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Acolina 03.01.2015 17:13

Plötzlich Atheist
 
Siehst du, Lawrence, das macht doch Hoffnung, auch Pfarrer können dazu lernen ;)

Plötzlich Atheist - Das gottlose Experiment eines religiösen Hardliners


Zitat:

19 Jahre arbeitete Ryan Bell als Pfarrer. Dann entschied er sich für ein Experiment: Er wollte ein Jahr ohne Religion leben. Das ist nun vorbei – und Bell will nicht mehr in den Gottesdienst zurück.

perfidulo 03.01.2015 17:47

Zitat:

Zitat von Acolina (Beitrag 200238)
Siehst du, Lawrence, das macht doch Hoffnung, auch Pfarrer können dazu lernen

Wir werden Geld sammeln müssen, da er ja zweifellos seine Stelle als Indoktrinator verlieren wird. Die Religiösen sind ja so was von tolerant.

SchwarzerFuerst 03.01.2015 21:11

Zitat:

Zitat von Acolina (Beitrag 200238)
Siehst du, Lawrence, das macht doch Hoffnung, auch Pfarrer können dazu lernen ;)

Plötzlich Atheist - Das gottlose Experiment eines religiösen Hardliners

Da sehe ich bei Menschen wie Low ein Problem: Da der Glauben sein einziger Lebensinhalt ist, würde da nichts übrig bleiben so ganz ohne.:D

Sancho 03.01.2015 23:18

Plötzlich Atheist?

Zitat:
19 Jahre arbeitete Ryan Bell als Pfarrer. Dann entschied er sich für ein Experiment: Er wollte ein Jahr ohne Religion leben. Das ist nun vorbei – und Bell will nicht mehr in den Gottesdienst zurück.

Als ich das las, dachte ich: Plötzlich Atheist?
Ein Jahr ohne Religion und dann ist man es?

Dagegen muß sich ein indoktriniertes Gehirn aber wesentlich länger wehren. Ein Gehirn wehrt sich mit "Händen und Füßen" gegen eine Änderung.

Stand letzte Woche in der F.A.Z.: Wir öffnen die Augen und nur 10% werden wahrgenommen. 90% ist Bearbeitung des Gehirns um Überraschungen zu filtern und zu bearbeiten. Das Gehirn denkt sich selber und will eigentlich seine Ruhe haben.

Deswegen sind Paradigmen sicher auch so langlebig.

zyklus 06.01.2015 00:13

Pastor in Hollywood! Wer das Drehbuch wohl geschrieben hat? Äh, sorry - ich meine natürlich wollen wir wetten, dass daraus bestimmt ein ganz toller Film wird? Der wird jetzt von einer Talkshow zur nächsten gereicht und verdient wahrscheinlich ein vielfaches dessen was er zuvor 19 Jahre als Atheist im Priestergewand verdient hat...

Ein Glaube ohne Überzeugung ist halt kein Glaube und kann deshalb beliebig gegen einen anderen (Nicht-)Glauben ausgetauscht werden.

McTed 06.01.2015 01:59

Zitat:

Zitat von zyklus (Beitrag 200300)
Ein Glaube ohne Überzeugung ist halt kein Glaube und kann deshalb beliebig gegen einen anderen (Nicht-)Glauben ausgetauscht werden.

Richtig, das unterscheidet uns Menschen von Tieren. (Wir scheinen demnach nicht Teil der natürlichen Symbiose zusein) Und die Geschichte zeigt eine Vielfalt an religiösen Kulturen. Religiöse Menschen sind wahrscheinlich essentiell für die "Geschichtsschreibung" sonst würden nicht soviele Menschen alte Bücher lesen und studieren, um ihre "Antworten" zu bekommen.

PS:Ich finde es nicht gut das ihr Lawrance vorführt...

