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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Geheime Anlagen in der Schweiz?


Manolo
23.05.2006, 23:36
Gibt es auch in der Schweiz solche geheimen Anlagen? Ich weiss, das es viele als Wohnehäuser getarnte Bunker gibt in der schweiz, dazu ein ausgehölter Berg, und die Idee, die Schweiz gegen Hitler in den Bergen verteidigen zu können, darum weitere Berge, in denen Militäranlagen sind. All dies ist jedoch bekannt und wird auch unterhalten. Gibt es in der Schweiz auch andere geheime Anlagen oder "interessante" Orte? DE ist etwas weit weg für mich ;)..
Gruss
Manolo

da kami
24.05.2006, 00:30
ja, hab gestern auch was übers Schweizer Militär gesehen, und da sagte der Sprecher auch ganz politisch korrekt, die Bunker seien gegen die möglichen Angreifer Deutschland oder Russland gebaut...die Wahrheit aber is: die sind gegen die ganze restliche Welt :D
(Dem Schweizer Militär ist sicher noch bewusst dass sie zuletzt aus Frankreich überrannt wurden...)

Und da haben die Schweizer auch vollkommen Recht! :et2:
si vis pacem, para bellum. :ja:


Achja, weitere Geheimanlagen in der Schweiz kenn ich nicht, aber als Bunkerspezialisten haben Schweizer Ingenieure international einen Ruf. ;)
http://www.onlinereports.ch/2003/SaddamHusseinBunker.htm

Manolo
24.05.2006, 00:41
Die Chance das die Schweiz jetzt angegriffen wird ist wohl ziemlich klein... es gibt nur sehr wenige Länder die auch nur die geringsten Interessen an der Schweiz haben könnten (meine Ansicht):
Länder wie der Iran, Südkorea oder China.
Denen würde die Schweiz aber auch nicht viel bringen. Ok, sie ist ein Knotenpunkt in Europa, aber in der Zeit von Flugzeugen ist das wohl auch nicht wichtig. Ganz Europa und Amerika würde bei einem solchen Krieg sicherlich hinter der Schweiz stehen, da das meiste Geld aus diesen Lädern in der Schweizer Banken ist. Sie würden also alles andere als aus so einem Krieg profitieren (Nach einer Doku die ich vor kurzem gesehen habe, liegt 1 5tel des gesammten Privatvermögens der Welt auf Zürcher Banken).
Im zweiten Weltkrieg war das noch nicht so. Die Schweiz hat eben oben genanntes Abwehrsystem geplant. Aber das ist inzwischen nichts geheimes mehr.
Gibt es Dinge die immernoch geheim sind hier? Oder etwas, was es sich zu "erforschen" (anzusehen) lohnt?
Gruss
Manolo

harry
24.05.2006, 00:57
Denk ich auch, die Schweiz war ja auch in Nazizeiten nicht wirklich gefährdet, neutral war sie viel wertvoller ;)

Llewellian
24.05.2006, 09:36
Hab mit einem Schweizer Militärangehörigen einige Zeit in einer WG gelebt. Hab mit ihm sein Land oft besucht und er hat mir so einiges erklärt und gezeigt....

Ne, die Schweiz will keiner haben. Nicht freiwillig.... ;o)

Nicht nur, das jeder Schweizer seit Willhelm Tell bewaffnet ist und alle halbe Jahre zum Training muss und diese Waffen auch zuhause hat....

Jedes noch so kleine Dorf hat auch noch ein Waffenausrüsthaus. Und überall Bunker. Und jede noch so kleine blöde Brücke hat so komische Kästen unten drunter, die Sprengstoffgefüllt sind und womit man jeden Pass, jede Strasse, jede Brücke dort per Knopfdruck kaputt machen kann....

Ne... da will man nicht hin. Die Schweizer sind ein richtig wehrhaftes Völkchen... ggg.

Sie fahren mit der Masche: "Natürlich besiegst du uns irgendwann. Aber der Preis für das bischen Land zwischen den Alpentälern wird so teuer, da musst du richtig bluten für...."

voice
24.05.2006, 09:40
die schweiz machschon lange mobil nicht nur bei arbeit sport und spiel.


nein ernsthaft. Durch das , das es ein sehr kleines unscheinbares Land ist , legt nicht wircklich jemand wert darauf mal öfter die augen drauf zu halten. Und ich meine nicht nur in der herkömlichen army technik .


voice

da kami
24.05.2006, 10:31
Original von Llewellian
Ne... da will man nicht hin. Die Schweizer sind ein richtig wehrhaftes Völkchen... ggg.

