Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gravitationsanomalien
In der Nähe von Rom soll es eine Stelle geben, an der eine Flasche, die man auf die Straße legt, bergauf zu rollen scheint. (Leider kenne ich nicht den Namen dieses Ortes). Ist dies nur eine optische Täuschung oder eine Gravitationsanomalie?
Es soll aber noch andere derartige ominöse Gravitationsanomalien geben, so in den USA im Bundesstaat Oregon und sogar in Deutschland in der Nähe von Kiefersfelden an der österreichischen Grenze: hier weicht an einen bestimmten Ort die Wachstumsrichtung der Bäume merklich von der Vertikalen ab!
Was ist bekannt über derartige Gravitationsanomalien?
Wo befinden sich überall auf der Welt solche Orte anormaler Schwerkraft?
Auffallend ist an allen Beispielen, dass diese Gravitationsanomalien auf einen sehr kleinen Bereich konzentriert sind und nicht großräumig auftreten.
Was könnte die Ursache derartiger Phänomäne sein?
Eine im Gestein eingeschlossene superdichte Form uns unbekannter Materie, deren Existenz von keiner unserer Theorien vorausgesagt wird?
( Diese ominöse Materie könnte eine maximale Dichte von 100 bis 1000 Tonnen pro Kubikzentimeter haben. Materie höherer Dichte würde unweigerlich in den Erdkern stürzen!)
Oder gar ein Hinweis auf eine kleine Hohlwelt, die sich genau an dieser Stellle unter der Erdoberfläche befindet?
Wurde eigentlich schon einmal an einer solchen Gravitationsanomalie gebohrt?
Wenn ja, mit welchen Ergebnis?
http://www.safeswiss.org/infoecke/naphanom.htm
http://www.borderlands.de/gravity.anomalies.php3
Dragonhoard
13.01.2003, 12:45
Die Anomalie in der Nähe von Rom habe ich schon selbst besucht. Sie liegt auf der Straße von Rom nach Castel Gandolfo. Eine optische halte ich für unwahrscheinlich, da es genügend Anhaltpunkte gibt, dass die Straße wirklich geometrisch bergab geht, wasser fließt auf ihr allerdings bergauf. Die Eindruckvollste Demonstration hatten wir durch einen Rettungswagen. Ich schätze das Gewicht auf etwa 1,8 - 2 Tonnen. Dieser Wagen hielt auf der Steigung an, mit der Schnauze nach bergab, dann löst der Fahrer die Bremsen und rollte mit deutlich steigenden Tempo berauf!
Ich hab auch davon gehört, dass es in Schottland und Norwegen solche Straßenabschnitte geben soll. Ich hab diese aber noch nicht besucht.
Warum war da dieser Rettungswagen ?(
Original von Dragonhoard
Die Anomalie in der Nähe von Rom habe ich schon selbst besucht. Sie liegt auf der Straße von Rom nach Castel Gandolfo. Eine optische halte ich für unwahrscheinlich, da es genügend Anhaltpunkte gibt, dass die Straße wirklich geometrisch bergab geht, wasser fließt auf ihr allerdings bergauf.
Ich habe sie auch Besucht. Allerdings habe ich mir ein Lot aus einen Stein und ein Stück Schnur gebaut. Ich hielt es an einen Pfeiler und habe das Ergebnis gesehen. Das Lot stand vom Baum weg und zeigte genau in die Richtung wie der Wasserlauf.
Die Anhaltspunkte die man wahrnehmen kann unterliegen der optischen Täuschung. Ich weis nicht ob Dir aufgefallen ist das man den Horizont nicht genau ausmachen kann. Das ist des Rätsels Lösung, meine ich.
Dragonhoard
14.01.2003, 13:43
@Tim:
Ich hoffe wir meinen das gleich Stück Straße.
Welchen Pfeiler hast du den da genommen?
Wir haben es damals mit einer kleinen Wasserwaage gemessen. Dort wo das Wasser einen "richtigen" Verlauf hat kann man auch die dazupassende Steigung messen. Wo das Wasser nach oben fließt zeigt die Wasserwaage auf einmal auch ein Gefälle an, obwohl die Straße sehr gleichmäßig ansteigt und erst sehr viel weiter oben eine deutlich erkennbare Kuppe hat. Ich kram einmal die Bilder heraus und scan sie ein.
Soweit ich mich erinnern kann, kann man den Horizont an dieser Stelle der Strasse überhaupt nicht sehen, außer die Kuppe der Straße.
@Dragonhoard
Pfeiler klingt natürlich nach Brücke oder so. Es war von einem riesigen Hinweisschild (mehr ein Werbeschild oder ein Wanderschild für diese Gegend). Allerdings liegt es auch schon ca.20 Jahre zurück. Oder es gibt in Italien mehrere solche Ecken. Aber ich denke schon das wir dieselbe Straßenecke meinen. Wie ich schon sagte; ohne Horizont nützten die gesamten Anhaltspunkte nichts. Für mich bleibt es eine optische Täuschung. Und natürliche Wassermassen fließen nun mal nur Abwärts. Und wenn mich nicht alles Täuscht braucht jeder Pilot einen Horizont,selbst wenn es ein künstlicher ist.(Segelflieger und Drachenflieger vielleicht mal ausgenommen)
Die Bilder welche Du gemacht hast wären schon Interessant mal hier zu sehen.
The shadow
16.01.2003, 01:41
Ja ja hier meldet sich mal wieder einer !!
Sowelche Orte gibt es nicht nur in Rom sondern auch in Polen
in borderland of ... wird ebenfalls darüber berichtet !!!
Dieser Ort wurde vor einigen Monaten genauer untersucht
und wie schon einst erwähnt interessiere ich mich
für Gravitation besonders , hier die Auswertung , man kann sogar eine CD vom Institut anfordern !!!Gravitationsanomalie (http://www.gravitation.org/start/Versuche/durchgefuhrt/_Gravitationsanomalien_in_Karp/_gravitationsanomalien_in_karp.HTM)
also auch mit gps wär ich vorsichtig -
wie auch mit der wasserwaage.
ich halte es für denkbar das auch jegliche
elektromagnetischen wellen dadurch beeinflusst werden.
solange dieses problem nicht vollkommen ausgeschlossen wird
- sind diese messungen auch nur ein theoretischer versuch
- basierend auf normale erscheinung (grundlage der messung).
bisher ist klar - das nichts klar ist :)
The shadow
16.01.2003, 13:50
das ist doch absolut Hirnrissig !!!!!!!
Das GPS ist ein Satellitengestütztes Navigationssystem das eigentlich für Militärische Zwecke entworfen wurde !!
Damit kann man seine Position bis auf einige cm genau
bestimmen . Die elektromagnetischen Wellen bleiben
vom Schwerefeld der Erde so gut wie unbeeinflußt , beim
durchwandern einer elektromagnetischen Wellen durch ein Gravitationsfeld gibt eine rotverschiebung , d.h. die Welle
verliert Energie und somit wird die Wellenlänge größer !!
Da das Gravitationsfeld der Erde sehr sehr schwach ist
ist diese rotverschiebung nicht Nachweisbar für heutige Geräte ,liegt im Bereich von 10^-23 m aber selbst diesen
Faktor gleicht dieses System aus , da es auf der Grundlage
der Allgemeinen Relativitätstheorie die Position berechnet !!!!! :nono:
das ist doch absolut Hirnrissig !!!!!!!
der meinung bin ich auch :)
denn du baust dein wissen ausschliesslich auf bekanntes auf
welches morgen oder evtl in xx jahren berichtigt wird.
sowas nennt man erfahrung machen und ist recht menschlich.
ein beispiel - bis heute sind nichtmal alle pflanzen auf der
erde bekannt - und schlimmer noch verhält es sich mit
naturbedingten faktoren.
was der mensch glaubt in messwerten zu bestimmen
ist ein in sich verdrehter und davon abhängiger eigenwert.
beruhend auf einer referenz - die nicht dazu geeignet ist.
das bisher einige damit zufrieden gestellt werden bedeutet
nicht im geringsten das es dadurch erklärt werden kann.
es handelt sich nur um den versuch - mit derzeitigen mitteln
etwas zu erreichen.
sowas ist nur möglich wenn alle ja und amen sagen.
und in dem moment stimme ich dir zu ..
das ist wahrhaftig hirnrissg :)
The shadow
17.01.2003, 02:22
Du tust mir echt leid !!!!!!
denn du baust dein wissen ausschliesslich auf bekanntes auf
welches morgen oder evtl in xx jahren berichtigt wird.
sowas nennt man erfahrung machen und ist recht menschlich.
Du hast sehr viel mit den ewigen Skeptiker gemeinsam
denen man Fakten auf den Tisch legen kann und die denoch
leugnen das es Dinge gibt die über unser Verstehen hinausgehen !!! Du fantasierst genauso wie die , und bist genausowenig bereit die Wahrheit zu akzeptieren !!!!!
Tue mir bitte einen gefallen und stelle Dich mit denen hintereinander in einer Reihe auf , ich möchte nicht soviel
Munition verschwenden.
Dragonhoard
18.01.2003, 17:40
@the Shadow:
Mal abgesehen von möglichen Laufzeitdifferenzen, die durch das Phänomen selbst ausgelöst werden könnten, wie nane meint, wäre ich mit der Genauigkeit von GPS-Geräten auch ein wenig vorsichtig.
Es stimmt schon, dass militärische Geräte sehr genau arbeiten, auch gibt es die Möglichkeit eines Sekundärabgleichs mit einer Bodenstation, aber das braucht eine recht umfangreiche Gerätschaft.
Die Genauigkeit der normalen Handgeräte liegt eher bei ein paar Metern als ein paar cm. Ich verwende solche Dinger selbst bei unsicheren Bergtouren, aber nehme sie nur als Anhaltspunkt, sonst kann es durchaus sein, dass man laut GPS auf festen Grund steht, aber in Wirklichkeit hängt man bereits längst über den Abgrund!
Ich hab die Bilder bereits gesucht, aber ich glaub die habe ich im "alten Archiv" bei meinen Eltern, aber vielleicht finde ich da heute oder morgen noch was.
Zum Thema Gravitationsanomalie nur mal folgendes:
Es gibt für fast jedes Land in Mitteleuropa sog. Schwerekarten im Handel. Die sollten nur wenig mehr als eine normale Landkarte kosten. (Unter folgendem Link findet ihr eine für Australien: http://www.down-under-info.de/augeo/grav1.html)
Sie stellen die so genannte Bouguer-Schwere dar. Diese ist ein Maß für das lokale Gravitationsfeld in dem folgende Faktoren berücksichtigt werden:
Höhenvariation:
Das Gravitationsfeld wird mit der Höhe schwächer. Wenn man das nicht herausrechnet nimmt man mit einen 100000 Euro Gravimeter nur ein Höhenprofil auf...
Geografische Effekte:
Berge und Täler stellen Massen dar, wenn ich an einem Berghang neben einem Tal eine Messung mache, verursacht das Tal ein Massedefizit. Aus diesem Grund wird rechnerisch Masse vom Berg ins Tal verlagert, ein komplizierter Prozeß aber nicht immer nötig.
Die geografische Breite:
Wer immer die Erde gebaut hat, er/sie hat schlamig gearbeitet. Weder ist sie im mathematischen Sinne rund, noch ist die Masse im Inneren gleichmäßig verteilt. Da die Menschen aber erst 4,7 Mrd Jahren nach abschluß der Bauarbeiten darauf gekommen sind ist die Garantie selbstverständlich abgelaufen. Was uns also bleibt ist die Effekte in Tabellen und Formeln festzuhalten und unsere Messungen zu korrigieren.
Sonstige Effekte:
Korrektur des Geräteganges (Gerät wird warm; Messergebnisse werden beeinflußt), ...
Was nach diesem Feuerwerk an Korrekturen übrig bleibt ist auf den Effekt des Untergrundes zurückzuführen also zum Beispiel schweres Gestein oder Hohlräume. Da der durchschnittliche Geophysiker mit zu kleinen Zahlen überfordert ist, wird das Schwerefeld in mGal angegeben ein mGal (gesprochen Milli-Gal; Gal kommt von Gallileo). Ein Milli-Gal entspricht 0.000001 m/s² die Erdschwerebeschleunigung entspricht ungefähr 9.81 m/s². Geophysikalische Annomalien liegen so bei zwischen einigen 10 und einigen hundert mGal. Keine dieser Anomalien ist auch nur ansatzweise stark genug Bäume schief wachsen oder Flaschen bergauf rollen zu lassen.
Wenn man argumentiert ein Schwereanomalie ist nicht nachzuweisen, weil die Geräte ja auch davon beeinflußt werden ist das falsch. Gravimeter sind dafür gebaut worden vom gravimetrischen Feld beeinflußt zu werden!
In den Schwerekarten der Gebiete von denen ihr hier redet, gibt es aber keine Gravitationsanomalien, also sind es optische Täuschungen. Mal abgesehen davon überlegt mal welche enorme Masse man im Boden konzentrieren müßte um eine Flasche Bergauf rollen zu lassen. Wir reden hier von Massen, wie sie kleine Monde im Sonnensystem aufweisen. Eine solche Masse auf so engem Gebiet würde unweigerlich durch die Erdkruste zum Erdkern gezogen werden. Das so etwas geschieht sieht man zum Beispiel alleine darin, das Salzstöcke aufgrund ihrer geringen Dichte innerhalb der Erdkruste nach oben steigen. Darüberhinaus würde man in einer Schwerekarte eine so fette Anomalie sehen, das einem Hören und sehen vergeht. Das wäre nebenbei gesagt ein echter Konstuktionsfehler der Erde.
p.s.
Eine für Deutschland signifikante Anomalie ist der Harz. Die Ursache liegt daran, das der Harz nicht wie ein normales Gebirge eine Gebirgswurzel hat, was widerum darauf hindeutet das er nicht dort entstanden ist wo er sich jetzt befindet sondern dahin verschoben wurde.
MaxPower
03.02.2003, 10:34
Schöne Erklärung; aber da jeglicher Bezug zu Ausserirdischen fehlt und eine optische Täuschung doch ziemlich banal ist, wirst du damit wenig Erfolg haben. Aber es war ein netter Versuch...
Dragonhoard
04.02.2003, 09:46
Die Erklärung würde ich nicht einmal als solche bezeichnen.
Die Schwankungen der Gravitation sind ja bekannt, leider habe ich ohne Erfolg ein Gebiet gesucht, dass eine negative Beschleunigung aufzuweisen hatte.
Aber wie du (ibg) ja selbst erwähnst sind die Schwankungen selbst viel zu gering um Flaschen oder Fahrzeuge nach oben rollen zu lassen. Also welche Erklärung hast du dann dafür?
P.S.: Ich hoffe meine bescheidene Schul- und Weiterbildung hat ausgereicht die Karten richtig zu lesen. :D
Hallo Dragonhoard,
was gefällt dir denn an der Erklärung denn nicht? Ist doch überzeugend. Gehen wir doch mal von den Fakten aus:
1.) Eine Flasche rollt!
Nach dem ersten Newtonschen Grundgesetzt gilt F=m*a, also
Kraft = Masse * Beschleunigung. Die Beschleunigung siehst du, die Flasche bewegt sich ja, eine Masse hat sie auch, also muß eine Kraft auf die Flasche wirken.
2.) Wir haben also eine Kraft die wirkt.
Bis hier besteht Einigkeit oder? Wenn wir ein Kraftfeld vorliegen haben, wirst du mir sicherlich zustimmen, das diese Kraft auch auf ein Pendel wirken müßte. Damit müßte ich mit einem Pendel ebenfalls eine Abweichung in der Rollrichtung der Flasche sehen. Denn warum sollte die Kraft aufhören zu wirken nur weil ich die Flasche an einem Strick in die Luft hänge?
3.) Wenn wir ein Kraftfeld vorliegen haben, dann muß es
auch ein Pendel beinflussen. Ein Gravimeter ist aber nichts weiter als ein hochempfindliches Quarzpendel. Das Gravimeter kann genau wie ein normales Pendel nicht unterscheiden welche Kraft einen Ausschlag verursacht. Es reagiert nicht auf Gravitation, es reagiert auf Kraftfelder. Genauer gesagt reagiert es auf Kraftfelder, die auf Massen wirken. Kurz gesagt: Jedes Kraftfeld, das auf eine Masse wirkt wird ein Gravimeter zum ausschlagen bringen.
4.) Die Frage ist nun gibt es signifikante Ausschläge von Gravimetern in den betroffenen Regionen? Die Antwort ist eindeutig nein. Das bedeuted es gibt kein auf Massen wirkendes Kraftfeld in der betroffenen Region, das über das normale Gravitationsfeld hinaus geht.
5.) Woher kommt die Kraft dann?
Die Ursache für Kraft ist immer ein Potentialunterschied, denn so ist Kraft physikalisch definiert. Wir haben kein räumliches Kraftfeld, denn ein Pendel wird ja nicht signifikant beeinflußt.
Wir suchen also eine Kraft, die zwar auf die Flasche am Boden, nicht aber auf das Pendel in der Luft wirkt. Was bleibt da übrig? Ein Höhenunterschied! Wenn wir also einen Höhenunterschied haben obwohl wir keinen sehen ist das was? Eine optische Täuschung!
Die Frage ist nun warum scheint die Straße Bergauf zu verlaufen, obwohl man es nicht erkennt? Der Mensch verdankt den überwiegenden Teil seines Sehens nicht seinen Augen, sondern seinem Gehirn. Die Pupille eines menschlichen Auges ist ca. 6mm groß und verhältnismäßig unregelmäßig geformt. Das menschliche Sehvermögen ist mit einer solchen Pupille nicht zu erklären, es ist nur zu erklären, wenn man berücksichtigt das ein Großteil der Information vom Gehirn ergänzt wird. Das Gehirn kann aber nur aus Erfahrungen Rückschlüsse ziehen, aus diesem Grund kann es unter bestimmten Umständen zu Fehlwarnehmungen kommen dies passiert vor allem in Situationen, in denen Bezugspunkte Fehlen. Zum Beispiel erscheint der Mond größer, wenn er näher an Horiziont steht. Das liegt daran, das es keine Vergleichsgrößen gibt, wenn er hoch am Himmel steht. Warst du mal in einem Bergwerk? Nicht in einem dieser 0815 saubergeputzten Besucherbergwerke, sondern in einem, in dem die Gänge nicht gerade sind, die Räume nicht senkrecht sondern unregelmäßig. Du wirst in bestimmten Situationen nicht sicher sagen können, wo genau unten ist weil jeder Bezug für unten und oben fehlt, der einzige Anhaltspunkt der bleibt, ist die Gravitationskraft, aber die kannst du nicht genau genug Orten um unter Tage sicher sagen zu können in welche Richtung ein Gang unter Tage abfällt.
Du machst es dir zu einfach, wenn du sagst: Da ist eine geheimnisvolle Kraft, die man nicht nachweisen kann weil sie nicht auf Meßgeräte wirkt. Meßgeräte sind nichts anderes als Probekörper in einer hochreinen ungestörten Umgebung. Die selben Kräfte, die selben Physikalischen Gestzte nichts magisches...
The shadow
05.02.2003, 00:03
@phoenix
Man hier ist doch noch nicht Hopfen und Malz verloren !!!!! :respect: :respect: :respect:
Ich kam mir hier schon ziemlich alleine vor !!!!
SeaRaven
05.02.2003, 00:58
@ the shadow
Du hast sehr viel mit den ewigen Skeptiker gemeinsam
denen man Fakten auf den Tisch legen kann und die denoch
leugnen das es Dinge gibt die über unser Verstehen hinausgehen !!! Du fantasierst genauso wie die , und bist genausowenig bereit die Wahrheit zu akzeptieren !!!!!
Tue mir bitte einen gefallen und stelle Dich mit denen hintereinander in einer Reihe auf , ich möchte nicht soviel
Munition verschwenden.
ich frag mich was dir sowas bringt. wieso glaubst du dass alles was der mensch als tatsache hinstellt auch so ist. das ist jediglich nur eine erklärung damit der mensch sich und seine umwelt erforschen kann. wenn man ausserirdische lebensformen hernimmt, dnan haben diese möglicherweise kom,plett andere auffassung die sich mit der zeit ändern. du kannst zum beispiel die gravitation hernehem, lies ienfach mal in der februar ausgabe des PM Magazins nach -> dort wird die gravitation also erdanziehungskraft nicht als die einzige möglichkeit gesehn sonder es werden auch andere theorien aufgestellt, die möglicherweise die wahrheit beinhalten. dann lernen wir im grunde nie aus.
The shadow
05.02.2003, 03:38
ich frag mich was dir sowas bringt. wieso glaubst du dass alles was der mensch als tatsache hinstellt auch so ist.
Das habe ich nicht behauptet !!!!
Zuersteinmal alle Theorien die wir haben sind Modelle , d.h.
sie beschreiben die Wirklichkeit nur zu einem bestimmten
grad nährungsweise , es gibt sehr gute Nährungen an die Wirklchkeit und es gibt sehr schlechte !!! Z.B. die Religionen sind auch Theorien
die die Welt beschreiben , da aber die Fakten Altersbestimmungen , Knochenfunde => hinweis auf Evolution
u.s.w diese nicht stützen sondern im Gegenteil wiedersprechen ( und da sind sich alle einig ) sind die Religionen sehr schlechte Theorien . Was ist also eine gute was eine schlechte Theorie ???
Eine gute Theorie sagt vieles vorraus , und erklärt sehr gut
das was man beobachtet . Zur Zeit haben wir 5 gängige Theorien die sich überlappen
Newton Mechanik , Thermodynamik ,Elektrodynamik
Relativitätstheorie , Quantenmechanik !!
Alle diese Theorien haben ihre Grenzen z.B. versagt die
Newtonische Physik bei hohen Geschwindigkeiten starken
Gravitationsfelder ... die Quantenmechanik ist nur für mikroskopische Objekte anwendbar versagt aber im
Makroskopische , wenn ich also etwas beobachte
dann versuche ich es aufgrund dieser Theorien zu erklären , wenn das nicht geht muß die Theorie erweitert werden oder wenn das nicht möglich ist muß eine neue Theorie geschaffen ( siehe Stringstheorie ) werden , die aber die andere wieder beinhaltet!!!! So wie die Relativtätstheorie die Newtonische Theorie bei sehr sehr sehr schwachen Gravitationsfelder schlussfolgert , gilt aber nicht umgekehrt !!!
zum beispiel die gravitation hernehem, lies ienfach mal in der februar ausgabe des PM Magazins nach -> dort wird die gravitation also erdanziehungskraft nicht als die einzige möglichkeit gesehn sonder es werden auch andere theorien aufgestellt, die möglicherweise die wahrheit beinhalten. dann lernen wir im grunde nie aus.
