Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Touristen von Sahara verschluckt
Myticandy
04.04.2003, 19:05
Hallo,
seit ungefähr sechs Wochen sind erfahrene Motorradtouristen die eine Tour durch die Sahara machten spurlos verschwunden.
Es gibt weder eine Geldforderung noch sonst etwas von den möglichen Entführern.
Könnte es sein dass diese erfahrenen Touristen durch die Sandwürmer verschwunden sind die es ja gerüchteweise gibt und den Namen "Todeswürmer" tragen?
Etwas mysteriös ist es schon dieses spurlose verschwinden der Leute dort.
Was meint ihr? Wer könnte hinter dem verschwinden stecken?
Viele Grüße
Andy :D
Was sind schon erfahrene Motorradtouristen? Sind sie erfahrend genug für die Sahara?
Ich habe die Nachrichten zwar auch gelesen aber die gesammte Sache ging bei mir irgendwie vorbei. Aber ich denke das sie, sollten sie wirklich in der Sahara verschwunden sein, sie da bestimmt nicht von irgendwelchen "Todeswürmer" gefressen worden sind. Da es bisher keine Geld- oder sonstigen Vorderungen gibt, bleibt nur der Schluß - sie Leben nicht mehr.
Im übrigen haben wir zu wenig Informationen darüber. Aber vielleicht gibt es doch irgendwelche Vorderungen, nur die Behörden (oder Verwandten) haben sie noch nichts Veröffentlicht.
Ich denke doch,die "Sandwürmer" hätten wenigstens die Motorräder ausgespuckt,
und die hätte man wohl entdeckt !
Hallo Leute,
möglich wäre, daß sie überfallen worden sind und im schlimmsten Falle einfach im Wüstensand verbuddelt wurden...
Apropos Sandwürmer, sollte da nicht eine Fortsetzung der Dune-Serie gedreht werden?
unwissender
04.04.2003, 23:21
Die Sahara ist ja nicht der Schwarzwald. Dort geht man schneller verschütt als man denkt. Ohne einen richtig guten Führer hat man da schlechte Karten.
Herodot, der griechische Geschichtsschreiber, erzählt von dem persischen Herrscher Kambyses, der mit seinem Heer von 50.000 Mann um das Jahr 525 v. Ch. in der unendlichen Weite der Wüste verschwand und erstickte.An dem Rätsel arbeiten Archäologen heute noch ... man hat nicht einen Knochen oder Säbel dieses Heeres je gefunden ..
The shadow
05.04.2003, 20:56
Nun ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen ,
habe hier ja auch schon mal von mystriösen verschwinden
von Personen berichtet , einige Fälle sind wie schon mal erwähnt auf Video aufgenommen worden. Die Sahara selber ist ein knackpunkt , da selbst die Tuarek von einem Land
ohne wiederkehr sprechen , es ist zwar nur eine Legende
aber Legenden haben auch ein Körnchen Wahrheit !!
Und das hier nicht einmal ein Motorad gefunden wurde
läßt vieles für ein mysteriöses Verschwinden vermuten .
Original von The shadow
Und das hier nicht einmal ein Motorad gefunden wurde
läßt vieles für ein mysteriöses Verschwinden vermuten .
gerade deshalb sehe ich das anders - die Motorräder
haben halt (wie auch immer)ein paar neue Besitzer gefunden !
The shadow
05.04.2003, 21:51
Wenn die Motorräder neue besitzer gefunden hätten wären diese aber irgendwo aufgefallen , da es jetzt schon 23 Vermisste gibt !!! Ich glaubte anfangs auch an einer Entführung aber in diesem Gebiet ist soetwas noch nie vorgekommen , im gegensatzt zum Libanon und Jemen .
außerdem worden keine Lösegeld Forderungen gestellt
was somit gegeneine Entführung spricht , wenn in den
nächsten Monaten die Suche erfolglos bleibt , spricht vieles
für ein verschollen in der Sahara .
