kubaba
14.08.2004, 21:59
und trinkt das Wasser der heiligen Quelle...
Mir wird dieser Papst mit seiner deutlichen Vorliebe für Marienheiligtümer immer unverständlicher.
Man muß sich das vorstellen: Ein hochgebildeter Theologe, der er sein muß, und der die Widersprüche der christlichen Überlieferungen seit dem Altertum gelesen und verstanden haben muß - sonst wäre er in dieser weltlich-politischen Hierarchie nicht so weit aufgestiegen - besucht zum wiederholten Male die archaischen Heiligtümer einer Muttergottheit, in Polen, Frankreich, Portugal.....
Denn, dass diese Orte mit ihren neuzeitlichen "Erscheinungen" der heiligen Mutter Gottes auf altüberlieferte Traditionen der Verehrung einer Göttin, meist bei einer Quelle, eine uralte bäuerliche Fruchtbarkeitstradition aufrechterhalten, daran läßt moderne Forschung keinen Zweifel. Es gibt punktuelle genaue Forschungen zu diesem Thema, z.B. der "schwarzen Madonnen". Gut untersucht ist auch die "Notre-Dame"-Thematik in Publikationen zu den "schwarzen Madonnen", auch die Untersuchungen zu Chartres gehören hierher.
Und einem solch hochgebildeten Mann, der in unseren Zeiten gewaltigen Einfluß auf die Weltpolitik hatte, - ich erinnere nur an die Unterstützung von "Solidarnosz" und später die Mitwirkung beim Fall des Ostblocks - sollte nicht bekannt sein, dass der Marienkult viel später, ab ca. 400 plus überhaupt Thema wurde, und erst im Hochmittelalter Bestandteil des Kanons???
Ich kanns nicht glauben.
kubaba.
Mir wird dieser Papst mit seiner deutlichen Vorliebe für Marienheiligtümer immer unverständlicher.
Man muß sich das vorstellen: Ein hochgebildeter Theologe, der er sein muß, und der die Widersprüche der christlichen Überlieferungen seit dem Altertum gelesen und verstanden haben muß - sonst wäre er in dieser weltlich-politischen Hierarchie nicht so weit aufgestiegen - besucht zum wiederholten Male die archaischen Heiligtümer einer Muttergottheit, in Polen, Frankreich, Portugal.....
Denn, dass diese Orte mit ihren neuzeitlichen "Erscheinungen" der heiligen Mutter Gottes auf altüberlieferte Traditionen der Verehrung einer Göttin, meist bei einer Quelle, eine uralte bäuerliche Fruchtbarkeitstradition aufrechterhalten, daran läßt moderne Forschung keinen Zweifel. Es gibt punktuelle genaue Forschungen zu diesem Thema, z.B. der "schwarzen Madonnen". Gut untersucht ist auch die "Notre-Dame"-Thematik in Publikationen zu den "schwarzen Madonnen", auch die Untersuchungen zu Chartres gehören hierher.
Und einem solch hochgebildeten Mann, der in unseren Zeiten gewaltigen Einfluß auf die Weltpolitik hatte, - ich erinnere nur an die Unterstützung von "Solidarnosz" und später die Mitwirkung beim Fall des Ostblocks - sollte nicht bekannt sein, dass der Marienkult viel später, ab ca. 400 plus überhaupt Thema wurde, und erst im Hochmittelalter Bestandteil des Kanons???
Ich kanns nicht glauben.
kubaba.