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Acolina
17.09.2004, 16:50
Die ewige Suche nach dem Gral

Rätsel der Geschichte - WELT-Serie mit DVD in Zusammenarbeit mit dem ZDF

von Ulli Kulke

Berlin - Es ist nicht allzu lange her, dass die Nachrichtenagenturen meldeten: "Der Heilige Gral ist gefunden." Angeblich in einem Wohnzimmer in England. Natürlich stellte sich schon bald heraus: alles falsch. Der seit dem frühen Mittelalter wohl berühmteste Kelch des Abendlandes, der seinem Besitzer himmlisches und irdisches Glück und auch Kraft verleihen soll, blieb unauffindbar - bisher.

Die Geschichte des Grals ist eng mit der Sage um König Artus verknüpft - eine Überlieferung, die auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts nichts an Faszination eingebüßt hat. Die Variationen in Literatur und Film sind kaum noch zu zählen. Die jüngste Produktion von Hollywood-Produzent Jerry Bruckheimer deutete den legendären König gar als römischen Offizier, der die Räumung Großbritanniens zum Auftrag hat und durch seinen Kampf mit den Sachsen zu Ruhm kommt.

Mit "König Artur. Die Suche nach dem Heiligen Gral" beginnt die WELT morgen in Zusammenarbeit mit dem ZDF die Serie "Die Welt entdecken". Zwölf Wochen lang, bis zum 4. Dezember, wird in jeder Wochenendausgabe eines der großen Rätsel der Geschichte vorgestellt - von Kleopatra über die sieben Weltwunder, von Marco Polo bis zum Bernsteinzimmer. Der jeweils dazugehörige Film auf DVD ist am Kiosk zusammen mit der WELT für 4,90 Euro zu haben. Abonnenten können den kompletten Schuber mit zwölf DVDs zum Vorzugspreis von 25 Euro beziehen, alle anderen für 43 Euro.

Die Sonderseiten der WELT bieten dabei eine Ergänzung zu den Filmen mit eigenen Schwerpunkten. Beim Gral etwa geht es auch um das Fortleben der Legende in der Kultur. Mark Twain amüsierte sich über das "Gralen" als merkwürdiges Hobby der Ritterschaft. Indiana Jones rang mit dem Nazis um den Schlüssel ewigen Lebens. Dan Brown verwob die Sage zu einem Weltbestseller. Und Richard Wagner schuf um den uralten keltischen Mythos seine Opern "Parsifal" und "Lohengrin". Der italienische Altertumswissenschaftler Valerio M. Manfredi erklärt die Faszination des Grals im Interview: "Manchmal ist die Realität fantastischer als die Fantasie. Der Gral ist ein Symbol. Und Symbole können natürlich materialisiert werden."
(Quelle: Die Welt (http://www.welt.de/data/2004/09/17/333518.html) )

Basilios
17.09.2004, 17:39
Und hier die Homepage dazu:
http://www.welt.de/extra/dvd_aktion/index.php