Nun ja also ich lese nicht die PM , habe glaube ich das letzte mal mit 14 gelesen denn ab 1991 wurde die echt schlecht ,
besser ist Spektrum der Wissenschaft oder bild der Wissenschaft !! Aber wenn ich das neueste in der Gravitationsforschung lesen möchte , dann bediene ich mich der Unilbibeliothek dort gibt es im Archiv
über 9000 Bänder von Physical Letters und alles was zum
Thema Gravitation geschrieben wurde findet man dadrin !!!
Ich will ja Deine PM nicht runter machen aber so manches ist echt lachhaft falsch wiedergegeben und selbst einer der im ersten Physik Semester ist erkennt das derjenige Wissenschaftjornalist noch nie sich mit Physik auseinandergesetzt hat .
dann lernen wir im grunde nie aus
Richtig erkannt !!!! Wir werden wohl immer bessere Theorien
entwickeln aber nei entgültige , soetwas wie die Weltformel
liegt noch in weiter ferne !!!
Dragonhoard
05.02.2003, 09:49
Na dann danke ich mal Shadow und Phoenix für die netten Einfürhungen in die Physik ...
@Shadow:
die Auflistung der 5 Theorie sind schön und gut, aber hast du dabei eigentlich bedacht, dass man von vielen weiß, dass sie überholt sind, namentlich Thermodynamik, aber nur weitergelehrt werden, weil es keine besser Theorie gibt!
Auch bei der Newton Theorie gehen einige Astrophysiker davon aus, dass es bei geringen Garvitationskräften einen anderen Zusammenhang zwischen Kraft und Masse gibt, nur als Beispiel.
@Phoenix:
Was mir an der Erklärung nicht gefällt ist, das sie keine ist.
ibg oder maxpower, oder beide zugleich, haben einerseits sehr gut die einzelnen Störungen des Gravitationsfeld beschrieben, aber mit verringerter Gravitation, und dann noch in solch geringem Ausmaß, kann man das Phänomen nicht erklären. Es müßte eine Art negative gravitative Kraft auftreten um diese Effekte zu erklären. Dein Gravimeter müßte an einem solchen völlig unsinnige Werte anzeigen, da er ja auf eine nach unten gerichtete Kraft geeicht wurde.
Rein geografisch betrachtet geht diese Straße bergauf, es wurde Mitte der 90er mit Hilfe von Nivelliergeräten vermessen, und dabei wurde der optische Eindruck der Steigung bestätigt.
Ich bin weit weg davon zu sagen, dass hier Zauberei oder Aliens dafür verantwortlich zeigen. Aber es handelt sich hier um ein Phänomen, dass offensichtlich nicht mit den herkömmlichen Theorien zu erklären ist. Nur ein kleines Beispiel über das sich heir anscheinend noch niemand Gedanken gemacht hat: wenn es dort eine so große negative Gravitationskraft gibt, dass Flasche oder Wasser noch oben rollen, wie kann man dort eigentlich noch stehen? Man müßte ja ständig über dem Boden schweben. Auch wenn der Effekt nur wenige cm über dem Boden auftritt, wie kann dann ein Rettungswagen im beobachteten Ausmaß davon betroffen sein?
All diese Unstimmigkeiten regen mich eher zu Nachdenken an, wie man dass mit einem Mindestmaß an neuen Tehorien erklären kann. Die Meinung das kann und darf nicht sein finde ich ist nicht der richtige Weg. Wie soll sich die Physik weiterentwickeln, wenn jeder sich auf seine Theorie setzt, und wenn ein Problem auftaucht das nicht sofort erklärt werden kann, jeder schreit: das kann nicht sein, das widerspricht unseren Gesetzen! (so geschehen bei den Tunnelexperimenten des Prof. Nimtz, als Beispiel).
Wir sollten eher die Unstimmigkeiten als Anregung sehen, wenn wir alle möglichen Unstimmigkeiten mit unseren Theorien erklären können, dann wäre das ja ein sehr schöner Hinweis auf die Richtigkeit der Idee.
@dragonhoard
sehr gute ausführung :)
besser hätte ich es nicht darlegen können.
stufenlose begeisterung ..
ohne frage - so kommt man dem ziel näher.
graviton
12.09.2003, 19:40
Hallo,
unter dem o.g. Titel läuft am Sonntag, 14.9., um 22:50 Uhr in SAT-1 in der Serie "Planetopia" ein Filmbericht zum Thema "Gravitationsanomalien".
Man kann gespannt sein, ob die das da offen und sachlich darstellen oder wieder nur alles anzweifeln.
Näheres unter: http://www.planetopia.de/index1.htm
Viele Grüße
graviton :dance:
danke für die imfo werds mir angucken mal sehen was die so zeigen und sagen :D
Für sowas gibt auch den http://forum.grenzwissen.de/images/top_calender.gif oben in der Leiste :) Termin wird dann unten angezeigt.
Dragonhoard
06.10.2003, 00:04
Hat jemand den Planetopia-Bericht gesehen? Mich würde es interessieren was da berichtet wurde.
Ich selbst hab schon die Anomalie bei Castel Gandolfa persönlich erlebt. Und ich muß sagen, das ist wirklich beeindruckend. Ich glaube ich habe die Geschichte schon mal erzählt, aber hier nochmal.
Als wir dort waren, da kam ein Rettungswagen die Strasse entlang. Schon aufgrund des Erscheines des Wagens konnten wir ausschließen, dass der Weg dort bergab führte. Der Wagen kam ganz eindeutig über eine Kuppe gefahren.
Dann blieb er auf dem betreffenden Teilstück stehen, optisch zeigete der Wagen mit der Schnauze bergab. Der FAhrer löste die Bremsen und kuppelte aus, und der Wagen rollte zu unserem Erstaunen bergauf. Der Krankenwagen hatte mind. 2 Tonnen Gewicht, also da ist schon eine Steigung nötig um den Wagen in Bewegung zu setzen.
Wir haben dann Versuche mit Wasser gemacht, immer mit dem selben Ergebniss es floß immer bergauf.
Ob ihrs glaubt oder nicht, aber rein mit den Möglichkeiten die mir damals zur Verfügung standen kann ich eindeutig bezeugen dass es sich hier um eine Gravitationsanomalie handelt.
Gerne würd ich nocheinmal mit Vermessungsgerät dorthin fahren und die ganze gegend vermessen, aber bisher fehlte mir einfach die Ausrüstung, solche Gerätschaften sind nicht wirklich billig.
War sonst schon mal jemand dort, und kann meine Beobachtungen bestätigen?
Schade dass das Thema geschlossen wurde, ich wollte auf die Kilimandscharo-Folge von ZDF-Expedition "Im Land in dem das Wasser aufwärts fliesst" (oder so ähnlich) hinweisen, in dem von einem ähnlichen Phänomen berichtet wird, dieses aber sehr gut mit der Ingenieurkunst derer erklärt wird die die Bewässerungssysteme angelegt haben.
Dragonhoard
06.10.2003, 09:35
Eigentlich wurde das Thema gesperrt, weil es schon Beiträge unter "Gravitationsanomalien (http://forum.grenzwissen.de/thread.php?threadid=1167&page=2&sid=) " gibt.
Ich ersuche euch dort weitere Beiträge zu posten, die Beiträge hier werden in den nächsten Tagen zum oben genannten Thema verschoben.
El Chupacabra
24.01.2004, 19:24
Ich war jetzt lange Zeit offline und nicht mehr im Forum und erhoffe mir eine langsame Einbürgerung zurück ins Forum ;) :D
Ob der folgende Artikel hier perfekt aufgehoben ist, da bin ich mir nicht sicher (Es geht z.b. um den Oregon-Strudel und dortige Schwerkraftphänomene, aber auch andere Dinge. Außerdem weiss ich nicht genau, ob er schon im Forum besprochen wurde), aber interessant ist er allemal:
Kann Wasser bergauf fließen?
Unglaubliche Behauptungen und die Schwierigkeit, diese zu widerlegen
Sind die Naturgesetze an allen Orten und zu jeder Zeit gültig, oder gilt auch hier, im Bereich des exakten Messens und Prüfens, der Grundsatz, nach dem bekanntlich Ausnahmen die Regel bestätigen? Ein Stein fällt zu Boden. Wasser fließt bergab. Das kann gar nicht anders sein, denn die Schwerkraft, die Gravitation, ist überall auf der Erde vorhanden, und sie übt auf alles eine Anziehungskraft aus, was Masse hat. Das haben schon Galilei, Newton und Kepler erkannt und formuliert. Ohne Schwerkraft würde unsere Welt nicht existieren, sie würde sich in alle ihre Bestandteile auflösen. Als vierte der uns in der Natur bekannten Grundkräfte ist sie die schwächste und zugleich die mächtigste, die am weitesten in den Raum hineinreicht. Sie ist auch die beständigste aller Grundkräfte. Sie kann nicht durch andere Kräfte beeinflußt oder aufgehoben werden. Und sie ist zugleich die rätselhafteste aller Naturkräfte. Sie ist da, sie ist spürbar. Doch bis heute steht eine physikalische Theorie aus, die sie erklären, die sie eingliedern kann in das mathematische Zusammenspiel aller Naturkräfte.
Sollte es Ausnahmen geben in diesem fundamentalen Bereich, wo alles, was Masse ist, zu Boden gezogen wird? Was wäre, wenn das Wasser plötzlich bergauf fließen würde statt wie sonst allein bergab? Sollte es nur eine Ausnahme geben, hier im elementarsten Bereich der Kräfte, durch die die Welt im Innersten zusammengehalten wird, so würden die Grundfesten des Universums ins Wanken geraten.
Zumindest die religiöse Überlieferung kennt solche Ausnahmen. Jesus soll bekanntlich der Schwerkraft getrotzt haben und zu Fuß über das Wasser gelaufen sein: "Jesus bedrängte die Jünger, in das Schiff zu steigen und das jenseitige Ufer zu erreichen, bis er das Volk gehen ließ. Und als er das Volk gehen gelassen hatte, stieg er allein einen Berg hinauf, um zu beten. Als es Abend geworden war, war er allein dort. Das Schiff aber war schon viele Stadien vom Land entfernt, und es wurde bedrängt von den Wellen, denn der Wind war entgegengesetzt. Aber zur vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen, indem er auf dem Meer umherging. Als die Jünger ihn sahen, wie er auf dem Meer umherging, gerieten sie in Schrecken, und sie sagten, daß es ein Gespenst ist, und sie schrien vor Furcht. Doch sogleich redete Jesus zu ihnen und sprach: Habt guten Mut, ich bin es, fürchtet euch nicht!" (Mt. 14,22-27)
Einmal der Erdenschwere entrinnen, leicht wie eine Feder alles abschütteln, was einen zu Boden zieht, das ist schon häufig Wunschbild religiöser Phantasie gewesen:
Von Joseph von Copertino, einem italienischen Mönch des 1 7. Jahrhunderts, wurde erzählt, er habe sich - ähnlich wie Philippus in der Apostelgeschichte des Lukas - nach Belieben in die Luft erheben können, und nicht nur das, er habe dabei auch Gepäck und Passagiere befördern können. Einmal erhob sich der Mönch sogar vor dem Herzog Friedrich von Braunschweig-Lüneburg in die Luft, und der mißtrauische Lutheraner wurde gezwungen, das Wunder anzuerkennen. Aber nicht nur Personen entziehen sich der Schwerkraft, will man den Legenden Glauben schenken, sondern - es wird noch kurioser - auch Gegenstände scheinen sich dem Drang zu widersetzen, der Erdenschwere gehorsam zu sein. Im 1 7. Jahrhundert besuchte der französische Arzt Jacques Poncet das Kloster Bizan in Äthiopien und gab hinterher eine erstaunliche Beobachtung zu Protokoll: "Ganz dicht neben der Epistelseite des Altars schwebte in der Höhe eines erwachsenen Mannes ein vier Fuß langer, runder und ziemlich dicker Stab. Da ich argwöhnte, es könnte irgendein unsichtbarer Trick im Spiele sein, erbat und erhielt ich vom Abt die Erlaubnis, mich ganz nach meinem Belieben von der Wahrheit des Unglaublichen zu überzeugen. Ich führte mit der Hand einen anderen Stock oberhalb und unterhalb und nach allen Seiten um den Wunderstab herum und stellte fest: Es gab nicht den geringsten Zweifel, daß der Stab wirklich frei in der Luft schwebte. Da ich keine natürliche Ursache für eine so wundersame Erscheinung zu entdecken vermochte, konnte ich mich von meinem Erstaunen kaum erholen."
Das erinnert an eine Schilderung von der Weltausstellung 1893 in Chicago, auf der der Physiker Nikola Tesla den staunenden Besuchern ein fliegendes Ei vorführte, das über einem Kissen schwebte und sich dabei drehte. Aber das ging nun wahrhaft mit rechten Dingen zu, denn das Ei wurde von den magnetischen Kräften eines elektrischen Drehfeldes in der Luft gehalten.
Schwerkraftumkehr - ja oder nein?
Die Berichte, die hier bisher vorgestellt wurden, haben allesamt den Nachteil, daß sich ihr Wahrheitsgehalt nicht mehr nachprüfen läßt. Joseph von Copertino, der fliegende Mönch, ist tot. Und der fliegende Stab von Bizan ist auf unerklärliche Weise verschwunden, nachdem er über zwei Jahrhunderte staunende Betrachter in Verblüffung versetzt hatte. Doch Berichte über angeblich unerklärbare Schwerkraftphänomene sind deshalb in der Gegenwart noch lange nicht verstummt. Solche Berichte betreffen heute nicht nur einzelne Personen oder Gegenstände, sondern gleich ganze Landschaftsformationen:
In einem neueren Buch des Journalisten und Sachbuchautors Viktor Farkas über unerklärliche Phänomene jenseits des Begreifens wird berichtet: "Schon wenn man sich dem berühmten Oregon Strudel am Strand des Sardine Creek nähert, merkt man deutlich, daß hier nicht alles so ist, wie es sein sollte. Pferde beginnen zu scheuen, Vögel wechseln abrupt die Flugrichtung, und Bäume zeigen einen absonderlichen Neigungswinkel. Der Strudel selbst ist eine annähernd runde Zone mit einem Durchmesser von ca. 55 Metern, die in einem 90-Tage-Intervall leicht schwankt. Im Inneren dieses Zirkels ruht eine alte Holzhütte, die vor hundert Jahren als Münzprüfbüro diente. Der Einfluß des Strudels war jedoch so störend, daß sie 1890 aufgegeben wurde. Damals stand sie noch hügelaufwärts, glitt aber im Lauf der Zeit mit einem Teil des Erdreichs unaufhaltsam in den Sog des Strudels. Dort steht sie heute noch, von seltsamen Kräften verzerrt und verdreht. Betritt man sie, befindet man sich "in einer Welt, wo andere Naturgesetze zu gelten scheinen. Man fühlt sich zur Erde gezogen, als sei die Gravitation plötzlich stärker geworden. Ganz automatisch nimmt man eine schräge Körperhaltung in Richtung des Strudelzentrums ein, um den Schwerkraftsog auszugleichen. Lehnt man sich in die Gegenrichtung, fühlt man, wie das Zerren unsichtbarer Hände noch mehr zunimmt. Zigarettenrauch beginnt sich spiralförmig zu drehen. Runde Gegenstände rollen - je nachdem wo man sie plaziert - aufwärts oder auf einer ebenen Fläche vorwärts, in Richtung auf den Mittelpunkt des Strudels. In die Luft geworfene Papierschnipsel spiralen in der Luft wie der Zigarettenrauch. Es ist extrem unheimlich und daher klarerweise eine Touristenattraktion. Was es sonst ist, weiß niemand."
Das sind die Erfahrungen, die jeder Besucher auch heute noch dort sammeln kann. Gibt es dafür physikalische Erklärungen? Scheinbar nicht. Es gibt keine noch so schwere mineralogische Gesteinsbeschaffenheit, die solch eine Störung des irdischen Gravitationsfeldes hervorrufen könnte. Denkbar wäre die Anwesenheit besonderer Massekonzentrationen, deren Eigenanziehungskraft das Schwerefeld der Erde zu beeinflussen vermag, ähnlich wie das Schwerefeld des Mondes in viel größerem Maßstab verantwortlich ist für das seltsame Phänomen der Gezeiten an den Küsten der Weltmeere. Wären solche Massekonzentrationen nach neuesten physikalischen Theorien über die Entstehung des Universums denkbar, auch wenn es sich dabei um eine unsichtbare Form von superschwerer Materie handeln würde?
Dort jedenfalls, am Oregon-Strudel, wurde nach Ursachen für dieses Schwerephänomen geforscht. Farkas schreibt: "Die Wissenschaft mußte kapitulieren, allerdings nicht kampflos. Man maß, registrierte, spektroskopierte, untersuchte und experimentierte. Ergebnis: null. Elektromagnetische Felder waren irgendwie im Spiel, aber das erklärte nicht den Einfluß auf jede Materie. Welche Kraft dafür '. verantwortlich ist, daß sich Golfschläger, Besen, Stöcke etc. in einem Neigungswinkel von 10 Grad im Gleichgewicht befinden, daß ein 15 Kilo schwerer Stahlball an seiner Kette schräg herunterhing und nur mit Mühe aus der Richtung zum Zentrum des Strudels gezogen werden konnte, entzog sich ebenso jeder Vorstellung wie die Frage, wieso Lichtmesser und Kompasse innerhalb des Strudels verrückt spielen. Es entzieht sich auch heute noch jeder Vorstellung. Sicher ist nur, daß die Naturgesetze an diesem seltsamen Ort ein wenig anders sind. Der Oregon Strudel hat fünfundvierzig Meilen entfernt, in Camp Burch, Colorado, einen kleinen Bruder. Auch dort agieren seltsame Gravitationskräfte, allerdings nicht so ausgeprägt wie in Oregon. Und in New Brunswick, Kanada, kennt man den ,Magnetic Hill', wo Autofahrer im Leerlauf bergauf und mit Gas bergab fahren. Solche Bocksprünge der Natur sind zwar bizarr, gelegentlich auch unheimlich, aber nicht wirklich schreckenerregend."
Das muß einem doch den Boden unter den Füßen wegziehen, wenn das alles wahr sein sollte. Es scheint sie also doch zu geben, die berühmten Ausnahmen von der Regel, unnormale Abweichungen vom Normalen. Doch um es gleich vorwegzunehmen: Es sollte sich am Ende zeigen, daß auch hier alles mit rechten Dingen zuging. Aber bis dahin war es noch ein langer Weg des Recherchierens. Über jene hier nur kurz erwähnte Schwerkraftanomalie des Magnetic Hill in Kanada konnte ich in einem anderen Buch näheres erfahren. Andrew Tomas schreibt dazu: "Eines der spektakulärsten Beispiele ist der Magnetic Hill in der Nähe von Moncton, New Brunswick, Kanada, wo Autos ohne Motorkraft bergauf fahren. Die Schwerkraft kehrt ihr Gesetz am Fuß des Hügels um, und sobald die Fahrer die Zündung ausschalten und den Fuß von der Bremse nehmen, werden ihre Wagen durch eine unsichtbare Kraft bergauf gezogen."
Auch hier versagen, wie berichtet wird, die herkömmlichen Erklärungsmöglichkeiten der Physik: "Im allgemeinen wird angenommen, daß eine Konzentration magnetischen Eisens in großer Tiefe für diese Erscheinung der Schwerkraft verantwortlich ist. Jedoch zieht ein Magnet oder ein stark magnetischer Magnetit angeblich nur Metall an. Aber der Magnet des Magnetic Hill beeinflußt nicht ausschließlich metallische Gegenstände, sondern auch andere - einen Holzstock oder einen Gummiball zum Beispiel. Unter bestimmten Bedingungen kann an manchen Stellen sogar das Wasser bergauf fließen! Diese Kraft wirkt sich auch auf Menschen aus, und es gibt viele Zeugen, die ihren ungewöhnlichen Einfluß bestätigen. ,Dort ist etwas im Boden. Man fühlt es in seinen Knochen. Es überläuft einen ein Frösteln. Man wird dabei fast schwindlig', schreibt ein Tourist." Ein ähnliches Phänomen wie beim Oregon-Strudel, nur nicht räumlich so eng begrenzt wie dort. Eine unbekannte Form von Materie müßte, wenn es eine physikalische Erklärung für diese Phänomene geben soll, dafür verantwortlich sein.
Augenzeugen und Augentäuschung
Gerade als ich in meinen Überlegungen so weit gekommen war, wurde ich auf eine Fernsehsendung aufmerksam gemacht, in der es auch um Gravitationsanomalien gehen sollte: Anfang November 1992 wurde in einer Sendereihe des Privatfernsehens mit Rainer Holbe über Esoterik ein Filmbeitrag aus Italien ausgestrahlt. Ungefähr 30 km südöstlich von Rom auf der Via dei Laghi, in der Nähe des Ortes Rocca di Papa, gibt es einen Straßenabschnitt, wo die Gesetze der Schwerkraft auf dem Kopf stehen. Im Film wurde gezeigt, wie Wasser bergauf fließt, Autos und Fahrräder von selbst bergauf rollen. Eine auf die Straße gelegte Wasserwaage zeigte dort, wo eine Steigung zu erwarten wäre, ein Gefälle an.
Ein zu diesem Phänomen befragter Diplom-Geologe, Dr. Johannes Fiebag, erklärte im Film: ,Wenn die Wasserwaage zeigt, daß wir dort hinten eine Steigung statt eines Gefälles haben, dann könnte es sich um eine optische Täuschung handeln. Oder aber wir haben es tatsächlich mit einem unerklärten Gravitationsphänomen zu tun, das natürlich dann auch die Wasserwaage verfälscht. Letztlich ist das im Moment schwer zu entscheiden, und im Moment stehen wir hier vor einem Rätsel."
