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-   -   Der Untergang von Sodom! (http://forum.grenzwissen.de/showthread.php?t=23727)

ElLobo1 20.01.2017 21:19

Der Untergang von Sodom!
 
Wir alle haben von Sodom und Gomorrha gehört. das waren Städte, die im Alten Testament der Bibel erwähnt werden!
Doch kann man die Bibel überhaupt als einen Tatsachenbericht lesen?
Ich bin fest davon überzeugt, dass in jeder Legende ein wahrer Kern steckt. Und wenn ein Ereignis einen solchen Eindruck gemacht hat, dass es sogar den Einzug in ein Werk wie die Bibel gefunden hat, dann muss es ein entsprechendes Event geben, dem dieses Ereignis zugrunde liegt.

Die Bibel. Buch Genesis. Kapitel 18:
Dort steht die Geschichte über einen Hirten mit Namen Lot, der nach Sodom übersiedeln will. Laut der Bibel existieren im Tal des heutigen Toten Meeres die Städte Sodom, Gomorrah, Zoar, Admah und Zebojim.
Diese Städte werden zerstört von Feuer aus dem Himmel, durch einen Meteoritenschwarm!
Und zwar nach Fundauswertung von Experten sogar genau im Jahr 3123 vor Christus, obwohl ich mich hier nicht so genau festlegen möchte.
Wieso wissen wir davon? Weil es zumindest die Beobachtung eines Fragmentes des Todesbotens aus dem All gibt.
Eine Tonkeilschrifttafel, welche sich durch astronomische Fakten genau datieren lässt. Und auf ihr wird eindeutig die Bahn eines kosmischen Fragmentes festgehalten. Sein Ziel ist nach neuer Recherche Europa, und zwar die Alpen, wo eventuell sogar ein Augenzeuge lebt, den wir heute sehr gut kennen: Ötzi, der Similaunmann!

Er könnte den Einschag dieses Fragmentes beobachtet haben - und zwar in Österreich, im heutigen Inntal. Wir kennen auch ein entsprechendes Katastrophenszenario aus jener Zeit: den Tschirgant-Bergsturz, der nach einer C14-Analyse von Holzresten ein Alter von etwa 3600 Jahren ergab. Doch dieseDatierung ist mit Vorsicht zu nehmen, denn wir wissen ja nicht genau, welche Bäume durch dieses Ereignis zerstört wurden, und welche zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt. Er könnte durch die Explosion eines Asteroidenteils losgelöst worden sein, der sich in der Atmosphäre ähnlich wie in Tunguska aufgelöst hat. Die Druckwelle könnte für das durch die Erderwärmung gelockerte Gestein ausgereicht haben, um abzurutschen.

Ein weiteres Teil dieses Asteroiden könnte im Bereich des Toten Meeres herunter gekommen sein, und so für die Zerstörung der alten Stadtstaaten verantwortlich gewesen sein! ("Feuer aus dem Himmel")
Andere Teile könnten in den Weltmeeren eingeschlagen haben, und für Tsunamis verantwortlich gewesen sein( Sintflut-Mythos! ).

Doch woher können wir wissen, dass es diese alten Städte am Toten Meer überhaupt gegeben hat?
Weil eine alte griechische Karte als Bodenrelief in einem alten Kloster in der jordanischen Stadt Madaba gefunden wurde, die zumindest eindeutig die alte Stadt Zoar zeigt, das heutige Safi.
Daher ist es nur logisch anzuerkennen, dass auch die anderen Städte existent waren, zumal ja in dieser Region zahlreiche Ruinenstädte gefunden werden.

Aber sollte ein solches globales Ereignis nicht auch weltweit Spuren hinterlassen haben?
Genau!
Diese Spuren werden auch weltweit gefunden!
Und zwar in Bohrkernen in Form einer signifikanten Abkühlung des Erdklimas mit damit verbundener weltweiter Desertifikation(Sahara), welche etwa auf 5200 Jahre datiert werden kann. Das kann nur durch ein so gewaltiges Ereignis erklärt werden, das weltweite Auswirkungen hatte. Der Einschlag von mehreren teilen eines Asteroiden käme danach in Frage, weil eine entsprechende hochfliegende Staublage ausgereicht hätte, das Erdklima nachhältig zu verändern. Eine Klimakatastrophe wäre die Folge gewesen!
Vielleicht ist erst durch dieses Event das Alte Ägypten entstanden, weil sich die Überlebenden im Niltal gesammelt hätten...

