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Sir Lazarus 20.06.2010 19:56

@Rene
Was soll man da sagen: Du stellst also eine Behauptung auf "Licht wird durch elektr. Felder abgelenkt" und schlägst ein Experiment vor. Richtiger Ansatz.
Jetzt muss du nur noch das Experiment machen und schauen was passiert.

Ich greife jetzt mal vor und verrate dir das Ergebnis:
[SPOILER]
Das Licht wird NICHT abgelenkt werden.

Damit ist deine Hypothese falsch und alle darauf basierenden Schlußfolgerungen auch.

Übrigens wird Licht in der Nähe von Sternen nicht abgelenkt, so wie ein Elektronenstrahl im elektr. Feld. Licht folgt der Raumgeometrie. Es wirkt keine Kraft auf die Lichttteilchen.

Wie wäre mal mit "Bergmann Schäfer - Lehrbuch der Experimentalphysik - Band 2: Elektromagnetismus" ? Könnte helfen.

rene 20.06.2010 22:25

Zitat:

Warum sollte ein Elektromagnet deshalb auseinanderfallen? Er besteht ja nicht nur aus gleich geladenen Teilchen, die sich gegenseitig abstoßen, wie in meinem Vorpost geschrieben. Dort habe ich mich nur auf elektrisch geladene Materie im Weltraum bezogen, vor der Planetenbildung - und die sind eben nicht durch Atombindungen gebunden, sondern unterliegen nur der Gravitation.
Die Materiewolken im All sind ja nicht elektrisch geladen deshalb stoßen sie sich auch nicht ab sie ballen sich aber auch nicht zu sternen zusammen wie die wissenschaftler behaupten.
Sterne bilden sich wenn ein massiver antimateriekörper in eine Materiewolke fliegt der antimateriekörper wird dann von der Wolkenmaterie getroffen. weil aber die Protonen größer sind als die Elektronen annihilieren häufiger die Protonen mit den Antiprotonen als die Elektronen mit den Positronen, daduch läd sich der Antimateriekörper elektrisch Positiv auf. Und wenn er elektrisch geladen ist, zieht er den Staub der Wolke elektrostatisch an.
Dann bildet sich eine Materiehülle um einen Antimateriekern der elektrisch geladen ist.

Für galaktische SL s ist der Machanismus etwas anders.
Je mehr ein SL an Masse zulegt desto stärker läd es sich auf.
Ich glaube bei Neutronensternen liegen die Elektronen nur auf dem Atomkern auf, erst bei über 10 000 Sonnenmassen werden die Elektronen in die Protonen gepresst.
Dabei entstehen allerdings keine Neutronen sondern andere Teilchen. Denn ein Neutron zerfällt nicht nur in ein Elektron und ein Proton, sondern zusätzlich ein Neutrino.
Da dieses Neutrino bei der Verschmelzung aber fehlt, können diese Teilchen auch unerwartete elektrische Ladungen besitzen.

LG René

Llewellian 20.06.2010 22:32

Stimmt. Nur Gravitation - und somit die Raumkrümmung kann Einfluss auf die Bahn des Lichtes nehmen.

Mit einer einzigen Ausnahme bei einer Sonderklasse von Sternen:

Magnetare. In einem Magnetfeld von etwa 10hoch10 bis 10 hoch 11 Tesla wird Vakuum doppelbrechend.

Frank D 21.06.2010 01:01

Die Seite ist aber echt der Brüller :) Auf der Seite "Kometen" wird unten etwas über einen Cereisen-Stein berichtet, der Funken schlug als man ihn gegen einen Felsen schlug. Darauf folgert der wackere Renee, dass hier Antimaterie versprüht wurde.
Nein, das was da gefunden wurde ist sogenanntes Auermetall und wird in der russischen Raketentchnik benutzt, um Oberstufen mit nicht-hypergolen Treibstoffen zu zünden - durch Funkenerzeugung. Das ist nämlich eine besondere Eigenschaft dieser Cer-Legierungen :D
Das Fundgebiet liegt dazu noch mitten im Startgebiet für russische polare Umlaufbahnen und ist übersäht von Raketenteilen.

Llewellian 21.06.2010 01:05

Man benutzt die Mischung übrigens auch in handelsüblichen Feuerzeugen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCndstein

Frank D 21.06.2010 01:06

stimmt, vergaß ich zu sagen. Aber die Dinger sind nicht faustgroß :-)

Sir Lazarus 21.06.2010 01:54

Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125322)
Sterne bilden sich wenn ein massiver antimateriekörper in eine Materiewolke fliegt der antimateriekörper wird dann von der Wolkenmaterie getroffen.

Genau genommen muss erst der große Plapperkäfer von Traal die Wolke fressen, um dann eine Protosonne auszuscheiden...

Was soll das hier jetzt ? Eine Diskussion wohl nicht. Du schwätzt einen totalen Blödsinn daher und stellst Dinge in Zweifel, deren Hintergründe und Berechnungsgrundlagen du noch nicht mal ansatzweise gesehen hast.
Das ist einfach nur Raterei, abgekoppelt von der Realität.




Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125322)
weil aber die Protonen größer sind als die Elektronen annihilieren häufiger die Protonen mit den Antiprotonen als die Elektronen mit den Positronen, daduch läd sich der Antimateriekörper elektrisch Positiv auf. Und wenn er elektrisch geladen ist, zieht er den Staub der Wolke elektrostatisch an.

Nein. Falsch. Physikalischer Unsinn.


Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125322)
Ich glaube bei Neutronensternen liegen die Elektronen nur auf dem Atomkern auf,

Deswegen nennt man sie Neutronensterne, weil sie aus NEUTRONEN bestehen und nicht aus einer Phantasiematerie.

Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125322)
erst bei über 10 000 Sonnenmassen werden die Elektronen in die Protonen gepresst.

Die Zahl hast du woher ?


Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125322)
Dabei entstehen allerdings keine Neutronen sondern andere Teilchen. Denn ein Neutron zerfällt nicht nur in ein Elektron und ein Proton, sondern zusätzlich ein Neutrino.

FREIE Neutronen machen das. Aber nicht, wenn Sie in einem Kern sind. Sonst sähe es übel für unsere gesamten Elemente aus.


Also Quintessenz:
Du hast noch nie ein Physikbuch von Innen gesehen.
Da dir wissenschaftliche Falten zuwider sind, stellst du dir dein eigenes Weltbild zusammen.
Einer Diskussion weichst du aus, da du für deine Behauptungen keinen einzigen Nachweis hast. Wie auch, schließlich trittst du sämtliche physikalischen Erkenntnisse mit Füßen.
Nur, weil du noch nie ein Buch über Astrophysik gelesen hast, erfinden Physiker die Vorgänge in Sternen und der Sternenbildung nicht am Stammtisch. Dazu gibt es Formeln und Berechnungen und physikalisch konsistente Beobachtungen.
Für deinen Unsinn hast du NICHTS vorzuweisen.

Sakslane 21.06.2010 08:55

Schwachsinn wird nicht besser, wenn man ihn statt auf einer Webseite in einem Forum postet.

Zitat:

Zitat von rene (Beitrag 125322)
Die Materiewolken im All sind ja nicht elektrisch geladen deshalb stoßen sie sich auch nicht ab sie ballen sich aber auch nicht zu sternen zusammen wie die wissenschaftler behaupten.

Doch, genau das tun sie. Das lässt sich 1. in Sternentstehungsgebieten wie z.B. dem Orion-Nebel beobachten und 2. mittels Computersimulationen vollständig durch die Gravitation erklären. Es genügen kleine Dichteschwankungen in einer solchen Materiewolke, damit ein Teil davon unter dem Einfluss der Schwerkraft kollabiert.

Zitat:

Sterne bilden sich wenn ein massiver antimateriekörper in eine Materiewolke fliegt der antimateriekörper wird dann von der Wolkenmaterie getroffen.
Hast du das aus einer Esoterikwebseite oder dir im Vollrausch ausgedacht? Wo um alles in der Welt soll diese Antimaterie herkommen? In unserer Galaxie gibt es keine, das ist ebenfalls durch Experimente belegt. Die Links erspare ich mir hier, ich werf doch keine Perlen vor die Säue.

Zitat:

weil aber die Protonen größer sind als die Elektronen annihilieren häufiger die Protonen mit den Antiprotonen als die Elektronen mit den Positronen, daduch läd sich der Antimateriekörper elektrisch Positiv auf.
Das ist natürlich ebenfalls völliger Schwachsinn. Wenn man ein massives Objekt aus Antimaterie in eine Wolke aus Materie bringen würde, würden sich alle Teilchensorten gegenseitig auslöschen, und zwar so lange, bis entweder die Materie oder die Antimaterie aufgebraucht ist. Dabei würde durch die gegenseitige Auslöschung eine ganz charakteristische Strahlung entstehen, bekannt als Annihilationstrahlung. Die hat man bei Experimenten mit Antimaterie auf der Erde gemessen (z.B. mit künstlich an Teilchenbeschleunigern erzeugter Antimaterie oder mit Positronen aus radioaktiven Quellen, z.B. Natrium-22), aber aus Sternentstehungsgebieten kommt keine. Folglich gibt es dort auch keine Antimaterie.

Zitat:

Und wenn er elektrisch geladen ist, zieht er den Staub der Wolke elektrostatisch an.
Und beide löschen sich gegenseitig aus. Ende der Geschichte.

Zitat:

Dann bildet sich eine Materiehülle um einen Antimateriekern der elektrisch geladen ist.
Und was soll die Materie daran hindern, einfach direkt in den Antimateriekern zu stürzen, wo sich beide dann auslöschen?

Zitat:

Für galaktische SL s ist der Machanismus etwas anders.
Je mehr ein SL an Masse zulegt desto stärker läd es sich auf.
Und noch mehr Schwachsinn. Die Materie, die ein SL verschluckt, ist elektrisch neutral. Folglich sammelt es auch keine elektrische Ladung.