Verschwundene Motorräder, Würmer ... ? ?(
Mittlerweile werden 29 Menschen in der selben Gegend der Sahara - im östlichen Algerien - vermisst. Neben Österreich schickt nun auch Deutschland Kriminalbeamte und Kontaktpersonen vor Ort wie man in der Tagesschau heute hören konnte. Eine Such-Karawane fand demnach ein mit Zweigen getarntes Auto in einem, laut Karawanenführer, eigentlich für Autos unzugänglichen Teil des Gebietes. Ganz in der Nähe des Fahrzeugs soll man ein Canyon-System mit großen Höhlen entdeckt haben. In diesen sollen auch Menschen leben, die die vermissten - so hofft man - als Geiseln genommen haben.
Andere Möglichkeiten wie eine unbekannte Tierart (hab ich bisher nirgends in den Nachrichten gehört in dem Zusammenhang, liegt aber wohl auch daran, dass die Medien sich dann wiedermal wie bei den UFOs unglaubwürdig machen) oder Kannibalismus in der Wüste sollte man dennoch nicht auschließen.
Hier noch ein Link mit den aktuellen Informationen:
http://de.news.yahoo.com/030405/3/3dsrz.html
vieleicht hätte man hier ein zweites bermudadreieck.
und wenn das der fall wäre dann müsste man auch einige theorien dessselben überdenken.
viele wissenschaftler denken im dreieck sei ein magnetisches störfeld was alles vom kurs abbringt.
einige andere meinen allerdings es könnte sich um ein riss in der raumzeit handeln.wodurch alles verschwindet.wenn dem so wäre dann hätte man hier vermutlich den zweiten und dann gäbe es sicherlich noch mehr.
die frage ist dann nur wie lange hat dann die erde??
Tiroler Bergsteiger-Duo verschwunden
In der südalgerischen Sahara-Region werden nun auch zwei Tiroler Bergsteiger vermisst, die entgegen den Planungen am Freitagnachmittag in Tunis nicht die Fähre in Richtung Genua bestiegen hätten. Das bestätigt das österreichische Außenministerium in Wien.
Bereits zehn Österreicher werden in Algerien vermisst: Zu den bereits seit längerer Zeit verschwundenen acht Salzburgern müssen seit Freitag auch zwei Tiroler Bergsteiger gezählt werden. Das gab das Außenministerium in Wien bekannt. Es handelt sich um einen 28-Jährigen aus Ellbögen und seinen 31-jährigen Begleiter aus Innsbruck.
http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=254045
Was ist da nur los?
Bund fürchtet laut «Spiegel» Terrorhintergrund bei Sahara-Vermissten
Berlin (dpa) - Im Fall der vermissten Touristen in der Sahara befürchtet die Bundesregierung mittlerweile einen terroristischen Hintergrund. Das berichtet der «Spiegel». Als sicher gelte inzwischen, dass die Touristen entführt wurden, heißt es. Es werde deshalb auch nicht ausgeschlossen, dass Kriminelle Lösegeld erpressen wollen. In der südalgerischen Wüste sind mindestens 31 Touristen verschwunden, unter ihnen 15 Deutsche, vier Schweizer, ein Niederländer und ein Schwede.
http://www.welt.de/z/newsticker/ticker.php?channel=new&nid=2897
Passt das Thema noch zu "Mysteriöse Orte"?
ist in diesen tagen nicht verwunderlich.das wäre auf jeden fall eine logische erklärung.
Wien (rpo). Ein österreichisches Nachrichtenmagazin berichtet, dass die algerischen Behörden mit den vermeintlichen Entführern der 31 in der Saraha vermissten Touristen in Kontakt stehen.
Das berichtet das österreichische Nachrichtenmagazin "Profil" in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe. Beduinen hätten die Entführer mit elf der verschollenen Touristen beim Verlassen eines Lagers beobachtet.
Von offizieller Seite wird in allen beteiligten Staaten eine Entführung weiterhin nur als ein mögliches Szenario über den Verbleib der Touristen bezeichnet. Unter den Wüstenurlaubern sind auch 15 Deutsche und zehn Österreicher. Um die Verhandlungen mit den Entführern nicht zu gefährden, würden diese von den algerischen Behörden offiziell nicht als Geiselnehmer bezeichnet.