Sie fahren mit der Masche: "Natürlich besiegst du uns irgendwann. Aber der Preis für das bischen Land zwischen den Alpentälern wird so teuer, da musst du richtig bluten für...."
Und das is ne Masche die ziemlich gut funzt, wie die Schweizer beweisen...

Mir gefällts da bisher bestens. :D Leider wirds langsam immer unschweizerischer, da kommst dir ja punktuell auch schon vor wie in Deutschland. :eek:

Llewellian
24.05.2006, 11:53
@Voice:

Natürlich. Niemand betrachtet die Schweiz genauer.... Und solche Sachen wie Bunker oder die Weltführerschaft von Öerlikon Contraves in der Waffenproduktion sind erste Anzeichen dafür das die Schweizer bald die Weltherrschaft übernehmen werden.....

:et5: Chünnd si allet mal hierneischaua, s'isch alls blos i Reflexion vun d'r Venus gsi.... :aaah:


Und für alle die Spass haben wollen: Allemannische Wikipedia:

http://als.wikipedia.org/wiki/Houptsyte

Jahnine
24.05.2006, 14:57
Ich erlaube mir Llewellians Schwizerdütsch zu korrigieren:

Chönd si alli mal luege, s'isch alles nume ä Reflexion vo dä Venus gsi.......... :schlumpf:

Ähm, schäm schäm, aber war nicht Oerlikon die Waffenproduktion und Contraves die Spaceshuttlebauer..... oder so.... naja, ich wohne immerhin 500 M von der Contraves entfernt, müsste es ja wissen. Aber wenn man jeden Tag daran vorbeifährt ist es so normal, dass man sich gewisse Fragen gar nicht mehr stellt.....

Och, hab mich durchgegugelt und es gibt sie doch, die Oerlikon Contraves. Aber dann gibst noch ne Contraves Space...... So jetzt wissen wirs!


Autsch! Bei dem Basler Dialekt vom Allemanischen Wiki wird mir ganz übel..... :roll:

Uebrigens, hier hats glaubs noch mehr "geheime" Orte:

verbotene Regionen der Erde (http://forum.grenzwissen.de/thread.php?threadid=6370&hilight=schweiz)

Manolo
24.05.2006, 20:13
Interessant..aber würde gerne wissen, obs in der Schweiz "interessante" (geheime/starke...?) Orte gibt :)..

voice
25.05.2006, 10:36
genau aufpassen

Ist die Schweiz nicht schon interessant (geheim/stark...) genug :ja:


voice

Manolo
25.05.2006, 11:10
ja, was ist denn hier geheim? ok, das bankgeheimniss ;)... und irgendwelche goldlager soll es ja geben,,, aber das ist nichts misteriöses :).. es gibt doch sooo viele Burgen in der schweiz.. und viele Berge und so.. ist da nichts dabei, worum es etwas ungeklärtes gibt? (ich meine jetzt keine alten Sagen, wo keine Beziehung mehr haben zu heute)

da kami
25.05.2006, 13:12
also bei wirklich geheimen Sachen ist das Problem ja immer, dass keiner was davon weiß... ;)

Manolo
25.05.2006, 13:13
hehe, ja, das stimmt.. aber etwas wie das Jonastal in DE (von dem weiss ich erst seit gestern aus dem Forum hier:)).. oder etwas mit einer Geschichte einer Geheimorganisation..?
Gruss

Kimo
28.05.2006, 17:39
Original von Manolo
Interessant..aber würde gerne wissen, obs in der Schweiz "interessante" (geheime/starke...?) Orte gibt :)..

Hi

Aus geomantischer Sicht kann ich Dir das Buch von Blanche Merz "Orte der Kraft in der Schweiz" empfehlen (ISBN 3-85502-631-9, AT-Verlag). Du findest da überall was!

Es gibt von ihr auch eines über solche Orte weltweit, mit einer sehr symphatischen herangehensweise an das Thema.

