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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ein Meilenstein des Atheismus musste "dran glauben"


Lawrence P. W.
10.12.2014, 15:07
Ralph Giordano (http://www.focus.de/kultur/buecher/nach-sturz-in-klinik-ralph-giordano-ist-tot_id_4335578.html) ist nach einer Verletzung verstorben.

Friede seiner .... ja, was nun eigentlich?

Acolina
10.12.2014, 19:03
Ein Nachruf: http://hpd.de/artikel/10745

Er ist nicht mehr, aber sein Werk besteht weiter.

Für sein Engagement wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt - darunter auch das Bundesverdienstkreuz, der Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden und mehrere Grimme-Preise für seine mediale Arbeit. Zuletzt erhielt er den Arthur-Koestler-Preis der Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben (DGHS). Die Dankesrede - darum bat er - soll als sein politisches Testament gelten. “Ich war dem Tode nicht nur einmal nahe. Doch wer seine Nähe gespürt hat, der kann gleichzeitig noch etwas anders beglaubigen: die Erkenntnis, dass es nichts Kostbareres, nichts Großartigeres, nichts Schützenswürdigeres gibt als das Leben.” [...]

Der Spiegel bezeichnet Ralph Giordano als “moralische Instanz” und einen der maßgeblichen öffentlichen Intellektuellen in Deutschland.

Die Dankesrede gibt es hier: http://hpd.de/sites/hpd.de/files/field/file/dankesrede_ralph_giordano_14_11_14.pdf

SchwarzerFuerst
10.12.2014, 22:24
Ralph Giordano (http://www.focus.de/kultur/buecher/nach-sturz-in-klinik-ralph-giordano-ist-tot_id_4335578.html) ist nach einer Verletzung verstorben.

Friede seiner .... ja, was nun eigentlich?

Sprich es doch aus...Asche. Was spricht dagegen seiner Asche Frieden zu gönnen, Atheist oder nicht? :)

Archimedes
10.12.2014, 22:44
Einundneunzig.
Das ist doch ein ehrwürdiges Alter. Ich hab noch einen Ur-Großonkel, der wird nächstes Jahr im Mai Hundert.

Nun ist ein Meilenstein des Atheismus gestorben.
Das kann vorkommen, da sich dieser Atheist ja nicht gegen die Sterblichkeit aussprach sondern gegen die traditionell damit verbunden Vorstellungen über ein "Jenseits".
Die Entwicklung dieser Strömung dürfte dadurch aber nicht beeinträchtigt sein.
Ob sich das durchsetzt, ist für mich nicht die Frage. Die Zeichen der Zeit können deutlicher nicht sein.
Mich interessiert eigentlich nur, wie lange so etwas braucht.

Lupo
11.12.2014, 20:40
Sprich es doch aus...Asche. Was spricht dagegen seiner Asche Frieden zu gönnen, Atheist oder nicht? :)

Weil es aus atheistischer Sicht absolut sinnlos ist, seiner Asche Frieden zu wünschen?

Acolina
12.12.2014, 18:47
Ach komm, Lupo, es gibt Leichenfledderer und Urnendiebe! Da kann Frieden wünschen doch nicht schaden! ;)

Lupo
12.12.2014, 19:12
Ja, wer das möchte kann das ja auch tun.

Mir persönlich wäre das völlig egal. Ich war seit der Beerdigung weder am Grab meiner Mutter noch am Grab meines Vaters.



MIr fällt einfach kein Grund ein, was ich da sollte.


Das mag sich vielleicht hart anhören, aber für mich besteht kein Unterschied zwischen der Asche meines Vaters und der meiner Zigaretten.

alarich
12.12.2014, 20:37
Ach komm, Lupo, es gibt Leichenfledderer und Urnendiebe! Da kann Frieden wünschen doch nicht schaden! ;)

Da hat Lupo schon Recht, einem Atheisten kann das ja relativ Pupe sein. Den meisten religiösen Menschen allerdings auch, da es dann ja der entseelte Körper ist.

Lupo
12.12.2014, 21:14
Den meisten religiösen Menschen allerdings auch, da es dann ja der entseelte Körper ist.

Ja, das richtig.
Aber Gläubige können ja "Friede seiner Seele" sagen und müssen nicht auf die Asche ausweichen. :D

Acolina
13.12.2014, 09:01
Mir persönlich wäre das völlig egal. Ich war seit der Beerdigung weder am Grab meiner Mutter noch am Grab meines Vaters.

