwachsinn. Wenn man ein massives Objekt aus Antimaterie in eine Wolke aus Materie bringen würde, würden sich alle Teilchensorten gegenseitig auslöschen, und zwar so lange, bis entweder die Materie oder die Antimaterie aufgebraucht ist. Dabei würde durch die gegenseitige Auslöschung eine ganz charakteristische Strahlung entstehen, bekannt als Annihilationstrahlung. Die hat man bei Experimenten mit Antimaterie auf der Erde gemessen (z.B. mit künstlich an Teilchenbeschleunigern erzeugter Antimaterie oder mit Positronen aus radioaktiven Quellen, z.B. Natrium-22), aber aus Sternentstehungsgebieten kommt keine. Folglich gibt es dort auch keine Antimaterie.

Zitat:

Und wenn er elektrisch geladen ist, zieht er den Staub der Wolke elektrostatisch an.
Und beide löschen sich gegenseitig aus. Ende der Geschichte.

Zitat:

Dann bildet sich eine Materiehülle um einen Antimateriekern der elektrisch geladen ist.
Und was soll die Materie daran hindern, einfach direkt in den Antimateriekern zu stürzen, wo sich beide dann auslöschen?

Zitat:

Für galaktische SL s ist der Machanismus etwas anders.
Je mehr ein SL an Masse zulegt desto stärker läd es sich auf.
Und noch mehr Schwachsinn. Die Materie, die ein SL verschluckt, ist elektrisch neutral. Folglich sammelt es auch keine elektrische Ladung.

Zitat:

Ich glaube bei Neutronensternen liegen die Elektronen nur auf dem Atomkern auf, erst bei über 10 000 Sonnenmassen werden die Elektronen in die Protonen gepresst.
Ich will doch mal stark hoffen, dass du experimentelle Beweise hast und hier nicht nur haltlose Behauptungen postest? Oh, ich habe vergessen, du kannst ja nur zweiteres. Natürlich ist das kompletter Schwachsinn, Elektronen unterliegen den Gesetzen der Quantenmechanik und liegen nicht auf Atomkernen auf.

Zitat:

Dabei entstehen allerdings keine Neutronen sondern andere Teilchen. Denn ein Neutron zerfällt nicht nur in ein Elektron und ein Proton, sondern zusätzlich ein Neutrino.
Falsch, ein Neutron zerfällt in ein Proton, ein Elektron und ein Antineutrino. Beim inversen Prozess verbinden sich ein Elektron und ein Proton zu einem Neutron und einem Neutrino. Genau genommen tauschen das Elektron und eines der Up-Quarks im Proton ein W-Boson aus.

Zitat:

Da dieses Neutrino bei der Verschmelzung aber fehlt, können diese Teilchen auch unerwartete elektrische Ladungen besitzen.
Auch das ist Schwachsinn. 1. ist ein Neutrino (wie der Name schon sagt) elektrisch neutral, folglich ändert sich auch nichts an der elektrischen Gesamtladung. 2. kann der Prozess ohne Neutrino gar nicht stattfinden, in diesem Falle bildet sich genau deshalb ein solches. Das hat Wolfgang Pauli schon 1930 erkannt, lange bevor man das Neutrino experimentell nachweisen konnte.

Also manchmal finde ich, Dieter Nuhr hat wirklich Recht. Nur schade, dass ihm so wenige Menschen Beachtung schenken.

rene 21.06.2010 11:46

Hier ist einmal bildlich gezeigt, wie ich mir die Sternentstehung vorstelle.

Zu der Annihilationsstrahlung aus Sternentstehungsgebieten kann ich nur sagen, die ist nicht messbar, weil sie ducrh die Wolkenmaterie absorbiert wird.
Es gibt aber eine Strahlung die gemessen wird und diese nennt sich Maserstrahlung ist ganz unten nochmal erklärt.