Der Film wirkte zunächst sehr überzeugend. Doch ein Film im Fernsehen wird nur zweidimensional übertragen, und wo ein dreidimensionales Bild auf zwei Dimensionen in der Abbildung verringert wird, sieht ein Gefälle genauso aus wie eine Steigung. Leben wir tatsächlich in einer Welt, in der Steine nicht nur bergab, sondern auch bergauf rollen können? In der Wasser auf der einen Seite des Berges bergauf fließt, um dann, auf der anderen Seite, bergab zu fließen, oder vielleicht auch bergauf, oder einfach verschwindet - auf was kann man sich in dieser Welt denn noch verlassen, wenn auch sie, die beständigste, die zuverlässigste, die Erdenschwere, nicht mehr zuverlässig ist? Zwei Monate später traf ich auf einer Tagung einen Pfarrer aus einem Bergwerksort am Harz, der auf einer Gemeindefahrt nach Neapel und Florenz im Sommer 1992 an jenem Stück der Via dei Laghi hielt, wo das Wasser bergauf floß: "Der Busfahrer hielt am Fuße des Hügels an und legte den Leerlauf ein. Zuerst langsam, dann allmählich kam der Reisebus ins Rollen und rollte mit über 30 Personen wieder bergauf. Es war ein Polizist und ein Ingenieur dabei, die das bestätigen können. Da war kein Trick dabei." Der erste Augenzeuge, der die Wirklichkeit des Phänomens bezeugen konnte. Nun war mein Interesse nicht mehr zu bremsen. Ich wollte selbst sehen, was ich bis jetzt nur vom Hörensagen kannte. Doch bevor ich mich auf den Weg machen wollte, entschied ich mich, erst alle Fachleute anzuschreiben, die mir Auskunft geben konnten, was für Erklärungsmöglichkeiten hier in Frage kämen. Ich schrieb an zwei geophysikalische Institute in Italien, an zwei Institute an der amerikanischen Westküste und an zwei Institute in Kanada. Ich bekam bisher vier Rückmeldungen. Auf meine Anfrage in Sachen des Magnetic Hill erhielt ich vom »Geological Survey of Canada« in Ottawa folgende Antwort: "Beim Magnetic Hill nahe Moncton handelt es sich um eine sehr wirkungsvolle optische Täuschung, eine große Touristenattraktion. Ich kenne keine ernstzunehmenden Abhandlungen darüber, die etwas anderes behaupten. Ich glaube, es gibt ein ähnliches Phänomen in Ayrshire, Schottland, auch eine optische Täuschung. Ihr ergebener R. A. Gibb, Direktor."
Dasselbe trifft auch für die im Fernsehen gezeigte Gravitationsanomalie bei Rocca di Papa in Italien zu. Das bestätigten mir zwei italienische Geophysiker aus Rom und Mailand. Und die geologische Erkundungsabteilung des amerikanischen Innenministeriums antwortete auf meine Anfrage, ob es natürliche Erklärungen für die beobachteten Phänomene am Oregon-Strudel gibt: "Die meisten angesehenen Wissenschaftler meinen, daß diese Touristenattraktion durch eine überraschende Wahrnehmungstäuschung zustande kommt, durch die Touristen angezogen und fasziniert werden. Wenn die Wände eines Gebäudes nicht vertikal und sein Fußboden nicht gerade sind, obwohl die Besucher glauben, daß das Gebäude korrekt gebaut ist, ist die Öffentlichkeit eher geneigt zu glauben, daß die Schwerkraft an dieser Stelle anomal sei als zu denken, das Gebäude befände sich in einer Schieflage. Es gibt dort keine ungewöhnlichen Schwerkraftanomalien, die durch die Geologie dieser Gegend bedingt wären oder ähnliche Touristenattraktionen, die auf derselben psychologischen Wahrnehmungstäuschung aufbauen. Touristen werden trotzdem durch solche Erfahrungen fasziniert. Der Erdrutsch dort mag teilweise verantwortlich sein für die ungewöhnliche Schieflage des alten Münzprüfbüros und der Bäume an diesem Ort. Vielen Dank für Ihr Interesse an der geophysikalischen Forschung der USA, Ihr ergebener Mark Bonito." Die scheinbaren Gravitationsanomalien hatten psychologische und keine physikalischen Ursachen. Das war des Rätsels Lösung. Die Leute sehen das Wasser bergauf fließen, weil sie glauben, daß es bergauf fließt, obwohl sie auf einem Gefälle stehen. Es ist dieser Glaube, durch landschaftliche und gegenständliche Illusionen genährt, der die Leute in die Irre führt. Hier zeigt sich, was die Wahrnehmungspsychologie schon lange weiß, daß der Mensch viel eher geneigt ist, seinen Augen zu vertrauen als seinem Gleichgewichtssinn. Alle meine Spekulationen verdankten sich derselben Wahrnehmungstäuschung, die dort die Menschen optisch in die Irre führte und mich hier gedanklich in die Irre führte. Die Erdenschwere bestimmte wieder mein Denken, und damit einher ging ein unmerkliches Gefühl der Erleichterung: Die Gravitation, jene schwächste und zugleich beständigste aller Naturkräfte, hat sich immer noch als zuverlässig erwiesen. Die Wirklichkeit selbst führt uns nur an der Nase herum, wenn wir den Grundkräften mißtrauen, auf denen sie beruht.
Wären hier Ausnahmen denkbar, wäre es denkbar, der Schwere nicht mehr gehorsam zu sein, dann wäre es auch denkbar, ihr zu entrinnen, allem zu entfliehen, was niederdrückt und einen herabzieht. Und zwar nicht mehr durch große Mühe und Arbeit und nur für begrenzte Augenblicke, sondern mit Leichtigkeit und ganz nach Belieben für eine ganze Ewigkeit.
Ja, in letzter Konsequenz wäre es denkbar, sie, die Mutter Erde ganz von uns zu stoßen - sie, die uns hervorgebracht hat und bei sich hält, sie, die durch unseren Widerwillen gegen jedes ökologische Sich-Einfügen in das Zusammenspiel des geschöpflichen Lebens uns die Lebensgrundlage zunehmend verweigert - sie von uns zu stoßen und zurückzulassen wie eine ausgepreßte Zitrone.
Die Schwerkraft kettet uns an die Erde, und sie konfrontiert uns mit unserem ökologischen Fehlverhalten: ob FCKW oder Kohlendioxid, saurer Regen oder Ozon an Sonnentagen, was wir von uns geben in die Lüfte, um es loszuwerden, zieht die Schwere wieder in die Tiefe. Die Kraft, die uns Bestand gibt und unserm Leben Bodenständigkeit verleiht, droht uns zu ersticken, wenn wir auf Kosten unserer Umwelt leben. Könnte man die Schwerkraft aufheben, dann bräuchten wir uns nicht zu ändern. Wir könnten den Planeten, den wir ausgebeutet haben, von uns stoßen und uns mit Leichtigkeit im All jene neuen Welten schaffen, die in Science-fiction-Filmen bereits wirklich werden. Doch zum Glück ist das nur Einbildung. Die Erde wird uns auch weiterhin beharrlich festhalten, auch wenn wir nicht mehr an ihr festhalten wollen.
Q: http://bs.cyty.com/menschen/e-etzold/archiv/papers/gravitat.htm
Desert Rose
24.03.2004, 16:32
Habe hierzu noch ein paar Links parat. :D
Hier:
Wenn Wasser bergauf fließt - Wiener Zeitung (http://www.wienerzeitung.at/frameless/lexikon.htm?ID=12406)
Gegenstände, die den Berg hinauf rollen (http://www.s-line.de/homepages/keppler/gravitation.htm)
Die Wasserwaage zeigt anstelle einer Steigung ein etwa 5-prozentiges Gefälle an. Ist es also doch nur eine Täuschung, oder handelt es sich tatsächlich um eine Gravitationsanomalie, die dann natürlich auch die Wasserwaage beeinflussen würde?
Gravitationsanomalien in Italien und Polen (http://www.fosar-bludorf.com/archiv/rocca.htm)
Also ich denke auch, das wenn es sich um eine solche Anomalie handelt, das die Wasserwaage ebenfalls eine "falsche" Messergebnis liefern würde. :et13: ?( :roll:
Hallo zusammen
Nachdem ich lange in eurem Forum stöberte und das thema "gravitationsanomalien" nicht gefunden habe, dachte ich mir ich stell dies mal zur Diskusion!
Neben dem kleinen Dorf Rocca di Papa in der Nähe von Rom, führt eine Strasse am Albanersee vorbei, an welcher es zur einer seltsamen gravitationsanomalie kommt. Flaschen, Autos, Busse und sonstige runde Gegenstände rollen die Strasse "rauf".
Aber am besten ihr lest selber: :D
http://www.fosar-bludorf.com/archiv/rocca.htm
Wart ihr schonmal dort? Habt ihr schon von dem gehört?
Würde mich interessieren.
Hab noch nichts davon gehört und war auch noch nicht dort, aber geben sie nicht selber am Ende eine Art Begründung ab. Das an beiden Stellen heiße unterirdische Quellen waren oder sind, wird doch wohl kein Zufall sein.
Die Tatsache das sie unten noch schön Werbung für ihr Buch machen, spricht nicht gerade für sie. Wahrscheinlich, wie man schon an der Passage mit Gallileo erkennen kann, wollen die vielliecht nur ein paar unheimliche, aber werbewirksame Storys in ihrem Buch verkaufen. :et2:
Ich habe einen weiteren Link gefunden:
http://www.s-line.de/homepages/keppler/gravitation.htm
macht euch selbst ein Bild.
@Beld, und wenn es so wäre das es unterirdische Quelle hätte und sie für diese Anomalie zuständig wären, so müsste dies genauer erforscht werden.
Es gibt schon ein Thema hier: Hier (http://forum.grenzwissen.de/thread.php?threadid=2686&sid=&hilight=Gravitation&hilightuser=0)
Aber nur mal so vorweg. Es ist nichts Besonderes an solchen "Phänomenen". Vor kurzem kam ein etwas längerer Bericht darüber im Fernsehen und er war ausschließlich aus Deutschland. Auch hier zu Lande gibt es z.B. Wasser was Bergauf fließt oder Autos welche Bergauf rollen und zwar ohne das der Motor läuft. Fragt mich aber nicht was für eine Sendung oder in welcher Gegend es war. Wenn sich keiner weiter Meldet zu der Sendung suche ich mal bei den Wissenschaftssendungen nach.
Um es noch zu erwähnen, ich war schon im Dorf "Rocca di Papa" aber nur im Urlaub und auf der Durchreise. Dies ist auch schon ca. 15 Jahre her. Als unser Reisebegleiter uns darauf hinwies was das für ein Ort sein soll, habe ich folgendes gemacht.
Ich stellte mich an die Strasse und rannte los. Für die anderen Reisenden lief ich Bergauf, ich selbst lief Bergab. Nun, wie kann ich dieser Erkenntnis nur so sicher sein. Ganz einfach erklährt. Jeder kennt bestimmt das Gefühl wenn er Bergauf oder Bergab läuft.
The shadow
05.04.2005, 21:42
Dazu gibt es eine Untersuchung!
aber liest selbst:
Gravitationsanomalie (http://www.gravitation.org/Bericht_Natuerliche_Gravitationsanomalien_TJ1.pdf)
ist ein pdf Dokument.
Rocca die Papa ist schon einiges länger bekannt. Ich glaube 1995 oder sogar noch früher gab es mal einen Bericht darüber.
Allerdings scheint es so, als würden immer mehr Stellen endeckt werden.
Hätte jemand auch aus der Schweiz, Österreich usw... auch noch ein paar Infos?
Gruss
also das Rätsel wäre ja gelöst, thx shadow
und zest, nein mir ist ausser polen und italien nichts bekannt
The shadow
08.04.2005, 14:46
Also diese Gegenden sind auf optische Täuschungen zurück
zu führen, aber es gibt tatsächliche Gravitationsanomalien, diese sind aber nicht lokal gebunden, also sind nicht immer am gleichen Ort. einige treten wärend Sonnenfinsternissen auf.
Zum Beispiel ändert sich die Richtung und der Pendelausschlag eines Pendels das sich bei einer Sonnenfinsternis im Mondschatten befindet. dazu gibt es auch Untersuchungen.
Hallo, und gleich mein erstes Posting.
ich habe diesen Sommer auf Bornholm Urlaub gemacht. Und ich staunte nicht schlecht, als ich im Touristenführer den Hinweis auf einen Magnethügel fand. Das selbe Phänomen, gewürzt mit dem üblichen "Autos fahren ohne Motor bergauf, etc. Allerdings stand noch ein weiterer Satz dabei:
"Natürlich ist dies nur eine optische Täuschung."
Ein solches Phänomen gibt es auch in der Nähe von Bautzen. Ich war selbst dort. Man fährt eine Straße entlang und kommt schließlich über einen Hügel. Am Fuße des Hügels löst man die Handbremse und das Auto rollt ein Stück bergauf. Leider weiß ich nicht mehr wie der Ort heißt. Außerdem hatten wir (mein Kumpel und ich) damals nicht genug Zeit für eine genauere Untersuchung. Eine Wasserwage hatten wir aber mit. Diese zeigte in Rollrichtung ein Gefälle an. Wenn es wirklich ein Gravitationsphänomen ist, sollte das jedoch nicht verwundern. Ich bin aber der Meinung, dass es sich um eine optische Täuschung handelt (ist so ein Gefühl).
Noch was zu der Messung mit dem Pendel:
Ich denke, dass die Messung zu ungenau ist, da Franz Bludorf das Pendel in der Hand hält. Außerdem gilt die Formel T=2*Pi*squrt(L/g) nur für Winkel, die kleiner als 10° sind. Luftreibung und Wind tun ihr übriges. Wer schon mal so ein Experiment duchrgeführt hat, weiß, wovon ich rede.
basti_79
16.02.2006, 15:54
Naja, dann mal ran, extra für Schkl...
Außer den von der Wissenschaft festgestellten, großräumigen abweichungen der Erdbeschleunigung, die sich auf etwa 0.02 Prozent der durchschnittlichen belaufen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Geoid
http://de.wikipedia.org/wiki/Gravimetrie_%28Geophysik%29
gibt es keine, insbesondere keine, die man mit Methoden wie PENDELN ermitteln könnte. Mal davon abgesehen, dass wir größere abweichungen schon Propriozeptiv wahrnehmen würden (Fahrstuhl-Gefühl).
Es gibt einige Orte auf der Welt, von denen behauptet wird, dass sie anormale Gravitation aufweisen (weil Dinge z.B. scheinbar bergauf rollen). Dazu müssen wir erstmal verstehen was normal wäre. "Normal" heißt für mich persönlich in diesem Fall, dass ein Lot auf den geometrischen Erdmittelpunkt weist. Natürlich ist das im allgemeinen Falsch, da andere Massen in der Nähe auch eine Anziehungskraft haben, und sich diese nur in glücklichen Fällen genau aufheben werden. Solche Effekte werden bei den oben erwähnten Messungen festgestellt.
Die Frage ist jetzt, können wir diese Abweichung feststellen? Erstmal sind Roll- oder Wasserwaagenversuche sämtlicher Art absolut ungeeignet, denn die stellen ja nur den Winkel der Gravitation zur Erdoberfläche fest. Diese Größen hängen jedoch im allgemeinen nicht zusammen, wie Berge und andere Unebenheiten eindrucksvoll demonstrieren.
Der vorige Absatz ist sehr wichtig für das Verständnis des Arguments: ein Rollversuch erbringt keinen Hinweis auf die Anwesenheit einer Gravitationsanomalie, allerhöchstens einen auf die Anwesenheit eines Unterschieds zwischen wahrgenommener Horizontale und tatsächlicher Horizontale.
Dass Menschen keinen besonders guten Sinn für die Richtung der Horizontalen (oder auch der Vertikalen) haben, beweist schon die Existenz von Loten und Wasserwaagen. Also können wir nicht von einem solchen Unterschied auf eine Gravitationsanomalie schließen.
Was man mit Fug und Recht eine Gravitationsanomalie nennen dürfte, wäre m.E. eine Stelle, an der, z.B.:
- drei Pendel nicht auf denselben Punkt zeigen
- Wasser sich auf einer Hügelkuppe sammelt oder sich in Form eines Buckels oder Tals sammelt. (nicht scheinbar bergauf fließt, denn wir wissen ja, dass der Winkel zwischen Erdoberfläche und Gravitation recht häufig von der Senkrechten abweicht! Wenn Wasser bergauf fließt, heißt das, dass unser Verständnis von "bergauf" falsch ist!)
- Eine (vorzugsweise Feder-)Waage für eine Masse ein anderes Gewicht anzeigt als an anderen Stellen.
oder Ähnliches. Bevor mir nicht jemand eine Messung bringt, die so etwas zeigt (was, wie gesagt, Routine ist und mit hoher Präzision gemacht wird, aber insbesondere sämtliche hier erwähnten "Gravitationsanomalien" nicht erklärt), glaube ich nicht an eine Gravitationsanomalie.
Stellen, an denen die Gravitation anormal Erscheint (weil eine Situation wahrgenommen wird, die außerhalb der normalen Seherfahrung liegt) sind recht häufig:
http://en.wikipedia.org/wiki/Gravity_hill
An keiner dieser Stellen ist eine "Gravitationsanomalie" feststellbar.
Wie leicht man mit optischen Täuschungen dieser Art Bauern fangen kann, beweist "The Mystery Spot": http://www.mysteryspot.com/ (5$ Eintritt)
Man beachte auch insbesondere die letzten Postings in diesem Thread.
http://www.s-line.de/homepages/keppler/gravitation2.jpg
http://www.s-line.de/homepages/keppler/gravitation15.jpg
http://www.s-line.de/homepages/keppler/gravitation.htm
- Das größte Rätsel ist, daß der Effekt zeitlich pulsiert. Wenn an einer Stelle z. B. eine Flasche eben noch bergauf rollte, funktioniert es einige Minuten später manchmal nicht mehr, dafür aber an einer anderen Stelle.-
von Grazyna Fosar Franz Bludorf, Berlin:
Um jedoch ganz sicher zu sein, führten wir noch eigene Höhenvermessungen durch. Die moderne Technik bietet mit Hilfe des satellitengestützten Navigations- und Ortungssystems GPS (Global Positioning System) Autofahrern und Wanderern die Möglichkeit, sich in fremdem Terrain genau zu orientieren. Ein heutiger GPS-Empfänger ist heutzutage nicht mehr größer als ein Handy und liefert an jedem Ort der Welt genaue Koordinatenangaben für die Position und die Höhe über dem Meeresspiegel. Im Gegensatz zu herkömmlichen Vermessungsmethoden kann eine GPS-Messung durch lokale Gravitationsanomalien nicht beeinflußt werden, da die Daten von Satelliten gesendet werden, die sich hoch über der Erde im Orbit befinden, weit ab von jeder möglichen Gravitationsstörung.
Abb. 15: Moderne GPS-Satelliten-Navigationsgeräte sind nicht mehr größer als ein Handy und erlauben überall genaue Positionsmessungen.
Mit Hilfe einiger solcher Positionsmessungen entlang der Strazacka-Straße war es uns daher möglich, einwandfrei nachzuweisen, daß die Straße tatsächlich ansteigt.
Trotzdem führten wir auch die Gravitationsmessung mit dem siderischen Pendel durch, schon um festzustellen, wie groß die Anomalie hier im Riesengebirge eigentlich war. Unser Eindruck war gewesen, daß sie sogar stärker sein müßte als in Italien.
Dieser Eindruck wurde durch die Messungen bestätigt. In Karpacz Górny ist die Gravitation sogar um mehr als 4% geringer als normal. Einen pulsierenden Effekt wie in Italien konnten wir an dieser Stelle nicht feststellen.
http://www.fosar-bludorf.com/archiv/rocca.htm
also falls es stimmen sollte das es einen pulsierenden gravitationseffekt gibt, würde das mal optische teuschung ausschließen.
von dem ergebnis des GPS-gerätes mal abgesehen.
basti:
vorab, mir ist schon klar das keinerlei hinweise auf irgendwelchen seiten, die erlebnisberichte schildern von irgendwelchen leuten, bei dir auch nur annäherungsweise als beweise gelten...bei mir übrigens auch nicht==>
dennoch schließe ich die möglichkeit mal für mich selber nicht aus, das da was wahres dran sein könnte=>
basti_79
16.02.2006, 18:28
Original von schkl
- Das größte Rätsel ist, daß der Effekt zeitlich pulsiert. Wenn an einer Stelle z. B. eine Flasche eben noch bergauf rollte, funktioniert es einige Minuten später manchmal nicht mehr, dafür aber an einer anderen Stelle.-Glaub ich nicht, ohne dabeigewesen zu sein, oder eine Videoaufnahme, oder wenigstens ein anständiges Versuchsprotokoll zu sehen.
Mit Hilfe einiger solcher Positionsmessungen entlang der Strazacka-Straße war es uns daher möglich, einwandfrei nachzuweisen, daß die Straße tatsächlich ansteigt.Die Genauigkeit von absolutem GPS ist auf etwa +/- 15m beschränkt. Sofern der Höhenunterschied nicht über 30 m liegt, ist diese Aussage wertlos. Um Höhenunterschied von 30 m qualitativ festzustellen, brauche ich kein GPS. Für feinere Höhenunterschiede brauche ich entweder DGPS oder eine andere Methode, die sich dazu eignet, feine Höhenunterschiede festzustellen.
Trotzdem führten wir auch die Gravitationsmessung mit dem siderischen Pendel durch,Wie funktioniert dieses Verfahren?
Dieser Eindruck wurde durch die Messungen bestätigt.Messungen welcher Art?
In Karpacz Górny ist die Gravitation sogar um mehr als 4% geringer als normal.Aha, also kriegt man beim Metzger in Karpacz Gorny mehr für sein Geld? Pendeluhren laufen langsamer? Der Luftdruck ist geringer? Wie wurde diese geringere Gravitation angemessen, warum fällt sie niemandem auf, ausser ein paar Leuten, die ganz offenbar keine Ahnung von Gravitation haben?
dennoch schließe ich die möglichkeit mal für mich selber nicht aus, das da was wahres dran sein könnte=>Naja, für mich persönlich schließt die Abwesenheit von Hinweisen aus, dass da was dran ist...