MIr fällt einfach kein Grund ein, was ich da sollte.

Kann ich gut nachvollziehen, ich habe auch keine Beziehung zu Gräbern. Meine Lieben leben in mir fort, in der Erinnerung usw.

Ich möchte auch kein Grab für mich, verbrennen und vom Wind davon tragen lassen... Aber das sollen meine Nachkommen halten wie sie lustig sind und wie es ihnen gut tut. Mir ist das dann sichert egal ;)

Lupo
13.12.2014, 10:44
Kann ich gut nachvollziehen, ich habe auch keine Beziehung zu Gräbern.

Zumal ich im Falle meines Vaters auch nur auf ein Stück Rasen schauen würde und nicht mal sicher wüsste, ob er nicht doch einen halben Meter weiter links liegt.


Meine Lieben leben in mir fort, in der Erinnerung usw.


Ganz genau - und zwar täglich.

Acolina
13.12.2014, 17:00
Ganz genau - und zwar täglich.
Genau. :)

omitreligion
11.02.2015, 20:25
Ich bin richtig froh dass wir wenigstens einen Vorzeige-Christen hier im Forum haben. Wenigstens einer der in den Himmel kommt und nicht so elend stirbt wie wir Ungläubige.

alarich
11.02.2015, 21:51
Ich bin richtig froh dass wir wenigstens einen Vorzeige-Christen hier im Forum haben. Wenigstens einer der in den Himmel kommt und nicht so elend stirbt wie wir Ungläubige.

Sieh es mal so, wahrscheinlich hat er keinen Bock mit Typen wie euch die Ewigkeit zu verbringen.

Groschenjunge
12.02.2015, 08:18
Hi,

Sieh es mal so, wahrscheinlich hat er keinen Bock mit Typen wie euch die Ewigkeit zu verbringen.
Immer nur Hosianna! und frohlocken? Nä, der Himmel wäre für mich die Hölle.
-gj

Nik
12.02.2015, 12:23
dass wir wenigstens

Typen wie euch

Welche Eigenschaften haben diese wirs und euchs? Gott vs. NoGott?

targ3t
12.02.2015, 14:33
rationalisten und glaeubige unterscheiden sich von ihrer grundeinstellung vom rationalen zum glaubbaren

also das euch und ihr ,ist gar nicht so einfach

dieses euch ,zeigt auf die einheit " wir kommen in den himmel" - " die anderen verrecken elendig"
so wurde es in etwa weiter oben gesagt , es mueste aber heissen ,das wir gleich sterben nur nach dem ableben soll nach dem glaeubigen ein unterschied sein

das kann der atheist nicht verstehn, denn nach seinem wissen ,ist nach dem ableben es egal was dann ist - weil man eben nicht mehr ist

also vom glaubigen her gesehn ,ist das ganz schoen untolerant
schliesslich hat man ja sein "schicksal" schon bewust gewaelt

was auch ein problem ist ,das der nomal glaeubige sich auch noch soviel falsch einbildet
z.b.
wird oft gepredigt und das von allen dreien : "der atheist glaubt er stamme vom affen ab"
derweil glaub ein atheist nur eins: der,der glaubt ,das ein atheist sowas glaubt ,muss von sowas wie einen affen abstammen - davon bin ich sogar ueberzeugt:D

gruss michl

Elical
12.02.2015, 20:06
Atheisten glauben nicht an Götter - fein, aber wo kann man auf dem Weg einen Meilenstein verorten?

Entweder man glaubt es oder nicht - als dritte möglichkeit gäbe es natürlich den Fall man weiss es gibt Götter.
Denn wenn man es nicht weiss ist es ja wieder Glaubensfrage, und wenn man es weiss und es anderen erzählt, stellen sich die die Glaubensfrage.


Was ist da jetzt gross dabei?
Hat der Typ etwa breit definiert woran erkenne ich einen Gott?

Schon ziemlich kaputt das ganze...

Lupo
12.02.2015, 20:46
Atheisten glauben nicht an Götter - fein, aber wo kann man auf dem Weg einen Meilenstein verorten?
.

Eingangspost nicht gelesen?

Der Thread Ersteller nennt den Verstorbenen Giordano einen Meilenstein des Atheismus.