http://www.homepage.eu/userdaten/010...entstehung.jpg
[

Sakslane 21.06.2010 19:01

Es wird auch nicht besser, wenn du die Inhalte deiner Webseite in dieser Form einbindest.
  • Die Strahlung neu entstehender Sterne durchquert die umgebenden Gaswolken ohne größere Probleme, das gleiche würde auch für Annihilationsstrahlung gelten - wenn es sie denn gäbe.
  • Materie und Antimaterie stoßen sich nicht gravitativ ab. Das hat man bei Experimenten z.B. bei CERN gemessen. Antmaterie wird genau so angezogen wie Materie.
  • Aus einer ungeladenen Materiewolke und einem ungeladenen Antimateriekörper bildet sich kein geladenes Endprodukt. Die elektrische Gesamtladung bleibt immer erhalten.
  • Vulkanismus auf Monden hat absolut nichts mit Antimaterie zu tun. Antimaterie würde sich viel schneller mit Materie auslöschen und wäre im heutigen Sonnensystem schon lange nicht mehr vorhanden. Der Grund für Vulkanismus auf manchen Monden (speziell denen des Jupiters und des Saturns) ist die Gravitationskraft ihres Planeten: Dadurch, dass die Stärke der Gravitation vom Abstand zum Planeten abhängt, wirken auf verschiedene Bereiche des Planeten verschiedenen starke Gravitationskräfte. Wenn sich der Mond in diesem Gravitationsfeld dreht, wird er durch die wechselnden Kräfte regelrecht "durchgeknetet" und heizt sich durch die damit verbundene Reibung auf.
  • Ich habe selbst einige Chondriten zu Hause und ich kann mit Sicherheit sagen, dass die Chondrulen darin nicht den geringsten Anlass zu der Vermutung geben, dass bei ihre Entstehung Antimaterie oder Bruchstücke von Neutronensternen im Spiel waren. Bei der Energiemenge, die dadurch freigesetzt würde, würden sich keine Chondrulen bilden, die Materie würde einfach verdampfen.
  • Von Sternentstehungsgebieten geht keine Maserstrahlung aus, das ist völliger Schwachsinn und auch niemals beobachtet worden. Maserstrahlung findet man höchstens in der Nähe von Magnetaren, also Objekten mit einem sehr starken Magnetfeld.
  • Offenbar weißt du noch nicht einmal, was ein Maser überhaupt ist. Maserstrahlung bildet sich nicht dadurch, dass ein paar Atome Licht (oder in diesem Fall: Mikrowellen, sonst wäre es kein Maser, sondern ein Laser) der gleichen Wellenlänge aussenden, sondern durch stimulierte Emission: Die Strahlung eines Atoms trifft auf ein anderes, ebenfalls angeregtes Atom und bringt dieses dazu, seine Anregungsenergie in Form von Strahlung der gleichen Phase, Polarisation und Richtung auszusenden. Die Strahlung ist kohärent, sie verstärkt sich gegenseitig.

rene 21.06.2010 20:16

[quote=Sakslane;125402]Es wird auch nicht besser, wenn du die Inhalte deiner Webseite in dieser Form einbindest.
  • Zitat:

    Die Strahlung neu entstehender Sterne durchquert die umgebenden Gaswolken ohne größere Probleme, das gleiche würde auch für Annihilationsstrahlung gelten - wenn es sie denn gäbe.
    FalschAnnihilationsstrahlung ist energiereiche Gammastrahlung, so senden elektronen-positronenpaare bei der Annihilation 511keV Strahlung aus die wolken lassen solche Strahlung aber nicht durch. Maserstrahlung hingegen ist wesentlich langwelliger und wird deshalb durchgelassen.
  • Zitat:

    Materie und Antimaterie stoßen sich nicht gravitativ ab. Das hat man bei Experimenten z.B. bei CERN gemessen Antmaterie wird genau so angezogen wie Materie.
    Falsch
    Ich selbst habe eine Anfrage am Cern gemacht und die Antwort lautet wie folgt:

    How does the gravitational field act on antimatter?
    It has not yet been directly established that antimatter and matter have the same coupling to the gravitational interaction.

    There is at present no experiment which has the sensitivity to measure the effects of gravity on antimatter. Such an experiment requires extremely cold antihydrogen atoms, at a temperature close to absolute zero (< 1mK), and it is at present not possible to obtain antihydrogen atoms at such low temperatures. Several ideas are under discussion, however, so this question might be addressed in a few years time.




  • Zitat:

    Aus einer ungeladenen Materiewolke und einem ungeladenen Antimateriekörper bildet sich kein geladenes Endprodukt. Die elektrische Gesamtladung bleibt immer erhalten.
    Nicht wenn sich die Ladung trennt. die Positive Ladung bleibt beim Antimateriekern und die negative bei der Wolke.