Liebe Grüsse

Manolo
05.06.2006, 19:00
Naja, das Kloster Einsiedeln oder das in Kapell am Albis sollen Kraftorte sein.. aber eigentlich würden mich solche dinge wie RLC mehr interessieren.. klar, ganz so hart gibts wohl nichts..aber sowas ähnliches.. eine Sage oder so..?
Gruss
m.

Tarlanc
14.10.2006, 21:41
Original von Manolo
Gibt es auch in der Schweiz solche geheimen Anlagen? Ich weiss, das es viele als Wohnehäuser getarnte Bunker gibt in der schweiz, dazu ein ausgehölter Berg,
*g* Das ist süss
Ein ausgehöhlter Berg :)
Wenn ich hier aus dem Fenster schaue, sehe ich zwei ausgehöhlte Berge, vier Festungen im Fels und irgendwo müsste noch Artillerie im Berg sein. Im Gotthard-Massiv hat es noch einige dieser Höhlen. Ganze Krankenhäuser sind unterirdisch und in Bergen versenkt. Inklusive Medikamente.

Es gibt auch noch geheime Anlagen, welche so geheim waren, dass man sie heute nicht mehr findet. So viel ich weiss, sind drei Alpinisten derzeit auf der Lohnliste des Bundes, weil sie den Eingang zu einem versiegelten Bunker finden sollte, dessen geheimer Standort nach dem 2.WK vergessen ging.

Die meisten der Festungen sind derzeit aber in aktivem Gebrauch (wie z.B. Mels) oder wurden für Touristen gangbar gemacht. Und die eine oder andere wird als Lagerhalle benützt.

Wer mal Bunker sehen möchte, dem empfehle ich eine Wanderung um den Alpnachersee. Da stösst man an jeder Felswand auf LKW-Rampen und versteckte Türen.

Llewellian
14.10.2006, 22:03
Die Schweiz ist hohl. Das stimmt und kann ich bestätigen ;o).

Wie war das noch mal? Im Kriegsfall innerhalb von 15 min 2/3 aller Schweizer ab in den Bunker... jup. Und Artillerieanlagen haben sie auch genug...

Ein paar Standorte mit Datenangaben, Bauzeit, Bildern und so findest du hier:

http://www.dtig.org/docs/Festungen_ch.pdf

http://www.bunker.bondt.info/anlagen/grimsel/awgrimsel/scharten/index.html

Tarlanc
15.10.2006, 09:06
naja, 15 Minuten dirfte ein bisschen optimistisch sein. In der Zeit schafft es vielleicht die Regierung. Die Soldaten sind auf jeden Fall in 10 Minuten voll bewaffnet und in höchstens 24 Stunden in der Kaserne. Wobei, wenn man die Luftschutzräume auch als Bunker betrachtet, die unter fast jedem Haus stehen, dann könnte das mit den 15 Minuten fast hinkommen.

RedneX
16.10.2006, 00:00
Also als Schweizer kann ich mal soviel zum thema beitragen. Diverse Militärstrategen haben sich mal "zum Spiel" die Schweiz ausgeleuchtet.

Ach ja, diese Beispiele beziehen sich nicht auf ein Weltkrieg, da werden andere zahlen tatsachen. Mann geht davon aus das ein Land oder ein paar wenige, die schweiz angreifen würden.

Diverse Attribute wurden hier genannt:

- überall Waffenhäuser
-Div. Bunker
- jeder wehrpflichtige ist bewaffnet, auch noch andere ;) selbst mein Opa hat noch ne Knarre :0

Viele Szenarien wurden erprobt. Wie z.B Luftangriff, Einmarsch, Besetzung etc.

Luftangriff:

Die Militärstrategen kamen überein das es für ausländische Angreifer ein zu heisses Eissen wäre mit Kampfflieger und Bomber die Schweiz anzugreifen. Die Schweiz verfügt über sehr viele Flugabwehrstationen verteilt in der ganzen Schweiz. Besonders heikel sind die Berge. Jeder noch so unscheinbare Hügel kann über eine oder hat eine Flugawehr.