IronColonel
16.02.2006, 20:39
@ Basti Glaub ich nicht, ohne dabeigewesen zu sein, oder eine Videoaufnahme, oder wenigstens ein anständiges Versuchsprotokoll zu sehen.
Behebe bitte diesen Zustand.
Zitat:
Trotzdem führten wir auch die Gravitationsmessung mit dem siderischen Pendel durch,
Wie funktioniert dieses Verfahren?
Zitat:
Dieser Eindruck wurde durch die Messungen bestätigt.
Messungen welcher Art?
Zitat:
In Karpacz Górny ist die Gravitation sogar um mehr als 4% geringer als normal.
Aha, also kriegt man beim Metzger in Karpacz Gorny mehr für sein Geld? Pendeluhren laufen langsamer? Der Luftdruck ist geringer?
Wenn du genau liest, beantworten sich deine Fragen.
Wie wurde diese geringere Gravitation angemessen, warum fällt sie niemandem auf, ausser ein paar Leuten, die ganz offenbar keine Ahnung von Gravitation haben?
Und wer hat Ahnung von Gravitation?
basti_79
16.02.2006, 20:48
Original von IronColonel
@ Basti Glaub ich nicht, ohne dabeigewesen zu sein, oder eine Videoaufnahme, oder wenigstens ein anständiges Versuchsprotokoll zu sehen.Behebe bitte diesen Zustand."Außergewöhnliche Behauptungen erfordern Außergewöhnliche Beweise" - David Hume. Ich mache nicht eure Hausaufgaben.
Wenn du genau liest, beantworten sich deine Fragen.Falsch.
Im Text wird erzählt, dass 100 Schwingungen eines "siderischen Pendels" gezählt werden. Was ist ein siderisches Pendel, und, viel wichtiger, wie wird es aufgehängt? Mit welcher Rechnung wurde dann auf 4% Gravitationsabweichung geschlossen? Wo steht in dem Text was über Luftdruck, Fleischpreise und die Genauigkeitsabweichungen von Pendeluhren?
Und wer hat Ahnung von Gravitation?Das wird sich hoffentlich zeigen.
IronColonel
16.02.2006, 21:49
"Außergewöhnliche Behauptungen erfordern Außergewöhnliche Beweise" - David Hume.
Ich kenn auch ein paar schöne Zitate:
Wenn die Fakten nicht mit der Theorie übereinstimmen, ändere die Fakten.
A. Einstein
Viele Zitate erhöhen den Anspruch auf Gelehrsamkeit, verringern aber gleichzeitig den Anspruch auf Originalität.
N.N.
"Ein Zitat ist besser als ein Argument. Man kann damit in einem Streit die Oberhand gewinnen, ohne den Gegner überzeugt zu haben."
Gabriel Laub
Im Text wird erzählt, dass 100 Schwingungen eines "siderischen Pendels" gezählt werden. Was ist ein siderisches Pendel, und, viel wichtiger, wie wird es aufgehängt? Mit welcher Rechnung wurde dann auf 4% Gravitationsabweichung geschlossen? Wo steht in dem Text was über Luftdruck, Fleischpreise und die Genauigkeitsabweichungen von Pendeluhren?
Ein siderisches Pendel ist z.b. ein Gewicht an einer Schnur.
Ich denke mal, man nimmt die Zeit, die das Pendel an einem Ort mit normaler Gravitation für eine Schwingung benötigt, und dann die Zeit, an der es mit der vermeintlichen Anomalie benötigt. Schwingt das Pendel langsamer, ist die Gravitation dort geringer.
Tja, wie hängt man wohl ein Pendel auf ?(
Wie kommst du auf "Fleischpreise"?
Ich mache nicht eure Hausaufgaben
Wär schön, wenn du dich dran halten würdest
basti_79
16.02.2006, 22:23
Original von IronColonel
Ein siderisches Pendel ist z.b. ein Gewicht an einer Schnur.Was ist daran "siderisch"? Bei mir heißt das "Pendel". "siderisch" bezieht sich auf die Zeitspanne, die die Erde braucht, bis die Sonne in Bezug auf die Sterne wieder an derselben Stelle steht. Was hat das mit einem Pendel zu tun? Wo bekomme ich so ein Pendel her?
Schwingt das Pendel langsamer, ist die Gravitation dort geringer.So weit, so klar.
Tja, wie hängt man wohl ein Pendel auf ?(Ja wie? Das Frage ich dich... Also z.B. ist eine Aufhängung an Fingern denkbar ungeeignet, da man mit den Fingern ja z.B. Bewegungen vollführen kann, und so letztlich (bewußt oder unbewußt) beliebige Abweichungen produzieren kann. Ich habe nichts von der Aufhängung gelesen und will auch nicht unterstellen, dass das Pendel einfach in der Hand gehalten wurde, darum frage ich: wie hängt man ein "siderisches Pendel" auf?
Wie kommst du auf "Fleischpreise"?1 kg Fleisch von sonstwo nach Karpacz Gorny transportiert, Fleisch wiegt auf der Waage des Metzgers nur noch 960 g. 4% Preisverlust. Das war natürlich nur ein Beispiel, da die Ausmaße der "Gravitationsanomalie" mir nicht bekannt sind, aber man könnte beispielsweise mit einer Personenwaage schon recht genau feststellen, dass man an dieser Stelle dann 4% leichter ist. Man braucht dazu keine Pendel oder GPS, man braucht einfach nur eine Waage. Warum muß ein Pendel her, um eine Größe (Gewichtskraft) zu Messen, für die man besondere und einfacher zu bedienende Meßgeräte hat?
IronColonel
16.02.2006, 23:11
Was ist daran "siderisch"? Bei mir heißt das "Pendel". "siderisch" bezieht sich auf die Zeitspanne, die die Erde braucht, bis die Sonne in Bezug auf die Sterne wieder an derselben Stelle steht. Was hat das mit einem Pendel zu tun? Wo bekomme ich so ein Pendel her?
Siderisch bedeutet, dass es sich um das esoterische Pendel handelt (auf die Gestirne bezogen), die Vermutung, dass es bei den Versuchen in der Hand gehalten wurde liegt nahe.
http://www.esoteric-house.de/pendel.htm
Aus mir nicht bekannten gründen kann ich den erklärenden Text nicht einfügen, es steht aber am Ende des Absatzes "Geschichtliches"
Man braucht dazu keine Pendel oder GPS, man braucht einfach nur eine Waage. Warum muß ein Pendel her, um eine Größe (Gewichtskraft) zu Messen, für die man besondere und einfacher zu bedienende Meßgeräte hat?
Die ermittelten Fakten müssen halt zur Theorie passen ;o)
Ich weiss nicht, ob du das Buch "Vernetzte Intelligenz" kennst, die Autoren stellen dort Beziehungen zwischen Gravitation, Genetik und dem Gruppenbewußtsein her.
http://www.fosar-bludorf.com/vernetz.htm
Mögen die dort behaupteten Fakten auch allesamt falsch sein, so half mir dieses Buch eine Brücke zwischen Materialismus (von dem ich vorher überzeugt war) zur Spiritualität zu bauen, und seither läuft alles wie geschmiert (beruflich, privat und überhaupt) Ich habe erkannt, dass der Geist (Spiritus nein, nicht das Zeug zum Fensterputzen ;o) über der Materie steht
Spiritualität (v. lat.: spiritus = Geist, Hauch) bezeichnet das Bewusstsein und das daraus resultierende Handeln, dass die Seele / der Geist den Ursprung einer göttlichen oder transzendenten Instanz verdankt oder zu einer absoluten höheren Wirklichkeit in Beziehung steht. Sie ist die besondere, nicht notwendig im konfessionellen Sinne verstandene religiöse Lebenseinstellung eines Menschen, der sich auf das transzendente oder immanente göttliche Sein konzentriert bzw. auf das Prinzip der transzendenten, inpersonalen letzten Wahrheit oder höchsten Wirklichkeit.
http://de.wikipedia.org/wiki/Spiritualit%C3%A4t
basti_79
16.02.2006, 23:44
"Siderisches pendel" kannt ich so nicht. Aber jetz is ja alles klar.
Also, an dieser Stelle ist keine Gravitationsabweichung feststellbar. (abgesehen von "Mind over Matter" Geschichten, für deren erfolgreiche Demonstration dir James Randi eine Mio.$ (http://www.randi.org/research/faq.html) zahlt, und die mich persönlich ebensowenig interessieren wie deine Meinung zu der Million Dollar)
Sind wir einer Meinung, dass ein "siderisches Pendel" kein geeignetes Meßinstrument ist, "Gravitationsanomalien" festzustellen, dass Rollversuche nichts über Gravitationsanomalien aussagen, und dass das "Pulsieren" des Effekts derart schlampig dokumentiert ist, dass man keine Aussage darüber treffen kann?
IronColonel
17.02.2006, 12:16
Also, an dieser Stelle ist keine Gravitationsabweichung feststellbar
Unter "naturwissenschaftlichen" Gesichtspunkten nicht.
Sind wir einer Meinung, dass ein "siderisches Pendel" kein geeignetes Meßinstrument ist, "Gravitationsanomalien" festzustellen, dass Rollversuche nichts über Gravitationsanomalien aussagen, und dass das "Pulsieren" des Effekts derart schlampig dokumentiert ist, dass man keine Aussage darüber treffen kann?
Kann man im groben so stehen lassen.
basti_79
17.02.2006, 15:59
Original von IronColonel
Also, an dieser Stelle ist keine Gravitationsabweichung feststellbarUnter "naturwissenschaftlichen" Gesichtspunkten nicht.Das ist erfreulich, denn die Wissenschaft nimmt für sich in Anspruch, die Gravitation der Erde hinreichend genau vermessen zu haben. Wenn "unter 'naturwissenschaftlichen' Gesichtspunkten" keine Anomalie der Gravitation festzustellen ist, dann gibt es "im Sinne der Naturwissenschaft" gar keine, was meines Erachtens eine gute Botschaft wäre. Was Leute glauben oder denken, ist der Gravitation "im Naturwissenschaftlichen Sinne" ja glücklicherweise egal, die funktioniert ja immer gleich. Mit oder ohne Gänsefüßchen.
Also, wollen wir das Festhalten: deiner Meinung nach ist "unter 'naturwissenschaftlichen' Gesichtspunkten" keine Abweichung der Gravitation festzustellen?
Ein Video wäre net schlecht, ich hab da nur Bilder gefunden. Mit Bildern kann das ja jeder^^
Öhm... was ist denn jetzt nicht-naturwissenschaftliche Gravitation? Oder eine nicht-naturwissenschaftliche Abweichung der Gravitation?
basti_79
17.02.2006, 17:05
Original von Acolina
Öhm... was ist denn jetzt nicht-naturwissenschaftliche Gravitation? Oder eine nicht-naturwissenschaftliche Abweichung der Gravitation?Weiß ich auch nicht genau. Es steht aber jedem frei, sich soviele Gravitationen (oder Gravitationsanomalien) auszudenken wie er will. Solange er nicht behauptet, dass sie ein Phänomen der Realität sind. Denn das könnte man ja überprüfen.
Original von Björni
Ein Video wäre net schlecht, ich hab da nur Bilder gefunden. Mit Bildern kann das ja jeder^^Auch ein Video würde nur zeigen, wie etwas scheinbar den Berg raufrollt. Das ist ja kein Kriterium für eine Gravitationsanomalie. Das Video müßte zeigen, wie drei Pendel nicht auf einen Punkt zeigen, oder so etwas, und da täts dann auch ein Foto. Strenggenommen wär ich schon mit anständigen Methoden und einem anständigen Versuchsprotokoll halbwegs zufrieden.
IronColonel
17.02.2006, 17:34
Öhm... was ist denn jetzt nicht-naturwissenschaftliche Gravitation? Oder eine nicht-naturwissenschaftliche Abweichung der Gravitation?
Nicht "naturwissenschaftlich":
Autos, Flaschen etc rollen dort bergauf
Naturwissenschaftlich:
Die Gravitationsanomalie wurde nicht nachgewiesen.
Vergleiche hierzu New Age Bewegung:
Naturwissenschaftliche Beobachtung und Logik werden abgelehnt. New Age habe kein Problem mit widersprüchlichen Aussagen und sehe in der Welt viele Einflüsse am Werk, die von der modernen Naturwissenschaft nicht in Betracht gezogen würden. Daher seien die Aussagen der Naturwissenschaft bestenfalls ergänzungsbedürftig. Es wird auch abgelehnt, New-Age-Praktiken nach wissenschaftlichen Kriterien zu prüfen - wenn eine New-Age-Praktik nicht funktioniere, liege das nicht an einer fehlerhaften darunterliegenden Theorie, sondern an zusätzlichen (unbekannten) Einflüssen.
http://de.wikipedia.org/wiki/New_Age
Soweit ich mich erinnere, berichten die Autoren in "Vernetzte Intelligenz" auch von den Bäumen an den Seiten der Via dei Laghi. Deren Wachstumsrichtung soll dafür sprechen, dass es sich tatsächlich um eine Steigung handelt.
Angenommen, es handelt sich um keine Steigung, dann wären alle Bäume an dieser Straße unnatürlich schief gewachsen. Welchen Grund könnte es dafür geben?
Original von Sachmet
Soweit ich mich erinnere, berichten die Autoren in "Vernetzte Intelligenz" auch von den Bäumen an den Seiten der Via dei Laghi. Deren Wachstumsrichtung soll dafür sprechen, dass es sich tatsächlich um eine Steigung handelt.
Ist lange her, dass ich das Buch las... gab's da Bilder von den Bäumen?
Das Baumwachstum wird ja nicht nur von der Gravitation beeinflusst, Licht und Hauptwindrichtung spielen ja auch eine Rolle.
Ansonsten weisen die meisten Alleen Frieslands Gravitationsanomalien auf ;) Da wachsen die Bäume auch alle nicht gerade nach oben, sondern in eine Richtung... ;)
Ich habe inzwischen einiges von den beiden Autoren gelesen (z.B. in raum&zeit), leider werden sie mir suspekter, um so mehr ich lese... aber das steht auf 'nem anderen Blatt ;)
basti_79
17.02.2006, 19:33
Original von IronColonel
Öhm... was ist denn jetzt nicht-naturwissenschaftliche Gravitation? Oder eine nicht-naturwissenschaftliche Abweichung der Gravitation?
Nicht "naturwissenschaftlich":
Autos, Flaschen etc rollen dort bergaufNein, sie rollen nicht "Bergauf". Bergauf kann heißen: Entgegen der Gravitation, und die soll ja hier gerade anormal sein, also würden sie dann tatsächlich Bergab rollen. Wenn Berauf heißen soll "vom Erdmittelpunkt weg", dann ist das unwahr, wie man an allen hinreichend präzisen zu diesem Thema durchgeführten Messungen sehen kann. Wenn Bergauf heißen soll, "die Richtung, die man ohne Hilfsmittel als Bergauf feststellt" dann ist das korrekt, denn darum geht es ja gerade: man sieht nicht, in welche Richtung es Bergauf geht. Sonst würden wir hier nicht darüber reden.
Naturwissenschaftlich:
Die Gravitationsanomalie wurde nicht nachgewiesen.Was nicht heißen kann, dass man es nicht tun kann. Man Vergleiche das Gewicht, das ein Gegenstand auf einer Waage hat, hier und dort, man Vergleiche den Gang einer Pendeluhr hier und dort mit dem einer Quarzuhr, man Messe drei Lote, die nicht auf denselben Punkt weisen. Schon hat man seine Gravitationsanomalie. Solche hat man schon viele gefunden, natürlich nicht mit Pendeluhren und Loten, sondern mit höchstempfindlichen Meßgeräten, aber im Prinzip ists dasselbe. Und diese Anomalien beschränken sich nicht nur auf eine Straße, sondern sind (wie man auch durch die Theorie von der Gravitation erwarten würde) großräumig.
Vergleiche hierzu New Age Bewegung:
Naturwissenschaftliche Beobachtung und Logik werden abgelehnt. (...) kein Problem mit widersprüchlichen Aussagen (...) Es wird auch abgelehnt, New-Age-Praktiken nach wissenschaftlichen Kriterien zu prüfen - wenn eine New-Age-Praktik nicht funktioniere, liege das nicht an einer fehlerhaften darunterliegenden Theorie, sondern an zusätzlichen (unbekannten) Einflüssen. Ja, genau das ist deine Denke.
Dass sie in der Wikipedia erwähnt wird, heißt nicht, dass sie besser Funktioniert als die naturwissenschaftliche Methode, oder überhaupt Funktioniert.
IronColonel
17.02.2006, 22:12
@ Acolina:
Ich habe inzwischen einiges von den beiden Autoren gelesen (z.B. in raum&zeit), leider werden sie mir suspekter, um so mehr ich lese... aber das steht auf 'nem anderen Blatt
Mir sind die meisten Wissenschaftler suspekt, Fosar und Bludorf ebenso ;o)
@ Basti_79
Wenn Bergauf heißen soll, "die Richtung, die man ohne Hilfsmittel als Bergauf feststellt" dann ist das korrekt, denn darum geht es ja gerade: man sieht nicht, in welche Richtung es Bergauf geht. Sonst würden wir hier nicht darüber reden.
Also gehts rein um die Definition von "Bergauf", und je nach dem rollen die Gegenstände Begauf und Bergab.
Man Vergleiche das Gewicht, das ein Gegenstand auf einer Waage hat, hier und dort, man Vergleiche den Gang einer Pendeluhr hier und dort mit dem einer Quarzuhr, man Messe drei Lote, die nicht auf denselben Punkt weisen. Schon hat man seine Gravitationsanomalie.
Nenne bitte Quellen, die belegen, dass man diese doch recht simplen Methoden an der Via dei Laghi schon angewendet hat, und eine Gravitationsanomalie definitiv auszuschliessen ist, wobei die Methode mit den Loten M. E. ungeeignet ist. (die Richtung der Gravitation sollte die selbe sein, auch wenn sie schwächer ist)
Ich mein, mögen die Methoden von Fosar und Bludorf noch so fehlerhaft sein, solange wir keine verlässlichen Daten haben können wir nichts ausschliessen. Wem es natürlich reicht, dass nicht sein kann (eine Graviationsanomalie dieses Ausmasses) was nicht sein darf (weil es nicht ins Weltbild passt) ist es auch ok, mir reicht es jedenfalls nicht.
basti_79
17.02.2006, 23:03
Original von IronColonel
Also gehts rein um die Definition von "Bergauf", und je nach dem rollen die Gegenstände Begauf und Bergab.Nein, nach der Landläufigen Definition von "Bergauf" rollen sie "Bergab". Nur wenn man sich von seinen Sinnen narren läßt, hält man "Bergauf" für "Bergab". Das ist nur ein semantisches Problem, wenn man es zu einem macht. Die beiden anderen Sinne von "Bergauf" sind im Normalfall gleich und werden daher von unserer Sprache nicht unterschieden. Dass ich sie Erklären konnte, beweist, dass es da (zumindest bei mir) kein semantisches Problem gibt. Hast du Probleme beim Verständnis von "Bergauf"?
Nenne bitte Quellen, die belegen, dass man diese doch recht simplen MethodenErkläre, welche geeigneter wären.
an der Via dei Laghi schon angewendet hat, und eine Gravitationsanomalie definitiv auszuschliessen ist,"Außergewöhnliche Behauptungen" (deine), über Gravitationsanomalien, "erfordern außergewöhnliche Beweise" (von dir zu liefern). Im übrigen: nur weil du Sätze, die ich tippe, auch tippen kannst, heißt das nicht, dass du genauso im Recht bist wie ich.
Man kann schon gar nicht die abwesenheit von etwas Beweisen. Man kann aber z.B. sagen, dass die Anwesenheit eines behaupteten Phänomens noch nie aufgefallen ist, und den behaupter auffordern, die Anwesenheit des Phänomens zu demonstrieren. Ich hab ja sogar erklärt, wie das möglich ist.
nochmal extra für dich:
Derartige Messungen, es wurde schon mehrfach erwähnt, wurden Weltweit durchgeführt, gerade um die Unregelmäßigkeiten der Gravitation zu ermitteln, und haben Abweichungen im Bereich von 0.02% des Durchschnittswertes ergeben, was keinesfalls genug ist, Dinge Berge heraufrollen zu lassen.
Im überigen kann man auch schon einfacher ausschließen, dass eine Gravitationsanomalie beteiligt ist, nämlich, z.B., indem man nachweist (mittels tauglicher Methoden), dass eine optische Täuschung geeignet ist, den Effekt zu erklären, da die mechanische Realität im Gegensatz zum optischen Eindruck das Rollverhalten von Dingen erklärt, was die wahrgenommene Anomalie beseitigt.
aus http://www.gravitation.org/Bericht_Natuerliche_Gravitationsanomalien_TJ1.pdf :
Man sieht, dass die Straße vom Bach bis zum Hotel Piecuch um etwa 6 Meter abfällt. Dies ist auch die Richtung, in der alle Gegenstände rollen und auch die Wasserwaage ein Gefälle anzeigt.
Weitere Recherchen haben ergeben, dass diese optische Täuschung in der Gegend um Butzbach schon bekannt ist. Nach einigem Suchen war die für den Straßenabschnitt zuständige Straßenmeisterei gefunden. Ein Telefongespräch ergab, dass dort schon vor Jahren eine Wette abgeschlossen wurde, ob es sich um eine optische Täuschung oder um ein echtes Phänomen handelt. Mit einem Nivelier konnte das Phänomen damals entlarvt werden. Die optische Täuschung bleibt jedoch weiterhin eindrucksvoll und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Bislang wurde jede derartige "Anomalie" schließlich als optische Täuschung erkannt. Bis du oder irgendjemand nicht mit geeigneten Methoden das Gegenteil demonstriert, halte ich optische Täuschung für das geeignetste Erklärungsmodell. Wenn du glaubst, dass die "Via dei Laghi" da eine Ausnahme darstellt, bitte...
wobei die Methode mit den Loten M. E. ungeeignet ist. (die Richtung der Gravitation sollte die selbe sein, auch wenn sie schwächer ist)Welche Masseverteilung erzeugt ein derartiges Feld?