    Zitat:

  • Vulkanismus auf Monden hat absolut nichts mit Antimaterie zu tun. Antimaterie würde sich viel schneller mit Materie auslöschen und wäre im heutigen Sonnensystem schon lange nicht mehr vorhanden. Der Grund für Vulkanismus auf manchen Monden (speziell denen des Jupiters und des Saturns) ist die Gravitationskraft ihres Planeten: Dadurch, dass die Stärke der Gravitation vom Abstand zum Planeten abhängt, wirken auf verschiedene Bereiche des Planeten verschiedenen starke Gravitationskräfte. Wenn sich der Mond in diesem Gravitationsfeld dreht, wird er durch die wechselnden Kräfte regelrecht "durchgeknetet" und heizt sich durch die damit verbundene Reibung auf.
  • Ich glaube nicht daran dass ein bißchen durchkneten Vulkanismus verursacht. Das ist einfach nur ein schwacher Erklärungsversuch der Wissenschaftler, etwas zu erklären was für sie unerklärlich ist.

    Zitat:

  • Ich habe selbst einige Chondriten zu Hause und ich kann mit Sicherheit sagen, dass die Chondrulen darin nicht den geringsten Anlass zu der Vermutung geben, dass bei ihre Entstehung Antimaterie oder Bruchstücke von Neutronensternen im Spiel waren. Bei der Energiemenge, die dadurch freigesetzt würde, würden sich keine Chondrulen bilden, die Materie würde einfach verdampfen.
  • Da wäre ich mir nicht so sicher es kommt darauf an wie viel Antimaterie vorhanden ist und wie schnell der Annihilationsprozess abläuft.
    Auch dazu kann das Cern noch keine Angaben machen, da sie bisher nur Antiwasserstoff [hergestellt haben.
    Zitat:

    *]Von Sternentstehungsgebieten geht keine Maserstrahlung aus, das ist völliger Schwachsinn und auch niemals beobachtet worden. Maserstrahlung findet man höchstens in der Nähe von Magnetaren, also Objekten mit einem sehr starken Magnetfeld.
  • Offenbar weißt du noch nicht einmal, was ein Maser überhaupt ist. Maserstrahlung bildet sich nicht dadurch, dass ein paar Atome Licht (oder in diesem Fall: Mikrowellen, sonst wäre es kein Maser, sondern ein Laser) der gleichen Wellenlänge aussenden, sondern durch stimulierte Emission: Die Strahlung eines Atoms trifft auf ein anderes, ebenfalls angeregtes Atom und bringt dieses dazu, seine Anregungsenergie in Form von Strahlung der gleichen Phase, Polarisation und Richtung auszusenden. Die Strahlung ist kohärent, sie verstärkt sich gegenseitig.
Falsch Kleiner Tipp Harald Lesch Was sind Maser, dort wird erklärt, dass Sterngeburtsstätten Maserstrahlung aussenden.

Sakslane 21.06.2010 22:25

Das wird ja immer schwachsinniger. Jetzt versuchst du auch noch, echte Wissenschaft mit Gewalt so zu verdrehen, dass sie in dein völlig sinnfreies Weltbild passt.

Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125412)
Annihilationsstrahlung ist energiereiche Gammastrahlung, so senden elektronen-positronenpaare bei der Annihilation 511keV Strahlung aus die wolken lassen solche Strahlung aber nicht durch. Maserstrahlung hingegen ist wesentlich langwelliger und wird deshalb durchgelassen.

Schwachsinn. Die Gammastrahlung durchdringt solche Wolken ohne die geringsten Probleme. Nicht umsonst beobachtet man Dinge wie z.B. das galaktische Zentrum z.B. im sehr hochenergetischen Energiebereich, weil diese Strahlung die Materiewolken zwischen uns und dem Zentrum durchdringt. Die Gaswolken bei der Sternentstehung sind noch viel dünner.

Zitat:

Ich selbst habe eine Anfrage am Cern gemacht und die Antwort lautet wie folgt: ...
Und hier ist meine Antwort:
http://athena.web.cern.ch/athena/

Zitat:

Nicht wenn sich die Ladung trennt. die Positive Ladung bleibt beim Antimateriekern und die negative bei der Wolke.
Und damit ist die Gesamtladung von beiden wieder 0.