Zudem haben wir wir auch nicht gerade wenige Kampfjets und auch nicht die ältesten Modelle ;) (irgendwo hin muss ja das Steuergeld)

Einmarsch oder gar Besetzung:

Nach vielen Kriegsgebieten (Jugoslawien, Irak, Afghanistan etc) würde sich kein Land dieser Erde es antun einfach hier einmaschieren zu wollen. Nicht ohne einen hohen Preis dafür zu zahlen. Zudem ist es Logistisch nicht einfach so machbar. Wie erwähnt sind die Täler und Berge ein zu guter Schutz gegen schweres Gerät. Viele Berge sind ausgehölt. Kilometer lange Bunkeranlagen. Der Feind hätte keine Chance die Berggebiete einzunehmen. Das heisst der Feind könnte vielleicht Zürich und andere grössere Städte Besetzen, müsste aber immer wieder mit angriffen aus den Bergen rechnen.


Ausrüstung und Forschung:

Auch die Schweizer Wissenschaftler beschäftigten sich mit der A-Bombe.
Auszug aus Wikipedia
"die Schweiz verfügten in der Vergangenheit über Kernwaffenprogramme, haben diese aber aufgegeben und offiziell beendet."

Ich denke auch die schweiz wäre in kürzester Zeit fähig eigene Kernwaffen zu bauen.

Zudem verfügt die Schweiz über eine sehr Moderne und Zukunftsgerichtete Ausrüstug.
Nicht zu vergleichen mit Irak, Iran und all den anderen Länder welche noch Waffen aus dem Kalten Krieg oder noch weiter zurück, besitzen und einsetzen :))

Aktuell sind in der Schweiz (Bevölkerung: 7.6Mio) etwa 220 000 Männer im aktiven Dienst. Jährlich gibt die Schweiz 4.6 Mia CHF (offiziell, inoffiziell ist es ein bisschen mehr ;) ) aus. Für ein so kleines Land nicht gerade wenig ;)

Auszug aus Wikipedia:
Weltweit einzigartig ist die Abgabe der persönlichen Waffe an den Wehrmann; Angehörige der Armee bewahren ihre Waffe mit Munition zu Hause auf. So entstand die Redewendung «Die Schweiz hat keine Armee, die Schweiz ist eine Armee».

Im Vergleich zu Deutschland (laut wikipedia 81 Mio Einwohner):
"In der Bundeswehr dienten im April 2005 257.000 Soldaten und 125.000 zivile Mitarbeiter."

Dafür gibt Deutschland 27.9 Mia Euro für das Militär aus.


Bunker und Ausgehölte Berge:

Es stimmt viele Bunker und andere Einrichtungen, auch in den Bergen werden zur Zeit andersweitig genutzt. Was nicht heisst, dass sie wieder umfunktioniert werden könnten ;)

Dann bleibt noch der Teil welcher Geheim ist....
Nur ein Überaschungsangriff auf Zürich könnte Tausende von Toten fordern....ansonsten bleibt uns genug zeit uns in die Bunker zu verziehen.


Also fakt ist (laut den Strategen) das die Schweiz ohne eine sehr grossen Mann Aufwand und Blutzoll nicht einnehmbar/besetzbar ist (ein paar hunderttausend Mann reichen da nicht aus). Also die USA könnte mit dem gleichen Modell wie sie derzeit im irak und Afghanistan eingesetzt haben, einpacken. Jämmerlich versagen würden sie. Selbst die USA müsste wahrscheinlich ein sehr grosser Teil Ihres Militärs einsetzen, wollten sie die Schweiz längere Zeit besetzen. Die USA verfügt derzeit über eine Mann-Stärke von gut 2.5Mio Mann.

Dazu kommt das wir kein Zugang zum Meer haben, respektive wir auch nicht vom Meer aus angegriffen werden können (ausser Raketen angriffe). der Zugang zur Schweiz kann nur durch eines unseren nachbar Landes erfolgen, was die Sache auch erschwert.

Alleine einen sehr grossen und massiven vor allem einen lang andauernden Bombenhagel könnte die Schweiz dazu bewegen zu kapitulieren (also wenn die Politiker das Handtuch werfen)...bleibt nur die Frage ob die Eidgenossen (das Volk) da mitspielen würden und ebenfalls die Waffen strecken würde ;)
Und da sind nur sehr wenige Länder dazu fähig einen solchen Bombenhagel auszuführen! Vor allem würden wir nicht einfach daneben stehen und zuschauen...auch die Schweiz verfügt über Raketen.