Ich mein, mögen die Methoden von Fosar und Bludorf noch so fehlerhaft sein, solange wir keine verlässlichen Daten haben können wir nichts ausschliessen.Nein, können wir nicht. Darum bitte ich um verläßliche Daten, und du mußt rennen und sie besorgen, wenn du hier in aller öffentlichkeit Behauptest, dass da etwas anormal ist.
mir reicht es jedenfalls nicht.Wie schon oft gesagt: mir ist egal was dir reicht und was nicht, wenn du behauptest (außergewöhnliche Behauptungen...), dass mein Weltbild zu eng ist (einer deiner Lieblingssätze gell?), mußt du entweder meinen Ansprüchen genügen, es zu erweitern, oder den Versuch unterlassen (und dann damit klarkommen, dass dein Weltbild irgendwie zu beschränkt ist, Platz für meins zu lassen).
Irgendwie komme ich mir vor, als würde man Versuchen, mich zu bekehren, wo ich doch Weiß, dass mein Wissen unvollständig ist, und ein paar einfache Tatsachen genügen täten, mich alles glauben zu lassen...
IronColonel
18.02.2006, 00:33
Nein, nach der Landläufigen Definition von "Bergauf" rollen sie "Bergab". Nur wenn man sich von seinen Sinnen narren läßt, hält man "Bergauf" für "Bergab". Das ist nur ein semantisches Problem, wenn man es zu einem macht. Die beiden anderen Sinne von "Bergauf" sind im Normalfall gleich und werden daher von unserer Sprache nicht unterschieden. Dass ich sie Erklären konnte, beweist, dass es da (zumindest bei mir) kein semantisches Problem gibt. Hast du Probleme beim Verständnis von "Bergauf"?
Bergauf und Bergab sind mir geläufig, aber ich hab doch hin und wieder Probleme mit Bergauf, vor allem beim Radfahren.
Erkläre, welche geeigneter wären.
Mit "simpel" meinte ich, dass die Methoden keinen grossen Aufwand erfordern, um entsprechende Versuche durchzuführen, ich zweifle diese Methode nicht an. Wie du schon sagtest:
Man Vergleiche das Gewicht, das ein Gegenstand auf einer Waage hat, hier und dort
"Außergewöhnliche Behauptungen" (deine), über Gravitationsanomalien, "erfordern außergewöhnliche Beweise" (von dir zu liefern).
Der Ort bei Rom ist schon lange für seine "Anomalie" bekannt. Wenn du behauptest, dass es dort nichts ungewöhnliches gibt, liegt die Beweislast bei dir.
Im übrigen: nur weil du Sätze, die ich tippe, auch tippen kannst, heißt das nicht, dass du genauso im Recht bist wie ich.
Warum? Weil du der Klügere von uns beiden bist? Da geb ich dir sogar recht, ich hab weder studiert noch sonstwas.
Derartige Messungen, es wurde schon mehrfach erwähnt, wurden Weltweit durchgeführt, gerade um die Unregelmäßigkeiten der Gravitation zu ermitteln, und haben Abweichungen im Bereich von 0.02% des Durchschnittswertes ergeben, was keinesfalls genug ist, Dinge Berge heraufrollen zu lassen.
Dann nenn bitte entsprechende Quellen, welche eindeutig belegen, dass an der Via dei Laghi die Werte nicht vom Durchschnittswert abweichen.
Im überigen kann man auch schon einfacher ausschließen, dass eine Gravitationsanomalie beteiligt ist, nämlich, z.B., indem man nachweist (mittels tauglicher Methoden), dass eine optische Täuschung geeignet ist, den Effekt zu erklären, da die mechanische Realität im Gegensatz zum optischen Eindruck das Rollverhalten von Dingen erklärt, was die wahrgenommene Anomalie beseitigt.
Optische Täuschungen sind verblüffend.
Man sieht, dass die Straße vom Bach bis zum Hotel Piecuch um etwa 6 Meter abfällt. Dies ist auch die Richtung, in der alle Gegenstände rollen und auch die Wasserwaage ein Gefälle anzeigt.
Ah, und jetzt auf einmal sieht man, dass die Straße abfällt. Wie wurde eine optische Täuschung hier ausgeschlossen?
Bislang wurde jede derartige "Anomalie" schließlich als optische Täuschung erkannt. Bis du oder irgendjemand nicht mit geeigneten Methoden das Gegenteil demonstriert, halte ich optische Täuschung für das geeignetste Erklärungsmodell. Wenn du glaubst, dass die "Via dei Laghi" da eine Ausnahme darstellt, bitte...
Warum wurde dann die Via dei Laghi noch nicht als optische Täuschung definitiv und unumstößlich erkannt? Wir reden hier nicht von Butzbach oder Hintertupfing sondern von der Via dei Laghi!
Nein, können wir nicht. Darum bitte ich um verläßliche Daten, und du mußt rennen und sie besorgen, wenn du hier in aller öffentlichkeit Behauptest, dass da etwas anormal ist.
Wie weiter oben schon erwähnt liegt die Beweislast in diesem Fall bei dir, da die Behauptung "da ist nichts ungewöhnliches" im Gegensatz zur dortigen Erfahrung steht.
Wie schon oft gesagt: mir ist egal was dir reicht und was nicht,
Wenn dir meine Meinung wirklich so egal ist, wie du vorgibst, wieso reagierst du darauf?
wenn du behauptest (außergewöhnliche Behauptungen...), dass mein Weltbild zu eng ist (einer deiner Lieblingssätze gell?), mußt du entweder meinen Ansprüchen genügen, es zu erweitern,
Dies tue ich bereits, indem ich von dir fordere, was du auch forderst.
oder den Versuch unterlassen (und dann damit klarkommen, dass dein Weltbild irgendwie zu beschränkt ist, Platz für meins zu lassen)
Das ist ein wichtiger Ansatz im "New Age" Gedanken:
Zum New Age gehöre auch ethischer Relativismus - richtig sei das, was der Einzelne als richtig empfindet.
Und mal unter uns gesagt, ich persönlich glaube auch nicht, dass es derartige Gravitationsanomalien gibt. Eine optische Täuschung halte ich persönlich auch für am wahrscheinlichsten, nur solange ich nicht selbst dort war und mir die Sache selbst angesehen habe erkläre ich nicht jeden für dumm und ungebildet, der anderes behauptet. Das gilt im übrigen auch für alle anderen "Grenzwissenschaftlichen" Themenbereiche.
Aber das bleibt jetzt unter uns ;o) (http://www.mahopa.de/bilder/lustige-forenbilder/forget-this-thread.jpg)
basti_79
18.02.2006, 09:46
Original von IronColonel
Mit "simpel" meinte ich, dass die Methoden keinen grossen Aufwand erfordern, um entsprechende Versuche durchzuführen, ich zweifle diese Methode nicht an. Wie du schon sagtest:Also ich persönlich halte z.B. eine gewissenhaft durchgeführte geometrische Messung (Theodolit etc.) auch für aussagekräftig. Wenn die ergibt, dass der Berg in eine andere Richtung geht, als man denkt, dass er geht, dann erklärt das so einiges. Das ist bis jetzt stets passiert.
Man Vergleiche das Gewicht, das ein Gegenstand auf einer Waage hat, hier und dortWas, wie gesagt, mehrfach getan wurde.
Der Ort bei Rom ist schon lange für seine "Anomalie" bekannt. Wenn du behauptest, dass es dort nichts ungewöhnliches gibt, liegt die Beweislast bei dir.Nein, denn du behauptest, dass die Gravitation sich anders verhält als bislang bekannt. Du behauptest, dass es eng umschriebene Orte geben kann, auf denen sich nicht nur der Betrag der Gravitation ändert, sondern auf denen diese Änderung derart enorm ist, dass Dinge Berge heraufrollen.
Meine Behauptung ist: es gibt keine Massenansammlung, die derartiges vollbringt, ohne ob ihrer Größe schon auf gewöhnlichen Landkarten verzeichnet sein zu müssen. Diese Behauptung kannst du sehr einfach entkräften, in dem du eine entsprechende Massenansammlung beschreibst. Wenn du das nicht tust, und keine alternative Theorie vorschlägst, wie derartige Kräfte zustandekommen, gehe ich davon aus, dass du dummes Zeug erzählst.
Im übrigen: nur weil du Sätze, die ich tippe, auch tippen kannst, heißt das nicht, dass du genauso im Recht bist wie ich.Warum? Weil du der Klügere von uns beiden bist?Nein, weil ich im gegensatz zu dir verstehe, wie Gravitation funktioniert, und anders als du davon ausgehe, dass das nicht anders wird, nur weil man nicht dran glaubt. Ich habe sozusagen anerkanntermaßen den dickeren Kopf. Im übrigen wird jeder andere, der auch versteht, wie Gravitation funktioniert, verstehen, dass du in der Bringschuld bist.
Dann nenn bitte entsprechende Quellen, welche eindeutig belegen, dass an der Via dei Laghi die Werte nicht vom Durchschnittswert abweichen.
http://www.gfz-potsdam.de/pb1/op/champ/results/grav/010_eigen-champ03s_a.jpg
Laut dieser Karte beträgt die Abweichung am Albaner See etwa 50 mgal. Stärker als üblicherweise, und somit in derselben Richtung. Normalerweise ist die Erdbeschleunigung an dieser Stelle etwa 980 gal. Diese Messungen haben also erbracht, dass auch dort die Erdbeschleunigung nicht ungewöhnlich vom Normalwert abweicht.
Ein derartiger Anteil (oder auch eine tausend mal stärkere Abweichung in entgegengesetzter Richtung) ist nicht geeignet, Dinge Berge heraufrollen zu lassen. (Herauf im Sinne von: weg vom Erdmittelpunkt)
Ah, und jetzt auf einmal sieht man, dass die Straße abfällt. Wie wurde eine optische Täuschung hier ausgeschlossen?Indem man eine Wasserwage und differentiales GPS zur Hilfe genommen hat statt einfach nur geguckt. Man hat die geometrische Realität ergründet, im Gegensatz zur Wahrnehmung.
Hättest du den Text gelesen, hättest du das gewußt.
Wie weiter oben schon erwähnt liegt die Beweislast in diesem Fall bei dir, da die Behauptung "da ist nichts ungewöhnliches" im Gegensatz zur dortigen Erfahrung steht.Zur Untermauerung dieser Behauptung bitte ich um drei Namen von Leuten, die beruflich etwas mit Geometrie oder Gravitation zu tun haben (etwa: Geometer, Architekten, Bauarbeiter, Physiker, Eichbeamten etc., im Gegensatz zu selbsternannten Grenzwissenschaftlern), und die bezeugen können, dass an diesem Ort etwas ungewöhnliches Vorgeht.
Wenn dir meine Meinung wirklich so egal ist, wie du vorgibst, wieso reagierst du darauf?Weil du hier öffentlich von deinen Eingebungen redest, als wären sie Realität. Das könnte das Weltbild entsprechend empfänglicher Personen (http://www.timecube.com/) beschädigen, wenn man es einfach so stehen läßt. Das würde mich traurig machen, denn mein Ziel ist es, dass Dummheit abgebaut wird.
Dies tue ich bereits, indem ich von dir fordere, was du auch forderst.Nein, das tust du nicht. Du spielst MST3000. Du verstehst nicht die Theorie der Gravitation, du verstehst meine Einwände gegen dein Gesülz nicht, du verstehst überhaupt nichts. Du willst einfach nur dein New-Age-Zeug loswerden, und dir ist es egal, um welches Thema es geht, hauptsache, du kannst es für unerklärt erklären, nur damit dein kleines Weltbild heil bleibt.
Eine optische Täuschung halte ich persönlich auch für am wahrscheinlichsten, nur solange ich nicht selbst dort war und mir die Sache selbst angesehen habe erkläre ich nicht jeden für dumm und ungebildet, der anderes behauptet. Das gilt im übrigen auch für alle anderen "Grenzwissenschaftlichen" Themenbereiche."Magisches Denken" sagt man dazu auch. Ich verstehe den prinzipiellen Einwand. Du verstehst nicht die Theorie der Gravitation, du verstehst auch nicht, warum derartige Gravitationsanomalien nach dieser nicht möglich sind, du demonstrierst auch nicht, wie sie überhaupt möglich sein könnten. Du sülzt dumm rum, und bist nicht etwa im Recht, nur weil du auf alles Antworten kannst "solang ich nicht da war ist es möglich".
Original von basti_79
[...]weil ich im gegensatz zu dir verstehe, wie Gravitation funktioniert[...]
Wärst Du so nett und würdest uns ungebildeten dummen Leuten kurz erklären, wie Gravitation funktioniert?
Original von Sachmet
Original von basti_79
[...]weil ich im gegensatz zu dir verstehe, wie Gravitation funktioniert[...]
Wärst Du so nett und würdest uns ungebildeten dummen Leuten kurz erklären, wie Gravitation funktioniert?
hehe, nach der lektion können wir uns alle nen ufo mit antigravitationsantrieb bauen=>
IronColonel
18.02.2006, 12:28
Will mich ja jetzt nicht als hellseherisch heraustun, aber ich denke mal es kommt irgendwas von "Die Wirkung ist sehr gut erklärt" oder "sie ist nicht mehr, als sie bewirkt" ;o)
basti_79
18.02.2006, 13:00
Original von Sachmet
Wärst Du so nett und würdest uns (...) Leuten kurz erklären, wie Gravitation funktioniert?Eigentlich ist das ganz einfach:
Zwei Körper ziehen sich mit einer Kraft an, die proportional zur Summe ihrer Massen ist, und proportional zum Kehrwert des Quadrates ihrer Entfernung:
F ~ m1*m2/(d^2)
Die Proportionalitätskonstante ist unterstellterweise für das ganze Universum dieselbe, etwa 6.7*10^-11 m^3/kg*s^2. Auf jeden Fall wurde nie eine Abweichung von einer Konstanten festgestellt.
Dieses "Gesetz" gilt zumindest im Sonnensystem bis auf die Meßgenauigkeit, die recht hoch ist.
Wenn die Ausdehnung der Körper nicht vernachlässigbar ist, muß man jeden Körper in seine Bestandteile auflösen, und die Kräfte durch die Bestandteile aufsummieren (oder halt Integrieren für Kontinua). So kommt man z.B. zu dem Resultat, dass eine Kugel gleichmäßiger Dichte tatsächlich eine Gravitation ausübt, die der einer punktförmigen Masse gleicher Größe in ihrem Mittelpunkt entspricht, was z.B. als erste Näherung für die Bewegungen der Planeten benutzt wird.
Nach dieser Theorie passiert es z.B. nicht, dass Massen sich abstoßen. Derartiges Verhalten wurde auch nie beobachtet (wenn man mal von kosmologischen Einwänden absieht, die aber auf Vorgänge auf der Erde nicht anwendbar sind).
Eine Masse, die der üblichen Gravitation der Erde entgegenwirkt, und sie nicht verstärkt, müßte sich insbesondere außerhalb des Erdvolumens aufhalten. Der Mond, z.B.. Zudem müßten Erde und Probekörper (der auf der Waage) ungleich beschleunigt werden, was nur erklärbar wäre, wenn die Ausdehnung der Masse nicht vernachlässigbar ist (kleines Objekt in geringer Höhe - die Nichtvernachlässigbarkeit der Ausdehnungen von Erde und Mond bewirkt die Gezeiten!), und/oder wenn die Erde und die Masse starr verbunden sind.
Was wir also suchen, damit etwas Bergauf rollen kann, ist eine Masse, die groß genug ist, um im Kräfteparallelogramm zwischen "Kraft Richtung Masse" "Kraft Richtung Erdmittelpunkt" eine Kraft ergibt, die in eine Richtung weist, die deutlich genug von Richtung Erdmittelpunkt abweicht, um
a) ohne andere geometrische Hilfsmittel als die Sinnesorgane erkennbar zu sein
b) auf der Länge einer Straße im Wesentlichen gleich bleibt
Wenn mir einer vorrechnet, wie das geht, ohne auf den Gravitationskarten (oder auch einfach nur einer herkömmlichen Landkarte) erkennbar zu sein, gehen wir zusammen nach Italien und gucken nach, ob man da sowas findet.
Da die Erde keine gleichmäßige Dichte aufweist, kommt es zu Abweichungen der auf der Erdoberfläche erfahrenen Beschleunigung. Diese werden bekanntermaßen Kartographiert. Es sind jedoch stets Beschleunigungen feststellbar, die grob in Richtung Erdmitte zeigen ("abwärts"). Manchmal ist die Dichte der Erde unterhalb eines Punktes geringer, so dass die Gesamtbeschleunigung schwächer wird. Eine horizontale Abweichung ist auch feststellbar, jedoch nicht derart groß, dass man sie ohne allerhöchsten Aufwand mit einem Rollversuch zeigen könnte. Und dafür müßte man dann auch anfangen, indem man geometrisch die Horizontale feststellt, denn ein Rollversuch sagt ja nur, in welche Richtung an dieser einen Stelle die Gravitation in Bezug auf die Straßenoberfläche zeigt, so dass die Information fehlen würde, dass die Straße in Rollrichtung ansteigt in Bezug auf den Erdmittelpunkt.
@basti_79:
Erstmal danke für Deine Mühe! Weiß ich ehrlich zu schätzen.
Leider kann ich nirgends in Deinem Beitrag auch nur annähernd eine Erklärung der Funktionsweise der Gravitation entdecken. Die Auswirkungen hast Du tadellos beschrieben, aber danach hab ich ja nicht gefragt.
Allerdings kannst Du nichts dafür, denn die Wissenschaft hat nunmal keine Ahnung, wie Gravitation funktioniert. Sie kann beobachten, messen und Formeln aufstellen und höchstens Vermutungen darüber anstellen, was wirklich vor sich geht.
Aber solange wir nicht mit Sicherheit wissen, wie Gravitation funktioniert, können wir auch nicht mit Sicherheit sagen, ob es Gravitationsanomalien geben kann oder nicht.
Übrigens hat hier noch niemand behauptet, er wäre sich sicher, es gäbe diese Anomalien. Wir sind uns alle bewusst, dass es darüber keine Gewissheit geben kann, eben weil wir alle viel zu wenig darüber wissen.
Wie realistisch ist es allerdings, zu behaupten, es kann mit 100%iger Sicherheit keine Gravitationsanomalien geben? Bei dem Wissenstand, den die Wissenschaft in diesem Bereich im Moment erreicht hat, hat das meines Erachtens mit Realismus nichts zu tun.
basti_79
18.02.2006, 17:54
Original von Sachmet
Die Auswirkungen hast Du tadellos beschrieben, aber danach hab ich ja nicht gefragt.Naja, dann hab ich die Frage wohl falsch verstanden. Ich habe aber trotzdem beschrieben, "wie Gravitation funktioniert", und was nötig wäre, um eine solche Anomalie zu bewirken. Das ist ein Unterschied zu dem vagen Gebrabbel in der Richtung "nichts genaues weiß man nicht", das man hier recht häufig hört.
Ich meine, z.B. ist die Theorie (im Gegensatz zu dem, was ihr hier so bringt) falsifizierbar: du kannst hingehen, und einen Versuchsaufbau machen, und wenn er zeigt, dass die bisherige Theorie nicht richtig ist, kannst du dich freuen.
Ihr versucht nichtmal das, sondern mosert nur rum.
Allerdings kannst Du nichts dafür, denn die Wissenschaft hat nunmal keine Ahnung, wie Gravitation funktioniert.Das ist falsch. Zumindest bietet sie ein konsistentes und überprüfbares Modell an, den sogenannten Higgs-Mechanismus. Nach dem Vernehmen erklärt der Gravitation recht gut.
Leider versteh ich zur Zeit nich so recht, was es heißt, wenn "durch Brechung lokaler Symmetrien" "Goldstone-Moden des Higgsfeldes zu longitudinalen Polarisationsfreiheitsgraden" von "Eichfeldern" werden. Aber ich bin mir sicher, dass ich es lernen könnte (und dass es dann Sinn ergäbe), wenn ich wirklich wollte.
Ich bin mir jedoch auch sicher, dass dieses Wissen für die Frage, ob es "Gravitationsanomalien" dieser Art gibt, völlig Nutzlos ist.
Statt das zu Lernen und mir damit was gutes zu tun, kann ich natürlich einfach auf forum.grenzwissen.de gehen und rummosern, klar. Nur damit mein kleines Weltbild nicht einstürzt.
Wir sind uns alle bewusst, dass es darüber keine Gewissheit geben kann, eben weil wir alle viel zu wenig darüber wissen.Also ich bin mir ganz sicher, dass die Naturgesetze morgen immer noch so gelten wie heute.
Bei dem Wissenstand, den die Wissenschaft in diesem Bereich im Moment erreicht hat, hat das meines Erachtens mit Realismus nichts zu tun.Welche Defizite machst du aus?
IronColonel
18.02.2006, 17:57
Leider kann ich nirgends in Deinem Beitrag auch nur annähernd eine Erklärung der Funktionsweise der Gravitation entdecken. Die Auswirkungen hast Du tadellos beschrieben, aber danach hab ich ja nicht gefragt.
Was hast du denn erwartet? Eine einfache Antwort auf eine einfache Frage? Oder ein ehrliches "Man weiss es nicht". Es ist doch immer das selbe, wenn du sie nicht überzeugen kannst, verwirre sie.
Original von basti_79
Ich habe aber trotzdem beschrieben, "wie Gravitation funktioniert", und was nötig wäre, um eine solche Anomalie zu bewirken. Das ist ein Unterschied zu dem vagen Gebrabbel in der Richtung "nichts genaues weiß man nicht", das man hier recht häufig hört.
Nein, Du hast nicht beschrieben, wie Gravitation funktioniert. Du hast beschrieben, wie das, was wir Gravitation nennen, von der Wissenschaft interpretiert wird. Das ist ja wohl ein Unterschied.
"Nichts genaues weiß man nicht" entspricht wenigstens den Tatsachen.
Ich meine, z.B. ist die Theorie (im Gegensatz zu dem, was ihr hier so bringt) falsifizierbar: du kannst hingehen, und einen Versuchsaufbau machen, und wenn er zeigt, dass die bisherige Theorie nicht richtig ist, kannst du dich freuen.
Ganz offenbar gibt es an der Via del Laghi ein Phänomen, das die bisherige Theorie zumindest in Frage stellt. Sollte ich demnächst in der Nähe von Rom sein, werd ich bestimmt vorbeischauen und dann über meine Erkenntnisse berichten. Einen wissenschaftlichen Versuchsaufbau, der Deinen Ansprüchen gerecht wird, darfst Du allerdings nicht erwarten. Ich bin nämlich der Meinung, dass die Wissenschaft nicht das Maß aller Dinge ist (aber das hatten wir ja schon).