Als Quelle meiner Überlegungen gebe ich eine Theorie von Alan Bond und Mark Hempsell an, obwohl diese beiden Wissenschaftler das Event noch genauer datieren, und zudem den Köfels-Bergsturz als Beweis einer Katastrophe in den Alpen anführen. Doch nach meiner eigenen Recherche passt sein Alter nicht zu diesem möglichen Event.
http://www.dailymail.co.uk/news/arti...years-ago.html

Und hier ist eine sehr gute Doku zu diesem Thema:
https://www.youtube.com/watch?v=cz8DB8ofzCU

Jetzt seid Ihr an der Reihe:
Was uns wie denkt Ihr über diese Theorie?

adalah 07.02.2017 05:38

Zitat:

Zitat von ElLobo1 (Beitrag 216051)
Wir alle haben von Sodom und Gomorrha gehört. das waren Städte, die im Alten Testament der Bibel erwähnt werden!
Doch kann man die Bibel überhaupt als einen Tatsachenbericht lesen?
Ich bin fest davon überzeugt, dass in jeder Legende ein wahrer Kern steckt. Und wenn ein Ereignis einen solchen Eindruck gemacht hat, dass es sogar den Einzug in ein Werk wie die Bibel gefunden hat, dann muss es ein entsprechendes Event geben, dem dieses Ereignis zugrunde liegt.

Die Bibel. Buch Genesis. Kapitel 18:
Dort steht die Geschichte über einen Hirten mit Namen Lot, der nach Sodom übersiedeln will. Laut der Bibel existieren im Tal des heutigen Toten Meeres die Städte Sodom, Gomorrah, Zoar, Admah und Zebojim.
Diese Städte werden zerstört von Feuer aus dem Himmel, durch einen Meteoritenschwarm!
Und zwar nach Fundauswertung von Experten sogar genau im Jahr 3123 vor Christus, obwohl ich mich hier nicht so genau festlegen möchte.
Wieso wissen wir davon? Weil es zumindest die Beobachtung eines Fragmentes des Todesbotens aus dem All gibt.
Eine Tonkeilschrifttafel, welche sich durch astronomische Fakten genau datieren lässt. Und auf ihr wird eindeutig die Bahn eines kosmischen Fragmentes festgehalten. Sein Ziel ist nach neuer Recherche Europa, und zwar die Alpen, wo eventuell sogar ein Augenzeuge lebt, den wir heute sehr gut kennen: Ötzi, der Similaunmann!

Er könnte den Einschag dieses Fragmentes beobachtet haben - und zwar in Österreich, im heutigen Inntal. Wir kennen auch ein entsprechendes Katastrophenszenario aus jener Zeit: den Tschirgant-Bergsturz, der nach einer C14-Analyse von Holzresten ein Alter von etwa 3600 Jahren ergab. Doch dieseDatierung ist mit Vorsicht zu nehmen, denn wir wissen ja nicht genau, welche Bäume durch dieses Ereignis zerstört wurden, und welche zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt. Er könnte durch die Explosion eines Asteroidenteils losgelöst worden sein, der sich in der Atmosphäre ähnlich wie in Tunguska aufgelöst hat. Die Druckwelle könnte für das durch die Erderwärmung gelockerte Gestein ausgereicht haben, um abzurutschen.

Ein weiteres Teil dieses Asteroiden könnte im Bereich des Toten Meeres herunter gekommen sein, und so für die Zerstörung der alten Stadtstaaten verantwortlich gewesen sein! ("Feuer aus dem Himmel")
Andere Teile könnten in den Weltmeeren eingeschlagen haben, und für Tsunamis verantwortlich gewesen sein( Sintflut-Mythos! ).

Doch woher können wir wissen, dass es diese alten Städte am Toten Meer überhaupt gegeben hat?
Weil eine alte griechische Karte als Bodenrelief in einem alten Kloster in der jordanischen Stadt Madaba gefunden wurde, die zumindest eindeutig die alte Stadt Zoar zeigt, das heutige Safi.
Daher ist es nur logisch anzuerkennen, dass auch die anderen Städte existent waren, zumal ja in dieser Region zahlreiche Ruinenstädte gefunden werden.