Ein Berufsoldat in einer Spezialeinheit darf ich als guten Kollegen bezeichnen. Wenn man dem so zuhört scheint es gar, als seien wir fast unbesiegbar...na ja...eben nur fast ;)

Wir verfügen über ein sehr proffessionielles und modernes Militär.

In der heutigen politischen Lage würde wohl kein Land die Schweiz nur annähernd im Kriegerischen-Gedanken einbinden....

An der grösse der anderen grossen Nationen in Europa gemessen, verfügt die Schweiz über ein sehr starkes Militär.

Hinzu kommt das wir die Waffen ja selbst herstellen...wir müssen also nicht zuerst einen grosseinkauf machen :tongue:

Wir sind in vielen Dingen nicht die besten oder schnellsten aber wir verstehen etwas von Verteidigung und der Arbeitswelt. Klein aber Fein ;)

So genug Lob für einen Abend...

Ach...wieso fragen die deutschen hier die Schweiz aus? Wollt ihr etwa Spionage betreiben...besteht die Absicht das Deutschland die Schweiz einsacken will :et2:

da kami
16.10.2006, 03:27
Wenn ich das so lese...
Gott ist es beruhigend wenns wenigstens im Nachbarland intelligente Menschen gibt die realen Gefahren nicht nach der Vogel Strauss Methode begegnen...

RedneX: unser Militär kost deshalb soviel mehr obwohls nicht mehr Leute hat, weil wir 1. eine Marine haben die nun mal pro Mann teurer ist und 2. die BW von der Landesverteidigungsarmee konsequent zur luftverladbaren Kolonialschutztruppe umgebaut wird.
Ausserdem ist im deutschen Verteidigungsetat viel Beschiss drin, und einige Kosten müssten in den Etats anderer Ministerien stehen...
Aber ja, trotzdem interessante Zahlen, sone Massen Bunker und dergleichen gibts ja auch nicht für lau...

Eure Methode können wir leider nicht übernehmen, dann kriegen wieder alle Angst...aber Teilaspekte wären schon was...

Allerdings lass dir sagen, dass Flächenbombardements zu Kapitulationen führen würden ist ein politisch motiviertes Gerücht. Ok, manchmal kann man Gebiete damit sturmreif schießen, aber man hat im Wk2 gesehen, dass Deutschland Meter für Meter erobert werden musste bis Berlin erobert war. Sonst hätte Deutschland spätestens 44 kapitulieren müssen.
Die Bevölkerung machts kriegsmüde, aber nicht das Militär.
Das einzige was einen wirklich entschlossenen fähigen Verteidiger zum Einknicken bringt sind Atomwaffen.

RedneX
16.10.2006, 10:02
@ da kami

und 2. die BW von der Landesverteidigungsarmee konsequent zur luftverladbaren Kolonialschutztruppe umgebaut wird

Kolonialschutztruppe?
Kannst Du mir mal erklären wie das so aussieht und was die Aufgabe ist von so einer Truppe?

1. eine Marine haben die nun mal pro Mann teurer ist

Na ja wir haben auch eine Marine :et2:...jedoch beschränkt die sich auf kleine motorisierten Boote mit Gewehrgeschütze und granatwerfern....ne ist schon klar so eine Marine kostet.

Jedoch frage ich mich ob die Marine der Deutschen Armee Schlagkräftig genug ist wenn ein Feind die Küsten ansteuert. Verfügt die Marine über grosse Kreuzer? Flugzeugträger habt ihr ja keine.

Allerdings lass dir sagen, dass Flächenbombardements zu Kapitulationen führen würden ist ein politisch motiviertes Gerücht

Nun ja, deshalb betonte ich ganz am Anfang das die Szenarien nicht bei Weltkrieg gilt. Da ist es wohl logisch das wir uns lieber zubomben lassen als einfach so aufgeben.

Aber in anderen Situationen wie bei den libanesen, wer weiss...wenn Zürich einfach mal so in schutt und asche gelegt würde..wer weiss. Klar kann man deren Militär mit unserem Modernen kriegsgerät nicht vergleichen. Aber jetzt einfach mal so angenommen ;)

Das einzige was einen wirklich entschlossenen fähigen Verteidiger zum Einknicken bringt sind Atomwaffen.