Es sei lange geübte Praxis der algerischen Behörden, Geiselnehmern keine Zugeständnisse zu machen. Dass in diesem Fall dennoch Gespräche über mögliche Bedingungen für eine Freilassung der Geiseln geführt werden, sei auf die große internationale Aufmerksamkeit zurückzuführen, die das Verschwinden der 31 Touristen ausgelöst hat. Neben den Deutschen und Österreichern gelten vier Schweizer, ein Schwede und ein Niederländer als vermisst.
http://www.rp-online.de/news/journal/2003-0417/sahara.html
Also doch kein Mysteriöser Ort sondern viel mehr eine "Verschwörung" ?(
In der glühend heißen algerischen Sahara-Region Tamelrik werden jetzt seit fast fünf Monaten 15 Geiseln - zehn Deutsche, vier Schweizer und ein Niederländer - vermisst. Wirkliche Neueigkeiten gibt es schon lange nicht mehr, allenfalls in der algerischen Presse auftauchende Gerüchte. Das Auswärtige Amt in Berlin gibt sich zugeknöpft wie schon lange nicht mehr.
Weder in Berlin noch in Algier oder Bern gibt es Informationen, die das Dunkel über dem Schicksal dieser Menschen erhellen könnten.
"Es gibt Kontakte auf unterschiedlichen Ebenen. Unsere Bemühungen, die Betroffenen sicher und gesund nach Hause zu bringen, werden fortgesetzt", heißt es lapidar in Berlin. Das offizielle Schweigen geschehe im Interesse der Menschen, von denen sich elf seit dem 22. Februar dieses Jahres und vier seit dem 8. März in den Händen von Extremisten befinden.
Auch zu den Hintergründen der Entführung, ob es zum Beispiel um Lösegeld oder die Durchsetzung politischer Forderungen geht, gibt es keinen Kommentar. Die Berliner Diplomaten wissen im Tagesgeschäft üblicherweise sehr gut, offizielle Mitteilungen mit dem nötigen Hintergrundwissen und der Bemerkung "für Ihren Hinterkopf" anzureichern. Nicht im Falle der Sahara-Geiseln.
Das in die Untersuchungen eingeschaltete Bundeskriminalamt (BKA) hat eine Sonderkommission "Wüste" gebildet und schweigt eisern. Nicht einmal die Zahl der Entführten wollten die Beamten am Dienstag bestätigen. "Wir sagen dazu überhaupt nichts", lautet fast unwirsch der BKA-Kommentar. Es wird nicht einmal bestätigt, dass es sich um 15 Entführte handelt.
Allerdings sind diese Personen auf der für jedermann zugänglichen Homepage des BKA mit vollem Namen und Alter als "Vermisste in der algerischen Sahara" aufgelistet. Aus den ebenfalls vermerkten Kennzeichen der Autos und Motorräder, mit denen die Abenteuer-Urlauber in der Wüste unterwegs waren, lässt sich sogar der ungefähre Herkunftsort der Verschwundenen erkennen. Aber dennoch heißt es amtlich: "Kein Kommentar".
Am 14. Mai wird bekannt, dass 17 der ursprünglich verschleppten 32 europäischen Touristen nach einer Aktion algerischer Spezialkräfte frei kamen. Zwei Tage zuvor hatte sich Außenminister Joschka Fischer in Algier aufgehalten. Für kurzfristige Aufregung und Freude sorgten kurz nach der Befreiungsaktion Berichte, auch die übrigen 15 seien in Sicherheit. Das Dementi war ernüchternd.
Bei den "Kontakten auf unterschiedlichen Ebenen" handelt es sich nach Überzeugung von Insidern durchaus um Geheimverhandlungen. Mit welchem Ziel und über welche Stränge sie an welchem Ort geführt werden, bleibt indessen undeutlich. Satellitentelefone machen Kommunikation von beinahe jedem Ort der Welt aus möglich. Denkbar ist aber auch, dass Mittelsmänner im Spiel sind, die von Europa oder einem arabischen Land aus Kontakt nach Berlin und Bern halten.