Groschenjunge
12.02.2015, 20:48
Hi,
Eingangspost nicht gelesen?
Du erwartest aber auch Sachen.... - gj

Elical
12.02.2015, 22:39
Ein Kerl ein Meilenstein - aha, das ist jetzt noch skurriler - es hat ihn also jemand künstlich erschaffen zuvor den Knilch.....

Sorry tut mir leid, aber Meilenstein nennt man ein intentionales Werk oder Konzept das sich später als irgendwie wegweisend herausstellt und keine natürlichen Personen oder versehentlich oder gar zufällig passierten Dinge.


Und wie schon gesagt Atheismus ist eine sehr binäre Sache, ich sehe da keine nennenswerte Erfindungstiefe.

sam25
16.05.2015, 22:54
Die Bibel sagt,"der Narr spricht in seinem Herzen es gibt keinen Gott".
Der Mensch der nicht an Gott glaubt, läuft meineserachtens blind durch die Gegend.
Wenn man sich das Geschaffene genau betrachtet muss man ob man will oder nicht, zugeben das es einen Gott gibt. Die ganzen Diskussionen in dem man versucht Gott wegzurationalisiern, enstammen aus einem Motiv" man will Gott nicht anerkennen.
Nicht weil es ihn nicht gibt, sondern weil wenn man zugibt das es ihn gibt, man Angst
hat sich mit Ihm auseinanderzusetzen. Wenn es keinen Gott gibt, warum dann die ganzen Diskussionen?

SchwarzerFuerst
17.05.2015, 08:14
Die Bibel sagt,"der Narr spricht in seinem Herzen es gibt keinen Gott".
Der Mensch der nicht an Gott glaubt, läuft meineserachtens blind durch die Gegend.
Wenn man sich das Geschaffene genau betrachtet muss man ob man will oder nicht, zugeben das es einen Gott gibt. Die ganzen Diskussionen in dem man versucht Gott wegzurationalisiern, enstammen aus einem Motiv" man will Gott nicht anerkennen.
Nicht weil es ihn nicht gibt, sondern weil wenn man zugibt das es ihn gibt, man Angst
hat sich mit Ihm auseinanderzusetzen. Wenn es keinen Gott gibt, warum dann die ganzen Diskussionen?
Was redest du hier für einen Blödsinn? Damit unterstellst du uns Atheisten ja zu wissen, daß wir im Unrecht seien. Es gibt keinen Gott und die Diskussionen finden nicht statt, weil wir versuchen, ihn weg zu erklären, sondern weil Menschen wie du ihren Missionsdrang nicht zügeln können.
Damit zeigst du zwar sehr gut deine Sklavenmentalität, wirst aber freie Menschen kaum überzeugen können :D

Groschenjunge
17.05.2015, 09:20
Wenn man sich das Geschaffene genau betrachtet muss man ob man will oder nicht, zugeben das es einen Gott gibt.
Nein, das muss man keineswegs. Aber was hat das hier mit dem Thema zu tun?

-gj

Lupo
17.05.2015, 11:39
Der Mensch der nicht an Gott glaubt, läuft meineserachtens blind durch die Gegend.


Ich bin sicher, es gibt massenhaft Leute die das gegenteilig sehen.
Und nu?

Skarabäus
17.05.2015, 12:15
Die Bibel sagt,"der Narr spricht in seinem Herzen es gibt keinen Gott".
Der Mensch der nicht an Gott glaubt, läuft meineserachtens blind durch die Gegend.


Gott hin, Gott her, Gott ist und bleibt für den Menschen ein Placebo. Er ist wie ein Strohhalm an den sich jeder Gläubige versucht festzuhalten, wenn er das Gefühl hat, ertrinken zu müssen.

Auch ein überzeugter Atheist ist nicht frei von diesem Effekt, er gibt es nur nicht öffentlich zu. Insgeheim hat jeder irgend einen Gegenstand und wenn es ein Baum oder sonst was ist, dem er "anbetet" und nachtrauert, wenn es diesen für sich nicht mehr gibt.

Letztendlich ist jeder Gegenstand, nenn es auch Talisman, ein Seelenheiler. Dieses Phänomen fängt schon im Kleinkindstadium an, denn da ist es der Teddybär oder was auch immer! ;)

SchwarzerFuerst
17.05.2015, 12:49
Gott hin, Gott her, Gott ist und bleibt für den Menschen ein Placebo. Er ist wie ein Strohhalm an den sich jeder Gläubige versucht festzuhalten, wenn er das Gefühl hat, ertrinken zu müssen.