Ihr versucht nichtmal das, sondern mosert nur rum.
Es war nicht meine Absicht, rumzumosern. Ich wollte Dir nur meine Sichtweise der Dinge näherbringen.
Das ist falsch. Zumindest bietet sie ein konsistentes und überprüfbares Modell an, den sogenannten Higgs-Mechanismus. Nach dem Vernehmen erklärt der Gravitation recht gut.
Erklärt dieser Mechanismus die Funktion oder die Wirkung der Gravitation?
Leider versteh ich zur Zeit nich so recht, was es heißt, wenn "durch Brechung lokaler Symmetrien" "Goldstone-Moden des Higgsfeldes zu longitudinalen Polarisationsfreiheitsgraden" von "Eichfeldern" werden. Aber ich bin mir sicher, dass ich es lernen könnte (und dass es dann Sinn ergäbe), wenn ich wirklich wollte.
Ich bin mir jedoch auch sicher, dass dieses Wissen für die Frage, ob es "Gravitationsanomalien" dieser Art gibt, völlig Nutzlos ist.
Das kann ich beim besten Willen nicht beurteilen.
Statt das zu Lernen und mir damit was gutes zu tun, kann ich natürlich einfach auf forum.grenzwissen.de gehen und rummosern, klar. Nur damit mein kleines Weltbild nicht einstürzt.
Wie klein ist das Weltbild einer Person, die alles für möglich hält? Bzw. wie groß ist das Weltbild einer Person, die nur das für möglich hält, was in Doppelblindversuchen bewiesen werden kann?
Also ich bin mir ganz sicher, dass die Naturgesetze morgen immer noch so gelten wie heute.
Ganz bestimmt werden die Naturgesetze morgen noch so gelten wie heute. Nur unser Wissen über diese Naturesetze wird sich wahrscheinlich noch ganz gewaltig ändern (so wie es auch in der Vergangenheit war).
Welche Defizite machst du aus?
Ich würd es nicht als Defizit bezeichnen, etwas nicht zu wissen oder beweisen zu können. Ein klares Defizit ist für mich jedoch, zu behaupten, alles zu wissen während man im Grunde gar nichts weiß.
basti_79
18.02.2006, 18:52
Original von Sachmet
Nein, Du hast nicht beschrieben, wie Gravitation funktioniert. Du hast beschrieben, wie das, was wir Gravitation nennen, von der Wissenschaft interpretiert wird. Das ist ja wohl ein Unterschied.Ja, wenn man davon ausgeht, dass unsere geistigen Prozesse die Welt nicht abbilden können. Das wäre eine sehr pessimistische Annahme.
Ganz offenbar gibt es an der Via del Laghi ein Phänomen, das die bisherige Theorie zumindest in Frage stellt.Nein, das Phänomen stellt die Theorie nicht in Frage. Das wird hier nur dauernd behauptet, ohne dass auch nur ein Grund dafür angegeben wird, warum das so sein sollte.
Ich bin nämlich der Meinung, dass die Wissenschaft nicht das Maß aller Dinge ist.Na, dann hoffe ich, dass du wenigstens die für eine Aussage über Gravitationsanomalien wichtige Lage der geometrischen Horizontalen feststellst, denn das wäre schon vom gesunden Menschenverstand her sehr wichtig für so eine Aussage.
Erklärt dieser Mechanismus die Funktion oder die Wirkung der Gravitation?Die Funktion, das zustandekommen der Wirkung. Er erklärt die Kraft durch eine "Eichtheorie", ähnlich wie auch die anderen Kräfte erklärt werden konnten.
edit:
Ich bin mir jedoch auch sicher, dass dieses Wissen für die Frage, ob es "Gravitationsanomalien" dieser Art gibt, völlig Nutzlos ist.Das kann ich beim besten Willen nicht beurteilen.Doch, da eine Aussage über durch Gravitation aufwärts rollende Wasserflaschen eine Aussage über die Auswirkungen der Gravitation ist.
Wie klein ist das Weltbild einer Person, die alles für möglich hält?Etwa so klein wie die Zahl der Einschränkungen, die sie macht.
"Alles ist Möglich" und "Nichts ist Möglich" sind zwei Extremaussagen, deren praktischer Nutzwert und Sinn ungefähr gleich steht. "Nichts ist Möglich" ist nur philosophisch noch absurder als "Alles ist Möglich".
Der Witz besteht gerade darin, herauszufinden welche Position zwischen diesen beiden Extrema die richtige ist.
Bzw. wie groß ist das Weltbild einer Person, die nur das für möglich hält, was in Doppelblindversuchen bewiesen werden kann?Ich denke, das schränkt das Weltbild im Hinblick auf die Realität auf die sinnvollste Größe ein. Immerhin kann man so z.B. vermeiden, wiederholt über die eigenen Fähigkeiten zu lügen, wie das manch einem passiert.
Im überigen bezieht sich das nur auf Aussagen über die Realität. Für den Fall dass hier jemand unterstellen will, dass ich sonst nichts kennen würde.
Ganz bestimmt werden die Naturgesetze morgen noch so gelten wie heute. Nur unser Wissen über diese Naturesetze wird sich wahrscheinlich noch ganz gewaltig ändern (so wie es auch in der Vergangenheit war).Naja, wie gewaltig die Unterschiede sein werden, die man dann erklären wird können, wissen wir jedoch:
- in der Antike konnte man sich einfach was ausdenken, um eine herrschende Theorie umzustürzen
- 1750 brauchte es ein Teleskop und ein paar Stücke Papier, um die Theorien vom Sonnensystem umzustürzen
- 1900 brauchte es ein sehr großes Teleskop, sehr genaue Uhren und eine Sonnenfinsternis, um die Theorien vom Universum umzustürzen
- 2000 schießt man eine Sonde ins All, in der ein Kreisel annähernd Reibungsfrei gelagert wird und sich ein Jahr lang unbeeinflußt drehen kann, um die Theorie von 1900 zu überprüfen.
Die Tatsache, dass die Gravtiation im Sonnensystem bis auf Meßgenauigkeit an die Theorie heranreicht, heißt, dass man nur durch noch schärfere Messungen überhaupt was über die Abweichungen (Fehler der Theorie) wird sagen können. Wenn die Ungenauigkeiten der Theorie mit "siderischen Pendeln" und rollenden Wasserflaschen zu entdecken wären, würden wir sie spätestens seit 1750 kennen!
Mein Tip: die nächsten Unterscheide werden wir nichtmal direkt in der Natur Beobachten können, und damit auch nicht in der Nähe von Rom. Es sei denn, man baut da einen Teilchenbeschleuniger.
So läuft das nun mal... Die Zeit, in der man mit etwas beobachten und einem bißchen gesundem Menschenverstand eine Unstimmigkeit finden konnte, sind vorbei...
Ich würd es nicht als Defizit bezeichnen, etwas nicht zu wissen oder beweisen zu können. Ein klares Defizit ist für mich jedoch, zu behaupten, alles zu wissen während man im Grunde gar nichts weiß.Das ist Geschwurbel.
IronColonel
18.02.2006, 19:57
@ basti_79
Das ist noch immer keine Antwort auf die gestellte Frage "Wie funktioniert Gravitation" und kurz wars auch nicht :nono:
Ja, wenn man davon ausgeht, dass unsere geistigen Prozesse die Welt nicht abbilden können. Das wäre eine sehr pessimistische Annahme.
Das ist aber eine Tatsache.
Wenn Sie aus dem Fenster schauen, denken Sie, dass Sie den Ausblick, der sich ihnen bietet, mit Ihren Augen sehen, denn Sie haben gelernt, so zu denken. Die Wirklichkeit ist jedoch anders. Sie können die Welt mit Ihren Augen nicht sehen. Sie sehen nur ein Bild, das in Ihrem Gehirn entsteht. Dies ist keine bloße Vermutung oder eine philosophische These, sondern eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache.
Quelle: http://www.geheimnisdermaterie.com/1.html
Nein, das Phänomen stellt die Theorie nicht in Frage. Das wird hier nur dauernd behauptet, ohne dass auch nur ein Grund dafür angegeben wird, warum das so sein sollte.
Von welcher Theorie gehst du aus, derer gibt es mehrere?
(Früher glaubte mann, ein Apfel fällt deswegen vom Baum, weil er reif ist, bis Newton eine andere Theorie aufstellte, ich hab aber auch noch keine unreifen Apfel einfach so vom Baum fallen sehen)
Da es in der Umgebung der Via dei Laghi offenbar kein Objekt gibt, welches die Erdbeschleunigung "ablenkt" könnte es ja ein unterirdisches Phänomen sein, welches die Gravitation z.B. aufhebt, oder ihr entgegenwirkt.
Ich denke, das schränkt das Weltbild im Hinblick auf die Realität auf die sinnvollste Größe ein. Immerhin kann man so z.B. vermeiden, wiederholt über die eigenen Fähigkeiten zu lügen, wie das manch einem passiert.
Du verwechselst offenbar "Realität" mit "Pessimismus"
basti_79
19.02.2006, 00:22
Original von IronColonel
Das ist noch immer keine Antwort auf die gestellte Frage "Wie funktioniert Gravitation" und kurz wars auch nichtDie Idee ist folgende: ohne Masse würden sich alle Teilchen mit Lichtgeschwindigkeite bewegen. Es wird ein Feld postuliert, das durch die Anwesenheit von Teilchen gestört wird (in seinem Potential geändert wird). Wenn wir jetzt das Teilchen bewegen wollen, müssen wir einen gewissen Energievorschuß leisten, um die "Delle" im Feld zu bewegen (da sich Störungen darin ja nicht mit Überlichtgeschwindigkeit fortpflanzen können). Das ist, was wir als Trägheit erfahren.
Gravitation kommt dadurch zustande, dass zwei solcher "Dellen" wechselwirken können, und bei dieser Wechselwirkung Energie zwischen dem Feld und den Teilchen austauschen können (der "überlappungsbereich" zweier "Dellen" verliert an "Spannung", damit an energie, das Ergebnis ist die Beschleunigung der Teilchen). Dieser Prozeß sollte beobachtet werden können, denn diese Wechselwirkung sollte durch Bosonen vermittelt werden, deren Beobachtung in Bälde (spätestens mit dem LHC) erwartet wird, und deren nicht-Beobachtung ein größeres Problem für die Physik darstellen würde. Wenn die also mit "njet" kommen, habt ihr was zu lästern. Wenn sie sich freuen, und ihr dann verstehen würdet, worüber sie sich freuen, würde ich mich freuen.
Nicht dass ich davon ausgehe, dass es heißt, dass ihr mit eurem "offenen Weltbild" akzeptiert, dass jemand etwas verstanden hat, was ihr nicht versteht.
http://www.didaktik.physik.uni-erlangen.de/grundl_d_tph/sm_et/sm_et_07.html populärwissenschaftliche Erläuterung
http://www.valdostamuseum.org/hamsmith/cnfGrHg.html#Hggr Details
Sie können die Welt mit Ihren Augen nicht sehen. Sie sehen nur ein Bild, das in Ihrem Gehirn entsteht.Das zur Grundlage für ein Weltbild zu machen, ist Hirnverbrannt.
Dies ist keine bloße Vermutung oder eine philosophische These, sondern eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache.Die auf der Seite erwähnten Tatsachen bedeuten nicht, dass es unmöglich ist, die Welt durch geistige Prozesse nachzubilden. Oder hab ich da was übersehen? Wenn ja, neuen Thread aufmachen, Titelvorschlag "Beweis Solipsismus".
Von welcher Theorie gehst du aus, derer gibt es mehrere?Nein, es gibt nur Geschwurbel, Wissen, was die Gravitation tut, und einige Theorien, wie das passiert, von denen alle weitestgehend deckungsgleich sind, einige phänomenologisch und eine einzelne eine Synthese darstellt. Sollte sich diese eine letzere Synthese als falsch herausstellen (s.o.), was anders als bei Geschwurbel überprüfbar ist, wird man eine andere Synthese bemühen müssen, die nichtsdestotrotz Deckungsgleich sein müßte zu den bisherigen phänomenologischen Theorien.
Da es in der Umgebung der Via dei Laghi offenbar kein Objekt gibt, welches die Erdbeschleunigung "ablenkt" könnte es ja ein unterirdisches Phänomen sein, welches die Gravitation z.B. aufhebt, oder ihr entgegenwirkt.
[ ] du hast meine Posts aufmerksam gelesen und verstanden.
nochmal: Welche Eigenschaften müßte ein Objekt haben, das eine Gravitationsabweichung dieser Größenordnung (sagen wir mal 1° Winkelabweichung, obwohl das strenggenommen noch viel zu wenig ist um mit bloßem Auge überprüft zu werden) zu erzeugen, die auf der Länge einer Straße (sagen wir mal 100m) nicht mehr als 50% abweichung zeigt?
Das ist eine Aufforderung an dich, ein derartiges Objekt zu beschreiben. Solang du das unterläßt, zeigst du nicht nur, dass du keine Ahnung von der Materie hast, die hier diskutiert wird, sondern auch, dass du dich davor scheust, konkrete Aussagen zu machen. Über die Gründe dafür kann man höchstens spekulieren. Ich nehme an, das ist eine Nebenfolge des "offenen Weltbildes", das "kein Problem" hat mit widersprüchlichen Aussagen.
Zur auflockerung zwischendurch ein kleines Maskottchen: http://www.die-fotoseite.de/fotos/winter/SchieferBaum_th.jpg
IronColonel
19.02.2006, 13:25
Die Idee ist folgende: ohne Masse würden sich alle Teilchen mit Lichtgeschwindigkeite bewegen. Es wird ein Feld postuliert, das durch die Anwesenheit von Teilchen gestört wird (in seinem Potential geändert wird). Wenn wir jetzt das Teilchen bewegen wollen, müssen wir einen gewissen Energievorschuß leisten, um die "Delle" im Feld zu bewegen (da sich Störungen darin ja nicht mit Überlichtgeschwindigkeit fortpflanzen können). Das ist, was wir als Trägheit erfahren.
Ideen sind was schönes. Ich hab auch so manche Ideen.
Gravitation kommt dadurch zustande, dass zwei solcher "Dellen" wechselwirken können, und bei dieser Wechselwirkung Energie zwischen dem Feld und den Teilchen austauschen können (der "überlappungsbereich" zweier "Dellen" verliert an "Spannung", damit an energie, das Ergebnis ist die Beschleunigung der Teilchen). Dieser Prozeß sollte beobachtet werden können, denn diese Wechselwirkung sollte durch Bosonen vermittelt werden, deren Beobachtung in Bälde (spätestens mit dem LHC) erwartet wird, und deren nicht-Beobachtung ein größeres Problem für die Physik darstellen würde. Wenn die also mit "njet" kommen, habt ihr was zu lästern. Wenn sie sich freuen, und ihr dann verstehen würdet, worüber sie sich freuen, würde ich mich freuen.
Also bis heute weiss mans nicht.
Das zur Grundlage für ein Weltbild zu machen, ist Hirnverbrannt.
Wenns aber wissenschaftliche Tatsache ist?
Die auf der Seite erwähnten Tatsachen bedeuten nicht, dass es unmöglich ist, die Welt durch geistige Prozesse nachzubilden. Oder hab ich da was übersehen? Wenn ja, neuen Thread aufmachen, Titelvorschlag "Beweis Solipsismus".
Abb- und Nachbildungen sind nicht die Realität. Oder kannst du auf dem Foto eines Pferdes reiten?
Zitat:
Von welcher Theorie gehst du aus, derer gibt es mehrere?
Nein, es gibt nur Geschwurbel, Wissen, was die Gravitation tut, und einige Theorien...
also wenn ich sage, dass es mehrere Threorien gibt, dann sagst du Nein, erzählst was von Geschwurbel und sagst, dass es einige Theorien gibt.
Edit: Das ist eine Widersprüchliche Aussage, deshalb :respect:
du hast meine Posts aufmerksam gelesen und verstanden.
Gelesen ja, aufmerksam und verstanden nein.
Das ist eine Aufforderung an dich, ein derartiges Objekt zu beschreiben. Solang du das unterläßt, zeigst du nicht nur, dass du keine Ahnung von der Materie hast, die hier diskutiert wird, sondern auch, dass du dich davor scheust, konkrete Aussagen zu machen. Über die Gründe dafür kann man höchstens spekulieren. Ich nehme an, das ist eine Nebenfolge des "offenen Weltbildes", das "kein Problem" hat mit widersprüchlichen Aussagen.
Nur weil du ein Problem mit widersrprüchlichen Aussagen hast, heisst es noch lange nicht, dass jeder so beschränkt ist. Nun gut, ich beschreibe ein derartiges Objekt: Es ist groß und unter der Erde. Nimm ne Schaufel und siehs dir an ;o)
basti_79
19.02.2006, 14:33
Original von IronColonel
Also bis heute weiss mans nicht.Tja, wie mans nimmt. Du verstehst es auf keinen Fall, das ist mir klar. Heißt, wie gesagt, nicht, dass du recht hast.
Kleine Frage: wenn du an der Kasse im Supermarkt noch nie exakt 629,73 € rausbekommen hast, nimmst du dann auch an, dass der Betrag nicht existiert?
Das Higgs-Boson ist sozusagen der Betrag von 629,73 €, den noch nie jemand an der Kasse rausbekommen hat. Das heißt nicht, dass es nicht Existiert. Das heißt, dass in der Physik ein krasser Denkfehler ist, wenn man eine Sammlung von Dingen gefunden hat, die 370,27 € kosten, man sie mit zwei 500€-Scheinen bezahlt, und plötzlich etwas anderes herausbekommt als 629,73 €.
Das hieße aber dann wiederum nicht, dass die phänomenologischen Theorien zur Gravitation nicht mit überwältigender Genauigkeit bislang jede Beobachtung erklärt haben und bislang jede neue Beobachtung voraussagen konnten.
Das zur Grundlage für ein Weltbild zu machen, ist Hirnverbrannt.Wenns aber wissenschaftliche Tatsache ist?Du verwechselst eine Tatsache mit ihrer Interpretation. Das ist ungefähr so, wie wenn man den Holocaust mit der Evolutionstheorie für einen normalen Vorgang erklärt.
Abb- und Nachbildungen sind nicht die Realität.Dann kannst du ja bestimmt einen Unterschied zwischen der Theorie und der Realität finden?
Wie schon vorher gesagt, die Wissenschaft macht uns nicht den Magritte (http://www.georgetown.edu/faculty/irvinem/visualarts/magritte-pipe-sm.jpg). Die Formeln auf dem Papier sind nicht die Realität, aber die Realität wird von ihnen beschrieben. Ein gemalter Reiter kann auch auf einem gemalten Pferd reiten.
Nur, dass das Wesen der Logik verhindert, dass man etwas malen kann, was nicht möglich ist, und ermöglicht, alles zu malen, was möglich ist. Wenn die Theorie nicht der Realität genügt, um so besser, dann kann man eine bessere machen. Das ist jetzt ein paar hundert Jahre so passiert, und mittlerweile ist man sich sicher, dass es in der Realität nahe Rom keine Gravitationsanomalie gibt. Wer das Gegenteil behauptet könnte ja Vorrechnen, oder ein Experiment machen, das was über die Gravitation dort aussagt. Wer sich dann weigert, ist ein Dummschwatzer, mehr nicht.
also wenn ich sage, dass es mehrere Threorien gibt, dann sagst du Nein, erzählst was von Geschwurbel und sagst, dass es einige Theorien gibt.Von denen die phänomenologischen Deckungsgleich sind (also im Wesentlichen dieselben Aussagen über das Verhalten der Gravitation machen), und von denen eine eine Synthese ist, und damit die eine Stelle, an der nicht nur über die Eigenschaften der Gravitation diskutiert werden kann, sondern über ihr Wesen. Bitte lese meine Posts aufmerksam.
Gelesen ja, aufmerksam und verstanden nein.Merkt man. Bitte beheben, sonst kann ich auch mit meinem Ficus darüber reden.
Nun gut, ich beschreibe ein derartiges Objekt: Es ist groß und unter der Erde. Nimm ne Schaufel und siehs dir an.Nein, das ist dein Job, weil du behauptest, dass da keines ist.
Ich habe den Eindruck, du hast keine Ahnung von dem Thema und habe keine Lust, mit dir zu diskutieren, wenn du sogar offen zugibst, dass du inhaltsleer redest. Behebe bitte die Inhaltsleere.
IronColonel
19.02.2006, 16:23
Tja, wie mans nimmt. Du verstehst es auf keinen Fall, das ist mir klar. Heißt, wie gesagt, nicht, dass du recht hast.
Es heisst aber auch nicht, dass ich Unrecht habe.
Das Higgs-Boson ist sozusagen der Betrag von 629,73 €, den noch nie jemand an der Kasse rausbekommen hat. Das heißt nicht, dass es nicht Existiert. Das heißt, dass in der Physik ein krasser Denkfehler ist, wenn man eine Sammlung von Dingen gefunden hat, die 370,27 € kosten, man sie mit zwei 500€-Scheinen bezahlt, und plötzlich etwas anderes herausbekommt als 629,73 €.
Und weil noch nie jemand eine Gravitationsanomalie gemessen hat, heisst das noch lange nicht, dass sie nicht exisitieren kann.
Die Formeln auf dem Papier sind nicht die Realität, aber die Realität wird von ihnen beschrieben. Ein gemalter Reiter kann auch auf einem gemalten Pferd reiten.
Aber weder das Pferd noch der Reiter sind Real. Oder fällt der Reiter herunter, wenn du das Pferd wegradierst?
Merkt man. Bitte beheben, sonst kann ich auch mit meinem Ficus darüber reden.
Werde ich garantiert nicht tun, da mich ungeheuer interessieren würde, was dir dein Ficus mitzuteilen hat ;o)
http://www.garten-literatur.de/Leselaube/tatanga.htm
Nein, das ist dein Job, weil du behauptest, dass da keines ist.
Lies bitte nochmal, das habe ich nicht behauptet.