Nach Zeitungsberichten vom Wochenende geht es den in Gruppen aufgeteilten Entführten, zu ihnen gehören auch vier Frauen, gesundheitlich gut. Die zwei Schweizerinnen sind 19 Jahre alt, die zwei deutschen Frauen sind 45 und 62 Jahre alt. Ein Bonner Mediziner meinte, so lange ausreichend Wasser vorhanden sei, bestehe keine akute Gefahr. Dass jüngere Menschen Strapazen dieser Art - glühende Hitze am Tag, Kälte in der Nacht - wahrscheinlich besser aushalten als Ältere, sei logisch.
http://www.rp-online.de/public/article/journal/13843
Also ich glaube nicht, dass da irgendwelche tödliche Würmer die Touristen verschlungen hätten. Sonderbar ist der Fall allemal. Könnte es sein, dass sie von der Wüste verschluckt wurden? Bei extrem weichen Ebenen, könnte der Wüstensand wie eine Art Sumpf wirken.
Aber dies ist nur ein Gedanke meinerseits. ;)
@Scott82
Nehme es mir nicht krumm, aber Du darfst wohl keine Nachrichten sehen oder Hören? Oder sollte Dein Beitrag ein Witz sein?
HAllo
Habt Ihr schon einmal über einen Sandsturm nachgedacht ?
Diese Menschen in der Wüste wiederzufinden, wenn Sie nicht mehr in Bewegung sind, ist FAST unmöglich.
Riker
Das Ende der Geiselnahme ist in Sicht aber verzögert sich seit gestern abend.
D ie Übergabe der 14 entführten Deutschen in Mali verzögert sich, der Bundesaußenminister sprach von einer extrem schwierig zu handhabenden Situation. Er hoffe, dass die Vermittlung der Regierung vor Ort zum Erfolg führten und alle Geiseln gesund zurückkehrten, sagte Joschka Fischer am Montagnachmittag.
Die Bundesregierung wolle kein Lösegeld zahlen, so der Grünen-Politiker. Unabhängig von dieser grundsätzlichen Haltung tue sie aber alles, um die Männer und Frauen freizubekommen.
Die Nachrichtenagentur dpa hatte zuvor aus Kreisen der Unterhändler in Bamako erfahren, dass der für die Übergabe ins Auge gefasste Zeitraum nicht mehr haltbar sei. Von einem Stillstand war die Rede.
Es gebe noch keine gesicherten Erkenntnisse, dass die Touristen aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden im Norden Malis bereits von ihren Entführern an Mittelsmänner übergeben worden seien, hieß es. Es sei unklar, in wessen Händen sich die Geiseln zur Zeit befänden.
Eine Transall-Maschine der Bundeswehr war am Morgen in Gao eingetroffen, um die Geiseln, die aus dem Norden des Landes per Flugzeug gebracht werden sollen, an Bord zu nehmen. Sie sollen dann nach Bamako geflogen werden, wo ein deutscher Sanitäts-Airbus wartet.
Erster Übergabeversuch gescheitert
Die eigentlich schon für Sonntagabend geplante Freilassung war nach übereinstimmenden Berichten von ARD und ZDF zunächst aus logistischen Gründen gescheitert. Die entführten Wüstenreisenden seien nicht zum verabredeten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort im Norden Malis zusammengeführt worden. Das Flugzeug, das sie abholen sollte, habe leer zurückkehren müssen. Vermutlich sei die Übergabe gescheitert, weil die Geiseln weit verstreut festgehalten worden seien.
Staatssekretär Jürgen Chrobog vom Auswärtigen Amt befindet sich seit Sonntag erneut zu Gesprächen über die Freilassung der Geiseln in Mali.
http://news.focus.msn.de/G/GN/gn.htm?snr=123378
Hoffen wir mal das Beste :)
wieso steht dieser thread eigentlich noch unter mysteriöse orte? an der sache ist ja nun wirklich wenig rätselhaft, höchstens eine verschwörung könnte man vermuten, auch wenn ich hierfür keine anzeichen sehe.
nubstyl0r
19.08.2003, 03:37
Es ist offiziell: Die 14 Sahara-Geiseln sind nach mehr als fünf Monaten frei und wohlauf. Malische Sicherheitskräfte bringen sie in die Hauptstadt. Am Dienstagabend geht es endlich heim nach Deutschland.
[...]
Quelle und ganzer Text: Mit dem Jeep in die Freiheit (spiegel.de) (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,261796,00.html)
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