Zitat:

Ich glaube nicht daran dass ein bißchen durchkneten Vulkanismus verursacht. Das ist einfach nur ein schwacher Erklärungsversuch der Wissenschaftler, etwas zu erklären was für sie unerklärlich ist.
Was du glaubst, ist den Planeten und ihren Monden schurzpiepegal. Entscheidend ist einzig und allein, wie viel Energie bei diesem Prozess übertragen wird, und die lässt sich ausrechnen. Und wenn man das tut (im Gegensatz zu dir können die Physiker das nämlich), stellt man fest, dass die Gezeitenenergie völlig ausreicht.

Zitat:

Da wäre ich mir nicht so sicher es kommt darauf an wie viel Antimaterie vorhanden ist und wie schnell der Annihilationsprozess abläuft.
Auch dazu kann das Cern noch keine Angaben machen, da sie bisher nur Antiwasserstoff hergestellt haben.
Falls es dir noch nicht aufgefallen ist: Die im Universum vorhandene sichtbare Materie besteht aus den gleichen Bausteinen wie Wasserstoff, nämlich aus Quarks und Elektronen. Durch die Untersuchung von Antiprotonen, Positronen und auch Antineutronen (auch die hat man schon hergestellt) kennt man ihre Eigenschaften inzwischen sehr genau - insbesondere kann man auch solche Annihilationsraten ausrechnen. Und die sind deutlich zu hoch für solche Phantasiegebilde aus Materie und Antimaterie.

Zitat:

Kleiner Tipp Harald Lesch Was sind Maser, dort wird erklärt, dass Sterngeburtsstätten Maserstrahlung aussenden.
Du hast ja noch nicht einmal verstanden, was Maser überhaupt sind, geschweige denn, wie sie funktionieren. Auch wenn ich Harald Lesch ungern korrigiere, aber in diesem Video erklärt er den Maser nicht sonderlich gut.
  • Ein Mikrowellenofen benutzt keinen Maser als Mikrowellenquelle, sondern ein Magnetron.
  • Stimulierte Emission bedeutet nicht, dass alle Atome durch "Stimulation" in ein höheres Energieniveau transportiert werden und dann unabhängig voneinander strahlen, sondern dass die bereits vorhandene Strahlung weitere Strahlungsemission stimuliert. Nur dadurch kommt es zur kohärenten Emission.
  • In diesem Fall handelt es sich aber um sekundäre Maserstrahlung, die nicht von den Sternen selbst ausgeht. Stattdessen wird das Gas der Wolke durch die Strahlung der Sterne selbst zum masern angeregt und nicht etwa dadurch, dass Elektronen durch Positronen vernichtet werden.

rene 22.06.2010 13:23

Zitat:

Das wird ja immer schwachsinniger. Jetzt versuchst du auch noch, echte Wissenschaft mit Gewalt so zu verdrehen, dass sie in dein völlig sinnfreies Weltbild passt


Zitat:

Schwachsinn. Die Gammastrahlung durchdringt solche Wolken ohne die geringsten Probleme. Nicht umsonst beobachtet man Dinge wie z.B. das galaktische Zentrum z.B. im sehr hochenergetischen Energiebereich, weil diese Strahlung die Materiewolken zwischen uns und dem Zentrum durchdringt. Die Gaswolken bei der Sternentstehung sind noch viel dünner.
Das ist kein Schwachsinn hochenergetische Röntgen und Gammastrahlung wird von den Wolkenmolekühlen absorbiert. Was glaubst du warum Röntgen und Gammateleskope im Weltraum stationiert sind. Weil die Erdathmosphäre diese Strahlung nicht bis auf die Erde läßt.
Gammabeobachtungen des Galaktischen zentrums sind möglich weil man an den Wolken vorbeischaut. Es gibt ein kleines Fenster durch das man ungehindert zu Galaxienzentrum schauen kann.