Nun, bei mir funktionieren PLACEBOS nicht, jedenfalls wenn ich mir bewußt bin, daß es welche sind. Darum wird z.B. Homöophatie bei mir nicht funktionieren.
Aber das ist ein anderes Thema. Eigentlich geht es hier um die Lebensleistung
von Ralph Giordano und da empfinde ich solche Beiträge wie die von dem Sams einfach fehl am Platze. Daß sie die Auswirkung einer religiösen Infektion sind, könnte man in einem anderen Thread diskutieren, hier trägt es nichts zum Thema bei.:D

Nik
17.05.2015, 15:15
Gott hin, Gott her, Gott ist und bleibt für den Menschen ein Placebo. Er ist wie ein Strohhalm an den sich jeder Gläubige versucht festzuhalten, wenn er das Gefühl hat, ertrinken zu müssen.

Auch ein überzeugter Atheist ist nicht frei von diesem Effekt, er gibt es nur nicht öffentlich zu. Insgeheim hat jeder irgend einen Gegenstand und wenn es ein Baum oder sonst was ist, dem er "anbetet" und nachtrauert, wenn es diesen für sich nicht mehr gibt.

Letztendlich ist jeder Gegenstand, nenn es auch Talisman, ein Seelenheiler. Dieses Phänomen fängt schon im Kleinkindstadium an, denn da ist es der Teddybär oder was auch immer! ;)

Man könnte aber auch deine Sichtweise als Strohhalm sehen, oder als Placebo bezeichnen, oder als Abwehrreaktion, oder als Ausdruck des Unverständnisses in Bezug zu Gott, oder in "seiner" Manifestation als "subjektives Gefühl von Wahrhaftigkeit", wenn ich das mal auf das reduzieren darf, was meist so als Definition von Gott "objektiv" übrig bleibt unter uns Verstandesmenschen. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden, es ist keine wirkliche wissenschaftliche Frage mehr, sondern eine Persönliche.

Max Planck: "Meine Herren, als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden.
Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich.
Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt - es ist der Menschheit nicht gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile zu erfinden - so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche - denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht - , sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott! Damit kommt der Physiker, der sich mit der Materie zu befassen hat, vom Reiche des Stoffes in das Reich des Geistes. Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie."

Skarabäus
17.05.2015, 19:09
NIK@

Wenn man mit seinen eigenen Gedanken nicht mehr weiterkommt, greift man schon gern mal auf irgendwelche Autoritäten zurück und brüstet sich mit deren Sprüchen, dein Armutszeugnis!

Aber sicher ist es so, je mehr man weiß, je mehr weiß man das man nichts weiß und das wusste schon Johann Wolfgang von Goethe, das ist mein Armutszeugnis!

Damit sind wir doch schon wieder da wo wir waren, die Welt ist nicht erkennbar und damit ist auch ein spiritueller Schöpfer gemeint! Die Gedanken eines Menschen sind materieller Natur und unterliegen dem Spiel von atomaren Wechselwirkungen.

Unter Gott verstehe ich das unerschöpfliche und unerforschbare Zusammenspiel aller bisher bekannten und unbekannten Quanten in deren Wolke sich jedes Individuum befindet und aus deren es selbst besteht. Oder wie der Gläubige sagt, Gottes Wege sind unergründlich!

Es ist doch völlig egal wie man seinen Seelendoktor nennt, es ist doch viel wichtiger und da sollte man schon viel mehr wert darauf legen, das man den Glauben an sich selbst nicht verliert! :D

sam25
19.05.2015, 21:26
Gott hin, Gott her, Gott ist und bleibt für den Menschen ein Placebo. Er ist wie ein Strohhalm an den sich jeder Gläubige versucht festzuhalten, wenn er das Gefühl hat, ertrinken zu müssen.

Auch ein überzeugter Atheist ist nicht frei von diesem Effekt, er gibt es nur nicht öffentlich zu. Insgeheim hat jeder irgend einen Gegenstand und wenn es ein Baum oder sonst was ist, dem er "anbetet" und nachtrauert, wenn es diesen für sich nicht mehr gibt.