Nun ja ich bin mir da nicht mal so sicher ob eine A-Bombe reichen würde uns zur Kapitulation zu zwingen...ich glaube man müsste schon auch 2 oder drei schmeissen.

Ja ich glaube da hast Du recht...über jahre hinein machts die Bev. Müde.

Doch da glaube ich das so eine Situation uns nur ein Weltkrieg bringen würde. Ein normaler Angriff wie Israel/libanon lässt uns nicht einknicken.

Unser Militär ist Motiviert, die würden nur zugern an Auslandeinsätzen teilnehmen...doch unsere Sesselfurzer lassen dies lieber andere Staaten machen...wir sind ja schliesslich Neutral. Doch es gibt auch schon lautere Stimmen welche nun sagen das wir uns an der Friedensicherungen im Ausland auch militärisch, nicht nur Finanziell beteiligen müssen...schliesslich betreiben wir auch Welthandel und da ist der Frieden der wichtigste Aspekt.

Es muss auch in unserem Interesse sein den Frieden auf der Welt zu bewahren und dafür einzustehen. Doch wir klammern uns zu sehr an der Neutralität, welche seit 94 immer wieder angepasst werden darf.

Wir sind alles andere als wirklich Neutral...wir vertreten in theran die interessen der USA, dies schon seit 79. Weshalb mein Kollege die Schweizer-Botschaft beschützen muss...ich denke Du verstehst was ich meine.

Sonst hätte Deutschland spätestens 44 kapitulieren müssen.

Ich denke es gab einige in der Armeeführung welche schon längst Kapituliert hätten, wäre da der dölf nicht so hartnäckig gewesen. Die Situation war aussichtslos, trotzdem hatte Hitler weiterhin seine Vision im Kopf.

Llewellian
16.10.2006, 12:36
@Rednex:

Grosse Schiffe wie Scharnhorst und Co. sind aus der Mode seit es kleine, fiese Raketen mit Zielsucher gibt. Da braucht man keine grosse, schwere Artillerie mehr.

Wie die Italiener schon im WW2 mit ihren Torpedoschnellbooten vor Malta und Afrika gezeigt haben, man kann englische Kriegsschiffe damit versenken sobald man unter Geschützreichweite ist.

Und mit einem Grossen Zöllig Rohr mal ein 30km/h schnelles 4m Boot anzuvisieren ist verdammt schwierig, vorallem wenn es Haken schlagen kann.

Heutezutage ist das noch viel schlimmer ;o).

Und die Deutsche Marine hats drauf. Kenn da so ein paar Jungs von und hab auch "inoffizielle Fotos" gesehen von Dingen, die die so machen... Kampfschwimmer und Co. haben echt "Humor" ;o).

Flugzeugträger haben was für sich, aber mal echt - wer braucht das heutezutage noch. Das ist eine Marine-Schwanzverlängerung und sonst nix ;o).

da kami
16.10.2006, 15:20
Original von RedneX
Kolonialschutztruppe?
Kannst Du mir mal erklären wie das so aussieht und was die Aufgabe ist von so einer Truppe?
Die passt auf dass alle Neger brav sind...in Afghanistan, Kosovo, Libanon, Kongo und *wirdnochergänzt* anstatt das eigene Land zu verteidigen.
Deutschland wird am Hindukusch verteidigt, im Harz nicht mehr.

Verfügt die Marine über grosse Kreuzer? Flugzeugträger habt ihr ja keine.
Keine Kriegsmarine der Welt baut noch Schiffe die größer als Fregatten sind.
1-2 Flugzeugträger wären für die neue alte imperiale Einsatzbeschreibung allerdings sehr sinnvoll, wollt ja der Rühe schon haben...die wären froh wenn se sowas vorm Kongo hätten momentan.

Ja ich glaube da hast Du recht...über jahre hinein machts die Bev. Müde.
Bei echten Flächenbombardements reichen heute 2-3 Angriffe um Zivilisten jede Kriegsfreude zu nehmen...das was die Israeli da in Beirut veranstaltet haben war ja n Mückenschiss gegen das was 10 B-52 mit ner Stadt machen können...
Auch die Ami Luftangriffe auf Baghdad waren weit vom technisch möglichen entfernt...die habens ja nicht wie in Japan oder Deutschland auf Wohnviertel angelegt...
So bös es klingen mag, und so sehr die Sandalentreter jaulen, aber es waren halt doch klinisch präzise Angriffe.