Zitat:

Und hier ist meine Antwort:
http://athena.web.cern.ch/athena/
Wo steht da dass Materie und Antimaterie sich gravitativ anziehen.
Meine Antwort steht hier http://askanexpert.web.cern.ch/AskAn...ter-en.html#20


Zitat:

Was du glaubst, ist den Planeten und ihren Monden schurzpiepegal. Entscheidend ist einzig und allein, wie viel Energie bei diesem Prozess übertragen wird, und die lässt sich ausrechnen. Und wenn man das tut (im Gegensatz zu dir können die Physiker das nämlich), stellt man fest, dass die Gezeitenenergie völlig ausreicht.
Ist nur komisch dass nicht alle Monde Vulkanismus aufweisen. Werden etwa nur einzelne auserwählte Monde durchgeknetet?



Zitat:

Falls es dir noch nicht aufgefallen ist: Die im Universum vorhandene sichtbare Materie besteht aus den gleichen Bausteinen wie Wasserstoff, nämlich aus Quarks und Elektronen. Durch die Untersuchung von Antiprotonen, Positronen und auch Antineutronen (auch die hat man schon hergestellt) kennt man ihre Eigenschaften inzwischen sehr genau - insbesondere kann man auch solche Annihilationsraten ausrechnen. Und die sind deutlich zu hoch für solche Phantasiegebilde aus Materie und Antimaterie.
Man rechnet auch dunkle Materie und dunkle Energie aus :D



Zitat:

Du hast ja noch nicht einmal verstanden, was Maser überhaupt sind, geschweige denn, wie sie funktionieren. Auch wenn ich Harald Lesch ungern korrigiere, aber in diesem Video erklärt er den Maser nicht sonderlich gut.
  • Ein Mikrowellenofen benutzt keinen Maser als Mikrowellenquelle, sondern ein Magnetron.
  • Stimulierte Emission bedeutet nicht, dass alle Atome durch "Stimulation" in ein höheres Energieniveau transportiert werden und dann unabhängig voneinander strahlen, sondern dass die bereits vorhandene Strahlung weitere Strahlungsemission stimuliert. Nur dadurch kommt es zur kohärenten Emission.
  • In diesem Fall handelt es sich aber um sekundäre Maserstrahlung, die nicht von den Sternen selbst ausgeht. Stattdessen wird das Gas der Wolke durch die Strahlung der Sterne selbst zum masern angeregt und nicht etwa dadurch, dass Elektronen durch Positronen vernichtet werden.

Versuchen wirs mal anders, wann sendet ein Atom Maserstrahlung aus?
Antwort, wenn viele Elektronen von einer Hohen in eine niedrigere Atomschale zurückfallen.
Der einzige unterschied zwischen meiner Erklärung und deiner ist, warum sie zurückfallen.
Meine Erklärung ist genauso möglich

Llewellian 22.06.2010 13:42

Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125467)
Versuchen wirs mal anders, wann sendet ein Atom Maserstrahlung aus?
Antwort, wenn viele Elektronen von einer Hohen in eine niedrigere Atomschale zurückfallen.
Der einzige unterschied zwischen meiner Erklärung und deiner ist, warum sie zurückfallen.
Meine Erklärung ist genauso möglich

Nein. Denn dann geben sie einfach nur ein Photon ab. Was du für einen Maser und einen Laser brauchst ist:

Stimulierte Emmission und Resonanz

Maser und Laser unterscheiden sich von normalen Sendern und Lampen durch die Kohärenz ihrer abgegebenen elektromagnetischen Strahlung.

Sakslane 22.06.2010 15:42

Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125467)
Das ist kein Schwachsinn hochenergetische Röntgen und Gammastrahlung wird von den Wolkenmolekühlen absorbiert. Was glaubst du warum Röntgen und Gammateleskope im Weltraum stationiert sind. Weil die Erdathmosphäre diese Strahlung nicht bis auf die Erde läßt.

Die Erdatmosphäre hat eine wesentlich höhere Dichte und eine völlig andere Zusammensetzung als interstellare Gaswolken. Letztere bestehen vor allem aus Wasserstoff.

Zitat:

Gammabeobachtungen des Galaktischen zentrums sind möglich weil man an den Wolken vorbeischaut. Es gibt ein kleines Fenster durch das man ungehindert zu Galaxienzentrum schauen kann.
Falsch. Es gibt kein "Fenster", sondern dichte Staubwolken zwischen uns und den galaktischen Zentrum, die sichtbares Licht, UV-Strahlung und weiche Röntgenstrahlen absorbieren, aber von harten Röntgenstrahlen, Gammastrahlen, Infrarot und Radiowellen durchdrungen werden. Das kann man auch sehen, wenn man sich Bilder in den entsprechenden Spektralbereichen ansieht, z.b. hier im Röntgenbereich, die Sicht ist völlig klar.

