Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stonehenge
Ein kanadisches Forscherteam möchte nun herausgefunden haben, dass Stonehenge ene weibliche Vagina nachbildet. Sieht für mich eher nach einer Nachricht a la Sommerloch aus, aber lest selbst (english):
http://asia.reuters.com/newsArticle.jhtml?type=scienceNews&storyID=3056312
Weitere Theorien und Daten zu Stonehenge:
Forenintern:
Stonehenge von Deutschen erbaut (http://forum.grenzwissen.de/thread.php?threadid=1299&sid=&hilight=stonehenge&hilightuser=0)
Ursache: Natur (http://forum.grenzwissen.de/thread.php?threadid=1208&sid=&hilight=stonehenge&hilightuser=0)
Heilige Linien (http://forum.grenzwissen.de/thread.php?threadid=67&sid=&hilight=stonehenge&hilightuser=0)
Forenextern:
Stonehenge Organization (http://www.stonehenge.org.uk) (engl)
Stonehenge Daten (http://www.england-seiten.de/Specials/Stonehenge/index.php)
kurze Geschichte und Aufbau (http://www.novae.ch/stonehenge/stonehenge.htm)
dazu bleibt mir nur zu sagen ein bisschen weit weit weit weit hergeholt.
FlorianZ
10.07.2003, 11:55
naja, ich mus sereck recht geben
Commander Duke
21.10.2003, 11:37
Forscher entdecken verborgene Zeichen
Kaum ein Relikt des Menschen wurde so intensiv erforscht und widersprüchlich gedeutet wie die Steinkreis-Anlage von Stonehenge. Wissenschaftler entlockten dem Bauwerk dennoch neue Informationen: Mit Lasertechnik machten sie bisher verborgene Zeichnungen sichtbar.
Die vor über 4000 Jahren errichteten Steine von Stonehenge wurden immer wieder von Steinmetzen bearbeitet. Eines ihrer Lieblingsmotive war offenbar die Axt, wie dreidimensionale Laser-Aufnahmen zeigen, über die ein Forscherteam im Fachmagazin "British Archaeology" berichtet.
Schon vor 50 Jahren wurden auf einigen Steinen Abbildungen von Äxten sowie einem Dolch gefunden. Da das Motiv der Axt auch in bronzezeitlichen Gräbern auftauchte, vermuteten Archäologen, dass die Kultstätte möglicherweise dem Gedenken Verstorbener diente. Entsprechende Forschungen wurden in Stonehenge jedoch nicht weiter vertieft.
Umso überraschender sind die neuen Funde. Das Team um Tom Goskar vom Unternehmen Wessex Archaeology in Salisbury und Alistair Carty von der Firma Archaeoptics in Glasgow ließen sich lediglich eine Stunde Zeit, um ein paar Steine zu fotografieren. Die Bilder enthüllten schließlich auf einem Stein zwei Abbildungen, die mit dem bloßen Auge nicht mehr zu erkennen sind. Die im Durchmesser etwa neun und 15 Zentimeter großen Bilder sollen an Äxte erinnern, wie sie etwa vor 3800 Jahren in Gebrauch waren.
Hinweise auf Begräbnisstätten
Bilder von Äxten wurden schon früher mit Totenritualen in Verbindung gebracht, wie etwa die sieben Äxte, die in einem Steinsarkophag im schottischen Argyll gefunden wurden. Das, so spekulieren Carty und Goskar, könnte bedeuten, dass auch in Stonehenge der Toten gedacht wurde - eine Theorie, die durch die zahlreichen in der Umgebung gefundenen Grabhügel gestützt wird.
Die Wissenschaftler hoffen, dass eine Untersuchung aller 83 Steine tieferes Verständnis für Stonehenge ermöglicht. "Die Laser-Abtastung hat ein völlig neue Art der Betrachtung von Stonehenge eröffnet", sagte Goskar. "Wenn wir mehr Zeit investieren, könnten wir viele weitere Inschriften entdecken."
Stonehenge ist das bekannteste und wahrscheinlich auch umstrittenste Megalithbauwerk. Seine Entstehung, die vermutlich in drei Phasen stattfand, wurde mit der Radiokarbon-Methode auf 3000 bis 1000 vor Christus datiert. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass die unmittelbare Umgebung der Anlage schon weit früher als heilige Stätte galt. Beim Ausbau eines Besucherparkplatzes etwa kamen vier Pfostenlöcher zum Vorschein, die aus dem im Mesolithikum um 8500 vor Christus stammen.
Im Umkreis weniger Kilometer wurden zahlreiche weitere Bauwerke aus jener Zeit entdeckt, wie beispielsweise Woodhenge und diverse Hügelgräber. Selbst in nachchristlicher Zeit scheint Stonehenge eine hohe mystische Bedeutung besessen zu haben: Bis 500 nach Christus wurde in seiner Umgebung keine Landwirtschaft betrieben.
Allerdings müssen sich Goskar und Carty mit der Entdeckung bisher verborgener Inschriften beeilen: Bei einem Vergleich ihrer Laser-Scans mit Fotografien von 1953 stellte sich heraus, dass sich die Oberfläche der Steine in den vergangenen fünfzig Jahren stark abnutzte - wahrscheinlich, so vermuten die Wissenschaftler, weil sie jährlich von tausenden Besuchern angefasst werden.
Das wirft mal wieder ein ganz anderes Licht auf die Theorie, ob diese "Steinkreise" von Außerirdischen erschaffen worden sind.
Quelle: Spiegel Online (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,270557,00.html)
ich dachte besucher dürfen nicht mehr direkt an die steine ran?