...wir sind ja schliesslich Neutral. Doch es gibt auch schon lautere Stimmen welche nun sagen das wir uns an der Friedensicherungen im Ausland auch militärisch, nicht nur Finanziell beteiligen müssen...
Lasst das bloß bleiben...wählt alle ab die sowas wollen...was ihr da erreicht habt (schwerbewaffnet und ultraneutral, deshalb das undankbarste Ziel einer Aggression auf Erden) ist unbezahlbar.
Seid ihr jetzt überhaupt in der UNO inzwischen?


schliesslich betreiben wir auch Welthandel und da ist der Frieden der wichtigste Aspekt.
lol...hach du, mit Waffenhandel lässt sich auch gut Geld machen...pecunia non olet. ;)

Ich denke es gab einige in der Armeeführung welche schon längst Kapituliert hätten, wäre da der dölf nicht so hartnäckig gewesen. Die Situation war aussichtslos, trotzdem hatte Hitler weiterhin seine Vision im Kopf.
Das mag ein Teilaspekt gewesen sein, aber spätestens mit Hitlers Tod hätte der jede Gültigkeit verloren.
Eigentlich war Hitler aber schon Monate vor seinem Tod ein Wrack, und jeder um ihn wusste das.
Vielleicht ging Stauffenbergs Versuch auch nur schief weil zu viele Offiziere sein Vorhaben als naiv erkannten.
(Damit will ich nicht in Abrede stellen dass es moralisch betrachtet das einzig richtige war.)
Die Alliierten hätten auch einen Stauffenberg nicht anders als bedingungslos kapitulieren lassen.
Hätten die Westalliierten einen Separatfrieden schließen wollen wäre der Waffenstillstand an der Westfront nach einer Stunde Amtszeit Dönitz dagewesen.
Die Wehrmacht hat doch im Westen nur noch Widerstand geleistet um die Russen im Osten weiterhin bremsen zu können.

Ll: Stimmt alles, aber gerade die Scharnhorst ist ein schlechtes Beispiel. Die war zuerst sehr erfolgreich und wurde später in einem klassischen Seegefecht von anderen Kreuzern gestellt. Die Bismarck wäre viel klassischer, ohne großen Nutzen (was is schon die hood, die war genauso veraltet) auf der ersten Feindfahrt von Flugzeugen versenkt.
Hätten die aus dem Rumpf der Bismarck nen Flugzeugträger gebaut hätte der Krieg zumindest sehr viel länger gedauert, nicht unwahrscheinlich hätte man sogar den Atlantik blockieren können.
Da gibts noch mehr Beispiele, auch die Japaner haben zb 40 oder 41 mit n paar landgestützten Bombern die halbe britische Pazifikflotte (Force Z) versenkt. Also bis zu den Raketen hats nicht mal gedauert, im Prinzip waren solche Schiffe sinnlos seit es Flugzeugträger gab.
Und die paar 30-40 popeligen Kilometer die son Schiff Reichweite hatte kriegst du heute mit ner Panzerhaubitze auf dem Deck eines Frachters hin.

RedneX
16.10.2006, 23:16
@ da kami

Seid ihr jetzt überhaupt in der UNO inzwischen?

Jep, seit 2002,gugsch hier UNO-Mitglieder (http://de.wikipedia.org/wiki/UNO-Mitglieder)

Wir sind die Nummer 148 ;)
Deutschland wird am Hindukusch verteidigt, im Harz nicht mehr.

Nun ja, ist doch auch nobel , wenn man von seinem Land behaupten kann, man tue etwas für die Friedenserhaltung...auch wenn es leider nicht überall so gut klappt.

Klar ist es auch ein Stück weit ein Risiko.. lange Auslandeinsätze, vor allem wie die in Afghanistan, welche nun wirklich alles andere als gut ablaufen, trüben das Gesamtbild...solche Rückschritte nimmt man natürlich nicht gerne hin (Taliban ist wieder im Vormarsch)

Lasst das bloß bleiben...wählt alle ab die sowas wollen...was ihr da erreicht habt (schwerbewaffnet und ultraneutral, deshalb das undankbarste Ziel einer Aggression auf Erden) ist unbezahlbar.