MfG Ted

SchwarzerFuerst 06.01.2015 08:57

Zitat:

Zitat von McTed (Beitrag 200305)
.................................................. ........................Ich finde es nicht gut das ihr Lawrance vorführt...

MfG Ted

Wenn überhaupt davon die Rede sein kann, kann man wohl mit einer gewissen Berechtigung sage, daß er sich selber vorführt:cool:

Lawrence P. W. 06.01.2015 09:51

Zitat:

Zitat von McTed (Beitrag 200305)
Richtig, das unterscheidet uns Menschen von Tieren. (Wir scheinen demnach nicht Teil der natürlichen Symbiose zusein) Und die Geschichte zeigt eine Vielfalt an religiösen Kulturen. Religiöse Menschen sind wahrscheinlich essentiell für die "Geschichtsschreibung" sonst würden nicht soviele Menschen alte Bücher lesen und studieren, um ihre "Antworten" zu bekommen.

PS:Ich finde es nicht gut das ihr Lawrance vorführt...

MfG Ted

... Danke Ted, leider brauchen Schwarzer Fürst und wohl auch einige andere hier dies ...
und macht sie damit in ihren eigenen Maßstäben keinem Deut "besser", als wie sie es von den "Nichtgläubigen" behaupten.

Und obige Geschichte ist natürlich weitaus beliebter hier, als die eines afroamerikanischen Sängers in einer Kirche im dunklen Teil Chigagos, der mehrere Jahre im Knast saß, wegen Gewaltverbrechen, dort zum Glauben fand und für sich entdeckte, dass Gott ihm eine wunderschöne Singstimme gegeben hatte.
Und als er sich fragte, wie kann er nur seiner Schuld, die er gegenüber seinen Opfern sich aufgeladen hatte, begegnen, singt er seither in der Kirche dort zu den Gottesdiensten.
Er leitet dort auch den Chor.
Er hat dort seinen Frieden mit sich und seiner Geschichte gefunden.
Ich habe selten jemanden so schön singen hören, mit tiefer innerer Überzeugung.
Von dieser Gemeinde habe ich meinen hiesigen Avatar mitgebracht.
Ich empfinde solche Geschichten tiefer und berührender, als solche wie oben, denn diese enden mit etwas Zerstörtem, die hier baut aus Zerstörtem auf.

Groschenjunge 06.01.2015 10:13

Hi,

Zitat:

Zitat von Lawrence P. W. (Beitrag 200310)
Und obige Geschichte ist natürlich weitaus beliebter hier, als die eines afroamerikanischen Sängers in einer Kirche im dunklen Teil Chigagos, der mehrere Jahre im Knast saß, wegen Gewaltverbrechen, dort zum Glauben fand und für sich entdeckte, dass Gott ihm eine wunderschöne Singstimme gegeben hatte.

So ein selten dämlicher Gott. Erst sorgt er dafür, dass der Mensch im Knast landet, dann aber "schenkt" er ihm eine wunderschöne Singstimme? Nun ja, wer's glaubt ...
-gj

Sancho 06.01.2015 11:06

Zitat:

Zitat von Groschenjunge (Beitrag 200311)
Hi,


So ein selten dämlicher Gott. Erst sorgt er dafür, dass der Mensch im Knast landet, dann aber "schenkt" er ihm eine wunderschöne Singstimme? Nun ja, wer's glaubt ...
-gj

Es gibt keinen dämlichen Gott. Nur dämliche Gläubige. Mit Glauben erklären und stabilisieren sie sich ihr Leben.

Die Air-Asia-Maschine QZ8501 hat 162 Menschen in den Tod gerissen. Genug Erklärungs-Möglichkeiten für Gläubige.

Da verpasst eine "auserwählte" Frau mit ihrer Familie den Flug, fühlt sich nicht solidarisch mit den Opfern, sondern weiß für sich: "Vielleicht war es Gottes Plan, daß ich und meine Familie nicht auf dem Flug waren. Es war Glück im Unglück".


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