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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zeit: Vorsicht vor diesen Wörtern


basti_79
05.06.2016, 13:44
Elisabeth Wehling erklärt "framing" anhand einiger beliebter Wörter. Das gemeinte ist durchaus allgemein geläufig, z.B. benutzt man das Wort "Kampfbegriff", um starkes Framing zu kennzeichenen.

Diese Turbine dreht sich jetzt auch schon seit 2008 (link (https://www.amazon.de/leisen-Gehirn-Politische-Sprache-heimliche/dp/3896706349)). Reaktion der akademischen Geisteswissenschaft: bislang 0. Anscheinend nimmt man bei der Zeit gerade auch einen gewissen Druck wahr, was Sprachgebrauch in der Öffentlichkeit angeht. Ist ja auch schwierig bei so einer Zeitung. Da müsste man sich ja selber oder einander kritisieren, damit man herausfindet, was da vonstatten geht. "Die Zeit" ist anscheinend eines der wenigen Traditionsmedien, das mit dem digitalen Wandel schritthalten kann. Anders als viele andere Periodika hat sie ihre Auflage nicht senken müssen, sondern sogar ein wenig erhöht. "Die Zeit" gilt mit etwa einer halben Million verkaufter Exemplare pro Woche als eine der wichtigsten bundesdeutschen Wochenzeitungen.

Ähnlich wie beim Umgang mit Fehlinformationen (http://forum.grenzwissen.de/showthread.php?t=17604) sollte man, wenn man Framing bemerkt und schwächen will, einen entsprechenden Kommentar so schreiben, dass ein Leser ihn vor der Lektüre des kommentierten Textes lesen müsste.

http://www.zeit.de/2016/10/sprache-manipulation-elisabeth-wehling