Ich habe den Eindruck, du hast keine Ahnung von dem Thema und habe keine Lust, mit dir zu diskutieren, wenn du sogar offen zugibst, dass du inhaltsleer redest. Behebe bitte die Inhaltsleere.
Nein, und zwar weil genau darin meine Absicht besteht, dass es dir irgendwann zu blöd wird, dass du es leid bist zu diskutieren bzw. Erbsenzuzählen (http://www.spk-mittelholstein.de/ihre_sparkasse/personal/index.php). Ich hab nichts gegen sachliche Einwände (es gibt hier im Forum genug Skeptiker, die es nicht nötig haben zu beleidigen), vieles was im Esoterikbereich abgeht ist in der Tat nur Humbug und Geldmacherei. Aber wenn jemand (du) hergeht, und zu jedem paranormalen Thema seinen wissenschaftlichen Senf dazugibt, diejenigen als ungebildet und dumm beleidigt (siehe auch deine Kommentare im Grewiki, ich sag nur Logorrhoewarnung bzw. Sprechdurchfall) die sich mit der Sache noch nicht so gut auskennen und sich dann gar nicht mehr trauen, irgendwas zu schreiben, dann setzte ich deinen 500 Jahren Wissenschaft 10 000 Jahre menschliche Dummheit entgegen, dann schaun mer mal, wer den längeren Atem hat.
basti_79
19.02.2006, 19:07
Original von IronColonel
Und weil noch nie jemand eine Gravitationsanomalie gemessen hat, heisst das noch lange nicht, dass sie nicht exisitieren kann.Weil unser Wissen über die Gravitation annähernd vollständig ist, heißt das, dass jemand, der behauptet, dass es eine Anomalie gibt, ein Dummsülzer ist, bis er entweder erklärt, wie die Anomalie zustande kommen kann, oder nachweist, dass eine existiert.
Bislang habe ich keins von beidem hier bemerkt. Im Grunde genommen redest du nur über Philosophie, und behauptest, dass du Recht hast mit deinen Ansichten über Realität. Ob das zutrifft, kann jeder für sich entscheiden.
Aber weder das Pferd noch der Reiter sind Real. Oder fällt der Reiter herunter, wenn du das Pferd wegradierst?Wenn das Bild nach den Regeln der Physik gemalt ist, ja.
Nein, das ist dein Job, weil du behauptest, dass da keines ist.
Lies bitte nochmal, das habe ich nicht behauptet.Ups, da war dann wohl ein k zuviel. Trotz Tippfehler hoffe ich, dass der Sinn dich erreicht hat. Stichwort offenes Weltbild, toleranz von Widersprüchen etc.
Nein, und zwar weil genau darin meine Absicht besteht, dass es dir irgendwann zu blöd wird, dass du es leid bist zu diskutieren bzw. Erbsenzuzählen.Eigentlich nicht. Eigentlich hoffe ich, dass irgendwann die Schmerzgrenze (http://de.wikipedia.org/wiki/Zen) erreicht ist, und du mit denken Anfängst, also, z.B., dich oder deine Äußerungen hier zu hinterfragen. Ich tue das im überigen recht häufig, und strenge mich dafür gelegentlich sogar dafür an, was ich bei meinen Diskussionspartnern nicht erkennen kann.
Ich hab nichts gegen sachliche EinwändeDoch, hast du. Du hälst jeden Beitrag, der nicht in dein "offenes Weltbild", das "Widersprüche akzeptiert" paßt, für derartigen Humbug, dass du versuchst, ihn ins Lächerliche zu ziehen. Wenn dann jemand sachliche Einwände bringt, antwortest du auf Fragen, die nicht gestellt wurden, oder kommst mit Hobbyphilosophie.
Aber wenn jemand (du) hergeht, und zu jedem paranormalen Thema seinen wissenschaftlichen Senf dazugibt, diejenigen als ungebildet und dumm beleidigt (siehe auch deine Kommentare im Grewiki, ich sag nur Logorrhoewarnung bzw. Sprechdurchfall)a) du kannst die Warnung selber ändern und/oder entfernen, wenn du glaubst, dass sie nicht berechtigt ist
b) du kannst mit mir und allen anderen wiki-benutzern über dieses Thema diskutieren
c) den Vorwurf einer Beleidigung lasse ich nicht auf mir Sitzen. Nichtmal der Autor hat sich besonders beleidigt Gefühlt. Überrascht zwar, aber er schreibt munter weiter. Das einzige, was ich beleidige, ist dein Weltverständnis. Und das ist mir, mit Verlaub, egal.
die sich mit der Sache noch nicht so gut auskennenDanke. Ach, du redest über das Forum? Ich sags mal so... Wer Nabelschau machen will, braucht kein Webforum. Ob wohl das ja bislang eure Hauptbeschäftigung gewesen zu sein scheint.
und sich dann gar nicht mehr trauen, irgendwas zu schreiben, dann setzte ich deinen 500 Jahren Wissenschaft 10 000 Jahre menschliche Dummheit entgegen, dann schaun mer mal, wer den längeren Atem hat.Ich ahnte deinen Hintergrund, aber danke, dass du ihn öffentlich bekannt machst.
Ich denke, das Argument, dass sich Leute nicht mehr trauen könnten, irgendwas zu schreiben, ist keines. Erstmal ist das hier ein Grenzwissen-forum, also bin ich schonmal quasi per Definition im Unrecht. Ich denke, es ist auch in deinem Sinne, bei jedem Mitleser kritisches Denken zu schulen, dessen abwesenheit ja öfter unterstellt wurde, wenn ich hier etwas gesagt habe.
Wenn eine einzelner deutlich artikulierte Gegenstimme reicht, deinen/euren Glauben derart zu erschüttern, dass ihr euch nicht mehr traut, etwas in ein Webforum zu schreiben, dann liegen da ehrlichgesagt viel ärgere psychische Probleme vor, als ich zuerst befürchtet hatte. Aber die Welt (oder das Internet, oder dieses Forum) ist ja jetz auch kein Sanatorium (obwohl, wenn ich mal drüber nachdenke... äh...). Wer nicht damit klarkommt mich zu lesen, hat mehrere technische Möglichkeiten, das zu unterbinden.
Wenn dann sogar am Glauben selbst gezweifelt würde, um so besser, das ist mein erklärtes Ziel. Ich würd auch mal darüber nachdenken, was es bedeutet, wenn meine Postings sich derart von der Masse abheben, dass sie regelmäßig Kondensationspunkt von wüsten ausbrüchen werden.
Die Welt ist hart... Wenn der Löwe kommt, und du versuchst, dich durch Telekinese auf einen Baum zu befördern, bist du tot. Genausowenig hilft euch Geschwurbel, wenns darum geht, über die Welt zu urteilen... Dauernd Konjunktiv, dauernd Philosophie... dann kommt der kleine Randi, läßt euch Wünschelrute gehen, es klappt nicht, und ihr heult. Trotz eurem "offenen Weltbild", das "Widersprüche akzeptiert", wohlgemerkt. Scheinbar beschränkt sich diese Akzeptanz auf andere "offene Weltbilder"...
@IronColonel, sachmet ...
der versuch ehrt euch wahrhaftig - mein :respect:
das problem bei der sache .. (weswegen ich mich auf sowas nicht einlasse)
jeglicher thread mit derartigen diskussionen rutscht voll ausm thema und wird
geradezu unbrauchbar personen profiliert.
ich wär allgemein fürn .. ich habe studiert, recht, weisheit, allwissen chatroom -
damit die themen wieder zu ihrem ursprung kommen.
wenn man so durch die themen wandert .. dann verliert man als besucher wie
auch user - die lust an entdeckung und freier entfaltung.
das erinnert dann eher an "mein papa hat aber nen dickeren".
@nane:
Ich weiß, was Du meinst.
Und auch ich wünsche mir, dass wir hier bald wieder zur gewohnten Gedankenfreiheit und freien Entfaltung zurückkehren.
Trotzdem kann ich manche Dinge nicht einfach so stehenlassen.
Mea Culpa
IronColonel
19.02.2006, 19:49
@ Nane
da hast du wohl recht.
Der denkende Mensch ändert seine Meinung, deshalb in Zukunft:
http://mahopa.de/bilder/lustige-forenbilder/dont-feed-the-trolls.gif
basti_79
19.02.2006, 19:57
Jo, wer mit Kritik nicht Klarkommt, muß sie halt ignorieren.
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert...
Original von nane
das erinnert dann eher an "mein papa hat aber nen dickeren".
Das wiederum erinnert mich nun wieder daran, dass dieses Forum oben einen Button mit der Aufschrift "Regeln" hat...
Nix gegen eine deftige Sprache, aber in letzter Zeit werden mir hier die persönlichen Anmachen - allgemein - etwas zu deftig.
Manchmal kommt es mir so vor, als wollte so mancher hier das Rad neu erfinden. Mit der Begründung, dass alles, was bisher anscheinend von der Sinnhaftigkeit runder Räder zeugt, nur dummes Nachgeplapper und Folge unselbständigen Denkens und eines zu engen Weltbilds ist.
Diese ewige - aus meiner Sicht dummdösige ... sry - Schimpferei über die ach so dumme Schulwissenschaft finde ich ziemlich scheinheilig. Ohne diese dumme Wissenschaft säßen wir hier nämlich nicht und diskutierten, sondern würden brav unser Höhlenfeuer schüren und Pfeilspitzen schärfen ;) Sicher sind die bisherigen Erkenntnisse der Wissenschaft nicht der Weisheit letzter Schluss, das behauptet aber auch kein ernst zu nehmender Wissenschaftler. Aber ihre Methodik hat sich bisher überwiegend als sinnig und eben Wissen schaffend gezeigt. (Für's Weisheit schaffen war sie auch nie gedacht... aber selbst das schafft sie auch schon mal ;) ) Sie hat auch schon so manches bis dahin nur Geglaubte als richtig bewiesen und auch so manches als falsch enttarnt.
Ich persönlich sehe skeptisches Denken als Bereicherung.
Sicher gibt es auf beiden Seiten Betonköpfe, Hardcore-Skeptiker und Hardcore-Gläubige. Die übrigens sicher erschrocken wären, wenn sie mal sähen, wie ähnlich sie sich eigentlich sind ;)
Allerdings empfinde ich zb basti_79 als jemand, der sich große Mühe gibt, nicht einfach etwas zu behaupten, sondern zu erklären, warum, weshalb, wieso er so und nicht anders denkt, seine Meinung etc. zu belegen. Von dieser Haltung könnte sich so mancher, der hier kurzum jeden, der nicht seiner Meinung ist, zum Idioten erklärt (absichtlich überspitzt dargestellt ;) ) was abschneiden. Deshalb verstehe ich irgendwie nicht, warum hier teilweise so ablehnend etc. auf ihn reagiert wird.
Was tut er - auf seine Art - anderes als zb nane? Oder Iron Colonel? Etc.?
Zum Thema selbst: Ich war noch nicht an der Via dei Laghi. Von daher kann ich zu dem speziellen Fall wenig sagen. Aber ich weiß, das bisher viele solcher anscheinenden "Anomalien" als optische Täuschung aufgeklärt wurden. Des Weiteren ist es - nach bisheriger Erfahrung mit Gravitation hier auf der Erde - sehr unwahrscheinlich, dass nicht auch dieser spezielle Fall auf einer optischen Täuschung beruht.
Wir können mal ja 'ne Grewi-Expedition nach Italien strarten... ;)
IronColonel
19.02.2006, 21:07
@ Acolina
Diese ewige - aus meiner Sicht dummdösige ... sry - Schimpferei über die ach so dumme Schulwissenschaft finde ich ziemlich scheinheilig.
Wissenschaft ist etwas wunderbares, meine Kritik gilt lediglich der Schulwissenschaft, die Dogmatische Behauptungen aufstellt und jeden als inkompetent bezeichnet, der sich traut über die Grenzen des Möglichen hinauszusehen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Ich persönlich sehe skeptisches Denken als Bereicherung.
Sehe ich ebenso, warum nicht auch in wissenschaftlichen Bereichen?
Zum Thema selbst: Ich war noch nicht an der Via dei Laghi. Von daher kann ich zu dem speziellen Fall wenig sagen. Aber ich weiß, das bisher viele solcher anscheinenden "Anomalien" als optische Täuschung aufgeklärt wurden. Des Weiteren ist es - nach bisheriger Erfahrung mit Gravitation hier auf der Erde - sehr unwahrscheinlich, dass nicht auch dieser spezielle Fall auf einer optischen Täuschung beruht.
Sehe ich genau so. Aber wenn wir uns mal vorstellen, dass es dort tatsächlich eine anomalie gibt, dann können wir auch Ideen entwickeln, wie diese Zustande kommen kann, einerseits durch ein Objekt, welches die Bergaufrollenden Gegenstände anzieht, ok, das ist nicht der Fall. Oder ein Objekt, dass die Gegenstände abstößt, unterirdisch, in Ordnung, ist unwahrscheinlich. Aber wenn wir nichtmal darüber philosophieren dürfen, dann brauchen wir kein "GRENZwissen" Forum.
Noch was zum Grewiki, in der Form, wie es sich derzeit präsentiert kann ich drauf verzichten und gleich bei Wikipedia nachsehen. Natürlich steht es mir frei, es selbst abzuändern, aber solange ich noch einen Eimer Farbe daheim habe, der ich beim Trocknen zusehen kann, werde ich dafür wohl keine Zeit haben ;o)
:meinemeinung:
Wissenschaft und Spiritualität...zwei verschiedene Ansichtsweisen auf ein und das selbe...
Ergänzen statt Ersticken. :)
Spiritualität hier - Wissenschaft da/Wissenschaft hier - Spiritualität da...
...ist so als ob man fragt* was zuerst, das Huhn oder das Ei... ?(
Aber sollte mich net wundern, legt der Mensch doch alles gerne in Schubladen. ;)
Je mehr eine Kultur begreift, dass ihr aktuelles Weltbild eine Fiktion ist, desto höher ist ihr wissenschaftliches Niveau." - Albert Einstein
"Es gibt nichts, was die Vorstellung von einem persönlichen Gotte unterstützen könnte. Ich bin Atheist. Es gab große Evolutionsbiologen, die an Gott geglaubt haben. Aber ich habe nie verstanden, wie man im Gehirn zwei völlig getrennte Fächer haben kann, und in einem liegt die Wissenschaft und im anderen die Religion." - Ernst Mayr
Sicher gibt es auf beiden Seiten Betonköpfe, Hardcore-Skeptiker und Hardcore-Gläubige. Die übrigens sicher erschrocken wären, wenn sie mal sähen, wie ähnlich sie sich eigentlich sind
Philosophie = Liebe zur Weisheit
Wahrheit + Erfahrung = Weisheit
Mutter aller Wissenschaften = Liebe zur Wahrheit
:spannend:
Original von Acolina
Diese ewige - aus meiner Sicht dummdösige ... sry - Schimpferei über die ach so dumme Schulwissenschaft finde ich ziemlich scheinheilig.
Allerdings empfinde ich zb basti_79 als jemand, der sich große Mühe gibt, nicht einfach etwas zu behaupten ...
Was tut er - auf seine Art - anderes als zb nane? Oder Iron Colonel? Etc.?
zum ersten absatz ..
dergleichen seh ich nirgendwo .. im gegenteil !
zum rest ..
UNS (damit meine ich nach gefühl - die mehrheit der grewi forenuser)
geht wahrscheinlich der ton (die penetrante art) und total beschränkte
darbietung von schulischer zahlendreherei aufn senkel.
und ergänzend - da stimm ich ironcolonel's beitrag absolut zu.
man nehme zb unseren LEIDER verschollenen physiker dragonhoard ..
menschlich und thematisch (weit aufnahmebereit) und sachlich bleibend.
das ist ein echter wissenschaftler der auch den sumpf der schule im gepäck hat.
zwischen seinen und diesen threads stehen welten !
:heuldoch: :meinemeinung:
gumpensund
19.02.2006, 23:23
so langsam wird auch mir verständlich, warum Schulphysiker
so selten auf die wirklich heissen Parties eingeladen werden :gg:
:aldaschwede:
Llewellian
19.02.2006, 23:51
@Ironcolonel and Nane:
Nu ja, ich muss hier aber auch den Basti verteidigen. Ihr habt eigentlich keinen Grund so eingeschnappt zu sein über ihn. Es ist ja immer wieder ganz nett anzuschauen wie ihr mit ach und krach und fleiss an "grenzwertigen" Lösungen für Probleme festhaltet, auch wenn die von euch so verpönte Schulwissenschaft gänzlich einfache Lösungen bietet.
Grad in dem "sich bewegende Steine Thread" hab ich das gesehen... da wird an Magnetfeldern festgehalten und was weiss ich... das "i want to believe" für Aliens und Co. ist ja ganz nett, aber in gewissen Gebieten wirds halt einfach lächerlich.
Sucht euch was aus, wo die Schulwissenschaft nicht widersprechen kann. Aliens z.b.... aber nicht so einfach zu widerlegende Sachen.
Es gab mal einen Mann der "wanted to believe",
dass die Erde doch tatsächlich rund sei...einfach lächerlerlich ;) :et10:
Je größer das Vertrauen in die Wissenschaft gewesen war, umso bitterer war die Enttäuschung." - Francesco de Sanctis, Über die Wissenschaft und das Leben
Sucht euch was aus, wo die Schulwissenschaft nicht widersprechen kann. Aliens z.b.... aber nicht so einfach zu widerlegende Sachen.
da habe ich ein schönes Zitat gefunden, dass dir vielleicht auch gefallen könnte:
"Wäre die Geschichte eine exakte Wissenschaft, so müßten wir imstande sein, die Zukunft der Staaten zu enthüllen. Das können wir aber nicht, denn überall stößt die Geschichtswissenschaft auf das Rätsel der Persönlichkeit. Personen, Männer sind es, welche die Geschichte machen." - Heinrich von Treitschke, Politik, Einleitung
Natürlich habe ich nichts gegen die Wissenschaft, im Gegenteil:
sie sollten alle geehrt werden, die wirklichen Pioniere der Menschheit...
Doch die momentane Unfalsifizierbarkeit der Wissenschaft ist mir eindeutig zu sehr verankert.
Sollte doch die Ausmerzung von falschen Hypothesen/Theorien doch eine der Grundlagen aller Wissenschaften sein.
mfg
Llewellian
20.02.2006, 01:55
Akuma... du hast völlig recht, die Wissenschaft kann immer angezweifelt werden. Irgendwo ist immer ein Fehler.
Aber: Was die Falsifizierbarkeit betrifft... in einigen Sachen kann man einfach sagen: No way. Vorallem, wenn es zig einfachere Möglichkeiten gibt, etwas zu erklären, was auch eher von der Natur her passt.
Beispiel:
Diese Steine. Weder die Coloumb noch die Lorentz Kraft könnte diese Steine verschieben. Weil sie dafür dann - wenn es durch das Magnetfeld der Erde kommen soll, müssten diese Steine eine dermassen Ladung aufweisen, das sie vor lauter Elmsfeuer blau leuchten müssten. dann müsste aber auch ein ladungsausgleich mit der umgebung stattfinden - was automatisch die kraft runtersetzt.
Und glaub mir... nicht einmal ein Blitzstrahl erster Güte kann etwas so aufladen. Ja selbst ganze Gewitterzellen mit ihrer Ladung - und das fällt in den Bereich "äusserst Gewaltig" erfahren keine Auslenkung durch das Magnetfeld der Erde.
Das ist nämlich so schwach, das es prima einzelne Teilchen mit viel Anlauf ablenken kann. Aber schon im Milimeterbereich wirds wirklich schwer. Man muss eine Kompassnadel nämlich schon ZIEMLICH reibungsfrei aufhängen, das die sich bewegt. Leg mal eine magnetisierte Nähnadel auf den Tisch. Pustekuchen, die wird sich nicht bewegen.
Und das tolle an den Naturgesetzen ist, das sie stets grossräumig wirken. Sprich, die Physik, Chemie und so weiter sind überall auf der Erde gleich.
Wenn also die Steine sich dort bewegen wegen Coloumb oder Lorenz, dann müssten sie es überall auf der Welt tun. AUCH beim mir im Vorgarten. Passiert aber nicht.
Ich bleib dabei: Oberflächenvereister Schlamm taugt prima, um die Reibungskräfte herabzusetzen und Wind während eines Sturmes tut das übrige. Und weil sich Windböen auch extrem kleinräumig ändern können, hab ich überhaupt kein Problem damit, das ein Stein 3 m weiter neben dem anderen Exemplar mal eben 2 m in eine völlig andere Richtung gerutscht ist.
Wie gesagt - ich war live in einem Taifun und ich hab einen Tornado aus 30m Entfernung an mir vorbeischrabbeln sehen... ich weiss das Dachziegel - obwohl so unaerodynamisch ab Windstärke 9 fliegen können, ich weiss das bei Windstärke 11 auch Menschen mit 130 kg abheben und mehrere Meter fliegen können und ich hab in Böen über 12 sogar fliegende Kieselsteine von 5DM Stück Grösse fliegen sehen.
Und das sogar in Böen noch grössere Dinger fliegen können - schon mal richtig grosse Hagelkörner gesehen? Jup. TENNISBALL GROSS. Und die wirbeln in den Aufwinden in einem Gewitter und "schweben". Bis der Aufwind nachlässt, dann erst fallen sie. Der Rekord liegt übrigens laut Guinnes Book bei einem 1,9 kg Hagelkorn von doppelter Handflächengrösse. Sowas kann fliegen. Und zwar in extrem dünner Luft in 8.000 m Höhe in einer Gewitterzelle.
Und weil Hagel in Tennisballform fliegen kann - bin ich mir sicher, das Wind auch Steine verschieben kann. Windböen haben mein Auto auf einem Kiesweg verschoben, und das hatte 1.5 Tonnen. Und ich hab heute noch die Reparaturrechnung zu hause von der abgeknickten Antenne. Die hat nämlich ein Colakasten abgeschlagen. Da waren noch die gefüllten 1.5 l Colaflaschen drin. Der flog nämlich (und dafür biete ich mindestens 10 Zeugen auf) etwa 30m weit in der Windbö vor dem Tornado.
is aber der falsche thread hier - nix totes tal steine :)
aber abgesehen davon - kommt dir das nich komisch vor?
die steine wurden über einen langen zeitraum vermessen in ihrem rutsch.
warum hat von denen nie einer besondere winde bemerkt?
alle sehen die steine - scheinbar is aber immer windstille bis laues lüftchen
wenn einer vor ort is.
und warum glättet der ach so starke wind nicht die aufgeworfenen spuren?