Du denkst so, andere hingegen denken wir sind einfach nur Feige.

Bei echten Flächenbombardements reichen heute 2-3 Angriffe um Zivilisten jede Kriegsfreude zu nehmen...das was die Israeli da in Beirut veranstaltet haben war ja n Mückenschiss gegen das was 10 B-52 mit ner Stadt machen können...

Ja aber absolut...das meine ich auch. Das Thema hatten wir im Irak Tread auch schon...viele denken die USA seien an der Grenze was die Power angeht. Die könnten nicht mehr ausrichten. Jedoch vergessen viele das die heutige westliche Kriegsführung nicht vergleichbar ist mit der von WK2. Mann will nicht einfach über ein Land fliegen und ein Parkplatz daraus machen. Das Arsenal der USA an Bomben reicht allemal aus die ganze Erde in die Steinzeit zurück zu werfen...dies einfach mal so als Anschauungsbild.

Doch der Feind hat sich geändert..der Feind steht nicht mehr für das ganze Land, nein heute ist der Feind nur noch eine Organisation, Diktator oder ein einfacher Terrorist...die Bevölkerung wird und soll geschützt werden. Man wirft nicht mehr das ganze Land in einen Topf, wenn mal ein paar kranke Hirne was basteln, was auch gut so ist. Was aber die Bekämpfung um einiges schwieriger macht...Flächenbombardements wären heute nicht mehr zu rechtfertigen.

Mann kann also nicht einfach hingehen und mal rasch Nord-Korea weg bomben...das ist keine Frage der Machbarkeit, nein, man definiert den Feind und die Situation anders.

lol...hach du, mit Waffenhandel lässt sich auch gut Geld machen...

Läuft auch nicht mehr so gut wie auch schon...gerade die letzte Lieferung welche ins Ausland gehen sollte wurde von der Regierung blockiert....und jetzt verschrotten wir es für sehr viel Geld....Du siehst, so leicht verdienen wir unser Geld auch nicht mit Waffenverkäufen. Das ist eine Frage der Neutralität...frag mich jetzt blos nicht wo man die Grenzen zieht. Wir dürfen keine Waffen an Kriegsparteien Verkaufen welche sich gerade bekriegen. Etwas anderes wäre es wenn wir vor dem Krieg die Waffen verkauft hätten :roll:
Als ob das ein Unterschied machen würde..diese Waffen wurden gebaut um zu vernichten...also entweder man verkauft ins Ausland oder lässt es ganz bleiben.
Ist eine Heuchelei der Schweiz ;)

Zurück zur Schweiz:

Momentan sind wir zu gut 90% auf die Inneverteidigung ausgerichtet. ein paar wenige Auslandeinsätze...viele davon unbewaffnet...was auch nicht ohne Risiko ist.

Würden wir, oder müssten wir uns mehr und aktiver an der Friedensicherung beteiligen müssten wir wahrscheinlich ein paar Mia mehr in die Hand nehmen und uns auch anders Organisieren. Neue Transportmöglichkeiten müssten gekauft werden....Die Ausbildungen für solche Einsätze intensivieren und proffessionalisieren.

Momentan haben wir zu wenige Truppen welche für Gebiete wie Afghanistan oder den Irak was taugen würden. Hier kennt man jeden Grashalm...kein Floh kann furzen ohne das unser Nachrichtendienst (Geheimdienst)davon bescheid weiss.

Ja ich glaube man darf behaupten das wir uns ganz gut verteidigen könnten....angreifen7bekämpfen im Ausland ist ein ganz anderes Eisen.

Noch was zur Bewaffnung:

Jedes Jahr mustert das Militär altgerümpel aus...verstehe dies nicht falsch, das ist nicht altes zeugs aus dem kalten Krieg oder so...nein nein, die Irakis wären froh die hätten solches Gerät. Wir wollen einfach immer das neuste vom neusten. Unsere Armeeführung lässt da immer wieder den kleinen Jungen raus und geht kräftig einkaufen. :roll:

Also wohin mit dem Zeugs...ins Ausland....vieles geht auch nach Amerika, von dort aus wiederum in Einsätze wie in den Irak....ich denke Du verstehst den Wink.