Zitat:

Ich glaube bei Neutronensternen liegen die Elektronen nur auf dem Atomkern auf, erst bei über 10 000 Sonnenmassen werden die Elektronen in die Protonen gepresst.
Ich will doch mal stark hoffen, dass du experimentelle Beweise hast und hier nicht nur haltlose Behauptungen postest? Oh, ich habe vergessen, du kannst ja nur zweiteres. Natürlich ist das kompletter Schwachsinn, Elektronen unterliegen den Gesetzen der Quantenmechanik und liegen nicht auf Atomkernen auf.

Zitat:

Dabei entstehen allerdings keine Neutronen sondern andere Teilchen. Denn ein Neutron zerfällt nicht nur in ein Elektron und ein Proton, sondern zusätzlich ein Neutrino.
Falsch, ein Neutron zerfällt in ein Proton, ein Elektron und ein Antineutrino. Beim inversen Prozess verbinden sich ein Elektron und ein Proton zu einem Neutron und einem Neutrino. Genau genommen tauschen das Elektron und eines der Up-Quarks im Proton ein W-Boson aus.

Zitat:

Da dieses Neutrino bei der Verschmelzung aber fehlt, können diese Teilchen auch unerwartete elektrische Ladungen besitzen.
Auch das ist Schwachsinn. 1. ist ein Neutrino (wie der Name schon sagt) elektrisch neutral, folglich ändert sich auch nichts an der elektrischen Gesamtladung. 2. kann der Prozess ohne Neutrino gar nicht stattfinden, in diesem Falle bildet sich genau deshalb ein solches. Das hat Wolfgang Pauli schon 1930 erkannt, lange bevor man das Neutrino experimentell nachweisen konnte.

Also manchmal finde ich, Dieter Nuhr hat wirklich Recht. Nur schade, dass ihm so wenige Menschen Beachtung schenken.

rene 21.06.2010 10:46

Hier ist einmal bildlich gezeigt, wie ich mir die Sternentstehung vorstelle.

Zu der Annihilationsstrahlung aus Sternentstehungsgebieten kann ich nur sagen, die ist nicht messbar, weil sie ducrh die Wolkenmaterie absorbiert wird.
Es gibt aber eine Strahlung die gemessen wird und diese nennt sich Maserstrahlung ist ganz unten nochmal erklärt.

http://www.homepage.eu/userdaten/010...entstehung.jpg
[

Sakslane 21.06.2010 18:01

Es wird auch nicht besser, wenn du die Inhalte deiner Webseite in dieser Form einbindest.
  • Die Strahlung neu entstehender Sterne durchquert die umgebenden Gaswolken ohne größere Probleme, das gleiche würde auch für Annihilationsstrahlung gelten - wenn es sie denn gäbe.
  • Materie und Antimaterie stoßen sich nicht gravitativ ab. Das hat man bei Experimenten z.B. bei CERN gemessen. Antmaterie wird genau so angezogen wie Materie.
  • Aus einer ungeladenen Materiewolke und einem ungeladenen Antimateriekörper bildet sich kein geladenes Endprodukt. Die elektrische Gesamtladung bleibt immer erhalten.
  • Vulkanismus auf Monden hat absolut nichts mit Antimaterie zu tun. Antimaterie würde sich viel schneller mit Materie auslöschen und wäre im heutigen Sonnensystem schon lange nicht mehr vorhanden. Der Grund für Vulkanismus auf manchen Monden (speziell denen des Jupiters und des Saturns) ist die Gravitationskraft ihres Planeten: Dadurch, dass die Stärke der Gravitation vom Abstand zum Planeten abhängt, wirken auf verschiedene Bereiche des Planeten verschiedenen starke Gravitationskräfte. Wenn sich der Mond in diesem Gravitationsfeld dreht, wird er durch die wechselnden Kräfte regelrecht "durchgeknetet" und heizt sich durch die damit verbundene Reibung auf.
  • Ich habe selbst einige Chondriten zu Hause und ich kann mit Sicherheit sagen, dass die Chondrulen darin nicht den geringsten Anlass zu der Vermutung geben, dass bei ihre Entstehung Antimaterie oder Bruchstücke von Neutronensternen im Spiel waren. Bei der Energiemenge, die dadurch freigesetzt würde, würden sich keine Chondrulen bilden, die Materie würde einfach verdampfen.
  • Von Sternentstehungsgebieten geht keine Maserstrahlung aus, das ist völliger Schwachsinn und auch niemals beobachtet worden. Maserstrahlung findet man höchstens in der Nähe von Magnetaren, also Objekten mit einem sehr starken Magnetfeld.
  • Offenbar weißt du noch nicht einmal, was ein Maser überhaupt ist. Maserstrahlung bildet sich nicht dadurch, dass ein paar Atome Licht (oder in diesem Fall: Mikrowellen, sonst wäre es kein Maser, sondern ein Laser) der gleichen Wellenlänge aussenden, sondern durch stimulierte Emission: Die Strahlung eines Atoms trifft auf ein anderes, ebenfalls angeregtes Atom und bringt dieses dazu, seine Anregungsenergie in Form von Strahlung der gleichen Phase, Polarisation und Richtung auszusenden. Die Strahlung ist kohärent, sie verstärkt sich gegenseitig.


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