PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rio Negro Kultstätte


Amorph
17.03.2004, 11:20
Bin in eine kleine Gruppe geraten die sich auch mit Mysterien beschäftigen. Einer davon berichtete von seiner Reise durch Portugal, in welcher er Nachts im Wald übernachten musste. Mitten in der Nacht ist er aufgewacht (Albtraum, übrigens der gleiche wie der seiner Freundin gewesen) und hörte draußen ein Klopfen. Im Zelt selber war es hell, so dass er ein Buch hätte lesen können. Das Licht kam von fluorisizierenden "Lichtern" auf dem Boden in Schlangenform, Wurmgröße oder nur Punkten, welche aber auch bei Berührung nicht dazu sein schienen.
Als er nach draußen ging um nachzuschauen, was da klopft, hörte es auf und kam nicht wieder. Da es beiden sehr unheimlich wurde, packten sie alles zusammen und fuhren weg.
Erst am nächsten Tag fuhren sie mit Bekannten und Einheimischen hin und erkannten, dass in diesem Waldstück nichts wuchs außer Farn. Die Bäume rundherum waren mißgebildet und es gab keine Insekten, Vögel oder andere LEbewesen in diesem Kreisrunden Stück Land.
Nach Aussage des Einheimischen war dieser Platz früher eine Kultstätte auf welcher Menschen verbrannt und geopfert wurden.
Der genaue Ort befindet sich am Rio Negro, nahe der Grenze zu Spanien hin an einem Knick des Rio Negro. Auf einer gängigen Landkarte wäre es 5cm nach oben und 5 cm nach rechts von den Grenzen aus gesehen. Je nach Maße der Karte.
Habt ihr ähnliches darüber gehört und wisst was es damit auf sich hat oder wie die Kultstätte genannt wird?

Sereck
18.03.2004, 15:28
naja.ich wage irgendwie zu bezweifeln das diese wesen durch die tür kommen werden.
ausserdem bleibt der eine noch stehen und sieht in die kamera.
ich würde sagen das wäre doch ziemlich dämlich.ich denke das video ist auf jedenfall ein fake.

Amorph
19.03.2004, 02:07
Video? Wesen???
Falscher Beitrag.

kubaba
19.03.2004, 21:08
hmmmm---

Die Beschreibungen treffen - , wenn man von den verständlichen emotionalen Übertreibungen absieht - , auf einen Leuchtkäfer zu. Dieser war noch vor 30 Jahren in ganz Portugal bekannt, sie nannten das Insekt "Pirilampos". Den deutschen Namen kenne ich nicht. Die Leuchtkraft der Männchen ist sehr groß, mit unseren einheimischen Glühwürmchen überhaupt nicht zu vergleichen.
Leider sind die "Pirilampos" durch die zunehmende Bebauung der Küsten dort heute weitgehend verschwunden, es ist aber durchaus angebracht, in weniger begangenen Gegenden, wie in dem Tal des Rio Negro, davon auszugehen, daß sie für die Leuchterscheinungen verantwortlich waren. Sie fliegen nicht, sondern sitzen, krabbeln oder fliehen zu Fuß - aber hell leuchtend, und sind harmlose Käfer.

Darüber hinaus:

Portugal hat viele prähistorische Kultstätten; viele derer sind noch nicht einmal im Ansatz untersucht. Und es ist überhaupt nicht ungewöhnlich, wenn man sich bei einem Aufenthalt dort, ob zufällig oder nicht, plötzlich unwohl fühlt.
Solche Beobachtungen habe ich bei häufigen Reisen in dieses faszinierende Land immer wieder gemacht....

Bisher also sehe ich an dem einführenden Bericht nichts ungewöhnliches.

Ach ja: Im Tal des Rio Negro sind mit die ältesten Petroglyphen Europas zu finden. Wenn man sie denn findet. Bisher ist, soviel ich weiß, die Fundstätte weithin unbekannt und nicht touristisch erschlossen. Ich habe diese Information portugiesischen Zeitungsmeldungen vor mehreren Jahren entnommen. Aber war noch nie selbst dort.

Hätte jemand mal Lust, mit mir diesen Dingen nachzugehen?

Hoffe, weitergeholfenzuhaben,
kubaba.