//eddi
recht interessante info über ne death valley reise
http://home.arcor.de/tanja-andreas/usa/usa95/seiten/95_bericht.htm
basti_79
20.02.2006, 09:26
Original von nane
die steine wurden über einen langen zeitraum vermessen in ihrem rutsch.Das ist falsch, und das hab ich dir auch schon gesagt. Die Steine und Spuren wurden nur zu einigen Zeitpunkten vermessen. Über den Darstellungen stand dann jeweils eine "Saison" (meistens 2 Jahre), was dich verwirrt hat. Nur weil du etwas noch nicht verstehst, heißt das nicht, dass jemand anderes das auch nicht versteht.
warum hat von denen nie einer besondere winde bemerkt?
alle sehen die steine - scheinbar is aber immer windstille bis laues lüftchen
wenn einer vor ort is.Im Winter geht da keiner hin der Fotos machen will. Den Grund dafür kannst du dir hoffentlich selber vorstellen. Die Winde wurden sehr wohl vermessen:
http://www.cmdrmark.com/slidingstones.html
Due to the topography of the southern area of the playa, wind speeds of 70 mph and greater are caused by the wind channeling through the large dolomite ridges bordering the playa.
http://www.death-valley.us/article332.html
Before the area was deemed wilderness, an anemometer tower had been erected, in the 1950s, I believe, to quantify the wind speeds. The only problem was that the wind blew the anemometer tower down.
I know that having equipment all around would greatly hinder the experience for people who come there, as I did, to observe a unique phenomenon.
und warum glättet der ach so starke wind nicht die aufgeworfenen spuren?Rechne mal vor, wie das von statten geht. Überschlagsrechnung reicht.
Llewellian
20.02.2006, 11:24
Original von nane
aber abgesehen davon - kommt dir das nich komisch vor?
die steine wurden über einen langen zeitraum vermessen in ihrem rutsch.
warum hat von denen nie einer besondere winde bemerkt?
alle sehen die steine - scheinbar is aber immer windstille bis laues lüftchen
wenn einer vor ort is.
und warum glättet der ach so starke wind nicht die aufgeworfenen spuren?
Weil die Leute immer nur bei Schönwetter dorthin gehen. Niemand geht freiwillig in einem Sturm irgendwohin. Vorallem nicht ins Death Valley. Weil da NIEMAND ist, der dir helfen könnte. Kein Unterschlupf, nichts.
Und die aufgeworfenen Spuren, warum die so bleiben, das ist sehr sehr einfach. Das kannst du auch zuhause selbst ausprobieren.
Mach mal einen schönen Salzteig. Breite das auf dem Backblech aus. Solange er noch nass ist, zieh mal mit dem Finger eine Spur rein. Und dann back das ganze bei Temperaturen um 90 Grad Celsius.
Ganz wie es die offiziellen Seiten des Death Valleys vorgeben:
----------------------
Die Bodentemperatur steigt in der Sonne auf bis zu 95° C an. An einem Julitag 1913 wurde 57° C Lufttemperatur (im Schatten) gemessen, die höchste jemals verzeichnete Temperatur.
----------------------
Das scheint dir wenig glaubhaft? Bestimmt bist du an einem heissen Augusttag in Deutschland schon mal Barfuss auf einer Teerstrasse gestanden oder. Die wird auch ziemlich warm. Aber wir haben ja auch keine 57 C Lufttemperatur.
Und jetzt kuck mal, ob du die Spuren noch "verwischen" kannst. Nimm das Backblech und halte es unter die Brause. Die Oberfläche wird wieder Glitschig, aber die mit dem Finger reingezogenen Spuren bleiben, so festgebacken sind sie.
Du sagst, Salzteig aus Getreide-Mehl, Salz und Wasser würde unglaubwürdig sein? Gut. Versuch dasselbe doch mal mit einem Gemissch aus Salz, Steinmehl, Lehm und Wasser. Wird sich exakt gleich verhalten.
Mach mal einen schönen Salzteig. Breite das auf dem Backblech aus. Solange er noch nass ist, zieh mal mit dem Finger eine Spur rein. Und dann back das ganze bei Temperaturen um 90 Grad Celsius.
hallo? lol
das is jetzt aber reichlich verfehlt ..
oder rutscht der stein jetzt auf gebackenem boden?
wenn der rutscht - isset ja schleim - wie du meinst.
der schleim bleibt in seiner randhäufung obwohl der sturm den stein verschiebt.
irgendwas passt da nicht.
Llewellian
20.02.2006, 14:21
Was soll da nicht passen?
Stein sitzt auf gebackenem Boden. Feuchtigkeit (entweder aus dem Salzseegrund oder als Regen) weicht den Boden auf. Sturmböe verschiebt den Stein auf schlammig-weichem Untergrund ein paar cm. Stein verdrängt Schlamm und häuft ihn an der Seite des Steines auf.
Es wird wieder heiss. Verdrängter Schlamm backt fest. Vor dem Stein allerdings ist alles immer noch gerade. Nächster Sturm, es weicht wieder auf. Stein hat grössere Angriffsfläche als der Schlammrand, Stein wird verschoben, festgebackener Schlammrand wird kaum erodiert.... Stein wirft dabei neuen Schlammrand an den Seiten auf. Sonne, wieder alles festgebacken an den Seiten.... und gut.
Und wie lange sich solche festgebackenen Spuren halten können, kannst du im Sommer auch bei dir zuhause beobachten. Geh mal auf eine schlammige Wiese wo Kühe oder Pferde sind. Wart mal bis die richtig austrocknet. Die Spuren bleiben. Auch wenns danach wieder drüberregnet.... das muss schon richtig richtig durchweichen... bis da was "erodiert.
Und das sowas unter Umständen RICHTIG lange halten kann... zeigen die heute überall auffindbaren, versteinerten Saurierspuren.
Schweiz, Col de Terasse, kurz unterm Gipfel...
http://www.noth.ch/images/hiking/h0121f3.jpg
Nicht ein paar Millionen Jahre alt, sondern nur etwa 1500 Jahre, Hufabdruck in Lehm, Türkei, frühbyzantinisches Reich:
http://www.uibk.ac.at/grabungarmenien/saison2005/berichte/knochenarbeit_reporte/report2/aramus_2005_hufspur.jpg
Hey Leute ich verstehe ja eure eifrige Diskussion um die mysteriösen Steine von Racetrack Playa oder wie dat heißt, aber...
dies ist der Thread...Gravitationsanomalie (http://forum.grenzwissen.de/thread.php?threadid=4911)
worüber ihr da grad diskutiert, gehört da... :guckstdu: Death Valley und seine sich bewegenden Steine (http://forum.grenzwissen.de/thread.php?threadid=1044&hilight=steine)
:dozier:
hey, nichts für ungut Krieger des Steines, macht ruhig weiter löl :hoch:
Dabei liegt die Lösung doch auf der Hand...
http://www.8spitzen.de/content/e9/e5753/e5755/Obelix.jpg
Hallo Foris,
das Thema Gravitationsanomalie scheint ja im Board schon mal behandelt worden zu sein.
Ich war an der Gravitationsanomalie in Marktl am Inn mit einer Gruppe unterschiedlicher Leute. Es war als eine Art Exkursion geplant, zu der Menschen mit unterschiedlichsten Ansätzen gekommen sind:
Radiästheten mit einfachen Ruten oder High-Tech-Messgeräten, Heiler, Heilpraktiker, schamanisch Tätige und einfach Neugierige.
Alle habe auf ihre Art diese Anomalie teilweise intensiv erfahren. Auch die Fotos zeigen das Phänomen der "schief stehenden Personen".
Ein guter Hinweis war folgendes Büchlein:
http://www.amazonen.de/Gravitationsanomalien-schief-gerade-nichts-sollte/dp/393591007X
Gruß
Adler
Basti edit: Link entstellt
In Marktl?
a Wunder!
Jetzt wird der Papst heilig. :ja:
Die Leid san echt gschäftstüchtig, in Marktl...
Werbung für ein Buch? Mehr sehe ich hier gerade nicht. Damit kann keiner was hier anfangen denke ich mal. :O
Original von Zwirni
Werbung für ein Buch? Mehr sehe ich hier gerade nicht. Damit kann keiner was hier anfangen denke ich mal. :O
Hallo Zwirni,
wer sich für Gravitationsanomalien interessiert, kann sehr wohl was damit anfangen!
Ich habe ja auch erst durch den Hinweis auf das Buch zu einer mir nahegelegenen Anomalie gefunden - und da stehen noch mehr Anomalien in Europa drin.
Zudem habe ich meine persönliche Erfahrung mit jenem Ort dargestellt.
Gruß
Adler
Original von Adler
Original von Zwirni
Werbung für ein Buch? Mehr sehe ich hier gerade nicht. Damit kann keiner was hier anfangen denke ich mal. :O
Zudem habe ich meine persönliche Erfahrung mit jenem Ort dargestellt.
Gruß
Adler
Möglicherweise meint Zwirni genau das: Du sagst, du warst da und hast das Phänomen gesehen und statt von deiner beobachtung zu erzählen, verweist Du auf ein Buch.
Warum erzählst Du nicht lieber, deine Beobachtung?
Original von Adler
Alle habe auf ihre Art diese Anomalie teilweise intensiv erfahren. Auch die Fotos zeigen das Phänomen der "schief stehenden Personen".
Basti edit: Link entstellt
nun, wie schon geschrieben:
wer im Kreis der Anomalie steht, denkt, dass er gerade steht.
Wer ausserhalb steht, sieht den im Kreis stehenden schiefstehen.
Spannend auch, weil man das Phänomen fotografieren kann,
wenn einer im und dahinter einer ausserhalb steht.
Das ist schon mal optisch faszinierend.
Die Anomalie liegt in einem Birken-Waldgebiet. Im Umkreis der Anomalie (ca. 6 Meter Durchmesser) wachsen keine Bäume - nur Gras und Farne.
Alle um den Kreis stehenden Birken zeigen in Richtung zur Anomalie eine aufgerissene Rinde oder sind schon am absterben.
Die signifikanten Werte der Messgeräte sind mir nicht bekannt.
Mein eigenes Empfinden im Kreis:
an einer Stelle begann mein Körper kreisartige Bewegungen,
an einer anderen Stelle schwankte ich vor und zurück.
Die Rutengeher hatten extreme Ausschläge ihrer Tensoren zu verzeichnen.
Ein gesundheitlich Angeschlagener fühlte sich anfangs besser, mit zunehmenden Aufenthalt jedoch schlechter.
Optisch sichtbare Zeichen von Erdanomalien habe ich auch an sogenannten Kultplätzen/Kraftorten gefunden.
Gruß
Adler
Original von Adler
Spannend auch, weil man das Phänomen fotografieren kann,
wenn einer im und dahinter einer ausserhalb steht.
Das ist schon mal optisch faszinierend.
Super, dann poste doch mal eines deiner photos.
Original von Lupo
Super, dann poste doch mal eines deiner photos.
das ist so ne sache, da müßte ich alle auf den fotos zu sehenden Personen fragen, ob sie damit einverstanden sind.
ein "bisschen" aufwendig das ganze!
Gruß
Adler
Wieso?
Du brauchst doch nur mit einem Bildbearbeitungsprogramm die Gesichter unkenntlich machen.
Original von Lupo
Du brauchst doch nur mit einem Bildbearbeitungsprogramm die Gesichter unkenntlich machen.
Hallo Lupo,
mit Bildbearbeitung habe ich es nicht so. Sorry!
Gruß
Adler
Llewellian
07.11.2007, 10:50
Also es wird wohl jeder innerhalb von MSPaint ein Bild hochladen können, über jedes Gesicht ein schwarzes Quadrat kleistern können ^^.
Original von Llewellian
Also es wird wohl jeder innerhalb von MSPaint ein Bild hochladen können, über jedes Gesicht ein schwarzes Quadrat kleistern können ^^.
hallo Llewellian,
schön, dass du dich offensichtlich auch für das thema interessierst.
ob das jeder kann, mag ich nicht zu beurteilen. ich hab einfach keinen bock drauf.
ist das ok?
ich fänds interessant, wenn eine reaktion auf das phänomen "gravitationsanomalie" käme.
gruß
adler
Dann zeig uns Deine Bilder dazu, anstatt ständig Ausreden zu produzieren. Das ist ja langsam peinlich.
Original von Frank D
Dann zeig uns Deine Bilder dazu, anstatt ständig Ausreden zu produzieren. Das ist ja langsam peinlich.
Hallo Frank,
wie ist denn das hier mit den Umgangsformen?
Gibts hier kein: "Hallo" und kein "Tschau" oder "Gruß" ?
Ihr scheint euch hier an Bilder aufgeilen zu wollen, statt über ein Thema zu diskutieren!
Ich spreche gern über Erfahrungen, hab aber keine Lust, dies alles mit Bildern belegen zu müssen.
Mich würde mal die Meinung vom Moderator dazu interessieren!
Gruß
Adler
Original von Adler
Mich würde mal die Meinung vom Moderator dazu interessieren!
Gruß
Adler
Ich versuche mich mal als Prophet:
Der/die Moderator/-in wird dir dasselbe wie Frank D sagen, nur in freundlicheren Worten.
Original von Adler
Spannend auch, weil man das Phänomen fotografieren kann,
wenn einer im und dahinter einer ausserhalb steht.
Das ist schon mal optisch faszinierend.
Bist Du wirklich verwundert, dass wir die Bilder nun auch sehen wollen?
(meinethalben uns daran "aufgeilen" wollen)
Oder pampiger, im Sinne deutlicher Aussprache.
Werbung von Frischlingen ist hier unerwünscht, hallo und sonstige Gegrüßerei gibts nur, wenn jemand ernsthaft an einer Diskussion interessiert ist und nicht ersma Werbung für sein Buch macht.
Dass die Leut aus Marktl aus Scheiße Geld machen wissen wir ja schon von der Papstwahl.
...zudem sehe ich "Hallo" und "Grüße" auch bei keinem anderen Nicht-Adler-Post in diesem Thread...
Und warum sollte man über ein "Phänomen" diskutieren, für das es offensichtlich keinen Beleg gibt? Wie wärs mit unsichtbaren rosa Einhörnern? Davon habe ich zwei hinter meinem Haus, waren aber wohl nicht farbrein, weil die Fohlen sind unsichtbar blaugrün gescheckt...
Vom Niveau her ähnlich :D
Adler, was möchtest du eigentlich?
Was sollen wir denn diskutieren? Du hast etwas gesehen, das dir ungewöhnlich vorkommt, weigerst dich aber, dies hier anhand für uns Nachvollziehbarem, wie z.B. Bildern, zu belegen.
Bleibt also für uns nur zu sagen: Ja, gut, entweder ist da was oder du hast dich getäuscht. Was von beidem zutrifft, können wir mangels entsprechender Belege nicht einmal ansatzweise herausfinden.
Dein bisheriges Verhalten hier ist nicht nur unhöflich, es macht auch nicht den Eindruck, als seist du an einer Ergründung des Phänomens hier tatsächlich interessiert. Ansonsten hättest du uns hier deine/eure bisherigen Messungen, Fotos etc. vorgelegt und uns anhand dieser gezeigt, wie du/ihr z.B. eine optische Täuschung ausgeschlossen habt.
Hier (http://www.gravitation.org/Bericht_Natuerliche_Gravitationsanomalien_TJ1.pdf) findest du ein Beispiel, wie so etwas aussehen könnte, die Aufklärung der Anomalien in Karpacz Gorny (Polen) und Butzbach (Hessen).
Original von Adler
Gibts hier kein: "Hallo" und kein "Tschau" oder "Gruß" ?
Es ist in Foren allgemein unüblich, jeden Post mit Grußformeln zu versehen.
Dragonhoard
07.11.2007, 16:46
Nunja dann gibt der Moderator eben auch seinen Senf dazu.
Da die Beiträge im Forum ja sowas sind wie langfristige Erwiderungen in einem Gespräch, scheint es mit auch nicht notwendig jedesmal eine Grußformel anzubringen. Mna beginnt ja auch nicht jeden Satz in einem Dialog mit Hallo.
Zwei Dinge halte ich jedoch schon für seltsam:
Einerseits beschäftigst du (Adler) dich schon länger mit Ausflüchten und Möckiererei über Umgangsformen als mit dem eigentlcihen Thema.
Andererseits scheint es Graviationsanomalien zu geben, die schon sehr lange Bekannt sind, so wie jene in Schottland, oder in der Nähe von Castel Gandolfo. Diese jedoch scheint erst seit der Ernennung von Hrn. Razinger für Schlagzeile zu sorgen. Warum das?
Zu dem besprochenen Phänomen:
Du sprichst von keinen signifikanten Anzeigen auf Messgeräten. Welchen Werten auf welchen Geräten?
Ich habe bisher nur die Anomalie in Italien (Rocca di papa) besucht. Dort konnten wir mit Wasserwaage, bzw. einer einfachen Flasche Wasser sehr schön den Effekt der Anomalie zeigen.
Zeigen die Bäume noch andere Effekte, wie Wuchs von der Anomalie weg, oder zu ihr hin? Die Rinde ist immer auf der Seite zur Lichtung hin aufgebrochen?
Gib uns mal ein paar Infos mehr.
Und außerdem, Fotos sind immer schön, wie heißts doch, Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte ...
Irrtum Nummer 1:
ich habe lediglich auf ein bestimmtes Buch hingewiesen,
dieses Buch ist aber nicht von mir!
Irrtum Nummer 2:
diese Anomalie hat mit der Popularität um den Papst nichts zu tun.
Das Buch von Stephan Baum existiert schon ein paar Jahre länger als der Papst.
Irrtum Nummer 3:
meine Mitgliedschaft im Board/Forum.
Tut mir einen Gefallen und löscht mich einfach wieder.
Gruß und Ciao
Adler
[quote]Original von Adler
Hallo Foris,
das Thema Gravitationsanomalie scheint ja im Board schon mal behandelt worden zu sein.
Ich war an der Gravitationsanomalie in Marktl am Inn mit einer Gruppe unterschiedlicher Leute. Es war als eine Art Exkursion geplant, zu der Menschen mit .............
Adler
ei sowas.. schwebende untertassen ? huch ? jo mei des iss ja ä sach!
:roll:
Kaleidoskop
20.07.2008, 15:45
ich finde das ganze hört sich eher danach an, als würde die umgebung in diesem falle eine optische täuschung begünstigen.
anonsten habe ich davon gehört, dass frühere meteroiten-einschläge zu solchen phänomenen führen können.
Sir Lazarus
20.07.2008, 17:47
Ich kann mir eher vorstellen, dass eine Gruppe von "Gleichgesinnten" sich an bestimmten Orten durchaus in eine Art Stimmung versetzen kann. Sprich, man ist an einem Ort mit "spiritueller" Energie (oder so ähnlich), dann packen alle ihre Drahtkleiderbügel aus und lassen dann total toll die Energien fliessen.
Da der Threadstarter ja kein Freund von Bildmanipulationen war (is ja wohl weg, oder) habe ich mir mal erlaubt, ein dementsprechendes Beweisfoto aus dem netz zu ziehen. Hierbei wurden die Personen weitestgehend unkenntlich gemacht.
Man kann ganz deutlich sehen, dass die Leute schräg stehen, während im Hintergrund ein paar Bäume gerade stehen...oder umgekehrt.
P.S. Laut http://www.kraftort.org/Deutschland/Bayern/Marktl/marktl.html stehen die Leute genau vor der Anomalie (Die drei Birken mit abgeschrubbter Rinde)
Kaleidoskop
22.07.2008, 15:58
ich sehe hier auch meine theorie der optischen täuschung bestätigt, klassischer fall.
Hallo, gibt es eine genaue Wegbeschreibung zu diesem Ort? Hab zwar eine im Internet gefunden, komme aber leider mit dieser nicht so richtig weiter! Gruss AlexH
Man ganz ganz deutlich sehen, dass die Leute schräg stehen, während im Hintergrund ein paar Bäume gerade stehen...oder umgekehrt.
Also ich kann nur zwei schräge Dinge erkennen. Das Eine ist die Kamera, das Andere ist der schlecht reingezeichnete, schräge Baum, der auf diesem Bild aussieht, als wäre er gerade, weil die Kamera auch schräg steht. Alle anderen Bäume stehen in die gleiche Richtung wie die Menschen.
Hallo,
war heute mal wieder auf der suche nach diesem Ort. Konnte aber leider wieder nicht hin finden, bin immer wieder an einem Denkmal vom 2. Weltkrieg an einem Aussichtspunkt gelandet! Da stehen zwar auch ein paar Birken im Kreis, sind auch auf einer Seite aufgerissen, aber mit den Bilder aus dem Internet haben sie gar nichts gemeinsam! Gibt es keine genauere Wegbeschreibung dort hin?
Muss doch zum finden sein.
Gruss
AlexH
Hallo,
nun ist es so weit! Hab den Platz gefunden! Hier mal eine kleine Anfahrtbeschreibung, mit der man jetzt auch mit Sicherheit die Anomalie findet!
Er befindet sich unweit des Ortskerns von Marktl, ca. 5 min mit dem Auto. Man muss dazu vom Ortsinneren Richtung Erlbach fahren über den Bruckberg. Oberhalb des Bruckbergs befindet sich auf der linken Seite ein Ortschild "Walln". Hier muß man links abbiegen und schon ist man da. Von der Straße aus sieht man bereits ein Wegekreuz und eine Schautafel über das Naturschutzgebiet. Bei diesem Wegekreuz hält man sich links Richtung des Waldes. Der Kraftplatz befindet sich ca. 20 Meter vom Waldrand entfernt und wird von einigen Birken eingegrenzt.
Viel Spaß mit dieser Wegbeschreibung.
Gruss
AlexH
Ein sehr schönes Beispiel für eine "Gravitationsanomalie" ist der erste Preis des diesjährigen Wettbewerbs "Best Visual Illusion of the Year" der Neural Correlate Society. Kugeln, die bergauf rollen: Newton widerlegt, Einstein ebenfalls. ;)
http://www.youtube.com/watch?v=hAXm0dIuyug
Nix ist, wie es scheint! ;)
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