Letztendlich ist jeder Gegenstand, nenn es auch Talisman, ein Seelenheiler. Dieses Phänomen fängt schon im Kleinkindstadium an, denn da ist es der Teddybär oder was auch immer! ;)
Nun da mögen Sie recht haben. Gott ist mein Strohhalm an dem ich mich festhalte. Nicht nur das noch viel mehr, er ist meine Burg und meine Hoffnung.
Nur die Menschen die nicht an Gott glauben haben gar nichts an das Sie sich festhalten können. Mann kann sehr schnell und leichtfertig sagen das es keinen Gott gibt, doch im Angesichts des Todes wird wahrscheinlich ein jeder von euch nach Gott schreien.
Übrigens möchte ich euch eine kleine Geschichte erzählen.
Ein Atheist stand am Marktplatz und schrie den Leuten zu "es gibt keinen Gott",
Ein Bauer stand daneben und aß eine Apfel. Als er den Apfel zuende gegessen hatte sagte der Bauer zum Atheisten "der Apfel hat gut geschmeckt". Darauf der Atheist" Woher soll ich das denn wissen, hab ihn doch nicht gegessen".
Ja sagt der Bauer, genau so ist es mit Gott. Wenn man ihn nicht erlebt hat, und seine Liebe nicht kennt, kann man auch nicht sagen das es keinen Gott gibt.
Genauso verhällt es sich mit Menschen die nicht an Gott glauben. Sie glauben nicht an ihn weil sie Ihn nicht kennen.

Groschenjunge
20.05.2015, 07:16
Nur die Menschen die nicht an Gott glauben haben gar nichts an das Sie sich festhalten können.
Muss man sich denn irgendwo festhalten?

Ja sagt der Bauer, genau so ist es mit Gott. Wenn man ihn nicht erlebt hat, und seine Liebe nicht kennt, kann man auch nicht sagen das es keinen Gott gibt.
Was hat deine Geschichte mit dem objektiv existierenden Apfel zu tun?

-gj

Nobby Nobbs
20.05.2015, 16:37
Nun da mögen Sie recht haben. Gott ist mein Strohhalm an dem ich mich festhalte. Nicht nur das noch viel mehr, er ist meine Burg und meine Hoffnung.
Nur die Menschen die nicht an Gott glauben haben gar nichts an das Sie sich festhalten können. Mann kann sehr schnell und leichtfertig sagen das es keinen Gott gibt, doch im Angesichts des Todes wird wahrscheinlich ein jeder von euch nach Gott schreien.Nun, das denke ich nicht. Du schließt hier wahrscheinlich zu sehr von dir auf andere. Ich hatte mich im letzten Jahr drei mal sehr intensiv mit dem Thema Tod auseinander zu setzen (nahestehende Personen, zum Teil in meinem Alter). Da lenkt man automatisch seinen Blick auf das eigene Ableben. Und ich hatte in keiner Weise das Gefühl, mir für die Zeit danach irgendwelche Optionen offen halten zu müssen. Wie sagt der Kölner?: "Was fott is, is fott!" Man muß keine Angst vorm Tod haben, denke ich.

Übrigens möchte ich euch eine kleine Geschichte erzählen.
Ein Atheist stand am Marktplatz und schrie den Leuten zu "es gibt keinen Gott",
Ein Bauer stand daneben und aß eine Apfel. Als er den Apfel zuende gegessen hatte sagte der Bauer zum Atheisten "der Apfel hat gut geschmeckt". Darauf der Atheist" Woher soll ich das denn wissen, hab ihn doch nicht gegessen".
Ja sagt der Bauer, genau so ist es mit Gott. Wenn man ihn nicht erlebt hat, und seine Liebe nicht kennt, kann man auch nicht sagen das es keinen Gott gibt.
Genauso verhällt es sich mit Menschen die nicht an Gott glauben. Sie glauben nicht an ihn weil sie Ihn nicht kennen. Ein recht romantisch verklärtes Geschichtchen, auch wieder nur von eignen Ansichten aus erzählt. Woher willst du denn wissen, wie sehr sich Atheisten oder wer auch immer mit der Glauben an Gott befaßt haben? Wie gut die-/derjenige Gott wirklich "kennt"?
Kleine Geschichte von mir: Letztes Jahr bei unserem 30jährigen Abi-Treffen hab ich mit einem alten Kumpel geredet, der früher unser Quoten-Katholik war (in der DDR). Er war sehr gläubig und engagiert, hat auch was im sozialen Bereich studiert und so... Was meinst du, wie der auf Gott und Kirche geschimpft hat, als wir uns letztens getroffen haben? "Verlogener, scheinheiliger Haufen. An so einen Schwachsinn zu glauben! Das ist Betrug! Sekte! Mörder!" Na und so weiter, immer volles Rohr.. Mir haben die Ohren geklingelt. Ich denke aber, der mußte Gott doch dann recht gut gekannt haben... Auf meine Frage "Wie kommt's?" antwortete er sinngemäß:"Was fragst du so blöd? Wenn man mal genauer hin schaut, sieht man das doch!"