Commander Duke
21.10.2003, 16:20
Original von da kami
ich dachte besucher dürfen nicht mehr direkt an die steine ran?
Das ist mir neu.
Hast du dazu irgendwelche Quellen?
die winkel meines gehirns (irgendwo gelesen)
Als ich damals mit meinen Freunden für 2 Wochen nach England gefahren bin und wir Stonehenge besuchen wollten, durften wir nicht an die Steine ran. Man konnte sie sich nur von weiten anschauen.
meines wissens nach stimmt es das man nicht mehr dierekt an die steine darf.in den letzten jahren haben touristen einigen schaden angerichtet.manche fanden es z.B. witzig ihren namen an den felsen zu verewigen.in manchen fällen wurden diese sogar eingeritzt.auch wurden die extra aufgestellte müllkontainer nicht im geringsten genutzt.man könnte sagen das die anlage anfing zu verdrecken.
darum beschloss man die leute nicht mehr dierekt an die steine zu lassen.man kann nur noch in einiger entfernung um die anlage herum gehen und sie von weiten betrachten.
meiner meinung nach durchaus sinnvoll was den schutz der anlage angeht.allerdings hätte man vieleicht auch eine andere lösung finden können.
Dragonhoard
21.10.2003, 22:58
Kann diese Beobachtungen nur bestehtigen, war schon 3-mal selbst dort, das erste Mal 1995 und schon damals durfte man nicht mehr in den Kreis rein.
Ich glaube seit man das neue Besucherzentrum erbaut hat, ist das Betreten des Kreises nicht mehr erlaubt, soweit ich weiß wurde das neue Zentrum 1993 oder 94 eröffnet.
So, der Vollständigkeitshalber wollte ich noch zwei links zu der Laserfotos-Story hinzufügen.
Laserfotos enthüllen Steinmetzarbeiten an den Steinen von Stonehenge (http://www.wissenschaft.de/wissen/news/231154) (deutsch)
und
Lasers reveal invisible Stonehenge carvings (http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99994288) (engl. - daher entstammte auch untenstehendes Foto)
http://www.newscientist.com/data/images/ns/9999/99994288F1.JPG
...soll Stonehenge die weibliche Vagina nachbilden...
...und wo ist das Gegenstück dazu?
Gruß
Willi
Dragonhoard
28.10.2003, 14:42
In Schottland gibt einen Steinkreis der heißt "Standing Stones of Callanish" der hat einen fast 4 Meter hohen Stein in der Mitte, vielleicht passt ja der ;-).
Die Dolchdarstellungen auf einigen der Steine sind schon im Britischen Museum als Fotografien zu besichtigen. Dass man jetzt noch mehrere dieser Gravuren gefunden hat, bestätigt, dass die Kreise zu rituellen Zwecken aufgesucht wurden, und Opferungen sind in diesem Zusammenhang durchaus denkbar. Blutopfer (auch menschliche) waren bei den neolithischen Mutterkulten unabdingbarer Bestandteil der religiösen Verrichtungen...
Ein Hinweis, daß die Steinkreise das weibliche Becken symbolisieren soll, widerspricht dem nicht. Der Heel-stone, (so heißt der außerhalb stehende aufrechte Menhir, wenn ich mich recht erinnere) wirft bei Sonnenaufgang am Frühlings- und Herbstanfang einen langen Schatten, der wie ein Phallus in die Steinsetzungen einfällt. Also dienten die Kreise auch als astronomische Beobachtungsstätte der Jahreszeiten, für die bäuerlichen Gemeinschaften ebenfalls sehr wichtig.
Unsere Reisegruppe übrigens durfte nach offiziellem Schluß der Besuchszeit letztes Jahr die Steinkreise innen betreten. Unter schärfster Kontrolle, daß niemand etwas anfaßt. Ich habe auch die Dolchgravierungen gefunden, die ich vorher im Britischen Museum schon erfahren hatte. Die Athmosphäre innerhalb der Steine wirkte auf mich bedrückend und bedrohlich, zumal wir die Besichtigung am Abend, bei Sonnenuntergang vornahmen.
Ich bin gespannt, was man noch alles über diese Riten herausfinden wird, denn durch die Funde der Sonnenscheibe bei Bebra und dem deutschen Kreis am Harz kürzlich, sind die besten Voraussetzungen gegeben, diese religiösen Vorstellungen unserer Vorfahren in ganz Europa, langsam zu entschlüsseln.
Grüßle, kubaba
Die Moderne macht auch vor Stonehenge nicht halt:
Der Plan, unter der prähistorischen Kultstätte Stonehenge einen Tunnel zu bauen, liegt seit Dienstag in der Gemeindeverwaltung im südenglischen Salisbury zur Ansicht aus. Die britische Regierung hat vor, die in der Touristensaison regelmäßig verstopfte Straße nach Stonehenge zu verbreitern und sie in einem 2,1 Kilometer langen Tunnel unter dem berühmten Steinkreis hindurch zu führen. Zudem soll ein neues Besucherzentrum außerhalb der Kultstätte errichtet werden. Umweltschützer verlangen aber, den Tunnel mindestens doppelt so lang zu bauen. Anderenfalls befürchten sie schwere Schäden an dem Weltkulturerbe. Stonehenge gehört mit jährlich mehr als 800.000 Besuchern aus aller Welt zu den beliebtesten Touristenzielen Großbritanniens.
http://de.news.yahoo.com/040217/286/3vxyo.html
Die spinnen die Römer ... ääh Briten,
Muss dass denn sein???
vBulletin® v3.7.3, Copyright ©2000-2010, Jelsoft Enterprises Ltd.