Aber sollte ein solches globales Ereignis nicht auch weltweit Spuren hinterlassen haben?
Genau!
Diese Spuren werden auch weltweit gefunden!
Und zwar in Bohrkernen in Form einer signifikanten Abkühlung des Erdklimas mit damit verbundener weltweiter Desertifikation(Sahara), welche etwa auf 5200 Jahre datiert werden kann. Das kann nur durch ein so gewaltiges Ereignis erklärt werden, das weltweite Auswirkungen hatte. Der Einschlag von mehreren teilen eines Asteroiden käme danach in Frage, weil eine entsprechende hochfliegende Staublage ausgereicht hätte, das Erdklima nachhältig zu verändern. Eine Klimakatastrophe wäre die Folge gewesen!
Vielleicht ist erst durch dieses Event das Alte Ägypten entstanden, weil sich die Überlebenden im Niltal gesammelt hätten...

Als Quelle meiner Überlegungen gebe ich eine Theorie von Alan Bond und Mark Hempsell an, obwohl diese beiden Wissenschaftler das Event noch genauer datieren, und zudem den Köfels-Bergsturz als Beweis einer Katastrophe in den Alpen anführen. Doch nach meiner eigenen Recherche passt sein Alter nicht zu diesem möglichen Event.
http://www.dailymail.co.uk/news/arti...years-ago.html

Und hier ist eine sehr gute Doku zu diesem Thema:
https://www.youtube.com/watch?v=cz8DB8ofzCU

Jetzt seid Ihr an der Reihe:
Was uns wie denkt Ihr über diese Theorie?

Aber sollte ein solches globales Ereignis nicht auch weltweit Spuren hinterlassen haben? [IMG] http://*hogarcocina.top/176/*o.png[/IMG]

ElLobo1 07.02.2017 11:09

Genau diese weltweiten Spuren einer zeitlich passenden Klimaänderung mit Abkühlung und Desertifikation wurden ja nachgewiesen!
Die Tatsachen sind da, aber es fehlt an der Aktzeptanz der Möglichkeit eines solchen Ereignisses.
Weiterhin glauben ja führende Wissenschaftler, die Erderwärmung habe ihren einzigen Grund in der Verbrennung fossiler Brennstoffe durch den Menschen, anstatt endlich anzuerkennen, dass unser Klima niemals stabil war und wird, und sich Warm- und Kaltzeiten abwechseln, ganz egal was der Mensch auch in dieser Richtung macht.

Und der Mensch wird auch den Anstieg des Meeresspiegels nicht aufhalten können. Es dominiert immer noch die Natur über den Menschen, auch wenn dieser immer noch glauben will, dass etwa die heutige Küstenlinie unbedingt erhalten werden kann...

Und auch Einschläge von kosmischen Bomben wie Asteroiden und Kometen kommen in Wahrheit ja sehr viel häufiger vor als sich die meisten Wissenschaftler eingestehen wollen, weil sie Panik vermeiden wollen, und haben auch oft einen dramatischen Klimawandel im Gepäck, einfach durch ihre Wucht beim Einschlag...

Spöckenkieker 07.02.2017 12:51

Zitat:

Weiterhin glauben ja führende Wissenschaftler, die Erderwärmung habe ihren einzigen Grund in der Verbrennung fossiler Brennstoffe durch den Menschen
Bist du dir da sicher? Bis jetzt habe ich nur immer gelesen, dass führende Wissenschaftler die normale Erderwärmung berücksichtigen, aber auch die menschlichen Ursachen des Treibhauseffektes beachten. Hättest du mal ein Beispiel eines solchen führenden Wissenschaftlers?

ElLobo1 07.02.2017 19:27

Du brauchst doch nur die aktuellen Diskussionen mitverfolgen. Ein neuer Präsident eines großen Landes will sich nicht mehr an die Vereinbarungen des Klimagipfels halten, und sofort wird davon gesprochen dass sich deshalb der Meeresspiegel heben wird.
Doch nach Berücksichtigungen zahlreicher Forschungsergebnisse hinsichtlich alter Küstenlinien kann klar belegt werden, dass sich diese immer schon geändert haben, auch ohne Verbrennung fossiler Rohstoffe.
Vielleicht kann der Mensch diesen Effekt um kleine prozentuale Einheiten beschleunigen, aber wir leben nun einmal in einer Zwischeneiszeit mit ansteigendem Meeresspiegel.
Und es ist nur logisch, dass dabei küstennahe Landstriche mit der Zeit immer mehr überflutet werden, und auch Städte, genau wie in der Vergangenheit, aufgegeben werden müssen.
Nicht von heute auf morgen, aber im Lauf von Jahrzehnten oder Jahrhunderten bestimmt. Mit der Beschäftigung von solchen Dingen lernt man in geologischen Zeiträumen zu denken.