Nik
22.05.2015, 14:13
Wenn man mit seinen eigenen Gedanken nicht mehr weiterkommt, greift man schon gern mal auf irgendwelche Autoritäten zurück und brüstet sich mit deren Sprüchen, dein Armutszeugnis!

Könnte man so interpretieren, aber wer ist schon frei davon, auf irgendwelche vorherigen Erkenntnisse Anderer zurückzugreifen?


Aber sicher ist es so, je mehr man weiß, je mehr weiß man das man nichts weiß und das wusste schon Johann Wolfgang von Goethe, das ist mein Armutszeugnis!

Es macht auch nicht unbedingt Sinn, als wandelndes Lexikon herumzulaufen und ist auch keine große Leistung, was du bei dir als Armutszeugnis siehst, würde ich eher als Möglichkeit zur Erkenntnis betrachten.


Damit sind wir doch schon wieder da wo wir waren, die Welt ist nicht erkennbar und damit ist auch ein spiritueller Schöpfer gemeint! Die Gedanken eines Menschen sind materieller Natur und unterliegen dem Spiel von atomaren Wechselwirkungen.

Die Welt ist aber beobachtbar und wie Gedanken und Materie interagieren ist noch unklar.


Es ist doch völlig egal wie man seinen Seelendoktor nennt, es ist doch viel wichtiger und da sollte man schon viel mehr wert darauf legen, das man den Glauben an sich selbst nicht verliert! :D

Jo, das sehe ich auch so.

sam25
23.06.2015, 23:33
Ich wollte noch etwas zu meiner "Sklavenmentalität" sagen.
Nun ich bin ein Sklave Gottes, das gebe ich zu. Nun bin ich lieber ein Sklave Gottes als ein
Sklave des Teufels. Da der Teufen ein Gegenspieler Gottes ist und alles versucht zu verneinen was Gott sagt und tut, sind die Menschen Sklaven des Teufels die nicht an Gott glauben. Ihr irrt euch gewaltig wenn ihr meint das ihr in irgendeiner Weise "freie Menschen" seid. Die Menschen die Gott verneinen sind Werkzeuge des Teufels.
Jesus sagte" wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut". Der Teufel ist ein Lügner und versucht den Menschen klarzumachen das es keinen Gott gibt. Ihr habt seinen Lügen geglaubt und seid nun Opfer von Ihm.

Archimedes
24.06.2015, 00:26
Ich wollte noch etwas zu meiner "Sklavenmentalität" sagen.

Danke dafür.
Dein Beitrag ist ein gutes Beispiel dafür, wie man aus religiösem Fanatismus seine eigenen Mitmenschen gegen einander aufhetzt, ohne gründlich darüber nachzudenken, was man damit eigentlich anrichtet.
Als Atheist bin ich natürlich von der Existenz eines leibhaftigen Teufels recht schwer zu überzeugen, obwohl ich mir seiner Funktion innerhalb der Mystik durchaus bewußt bin. ;)

SchwarzerFuerst
24.06.2015, 11:19
Ich wollte noch etwas zu meiner "Sklavenmentalität" sagen.
Nun ich bin ein Sklave Gottes, das gebe ich zu. Nun bin ich lieber ein Sklave Gottes als ein
Sklave des Teufels. Da der Teufen ein Gegenspieler Gottes ist und alles versucht zu verneinen was Gott sagt und tut, sind die Menschen Sklaven des Teufels die nicht an Gott glauben. Ihr irrt euch gewaltig wenn ihr meint das ihr in irgendeiner Weise "freie Menschen" seid. Die Menschen die Gott verneinen sind Werkzeuge des Teufels.
Jesus sagte" wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut". Der Teufel ist ein Lügner und versucht den Menschen klarzumachen das es keinen Gott gibt. Ihr habt seinen Lügen geglaubt und seid nun Opfer von Ihm.
Schön (für dich), daß du hier dein Glaubensbekenntnis ausbreitest und damit aufzeigst, daß du zu den "Infizierten" gehörst. Aber was hat das mit dem Thema zu tun?