Zitat:

Wo steht da dass Materie und Antimaterie sich gravitativ anziehen.
Meine Antwort steht hier http://askanexpert.web.cern.ch/AskAn...ter-en.html#20
Wenn du der Meinung bist, es gäbe kein experimentellen Daten über die Wirkung der Gravitation auf Antimaterie, wie begründest du dann den von dir verzapften Unfug, die beiden würden sich gegenseitig abstoßen?

Kunststück, die ATHENA-Webseite ist zum Teil 8 Jahre alt, siehe unten, ebenso einige Informationen darauf. Wenn dir das nicht ausreicht, habe ich auch noch das AEgIS-Experiment anzubieten. Sogar bei LEAR gab es schon Experimente in dieser Richtung.

Darüber hinaus hat man solche Messungen nicht nur an Beschleunigern auf der Erde getestet, sondern auch astronomische Quellen von Antineutrinos und Neutrinos untersucht und dabei festgestellt, dass sich beide identisch in einem Gravitationsfeld verhalten:

http://prd.aps.org/abstract/PRD/v38/i10/p3313_1
http://prl.aps.org/abstract/PRL/v60/i3/p173_1

Zitat:

Ist nur komisch dass nicht alle Monde Vulkanismus aufweisen. Werden etwa nur einzelne auserwählte Monde durchgeknetet?
Wie groß die übertragene Energiemenge ist, hängt 1. von der Masse des Planeten, 2. vom Radius und der Elliptizität der Mondumlaufbahn, 3. von der Rotationsgeschwindigkeit und Achsenlage des Mondes und 4. von der Viskosität / Elastizität des Mondgesteins ab. Die sind je nach Mond unterschiedlich, folglich ist auch die Energiemenge unterschiedlich und reicht nicht immer aus, um Vulkanismus zu erzeugen.

Zitat:

Man rechnet auch dunkle Materie und dunkle Energie aus :D
Wenn du diesen Thread gelesen und vor allem auch verstanden hättest (was ganz offensichtlich nicht der Fall ist), wüsstest du auch, was dunkle Energie und dunkle Materie sind. Ohne dieses Wissen ist es kein Wunder, dass du nur Unsinn von dir gibst.

Den Maser hat Llewellian ja schon richtig erklärt ;) Entscheidend ist, dass die Atome ihr Licht kohärent, d.h. phasengleich aussenden.

mumui 22.06.2010 19:13

des stimmt nich !!!!!!!!!!!!!!!dunkle materie ,und ich weiss was ich sage,gibt es wirklich denn sie ist einfach jüngere materie die noch nicht zertiert ist:D

Llewellian 23.06.2010 00:10

Wenn an diesem Einseinself-Spasspost kein Smiley dran gewesen wäre... ui.

Gut das sich Sakslane als Physiker am DESY nicht wirklich über sowas aufregt...


Sehe die Nachrichten bei physorg.com schon: "Deutschland, Hamburg Notkestraße: Riesiger Energieausbruch am DESY. Sämtliche Messgeräte überlastet ;o). Anwohner zwischen Bahrenfeld und Gross Flottbeck berichten, kurz vor der Entladung hört man noch ein lautes FUUUUUUUUUUUUUUUUU.... "

Nik 26.06.2010 14:01

Nunja, Wissenschaft produziert keine Wahrheiten, was durchaus sehr beruhigend sein kann.

Sakslane 26.06.2010 15:32

Wissenschaft bildet Modelle, nicht mehr und nicht weniger - aber eben Modelle, die sich sowohl experimentell überprüfen, als auch durch ihre Vorhersagekraft praktisch nutzen lassen ;)

rene 26.06.2010 19:49

Na dann warte ich einfach mal ab was AEGIS für ein Ergebnis liefert ,soweit ich verstanden habe ist das Experiment ja zur Zeit im Aufbau.
Wenn herauskommt dass Antimaterie doch Antigravitation besitzt glaubst du ja vieleicht dann meiner Theorie.
Ich bin mir da zu 100% sicher dass Antimaterie Antigravitation besitzt, denn sonst könnte ich meine komplette Theorie in die Tonne werfen.

LG René


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