Und dieser Effekt wird sich auch irgendwann wieder umkehren, ganz ohne Zutun des menschen. Es ist wie mit den verschiedenen Jahreszeiten. Auch die kann man nicht beeinflussen...

Spöckenkieker 07.02.2017 20:04

Zitat:

Doch nach Berücksichtigungen zahlreicher Forschungsergebnisse hinsichtlich alter Küstenlinien kann klar belegt werden, dass sich diese immer schon geändert haben, auch ohne Verbrennung fossiler Rohstoffe.
Ich habe noch nie gehört, dass das jemand bestritten hat. Das ist doch Grundlage des Faches Geologie.

Du hast ja die geologischen Zeiträume angesprochen. Das Problem mit der derzeitigen Klimaerwärmung ist ja eben, dass diese eben nicht in geologischen Zeiträumen abläuft. Zusätzlich sorgt ja das Mehr an CO2 nachweißlich für eine Erhöhung des Treibhauseffektes ganz egal was ein Clown in Präsidentenkostüm davon versteht oder nicht.

VigeoVigilVagar 07.02.2017 20:37

Zitat:

Zitat von Spöckenkieker (Beitrag 216480)
ein Clown in Präsidentenkostüm


Ich mag Clowns zwar auch nicht sehr gerne aber sie versuchen wenigstens die Menschen zum Lachen zu bringen.

ElLobo1 07.02.2017 21:14

Zitat:

Zitat von Spöckenkieker (Beitrag 216480)

Du hast ja die geologischen Zeiträume angesprochen. Das Problem mit der derzeitigen Klimaerwärmung ist ja eben, dass diese eben nicht in geologischen Zeiträumen abläuft. Zusätzlich sorgt ja das Mehr an CO2 nachweißlich für eine Erhöhung des Treibhauseffektes ganz egal was ein Clown in Präsidentenkostüm davon versteht oder nicht.

Aber ein Blick auf das Alte Ägyptische Reich zeigt uns ja, wie schnell sich das Klima ändern kann.
Man sollte da hellhörig werden und nicht dann überrascht tun.
Niemand wird bestreiten, dass CO2 Auswirkungen hat, aber ich meine, man solle das auch nicht überschätzen, oder gar als alleinige Ursache abtun.
Im übrigen bin ich natürlich ein großer Fan von CO2-Reduktion! Denn sauberere Atemluft tut uns allen gut :)

Grenzgänger 11.02.2017 11:11

Frage(n),…
Ich bin sicherlich kein Experte, Fachmann … manche unterstellen mir auch, über KEINEN gesunden Menschenverstand zu verfügen (ist aber ein anderes Thema)… aber ist es nicht so, dass eine Eiszeit,…

„Definition Eiszeit: Auszug aus Wikipedia: sind Zeitabschnitte der Erdgeschichte in denen mindestens ein Pol der Erde vergletschert ist oder wenn es sowohl in der nördlichen als auch in der südlichen Erdhemisphäre zu ausgedehnten Vergletscherungen kommt.“

…eher eine Seltenheit der Erdgeschichte ist und deutlich wärmeres Klima auf unseren Planeten vorherrscht – wir eigentlich auf einer eisfreien Welt leben? Kehrt die Erde lediglich in ihren eigentlichen klimatischen Zustand zurück – was bedeuten würde, die anhaltenden Diskussionen über Klimaerwärmung, einhergehenden Ökosteuern, sind nichts weiter als Geld- und Panikmacherei von Regierungen?

Desweiteren,… dieses Abschweifen zum Thema Klimawandel hat nur wenig mit dem Thread an sich zu tun.
War die Frage im Eingangspost nicht die: Ob es jene biblischen Städte gegeben hat, und ob jene durch ein kosmisches Ereignis zerstört wurden – oder hab ich da was missverstanden?

Lawrence P. W. 12.02.2017 10:06

vor ca. 12000 Jahren gab es einen sehr starken Klimawandel mit dem Ende der letzten Eiszeit.
Sahara wurde zur Wüste, das Fruchtland am Nil wurde zur Lebensoase.


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